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ABS Hydraulikpumpe

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 18. November 2013 um 13:00

Hallo,

am Freitag ist meine ABS-Lampe im Cockpit angegangen, seitdem funktioniert das ABS auch nichtmehr. Ich war heute in einer kleinen Werkstatt und habe den Fehlercode auslesen lassen, es handelt sich um einen sporadischen Fehler an der Hydraulikpumpe.

Der Mann aus der Werkstatt hat gesagt das wird ein verdammt teurer Spaß, das wird in der Regel ziemlich Böse enden. Jetzt ist euer Rat gefragt, was kann ich alles überprüfen um nachzusehen, ob die Hydraulikpumpe wirklich defekt ist oder nur etwas anderes nicht stimmt weswegen dieser Fehler ausgeworfen wird?

Gruß

JumpY

PS: Die ABS Lampe geht übrigens erst ab ~25km/h an

Beste Antwort im Thema

Um die Wichtigkeit der Säuberung des Drehzahl-Fühlers und des Impulsrades noch einmal hervor zu heben, stelle ich einige Bilder eines Audi ein. Hier sollten alle Fühler getauscht werden ( Werkstatt-Vorschlag VW/AUDI ), weil defekt. ( ein Fühler 128,-EUR ohne Einbau ) Von der Werkstatt wurde auch noch der Tausch des ABS-Blocks in Erwägung gezogen ( etwa 1.100,-EUR )

Wir haben dann in einer 4 Stundenaktion an allen vier Rädern Fühler raus, Fühleraufnahme gesäubert, Fühler gesäubert, mit neuer Kappe versehen, gefettet und wieder eingebaut. Natürlich haben wir Steckverbindungen und die Kabelführung geprüft sowie Widerstandsmessungen und Spannungsmessungen am Fühlerstecker durchgeführt. Diese Spannungsmessungen haben an allen vier Rädern unterschiedliche Werte ergeben. Ergo war durch vermutete Verschmutzung die induzierte Spannung unterschiedlich. Dies bestätigte sich auch letzlich.

Und ich denke, dass die Bilder, auch wenn sie nicht von einem Lupo stammen, für sich sprechen.

Nach Durchführung der Arbeiten funktionierte das ABS wieder einwandfrei. Kosten 8,00 EUR für die Abstandskappen und nach der Arbeit für jeden eine Flasche Bier.

Wie auch die Bilder von quali zeigen, ist es wichtig, dass Fühler und Impulsrad sauber sein sollten.

Ich kann nicht beurteilen, ob beim Lupo die Fühler bis zum Anschlag eingeschoben werden oder in einem bestimmten Abstand zum Impulsrad fest geschraubt werden müssen. Dieser Abstand wird beim Audi z.B. durch diese weissen Plastikkäppchen hergestellt.

Gruß Hans

 

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Nee, kannst Du um die Kabel der Fühler und den Fühler durch zu messen ( Widerstand ) verwenden. Die Spannung, welche der Fühler indiziert kann man auch damit messen. Kaputt machen kannst Du nix. Den Widerstandwert weis ich nicht mehr, Du musst auf jeden Fall einen Ohm-Wert messen. Bei Unendlich Ohm ist der Fühler defekt.

Wagen aufbocken, damit die Räder frei drehen können. Du hast ja noch von der Widerstandsmessung den Stecker eines jeden Fühlers abgezogen, Messinstrument anschliessen und das Rad drehen ...... wenn alles ok müssten so zwischen 2-3 Volt gemessen werden. Wenn der Innenwiderstand des Messinstrumentes zu klein ist, bricht die Spannung zusammen. Versuch ist es Wert, kostet ja nix. Dauert etwa 1 Stunde, wenn Du alleine bist.

Natürlich kann man mit einem Oszilloskop anders messen, was dabei wichtig ist, ist der Spannungsanstieg der im Betrieb abhängig von der Geschwindigkeit ist..... bis zur Geschwindigkeit bei welcher das ABS in Betrieb geht Aber wer hat schon ein Oszilloskop ( Ich habe eins, aber dies brauche ich für andere Zwecke ) Je höher der sogenannte Innenwiderstand eines Messgerätes ist umso besser für Widerstands- und Kleinspannungsmesssungen.

Schau Dir die Kabel und die Steckverbindungen genau an ( Scheuerstellen, Knickstelle, Kontakte )

Bin mal gespannt, was das Auslesen und Ausdrucken bringt.

