Abgasprobleme bei Fiat Ducato Wohnmobil Baujahr 2020
Wir haben 2020 o.g. Wohnmobil gekauft mit 0 km und sind jetzt beim 1. TÜV mit dem Abgaswerten durchgefallen.
Es wurde schon zweimal eine Abgassonde erneuert, jedoch blinkte jedesmal danach die MKL wieder auf.
In der Werkstatt sind sie ratlos.
Jetzt steht das Wohnmobil wieder in der Werkstatt.
Wer hat gleiches Problem und was können wir tun?
42 Antworten
Zitat:
@lothar.eck schrieb am 21. November 2023 um 00:05:06 Uhr:
Zitat:
@MuO schrieb am 20. November 2023 um 21:49:02 Uhr:
Bei uns war es so.
Folge: Rechnung über 11 000 Euro.
Musste alles ausgetauscht bzw. gereingt werden....und hat er nun die ASU bestanden?
Zitat:
@Ralf997 schrieb am 21. November 2023 um 13:55:14 Uhr:
Ich Tanke immer vor einer großen Fahrt (Urlaub ) Diesel Ultimate. Im Winter ab Dezember nochmal voll, denn dann ist garantiert Winterdiesel drin. Laut Shell Mitarbeiter ab dem 15 November . Und am Rande erwähnt, im Rheinland hohlen alle ihren Sprit bei der Raffinerie Shell in Godorf, kurz von Köln. Desweiteren steht das WOMO höchstens von Dezember bis Februar vor der Tür.
Winterdiesel hilft nicht gegen die Dieselpest.
Das Problem ist der Biodieselanteil. Der ist außer angeblich bei Aral auch in allen Ultimatedieseln und im Winterdiesel enthalten.
Update 3: nach dem Rückschlag vom Montag heute aus heiterem Himmel ASU bestanden: 38.000ppm von erlaubt 250.000! Was an Kosten auf uns zukommt und was Fiat auf dem Kulanzweg übernimmt, wissen wir noch nicht. Und was bei der HU in 2 Jahren passiert, davor graut einem schon ein wenig????
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Zitat:
@lothar.eck schrieb am 22. November 2023 um 18:26:23 Uhr:
Update 3: nach dem Rückschlag vom Montag heute aus heiterem Himmel ASU bestanden: 38.000ppm von erlaubt 250.000! Was an Kosten auf uns zukommt und was Fiat auf dem Kulanzweg übernimmt, wissen wir noch nicht. Und was bei der HU in 2 Jahren passiert, davor graut einem schon ein wenig????
Und was wurde jetzt alles gemacht?
Nach Auskunft Autohaus nur nochmals regeneriert, Auspuffendrohr gründlich gereinigt und Softwareupdate?! Und dann von 2.100.000 runter auf 38.000!!!
Zitat:
@lothar.eck schrieb am 6. November 2023 um 18:58:22 Uhr:
Womo Fiat Duc. Bj.2020
Partikelsensor auf Gewährleistung vor 1 Jahr ausgetauscht
150- 200km mit 130 hochtourig über die Autobahn
kein TÜV.
Werkstatt: neuer Partikelfilter für 2- 3 tsd. €
Zitat:
@lothar.eck schrieb am 22. November 2023 um 23:42:23 Uhr:
nochmals regeneriert
Auspuffendrohr gründlich gereinigt und Softwareupdate?!
von 2.100.000 runter auf 38.000
Zitat:
@lothar.eck schrieb am 22. November 2023 um 18:26:23 Uhr:
Und was bei der HU in 2 Jahren passiert, davor graut einem schon ein wenig????
Hallo zusammen und @lothar.eck,
Frage: AU außerhalb jeglicher Garantie- und Gewährleistungsfristen ohne neuen DPF bestanden?
Um die Gedanken an den Schrecken in 2 Jahren aus dem Kopf zu bekommen, wäre es ratsam, das Ergebnis von 38000 Partikel pro cm3 bei nächster Gelegenheit durch eine zweite Messung mit der Sonde sicher im Endrohr 😎 bestätigen zu lassen.
