Ab heute 530e
Liebes Forum !
Ich möchte mich und mein Auto vorstellen.
Bis jetzt bin ich einen F11 gefahren, da dieser aber nicht jünger wird und ich immer größere Angst vor teureren Reparaturen hatte, war es Zeit für ein neues Auto.
Da ich nun auch nicht mehr so viel Langstrecke fahre und ich keinen Diesel auf Kurzstrecken bewegen will, wurde es nun ein 530e xDrive, welcher natürlich so oft wie möglich aufgeladen wird.
Kurz zum Auto:
530e xDrive G31 LCI aus 1.2022 mit etwa 20.000km
Alpinweiß
Innen Alcantara
Sportautomatik
M-Sportpaket
Laser Licht
Fernlichtassistent
Innovationspaket
BMW Live Cockpit Professional
Head Up Display
Komfortzugang
Integralaktivlenkung
Sitzverstellung elektrisch mit Memory
Lordosenstütze
Sitzheizung vorne
Lenkradheizung
Ambientes Licht
Active Protection
Active Guard
Parking Assistant
Driving Assistant Professional
HiFi Lautsprechersystem
DAB Tuner
Telefonie mit Wireless Charging
Hochglanz Shadowline
Das sollte eigentlich alles gewesen sein, für mich völlig ausreichend.
Die ersten Kilometer waren traumhaft, das elektrische Fahren ist wirklich sehr angenehm. Auch der Komfortzugang ist einfach der Traum, hatte ich bis jetzt noch nie und bin wirklich begeistert.
Vor allem die Hinterachslenkung ist echt genial, auf der Probefahrt habe ich die Vorteile gar nicht so stark gemerkt, aber seit dem Einparken in der Tiefgarage möchte ich die Lenkung nicht mehr hergeben.
Ansonsten bin ich sehr zufrieden, nur eine Kleinigkeit ist mir erst vorhin aufgefallen:
Wenn ich anhalte, z.B. an einer Ampel, dann ruckt das Auto nach 2 bis 3 Sekunden Stillstand einmal ganz ganz leicht, so ähnlich wie wenn das Auto versuchen würde sanft anzufahren aber gegen die Bremse kämpft.
Es ist wirklich nur ganz leicht zu spüren und ist mir erst vorhin aufgefallen.
Ist das normal ? Macht das euer 530e auch?
Oder muss ich jetzt schon zurück zu BMW? Premium Selection natürlich vorhanden.
Liebe Grüße
51 Antworten
Zitat:
@gbeuch schrieb am 23. Oktober 2023 um 17:08:12 Uhr:
Meiner hat das Ruckeln definitiv nicht, also lieber mal Nachfragen. Allerdings schaffe ich nie auch nur über 40 km elektrische Reichweite, verzichte allerdings auch nie auf Klima und alle anderen Komfortfeatures. Schaltet ihr das alles aus um 50 km und mehr zu schaffen?
nein, ich erreiche die "höheren" Reichweiten auch mit Komfortverbrauchern. Der Haupteinflussfaktor ist die Fahrweise bzw. die Strecke. Als absolut optimal haben sich innerstädtische Verkehrsadern ohne Ampeln (Mittlerer Ring München) und Überland mit 70/80 km/h Begrenzung ergeben. Da komme ich (im "nicht"-Winter) regelmäßig auf > 50 km.
Die Topographie macht sicher einiges bei der Reichweite aus. In der hügligen Westpfalz komme ich auf ca. 40 km Reichweite. Ich verzichte auch nicht Klima und Komfortfeatures. Ich bin mir sicher, wenn ich nur ebene Strecken fahren würde, käme ich Richtung 50 km.
Also ich bin jetzt kein Heizer, fahre aber schon sehr zügig. Meine Arbeitsstrecke sind 12 km Stadtverkehr. Da in in Hamburg wohne ist es auch recht flach 😁, aber über 40 km habe ich noch nie geschafft.
Viel Stop and Go, ist auch nicht förderlich für die Reichweite. Aber im E-Modus viel angenehmer als mit Verbrenner.
