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Hab Mal eine allgemeine Frage zu PS und Drehmoment / Beschleunigung

Themenstarteram 22. November 2020 um 10:58

Ich möchte ich kürze mein Auto Wechseln, bin an Marke, Model oder Brennstoffart nicht festgelegt. Allgemein gilt, dass Budget für einen Neuwagen liegt zwischen 30-40 T€ und es darf weder ein E- noch ein Plug-In Hybrid sein. Einfach weil ich öfters binnen 24 Std von NRW nach Ostholstein, Berlin, Hamburg, München und Co am Stück pendeln muss und Zuhause keine Option zum Plug-In Laden habe. Bringt dadurch sollte das Fahrzeug im 1/3 Mix maximal 6-7 Liter Verbrauchen, bei einer Effizienzklasse von A mit tatsächlich grüner Plakette und Euro 6d-Temp Klassifizierung, Automatik sein und sollte Motortechnisch Zeichen 140-200 PS liegen bei mindestens 1.6 Hubraum. Ein größerer Klein bis Mittelklasse Wagen aller Golf, Focus, Modeo, Corolla, Oktavia, i30, Ceed oder ähnliches würde genügen (möglichst kein Kombi oder SUV/Van wegen der Parkplatz suche in der City). Wozu würdet Ihr tendieren oder Raten? Sollte min 5 Jahre bis 100000 km Garantie besitzen, eins noch was wichtig ist. Ich habe mit z.B. den Corolla Selbstladender Hybrid angeguckt und festgestellt, dass dieser zwar im Rahmen gering verbraucht und die Umweltauflagen erfüllt mit 2.0 Motor und 184PS aber mich dabei verwirrt wie dieses Fahrzeug bei den Verbrauchswerten knapp 200 km/h fahren soll und eine Beschleunigung bin 7,9 Sekunden besitzt aber parallel einen so geringen Drehmoment (150Nm bei 3000 Umdrehungen) wie ein 60 PS Diesel. Bsp. mein aktuelles Fahrzeug hat einen 110 PS Diesel mit Schaltung (Mittelklasse) fährt locker 200 km/h mit 265Nm bei 1500 Umdrehungen, verbraucht 4,5 Liter und hat aber eine Beschleunigung von nur 10,1 Sekunden trotz Turboladers. Mit geht's einfach darum das ich das Drehmoment und die Beschleunigung als Vielfahrer brauche, gerade wenn ich Mal auf der Schnellstraße kurzfristig einen LKW, Traktor etc überholen muss. Eigentlich wäre ich einem Selbstladenden Hybrid mit 600-800 Km für die Umwelt gegenüber einem reinen Benziner oder Diesel aufgeschlossen, allerdings verwirren mich die Angaben gegenüber zu meinen Erfahrungen. D.h. hätte so ein Hyrid mit 184 PS annähernd die Beschleunigung im Drehmoment und Drehzahl wie ein Turbodiesel bei den Werten oder eher wie früher sogenannte TSI Motoren wo das Auto erst los ging wenn der Motor bei 4000 Umdrehungen schrie und dementsprechend verbraucht hat. Vielleicht kann mir jemand helfen und seine Erfahrungen teilen, bevor ich wieder einen Diesel holen muss, um Leistung und Verbrauch sowie Nutzbarkeit auf Km zu vereinen. Danke euch

Beste Antwort im Thema

Alles hängt an Getriebe und an der Drehzahl. Was sich die Ingenieure in der Entwicklungsabteilung dabei gedacht haben, kann man rechnerisch nachvollziehen, ist aber ohne Hintergrundwissen mühsam.

Wichtig ist, was hinten rauskommt. Der Betrag des Drehmoments kann Dir egal sein, wenn das Auto ausreichend schnell beschleunigt. Aber große Zahlen vermitteln bei Drehmoment und PS/KW nun mal Potenz.

In zwei identischen Autos bei identischem Motordrehzahlverlauf beschleunigt im selben Gang der mit mehr Drehmoment besser, und fährt der mit mehr PS schneller (solange die maximale Motordrehzahl nicht erreicht ist). So viel zur Theorie. Am Ende des Tages stehst Du nicht an dem Prüfstand und checkst Kennzahlen, sondern möchtest zügig und sicher von A nach B.

Von daher mach' Dir keinen Kopf um diese Details.

Oder doch: mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen erlaubt den Einbau von Getrieben für schaltfauleres Fahren... Pauschal behauptet...

Ist das Getriebe für Schaltfaule lang übersetzt, ist nix mit guter Beschleunigung... Einen Tod muss man sterben.