Gruß Hans

Themenstarteram 22. November 2013 um 16:58

Hallo,

vielen Dank für die Hilfe dazu, wenn ich es zeitlich schaffe wird das dieses Wochenende gemacht.

BTW: Die Lampe war eine Stunde lang aus, bis ich zum Bremsversuch gekommen bin um zu testen ob das ABS richtig arbeitet. Nach einer Vollbremsung auf leerem Gelände ging die ABS Lampe sofort wieder an. Wenn ich es vom Gefühl richtig einschätzen konnte habe ich ein Geräusch im hinteren Bereich des Autos gehört, konnte aber auch Einbildung sein. Lampe geht nichtmehr aus, aber das Auslesegerät zeigt mir keinen Fehlercode an (vielleicht liegts aber am Gerät).

Ich konnte übrigens keine ABS-Wirkung merken, die Reifen haben definitiv blockiert (Nasse Fahrbahn).

Zitat:

Original geschrieben von Hans Audi 200

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Den Widerstandwert weis ich nicht mehr, Du musst auf jeden Fall einen Ohm-Wert messen. Bei Unendlich Ohm ist der Fühler defekt.

Wagen aufbocken, damit die Räder frei drehen können. Du hast ja noch von der Widerstandsmessung den Stecker eines jeden Fühlers abgezogen, Messinstrument anschliessen und das Rad drehen ...... wenn alles ok müssten so zwischen 2-3 Volt gemessen werden. ........................................

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Gruß Hans

Also bei der Widerstandsmessung sollte sich ein geringer Wert (Ohm) ergeben.

Um eine Spannung anzeigen zu können- beim Drehen des Rades- muss das Multimeter auf den Spannungsmessbereich (kleinster Wert) eingestellt werden.

Soviel nur als Hinweis für den TE.

Viele Grüße

quali

Themenstarteram 22. November 2013 um 20:29

Und ich Messe für beide Messungen am Anschluss des Sensors? Also ich weiß grade nicht genau wie der Anschlusskabel davon aussieht, aber einfach ausstecken und dann Masse und Pluspol messen uns sehen was dabei rauskommt? Sowohl für Ohm als auch für Spannung oder?

Wenn nicht bitte noch kurz korrigieren, morgen früh ist es so weit :P

Ich weiß gerade nicht, ob das Kabel am Sensor (unten am Rad) gesteckt ist, oder aber fest ist (d.h. nicht lösbar).

Der Sensor funktioniert ähnlich einem Farraddynamo:

Der Dynamo besitzt ja eine Wicklung. Die kann man prüfen mit der Widerstandsmessung.

Beim Sensor also beide Stecker (wenn steckbar) mit dem Messgerät verbinden. Auf 200 Ohm stellen u. hoffen, dass ein Zahlenwert vermutlich zwischen fast Null und ca. 100 Ohm ) angezeigt wird.

Dann dürfte die Wicklung vom Sensor i.O. sein.

Nun die zweite Messung machen:

Messgerät auf 200m oder 2000m (Spannungsmessbereich) einstellen und das Messgerät wieder genau so anschließen.

Nun das Rad drehen: Es müssen am Messgerät Werte angezeigt werden. Diese kann man aber kaum ablesen, weil sie mit der Drehzahl des Rades schwanken.

Aber die Werte sind zunächst auch nicht wichtig. Sondern nur die Funktion.

Viele Grüße

quali

Irgendwo, ich denke im Radkasten, sind die ABS-Fühler gesteckt, wenn nicht wie Quali ausführte, sogar am Fühler selber. Ich weis es nicht wie es beim Lupo ist.

Ein Geräusch hörst Du beim Bremsen von hinten ? Ist u.U. der gelochte Ring nicht ganz fest oder leicht verbogen ?. Oder gar ein Sensor lose in der Halterung...... Kann auch sein das die Bremsen "Flugrost" angesetzt haben und daher die Geräusche kommen.

Wenn Du misst, Quali hat es noch gut ergänzt, denke daran, wenn Du einmal dabei bist, die Kabelführungen eingehend zu kontrollieren. Sensoren würde ich raus nehmen säubern und wieder einbauen. Du wirst Dich wundern wieviele Eisenpartikel am Sensor "kleben" ...... ist magnetisch. Je mehr Eisenpartikel sich im Aktionsbereich des Sensors angesiedelt haben um so fehlerhafter arbeitet der Sensor, auch wenn er i.O. ist.

Dann ist sicherlich die "Erholung" am Wochenende gesichert. ;)

Gutes Gelingen, und berichte mal wenn Du fertig bist.