Antwort: ja, aber mit sehr vielen Maßnahmen (siehe Update 1-3) Messung: Das habe ich Anfang des kommenden Sommers sowieso vor. Ich denke auch, dass das Ganze nicht mit Dieselpest zu tun hat, da diese nach meinem Verständnis eher vor und bei der Verbrennung des Kraftstoffs Auswirkungen zeigt. Nach meinem Dafürhalten ist auch der dichte DPF nicht ursächlich, sondern eher eine Folge des Ganzen. Ich denke bei mir war die Software durcheinander und erst nach dem Neustart derselben, einer weiteren Regenerierung und gründlicher Reinigung des Endrohrs hatsich das Problem gelöst. Gruß lothar.eck
PS: ich bin allerdings totaler KFZ- Laie, und o.g. Rückschlüsse basieren lediglich auf meinen Erfahrungen in diesem Fall. 😉
Hallo zusammen und @lothar.eck,
Zitat:
@lothar.eck schrieb am 23. November 2023 um 08:59:50 Uhr:
Messung: Das habe ich Anfang des kommenden Sommers sowieso vor.
Es wäre für die MT-Community und für dich interessant zu wissen, ob das Auspuffendrohr nach bestandener AU-Prüfung mit Rußpartikel verunreinigt oder sauber ist.
Mit Ruß beladene Abgase entweichen ungefiltert durch die offenen DPF-Einlasskanäle und schwärzen die Auspuffendrohre.
Du kannst das überprüfen, indem du die Innenseite mit einem Papiertaschentuch auswischst und dies nach Möglichkeit einmal im Monat wiederholst, um die Nachhaltigkeit der Reparaturarbeiten, die du schließlich bezahlt hast, bis zur nächsten AU zu überwachen.
AGR, Wechselwirkung: weniger Stickoxide - höherer Rußanteil
Abgasrückführung, Aufgabe:
Zitat:
"Über die Abgasrückführung (AGR) wird im Teillastbetrieb ein Teil der angesaugten Frischluft durch Abgase ersetzt und so der Sauerstoffüberschuß in den Zylindern verringert.
Das führt über die Absenkung lokaler Verbrennungstemperaturspitzen zu weniger Stickoxiden (NOx) im Abgas, erhöht aber gleichzeitig die Anteile von Ruß und unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC).
Weiterlesen:
https://www.motor-talk.de/.../...ercedes-genauer-hin-t6089648.html?...
Zitat:
Der Verschleiß durch erhöhte Nutzung ist offensichtlich, aber dieser kann nicht die einzige Ursache für durchgebrannte Partikelfilter sein. Ein Parameter für erhöhten Verschleiß kann die Gesamtlaufleistung eines Fahrzeugs mit Dieselmotor sein, das aufgrund einer zu hohen Partikelanzahl die Abgasuntersuchung nicht bestanden hat. Tatsächlich sind auch neuere Fahrzeuge mit einer geringeren Laufleistung betroffen.
Hinzu kommt eine Überhitzung, ein Temperaturschock, der die Verschlüsse einiger Filterkanäle durchbrennen lässt, durch die ein Teil der rußbeladenen Abgase ungefiltert entweichen können.
Weiterlesen:
https://www.motor-talk.de/.../...nault-espace-v-2017-t7494243.html?...
Weitere Informationen z. B. zu kritischen Betriebszuständen und warum DPF-Regenerationen nicht am Multifunktionsinstrument angezeigt werden:
Zitat:
@WalterE200-97 schrieb am 26. Oktober 2023 um 16:21:27 Uhr:
Hallo zusammen,die Automobil-Hersteller haben sich frühzeitig intern, mit Hilfe des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), darauf verständigt, die Käufer von Dieselfahrzeugen nicht zu verunsichern, und so bleiben ihnen auch Informationen und Leuchtanzeigen im Multifunktionsinstrument über laufende DPF-Regenerationen zu Lasten einer hohen Lebensdauer verwehrt.
Keine Regeneration im Leerlauf:
Denn wie wir heute wissen, ist der Fall, der die kritische Rußmasse im DPF bestimmt, ein Wechsel in den Leerlauf, kurz nach Beginn einer aktiven Regeneration. Im Leerlauf ist zum einen der Sauerstoffgehalt im Abgas sehr hoch, zum anderen ist der Abgasstrom und damit der Abwärmetransport sehr gering, was zu einem sehr starken Temperaturanstieg führt.