Die PS nützen auch nicht viel: LKW haben locker 500 davon, müssen sie doch 40 Tonnen die Kasseler Berge mit 60 km/h hochwuchten. Drehmoment haben sie satt, um das im 10 von 20 Gängen zu schaffen (diese Zahlen habe ich geraten). Weniger Drehmoment, kleinerer Gang - Drehzahlgrenze - geringere Geschwindigkeit... Ist schon übel... ;-)

Last but not least - die Form des Autos. Mit einem Steilheck saugt einen die Luft nach hinten. Da nützen selbst 20 PS mehr nichts, um bei einer Endgeschwindigkeit um 250 km/h noch mit einer Limousine mit den gleichen Motor mitzuhalten... SUV brauchen sogar noch 50++ PS mehr, um in der Längsdynamik mit einer Limousine bei 200 km/h ++ mitzuhalten.

Immer wieder witzig, wie Linksspurblockierer beschleunigen und beschleunigen um keinen Platz zu machen, um dann bei 180-220 km/h massiv einzubrechen - wenn sie merken, dass nichts mehr geht, machen sie doch Platz... Völlig überflüssige Versuche von Golf GTD/GTI und Kombi-Fahrern.

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Falls es ein neue(re)s Fahrzeug ab Kompaktklasse werden soll, rechnet sich ein Diesel meistens erst > 15--20 tkm pro Jahr (je nach Modell) und insbesondere dann, wenn oft über 160- 180 km/h gefahren wird.

 

Ansonsten sind auch die modernen Turbobenzinerdirekteinspritzer mittlerweile sehr sparsam und mit 7- oder 8-Ganggetriebe steht auch immer genügend Antriebsleistung im Vergleich zu einem gleichstarken Dieselmotor zur Verfügung. Die Drehzahlen dieser Benziner liegen denn auch z.B. bei Tacho 180 noch unter 3500 U/min, wenn es sich nicht um einen radikalen Downsizing-Motor mit nur. 1.0 oder 1.2 l Hubraum handelt. Außerdem steht das maximale Drehmoment auch hier - ähnlich dem Dieselmotor - bereits oft bereits unterhalb von 2000 U/min zur Verfügung.

 

Beim Beschleunigen zum Überholen auf Bundes- und Landstraßen haben die Benziner den Vorteil, dass die die Gänge höher ausdrehen. Sie können damit das geringere Drehmoment gegenüber dem Diesel meistens kompensieren.

 

Welcher Schuh am ehesten passt, kann man zum einen zunächst ausrechnen (Km-Leistung, Kfz- Steuer und -Versicherung sowie geschätzter Verbrauch) und sollte man dann real ausprobieren, in dem Mann/Frau einzelne Motorisierungen selbst testet.

 

Warum schließt du Vans aus die sind gerade noch kompakter als Kompakautos.

Zu den Werten des Toyota 2.0 Hybrid: Der Drehmomentwert ist der Benziner alleine, zusammen mit den Elektromotoren ist der viel höher. Es wird nur kein Gesamtwert angegeben, weil der Situationsabhängig ist. Zb. hat beim Corolla 2.0 alleine der Elektromotor 202 Nm. Der Benziner hat übrigens 190 Nm, weiß nicht wie du auf 150 kommst. Wie gesagt kann man die Werte aber nicht einfach addieren.

Davon abgesehen ist der Hybrid um auf der Autobahn quer durchs Land zu fahren aber nicht ideal, auf der Autobahn ist ein Diesel deutlich sparsamer, der Unterschied wächst mit dem Tempo. Wie oft fährst du denn Langstrecke, wie viele km im Jahr? Was hast du gegen Diesel?

Hallo,

ich würde an deiner Stelle, den Golf 8 Style 2.0 TDI DSG (150 PS) kaufen.

Der kostet mit 5 Jahren Garantie (bis 100.000 km), 35.300 Euro.

Somit hast Du noch knappe 5.000 Euro für Extras übrig.

Von 0 auf 100 km/h, ist er mit 8,8 sec. angegeben.

Mit 6 Litern im Schnitt, müsste er auskommen.

Grüße Marcel...

Octavia ist 4.689mm lang, genau so lang, wie viele Kombi in Kompaktklasse.

Weil du, TE, möchtest gerne schnell fahren, dann erste Wahl wäre Diesel.

Corolla 2.0 Hybrid bei schnelleren fahren verbraucht viel und hat keine Vorteil gegenüber modernen Turbobenziner.

"Mein Verbrauch heute bei einer Autobahnfahrt: 11 liter pro 100 km.

2.0 l motor, 184 ps, lounge, klima an, navi an, radio aus"

https://www.motor-talk.de/.../...h-corolla-ts-hybrid-t6661547.html?...