Gruß Hans

PS.: Hydraulik-Pumpenfehler schliesse ich nach wie vor aus.

Themenstarteram 23. November 2013 um 16:07

Sooooooo ein kleines Update meinerseits:

Alter Stand: ABS Leuchte ging ab 25Km/h an und ABS funktionierte nicht.

Ich habe heute viele Stunden daran rumgearbeitet und leider bislang keinen wirklichen Erfolg erreicht. Die Sensoren sind alle 4 so fest, dass Sie sich zerstörungsfrei auf keinen Fall rausnehmen lassen. Rostlöser und verschiedene Techniken bringen keinen Erfolg, die Dinger sind einfach zu fest. Die ganze war im vorderen Bereich mehr als nur dreckig und verrostet. Der ABS-Ring wurde so gut es ging gesäubert und die Sensoren mit Reiniger und Pressluft abgeblasen und durchgemessen. Bilder dazu wie es jetzt aussieht sind im Anhang.

Jetzt habe ich jedoch ein ganz anderes Problem. Die ABS Kontrolleuchte bleibt sofort beim anschalten der Zündung an und geht garnichtmehr aus. Vielleicht ist ein Kabel nicht richtig eingesteckt obwohl ich alles mehrfach überprüft habe. Die Widerstände der Sensoren habe ich durchgemessen (Liste s. unten), die Spannung ändert sich ebenfalls wenn ich am Rad drehe aber ist nicht ablesbar weil das Multimeter zu träge ist, aber es tut sich aufjedenfall etwas.

Widerstände:

Vorne Rechts: 948 Ohm

Vorne Links: 983 Ohm

Hinten Rechts: 1010 Ohm

Hinten Links: 1020 Ohm

Ich denke die Sensoren sind alle i.O. am Kabel konnte ich keine Fehler feststellen.

Die Batterie macht auch grade kleine Probleme und hängt am Ladegerät, werde ich gleich nochmals alles prüfen. Wie genau muss die Batterie arbeiten? Normalerweise müsste diese doch ungefähr 12V haben, wenn ich den Motor starte sollte es doch einen kurzen Moment ein bisschen abfallen und dann aber sogar auf ~14,4V hochgehen weil die Lichtmaschine dann den Ladevorgang beginnt und beim Gasgeben müsste die Spannung ebenfalls oben bleiben. Eben habe ich festgestellt das beim laufenden Motor die Spannung stark abfällt und wenn ich Gas gebe noch viel mehr, wie gesagt werde gleich aber nochmal genau messen mit frisch geladener Batterie und ansonsten per Überbrückung ob die ABS Leuchte dann auch an geht...

Gruß

JumpY

20131123-122937
20131123-122950
Themenstarteram 23. November 2013 um 17:18

Update 2: Nachdem ich in völliger Dunkelheit im nassen unter dem Auto hergekrabbelt bin um nach fehlerhaften Steckverbindungen zu suchen konnte ich keine finden. Bin dann einfach eine Runde gefahren und siehe da, die Lampe erlischt beim Start wieder genau wie vorher, springt jedoch bei ~25km/h auch wieder an.

Die Batterie ist 1a, 12.4V Spannungen, nach Motorstart ~14V also alles im grünen Bereich und ich denke dies kann ich nun auch als Fehler ausschließen.

Solangsam habe ich alle Sachen durchprobiert die hier geschrieben wurden, scheinbar hats mich dann doch erwischt :(

Hallo Jumpy,

dann kannst Du ja schon einiges ausschliessen. Solang die Drehzahlfühler nicht ausgebaut worden sind, kann Du nicht zu 100 % sagen ob von allen 4 Rädern ziemlich gleiche Spannungsinformationen an das ABS-Steuergerät geliefert werden.

Wenn Du die Dinger nicht gelöst bekommst ( Befestigungschraube? oder bekommst Du sie nicht aus der Führung ? ) ist dies ein Zeichen, dass der Rost die Fühler festhält und das dieser auch den Abstand zur Lochscheiben verändert hat, dürfte auf der Hand liegen.

Durch Rostansatz kann sich bei einem oder auch bei mehreren Fühlern der Abstand zwischen Fühlerkopf und Lochscheibe geändert haben. 2/10 oder 3/10 mm machen schon sehr viel aus. Dies ergibt von Rad zu Rad unterschiedliche Spannungsabgaben, die das Steuergerät nicht interpretieren kann, weil der Druckanstieg im Brems-System fehlt ( Pedaldruck ) und die Anlage springt auf Störung.