Wäre der Dieselkäufer darüber informiert, könnte er in diesem kritischen Betriebszustand bewusst darauf reagieren und den Motor nicht abstellen, sondern Einfluss nehmen und bis zum Ende der Regeneration weiterfahren, um Schäden am DPF zu vermeiden.
Schäden durch Überhitzung:
Schäden am Partikelfilter sind die Folge von Überhitzung, einem thermischen Schock, der die Verschlußstopfen hinten am Ende einiger Einlassfilterkanäle ausbrennt, so dass ein Teil der rußbeladenen Abgase ungefiltert entweichen kann.
Ein Thermoschock kann ausgelöst werden, wenn die angesammelte Rußmenge die vorgesehene Beladungsgrenze überschreitet, bis eine Regeneration ausgelöst wird und schließlich unter starker Hitzeentwicklung verbrennt bzw. oxidiert.
Rußabscheidung:
Bei Dieselpartikelfilter findet zu Beginn der Rußabscheidung und nach jeder Regeneration eine Tiefenfilterung statt, wenn die im Abgas enthaltenen Rußpartikel kleiner sind als die Poren in den porösen Wänden der Filterkanäle. Die im Abgas enthaltenen Rußpartikel wandern dann in die Poren der Filterwandkanäle.
Gleichzeitig lagern sich die Rußpartikel als sogenannter Filterkuchen an der Oberfläche der Filterwandkanäle ab, wodurch die Poren verschlossen und eine weitere Tiefenfiltration verhindert wird.
Um die Bildung eines Filterkuchens zu beschleunigen, wird in die Filterwandkanäle des Neuteils während der Produktion Substrat eingebracht, das im Gegensatz zu Ruß allein den Gegendruck während der ersten Tiefenfiltration nicht unzulässig erhöht, bevor der DPF seine Beladungsgrenze mit auf dem Filterkuchen abgelagerten Rußpartikeln erreicht hat.
Wenn nicht alle Regenerationszyklen zu einer vollständigen Verbrennung der abgeschiedenen Rußpartikel führen, weil z. B. die Regeneration abgebrochen wird, verbleiben Rußpartikel in der Filterkuchenschicht auf den Filterwandkanälen.
Bei erneuter Rußbeladung findet dann keine neue Tiefenfiltration zwischen dem Substrat statt, da noch ein Restfilterkuchen vorhanden ist, auf dem sich die in den Abgasen enthaltenen Rußpartikel ablagern.
DPF überladen
So fällt der Gegendruck insgesamt niedriger aus und simuliert eine geringere Menge an Rußpartikeln, als tatsächlich vorhanden ist. Dadurch kann der DPF bis zum Erreichen des Schwellenwerts für den Gegendruck überladen werden, was bei der nächsten Regeneration zu einem Großbrand und Hitzeschock und zur Zerstörung der Verschlußstopfen hinten am Ende der Eingangsfilterkanäle führen kann.
DPF mechanisch beschädigt:
Sind die Einlasskanäle eines Partikelfilters auf der Auslassseite nicht mehr geschlossen, sondern ausgebrannt, entweichen die Abgase an diesen offenen Enden ungefiltert in den Auspuff und dringen nicht mehr durch die porösen Seitenwände in die jeweils daneben liegenden und auf der Einlassseite geschlossenen Auslasskanäle ein, um den Ruß an den Seitenwänden abzulagern.
Folglich kann der mechanisch beschädigte Partikelfilter auch nicht durch eine Reinigung repariert werden.
Vorschläge für vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Schäden am DPF:
- Regenerationen erkennen (Drehlaufdrehzahl und Öltemperatur erhöht, Start/Stopp außer Funktion, Kühlerventilator dreht nach Motor/aus auf Höchsttouren -> Motor/an und möglichst unter Last mit 2000 U/min kontinuierlich weiterfahren bis zum Ende der Regeneration
- Fahrzeug serienmäßig belassen
- normale Betriebsbedingungen bevorzugen und Vorschriften der StVO einhalten
- starke Lastwechsel vermeiden und moderate Beschleunigung bevorzugen
- kalte Kurzstrecken vermeiden
Kein DPF ohne Oxi-Kat:
Die passive Regeneration von Ruß findet im Diesel-Oxidationskatalysator permanent statt, sobald die erforderliche Betriebstemperatur von 150 - 400°C erreicht ist und wird bei der kennfeldbasierten Berechnung berücksichtigt. Kalte Kurzstrecken sollten vermieden werden.