Dazu teuere Versicherung und Werkstatkosten, bei schnelleren fahrten lauter als Konkurenten.

Gruß. I.

Alles hängt an Getriebe und an der Drehzahl. Was sich die Ingenieure in der Entwicklungsabteilung dabei gedacht haben, kann man rechnerisch nachvollziehen, ist aber ohne Hintergrundwissen mühsam.

Wichtig ist, was hinten rauskommt. Der Betrag des Drehmoments kann Dir egal sein, wenn das Auto ausreichend schnell beschleunigt. Aber große Zahlen vermitteln bei Drehmoment und PS/KW nun mal Potenz.

In zwei identischen Autos bei identischem Motordrehzahlverlauf beschleunigt im selben Gang der mit mehr Drehmoment besser, und fährt der mit mehr PS schneller (solange die maximale Motordrehzahl nicht erreicht ist). So viel zur Theorie. Am Ende des Tages stehst Du nicht an dem Prüfstand und checkst Kennzahlen, sondern möchtest zügig und sicher von A nach B.

Von daher mach' Dir keinen Kopf um diese Details.

Oder doch: mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen erlaubt den Einbau von Getrieben für schaltfauleres Fahren... Pauschal behauptet...

Ist das Getriebe für Schaltfaule lang übersetzt, ist nix mit guter Beschleunigung... Einen Tod muss man sterben.

Die PS nützen auch nicht viel: LKW haben locker 500 davon, müssen sie doch 40 Tonnen die Kasseler Berge mit 60 km/h hochwuchten. Drehmoment haben sie satt, um das im 10 von 20 Gängen zu schaffen (diese Zahlen habe ich geraten). Weniger Drehmoment, kleinerer Gang - Drehzahlgrenze - geringere Geschwindigkeit... Ist schon übel... ;-)

Last but not least - die Form des Autos. Mit einem Steilheck saugt einen die Luft nach hinten. Da nützen selbst 20 PS mehr nichts, um bei einer Endgeschwindigkeit um 250 km/h noch mit einer Limousine mit den gleichen Motor mitzuhalten... SUV brauchen sogar noch 50++ PS mehr, um in der Längsdynamik mit einer Limousine bei 200 km/h ++ mitzuhalten.

Immer wieder witzig, wie Linksspurblockierer beschleunigen und beschleunigen um keinen Platz zu machen, um dann bei 180-220 km/h massiv einzubrechen - wenn sie merken, dass nichts mehr geht, machen sie doch Platz... Völlig überflüssige Versuche von Golf GTD/GTI und Kombi-Fahrern.

für öfter mal langstrecke auf der autobahn ist ein diesel recht ideal. der streut deutlich weniger nach oben im verbrauch, wenn es auch mal schneller gehen soll (das fängt im grunde schon bei dauerhaft über 120km/h an).

ein benzin-hybrid wie der corolla ist dafür eher weniger geeignet. im normalen mix kommen da viele mit 5-6 litern aus (wobei 6 liter dann auch schon autobahn enthalten kann). dauerfeuer 140 können es ggf aber schon 8,5 sein (was sich auf einer 600km strecke mit 120-160km/h dann durchaus zu einem verbrauch um die 7 liter summieren wird...es ist ja doch öfter mal begrenzt und hier und dort eine baustelle).

mit einem modernem benziner darfst du im mix mit ca 20-25% mehrverbrauch gegenüber einem diesel rechnen, mit einem benziner vollhybrid schrumpft das ggf auch 10%. fährst du allerdings viel autobahn werden es im ersterem fall eher 40% sein (5 vs 7 liter bei ruhiger fahrweise bzw 6 vs 8,5 liter bei etwas flinker) und im fall des hybrid sicher auch 30%

----------------------

hier wäre so ein auto wo ich sagen würde: kann man sich mal anschauen (dieses oder eben weitere vergleichbare angebote)

https://www.ebay.de/.../143847927247

->modernes auto, vernünftig leistung, gute aerodynamik, gut ausgestattet (preistreibendes bling bling wie amg paket oder panoramadach jedoch weggelassen)

->steht kurz vor der ablöse. sprich sollte recht ausgereift sein

->wenn es KEIN kombi sein soll kommt dieser dort nicht in frage. die auswahl an limosonen mit dieselmotor wird deutlich geringer sein. dennoch sind die limos auch eher weniger gesucht bei gerauchtwagenkäufern. grundsätzlich sollte eine limo eine ecke günstiger sein als ein kombi egal welches modell. gleichzeitig wird sie meistens auch minimal sparsamer auf der ab sein (wir reden hier dann von 0,2 bei sehr hohen tempo vielleicht auch mal 0,5 liter).