Normalerweise sind die Drehzahlfühler stark gefettet eingesetzt, sie müssten sich mit sanfter Gewalt lösen.

Wenn du die Möglichkeit siehst zumindest den Fühlerkopf an der Lochscheibe ein wenig zu säubern um zu sehen wie der Zustand des Kopfes ist ( stark verrosstet ?? ) Oder sprüh mal im Abstand von einigen Tagen die Dinger mehrmals ein. Sie müssten sich dann lösen.

Gruß Hans

PS.: Eine Batterie ist bei ca. 12,4 Volt schon als fraglich einzustufen. Beim ABS ist die unterste Arbeitsspannung etwa 10 Volt, soweit ich mich erinnere. Wenn nur die 10 Volt anliegen würden, schaltet das ABS schon beim Einschalten der Zündung auf Störung.

Was sagt denn Dein neues Diagnosegerät ? ....... ohne Fehler denke ich ?

Hab´ mir nochmal Deine beiden Fotos angesehen. Auf der Lochscheibe, an der dem Fühler zugewandten Seite, sind so Erhebungen zu erkennen. Mit einer Flachfeile könntest Du die Rosterhebungen mal egalisieren und der Abstand zu den Fühlern wäre etwas gleichmässiger. Wie ich schon schrieb, einige Zehntel Millimeter im Abstand sind schon fraglich. Ist ne Fummelsarbeit, kostet aber nix.

Hallo Jumpy,

hast Du Druckluft zur Verfügung? Wenn ja, dann blase einmal -oder mehrmals die Impulsräder aus und die Sensoren ab.

Vielleicht hift`s.

Jetzt habe ich noch eine Frage:

Du hast ja nach unserer Anleitung die Sensoren geprüft. Die sind o.k.

Waren an den Sensoren -also unten beim Rad - Steckverbinder oder hast Du die Kabel der Sensoren verfolgt und dann irgendwo z.B. im Motorraum Dein Meßgerät angeschlossen?

 

Viele Grüße

quali

Themenstarteram 25. November 2013 um 7:20

Hallo,

wie gesagt die Spannung kann ich mit meinem Messgerät leider sehr schlecht prüfen, sah aber bei allen ähnlich aus. Habe alles auch mit Druckluft abgeblasen, für mich siehts im Vergleich zu vorher sehr sauber aus.

Die Sensoren waren mit Steckern versehen, habe also ohne Kabel durchgemessen sofort am Sensor, weil ich nicht weiß wo im Motorraum was ankommt.

Die Schraube an den Sensoren ging sehr gut raus, die Sensoren bewegen sich keinen Millimeter, denke auch nicht das diese über die Dauer verrutscht sind.

12.4V ist fraglich? Die Lichtmaschine hat doch maximal eine Ladespannung von ~14V, da sind 12.4V doch durchaus normal (auch an einem neuen Auto mal Vergleichsweise gemessen).

Noch gibts keinen Fehlercode, wenn ich gleich Zeit finde fahre ich nochmal in eine Werkstatt und schreibe mir diesen auf.

Bin gestern übrigens nochmal eine Runde gefahren, da blieb die Lampe die ganze Zeit aus. Nach 5 Minuten das Auto abgestellt und eine Stunde später wieder gefahren, Lampe geht wieder ab 25km/h an. Wundert mich alles sehr, entweder hat das Steuergerät wirklich einen Weg oder vielleicht ist es wirklich irgend ein Kabelwackler den ich aber nicht finden kann :(

Hattest Du Dir die Kontaktstifte und die "Gegen"stücke an den Steckverbindern Sensor/Kabel angesehen? Vielleicht sind die korrodiert.

Es reicht ein korrodierter Kontaktstift an einem der 4 Sensoren, um Fehlfunktionen auszulösen.

Ein Steuergerät "geht" selten "kaputt".

 

Viele Grüße

quali

Wie Quali schrieb, die Kontaktstifte prüfen. Konntest Du die Kabelführungen auf Beschädigungen sichten ?

Vieleicht noch mal ein Widerstandsmessung mit Kabel machen und bei der Messung die Kabel bewegen .... soweit sie erreichbar sind.

Rost hat eine irre Kraft. Wenn zum Beispiel der Baustahl, im hochwertigen Beton, rostet, dann gibt es nichts was hält. Aus diesem Grunde sind die meisten, z.B. Brückensanierungen erforderlich. Ich denke aber nicht, dass Rost die Sensoren im Abstand verschoben hat ...... aber nichts ist unmöglich.