Im Oxikat bewirkt Sauerstoff durch Oxidation eine Erhöhung der in den Stickoxiden enthaltenen Bestandteile des Stickstoffdioxids, die wiederum die bei der Verbrennung des Dieselkraftstoffs vor dem DPF entstehenden Dieselrußpartikel weitgehend entfernen, bevor die verbleibenden Partikel den Dieselpartikelfilter beladen.
Manipulationen:
Außerhalb der vom Hersteller genormten Strömungs-, Beladungs- und Regenerationsbedingungen kann es nach Eingriffen/Optimierungen im Fahrbetrieb, durch Änderungen/Störungen der Hardware und der begleitenden Steuerungssoftware, oder z. B. nach wissentlich oder unwissentlich abgebrochenen Regenerationen, zu einer unbemerkten Überladung mit Ruß und damit zu überhöhten Temperaturen kommen, was zur mechanischen Beschädigung des DPF führen kann.
Dabei kann z. B. eine unkontrollierte Abbrandrate der Rußmasse die Alterungsbeständigkeit des DPF übersteigen, insbesondere wenn dieser zwar effizient beschafft, jedoch eine unzureichende Festigkeit aufweist, und es wird mehr Wärme freigesetzt, als abgeführt werden kann. Dies führt zu Bauteilversagen durch Risse aufgrund der thermischen Belastung oder durch das Verbrennen der Stopfen am Ende der Einlasskanäle.
Unabhängig davon muss das Volumen des Partikelfilters gewährleisten, dass sich während des Betriebs Ruß und Asche bis zur entsprechenden Beladungsgrenze ansammeln können, ohne dass der Weg des Abgasstroms oder die Fähigkeit zur Abscheidung oder Regenerierung von Ruß beeinträchtigt wird.
Kritische Betriebsbedingungen:
Der kleinste gemeinsame Nenner, der die kritische Rußmasse in einem DPF bestimmt, wie bereits oben erwähnt, ist ein Wechsel in den Leerlauf kurz nach Beginn der aktiven Regeneration, und dieser Zustand liegt im zentralen Bereich der problematischen Betriebsbedingungen für jeden Partikelfilter.
Im Leerlauf ist einerseits der Sauerstoffgehalt im Abgas bei geschlossener AGR sehr hoch, zum anderen ist der Abgasstrom und damit der Abwärmetransport sehr gering, was zu einem sehr starken Temperaturanstieg führt.
Abhilfe durch den Hersteller:
Wenn die zur Oxidation bestimmte Rußmenge, die sich durch Abscheidung im DPF angesammelt hat, ein reduziertes Volumen hat, kann der Regenerationsprozess, bei dem per se Wärme freigesetzt wird, zu weniger lokalen Temperaturspitzen führen und die Schadensquote durch ausgebrannte Verschlußstopfen der Einlassfilterkanäle im Partikelfilter reduziert werden, da mit Ruß beladene Abgase ungefiltert durch die offenen Einlasskanäle entweichen und die Auspuffendrohre schwärzen könnten.
Eine in kürzeren Intervallen eingeleitete Regeneration und die Annahme, dass jeweils geringere Massen an eingelagertem Ruß oxidiert werden, und wiederum unter der Annahme, dass keine höheren Rußrohemissionen emittiert werden, würde den DPF-Betriebsbereich in materialschonendere Fahrmodi verschieben.
Das kann vom Hersteller, auch für im Feld befindliche Fahrzeuge, so gewollt sein.
Gibt es für den Ducato Baujahr 2020 und 2021 eigentlich irgendwo schon Partikelfilter im zweiten Markt?
Müsste ja sicherlich einiges an Bedarf entstehen, da bei der Auslieferung der Fahrzeuge die Partikelanzahl nicht gemessen wurde. (Messung bei der HU ab 7/2023)
Hat da jemand einen Tipp?