->es gibt auch die a-klasse limo und den cla (sind zwei verschiedene fahrzeuge,,,erste sieht man aber kaum). beide mit sehr guter aerodynamik, frontantrieb (im gegensatz zur c-klasse) und insgesamt nochmal etwas leichter und sparsamer

ansonsten denke ich dass du mit passat oder kleiner octavia jeweils mit tdi motor auch gut klarkommen würdest. (leon und golf sicher auch aber hier gibt es aktuell keine limo). vom a3 gibt es auch eine limo (aber die auswahl an günstigen a3 limo mit tdi motor dürfte sehr gering sein).

bei den koeranern bekommst du i30 oder ceed allerdings nur als fünftürer oder eben kombi (mit hyndai 5 jahren ohne km begrenzung, oder 7 jahre max 150tkm begrenzung) - allerdings ist dort bei 136ps diesel schluss (mit mild hybrid system). dennoch bin ich der meinung auch diese 136ps reichen völlig aus (lediglich wenn du regelmäßig jenseits der 160 unterwegs sein möchtest darf es gerne mehr sein....mit 136ps läuft der sicher auch seine 200 aber oberhalb 160 wird es eben zäher und es fehlt da quasi auch etwas hubraum)

ansonsten: c5, talisman, mondeo, mazda 6 ?, oder kleiner megane, mazda 3, focus?

lletztendlich hilft a nur probefahren und gucken was dir gefällt. ggf auch mal technik etwas mit beleuchten (krieg ich 2 liter hubraum oder sind es 1.6. ist es ein biturbo oder turbo, ist die automatik sofern gewünscht ein doppelkupllungsgetriebe oder ein wandler, welche assistenzsysteme gibt es in welchen austattungen).

->wenn du das auto bis 200tkm und länger fährst geht der restwert im grundrauschen unter. fährt das auto dagegen zb nur 4 jahre 120tkm würd ich auch etwas auf den restwert schauen (der ist bei franzosen sicher schlechter als bei vw, skoda, hyndai+kia letzte denn noch mit herstellerrestgarantie).

->inspektionsintervall ist auch interessant (einige machen 15tkm/jahr was beim diesel echt sehr kurz ist, andere 24monate/30tkm oder gar 24monate/60tkm oder 24monate/nach anzeige...was dann beim vielfahrer aber auch eher 30tkm sind als eben 15)...,,mehrmals im jahr in die box weil nur 15tkm intervall kann schon nervig sein und auch jährlich könnte man versuchen zu vermeiden

->versicherung spielt in den kosten auch eine rolle. seat, skoda, vw sind hier oft 2-5 klassen günstiger in der haftpflicht und mitunter auch etwas in der vk. wieviel das in zahlen ausmacht hängt auch vom eigenem sf ab (bei wenig schadfreien jahren kann die summe schon ein paar 100er im jahr ausmachen. bei vielen ist's ggf weniger)

->das thema versicherung und inspektionskosten/aufwand sollte man also bei der kaufentscheidung ggf mit berücksichtigen das macht manchen mehrpreis locker wett oder gleicht ihn zumindest nahezu aus

suv würde ich ausschließen.die können zwar auch komfortabel sein aber für lange autobahnetappen fährst du da unsinnig 10, 15, 20 cm an zusätzlicher höher (je nach konzept) spazieren. evtl gingen noch so crossover (vom ceed gibt es keine limo sondern nur kombi und fünftürer - es gäb den xceed als crossover aber etwa höher ist der halt bereits, bei mercedes einen gla oder ggf auch - eher richtung minivan - eine b-klasse, bei vw golf wenn es kein variant sein darf und der fünftürer zu klein gäb es golf sportsvan oder eben touran....auch hier würd ich den suv=tiguan ggf eher vermeiden weil für die autobahn unsinnig hoch)

oftmals lohnen sich bei den dieseln jahreswagen. neu ist der dieselaufpreis die letzten jahre gefühlt größer geworden (mag vielleicht an weniger nachfrage liegen. weniger masse treibt dann den preis nach oben). bei jahreswagen sind dann aber oft schon gute rabatte drin da spielt dir die geringere nachfrage bei privatpersonen dann in die hände (und oft ist die austattung dann auch gut, weil der diesel ja konfiguriert wurde um viel in diesem auto zu sitzen). generell wirst du sehen dass die auswahl an gebrauchten jahreswagen diesel geringer ist als noch vor ein paar jahre (wo es 50% dieselanteil gab. da sind wir inzwischen sehr weit weg lediglich bei mittelklasse und größeren suv ist der anteil noch recht hoch denke ich)

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