Nun aber wieder zum Thema, wenn ich mir die beiden Fotos ansehe sind am ABS-Lochkranz an der Innenseite zum Sensor hin starke Unebenheiten zu erkennen. Bin mir sicher, dass es Rost ist. Dieser Rost kommt dem Fühler bei der Raddrehung in unterschiedlichen Entfernungen nahe. Der Fühler interpretiert den Rost auch als Induktionsmedium und liefert demzufolge eine unterschiedliche Spannung an das Steuergerät. Es sind die gleichmässigen Abstände zwischen Fühler und Lochscheibe, welche eine gleichmässige Spannung erzeugen sollen, damit das System arbeiten kann.

Unterschiedliche Spannungen werden auch im Regelfall beim Bremsen , Bremsdruck liegt im Regelblock an, von den Sensoren geliefert. Werden nun unterschiedliche Spannungen von den einzelnen Sensoren geliefert oder von einem oder mehreren Sensoren gar keine Spannung geliefert, weil das Rad stillsteht also blockiert, setzt die Regelung ein. Wichtig ist der Druck im Bremssystem. Dieser ist durch das Treten des Bremspedals da.

Wenn nun, wie ich bereits erwähnte, unterschiedliche, wechselnde Spannungen vom Fühler das elektronische Steuergerät erreichen....... eben durch unterschiedlichen Rostauftrag an der Lochscheibe ....wir gehen ja auch davon aus, dass die Sensoren in Ordnung sind, geht das ABS, weil der Bremsdruck im System fehlt, auf Störung.

Eine Flachfeile reicht aus um den Rostansatz an der Lochscheibe, sensorseitig zu entfernen bzw. etwas zu egalisieren. Feile an die Innenseite der Lochscheibe drücken und Rad oder Nabe mit aufgesetztem Schlüssel mehrmals drehen. Ansonsten wäre noch der Sensorkopf, soweit er erreichbar ist vom Schmutz insbesondere von den feinen Metallspänchen zu säubern.

Du siehst es am besten selber, wo Rost an der Lochscheiben-Innenseite sitzt. Ideal wäre es, wenn die Fühler aus den Führungen wären, dann könntest Du besser alles reinigen.

2 oder 3 Zehntel Millimeter "Abstandsänderung", wodurch auch immer, zwischen Sensorkopf und Lochscheibe stellen die Funktion eines ABS in Frage.

Versuche mal die vorgeschlagene " Reinigung " der Lochscheibe ........ ansonsten könnte nur noch das Kabelsystem zu kontrollieren sein. Ein defekt des elektronischen Steuersystems schliesse ich wie Quali aus, sonst würde das Diagnosesysten ein sporadisch fehlerhaftes Steuergerät diagnostizieren.

Es ist eine Arbeit, die halt mühsam ist aber nichts kostet es ist schade, dass Du dies nicht in einer Garage durchführen kannst. Ist doch richtig ?. Bleibe aber weiter bei der Aufgabe, die Sensoren mal auszubauen.

Gruß Hans

 

 

 

Themenstarteram 25. November 2013 um 11:50

Zitat:

Original geschrieben von Hans Audi 200

Es ist eine Arbeit, die halt mühsam ist aber nichts kostet es ist schade, dass Du dies nicht in einer Garage durchführen kannst. Ist doch richtig ?. Bleibe aber weiter bei der Aufgabe, die Sensoren mal auszubauen.

Gruß Hans

Also diese Woche werd ich das nicht schaffen, ganz vielleicht habe ich kommendes Wochenende nochmal Zeit dazu. Platz zum arbeiten ist quasi keiner an der Scheibe, weil da alles im weg ist. Ohne Hebebühne ist das sehr sehr kompliziert da überhaupt gescheit draufzukommen.

Die Kabel habe ich kontrolliert bist diese verschwinden, muss mal schauen wo ich die Sensoren mit Kabel überhaupt durchmessen kann.

Zitat:

Original geschrieben von JumpY2k3 .....................................

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Die Kabel habe ich kontrolliert bist diese verschwinden, muss mal schauen wo ich die Sensoren mit Kabel überhaupt durchmessen kann.

Wenn Du die Kabelenden gefunden hast, dann mache doch bitte Fotos, damit wir für künftige Fälle Bescheid wissen, wo wir evtl. das Meßgerät anschließen können, ohne an die Sensoren zu müssen.

 

Viele Grüße

quali

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