Hallo zusammen,
habe leider auch das Problem mit der AU nicht bestanden wegen zu hoher Partikelanzahl.
Da der Fiat-Service (welcher die Werkstätten betreut) nicht in Gang kommt werde ich jetzt mal einen Rechtsanwalt suchen. Das habe ich Fiat auch mitgeteilt. Vielleicht hilft es bei einer vernünftigen Kommunikation
Wer also noch das gleiche Problem hat gerne melden.
Die Verordnung zur Typgenehmigung finde ich ganz interessant und das wäre dann auch der Hebel gegenüber Fiat.
Garantie gibt es ja nur 2 Jahre. 1 TÜV aber erst nach 3 Jahren. Fiat muß aber 5 Jahre bzw 100000km "Emission" sicherstellen.
=> ...... während der gesamten normalen
Lebensdauer eines Fahrzeuges bei normalen Nutzungsbedingungen
entsprechend dieser Verordnung wirkungsvoll
begrenzt werden. Daher ist die Übereinstimmung in Betrieb
befindlicher Fahrzeuge über einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren
oder 100 000 km zu kontrollieren
-------------------------------------------------------------------------
VERORDNUNG (EG) Nr. 715/2007 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 20. Juni 2007
über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten
Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und
Wartungsinformationen für Fahrzeuge
PFLICHTEN DES HERSTELLERS FÜR DIE TYPGENEHMIGUNG
Artikel 4
Pflichten des Herstellers
(1) Der Hersteller weist nach, dass alle von ihm verkauften,
zugelassenen oder in der Gemeinschaft in Betrieb genommenen
Neufahrzeuge über eine Typgenehmigung gemäß dieser Verordnung
und ihren Durchführungsmaßnahmen verfügen. Der Hersteller
weist außerdem nach, dass alle von ihm in der
Gemeinschaft verkauften oder in Betrieb genommenen neuen
emissionsmindernden Einrichtungen für den Austausch, für die
eine Typgenehmigung erforderlich ist, über eine Typgenehmigung
gemäß dieser Verordnung und ihren Durchführungsmaßnahmen
verfügen.
Diese Pflichten schließen ein, dass die in Anhang I und in den in
Artikel 5 genannten Durchführungsmaßnahmen festgelegten
Grenzwerte eingehalten werden.
(2) Der Hersteller stellt sicher, dass die Typgenehmigungsverfahren
zur Überprüfung der Übereinstimmung der Produktion,
der Dauerhaltbarkeit der emissionsmindernden
Einrichtungen und der Übereinstimmung in Betrieb befindlicher
Fahrzeuge beachtet werden.
Die von dem Hersteller ergriffenen technischen Maßnahmen
müssen außerdem sicherstellen, dass die Auspuff- und
Verdunstungsemissionen während der gesamten normalen
Lebensdauer eines Fahrzeuges bei normalen Nutzungsbedingungen
entsprechend dieser Verordnung wirkungsvoll
begrenzt werden. Daher ist die Übereinstimmung in Betrieb
befindlicher Fahrzeuge über einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren
oder 100 000 km zu kontrollieren; es gilt der Wert, der zuerst
erreicht wird. Die Dauerhaltbarkeit emissionsmindernder Einrichtungen
ist über eine Laufleistung von 160 000 km zu prüfen. Zu
diesem Zweck sollten die Hersteller die Möglichkeit haben,
Alterungsprüfungen auf dem Prüfstand durchzuführen, die den
in Absatz 4 genannte
Wir waren bereits auch bei einem Rechtsanwalt. Der teilte uns mit: Die Neuwagengarantie beträgt 2 Jahre. Punkt! Und selbst wenn unser Wagen nach 2 Jahren + einem Tag zu Staub zerfällt braucht Fiat nicht zu haften. Wenn wir dagegen weiter vorgehen wollen, empfiehlt er uns in die Politik zu gehen, um die Gesetzeslage zu ändern. Diese Auskunft dauerte insgesamt 15 Minuten, hat 120€ Honorar gekostet, uns aber kein Stück weiter gebracht.
Viele Grüße