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@gbeuch ich kann dir den Modus Hybrid Eco Pro empfehlen. Damit habe ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht und die größte elektronische Reichweite erreicht. Da segelt der Wagen relativ oft und wenn ein Auto vor die bremst bzw. der Streckenverlauf es erfordert wird rekuperiert.
Bezüglich dem „Ruckeln“ beim Anhalten wurde ein Softwareupdate durchgeführt, brachte leider keine Verbesserung, also geht der 5er nächste Woche wieder in die Werkstatt.
Irgendwie vermisse ich langsam meinen F11.
Ich nutze den Hybrid Eco Pro eher selten und wenn dann lieber auf der Autobahn, da der Tempomat beim beschleunigen nicht so „reinkeilt“, sondern das ganze etwas sachter von statten geht.
Auf Landstraßen sehe ich den Eco Pro eher zwiespältig. Finde es angenehmer, wenn man vom Gas geht, dass das Auto Gleich rekuperiert, auch grade bergab.
Zitat:
@Diesel_im_Tank schrieb am 24. Oktober 2023 um 21:51:23 Uhr:
Viel Stop and Go, (...) aber im E-Modus viel angenehmer als mit Verbrenner.
Ich kann das bestätigen. Im E-Modus gelingt das Anfahren butterweich. Was mich zu der Frage führt, ob er da überhaupt auskuppelt. Schließlich kann der E-Motor ab null Drehzahl feinfühlig agieren, während Verbrennermotoren ja immer eine Mindestdrehzahl benötigen und der Drehzahlunterschied ganz allgemein per Wandler bzw Kupplung überwunden werden muss. Wer kann technische Einblicke geben?
Der Elektromotor ist direkt an die Getriebeseite angeflanscht, daher gibt es keinen Anfahrruck im E-Betrieb.
Der Verbrenner wird bei Bedarf über eine hydraulisch gesteuerte Kupplung eingekuppelt (also kein klassischer Wandler). Das sanfte Anfahren wird dabei vom E-Motor unterstützt.
Sprich ein- und ausgekuppelt wird alleine der Verbrennungsmotor, der Elektromotor ist immer eingekuppelt.
@Daimlerkuehler Danke für den technischen Einblick.
Im Elektro-Modus werden ja auch die Gänge normal geschalten, oder?
Neuerdings fällt mir nämlich auf, dass teilweise beim Fahren im Elektromodus nach dem Anfahren bei ca. 15 bis 20km/h ein wahrnehmbarer Schaltvorgang stattfindet, vor allem wenn man zügiger beschleunigt. Habt ihr das auch oder betrifft das nur meinen 5er ? Zweiter Werkstatttermin wegen dem „Ruckeln“ nach dem Anhalten ist schon vereinbart, da werde ich das Thema auch gleich ansprechen.
Zitat:
Neuerdings fällt mir nämlich auf, dass teilweise beim Fahren im Elektromodus nach dem Anfahren bei ca. 15 bis 20km/h ein wahrnehmbarer Schaltvorgang stattfindet, vor allem wenn man zügiger beschleunigt. Habt ihr das auch oder betrifft das nur meinen 5er ?
Ich glaube das ist hier "Stand der Technik". Hat meiner auch, habe ich beim G20 PHEV auch schon gemerkt (gleicher Antriebsstrang).
Ob stimmt weiß ich nicht, aber ich rede mir zumindest ein, dass man das leider auch besonders spürt, weil man ja sonst eher sehr ruhig und frei von jeglichen mechanischen Antriebseinflüssen unterwegs ist.
Inzwischen nehme ich es zwar wahr, aber es stört mich nicht.
Auch im reinen E-Modus werden verschiedene Gänge benutzt, da ja das obere Ende des Drehzahlbands des E-Motors zum Drehzahlband des Verbrenner identisch sein muss (also maximal ca 6500 u/min). Da der E-Motor am Verbrenner direkt angeflanscht ist muss das so sein, damit im Hybrid-/ Sportbetrieb mit Kraft aus beiden Motoren gleichzeitig gefahren werden kann .
Den Schaltruck bei ca 30 km/h spüre ich (leider) auch. Hat mich anfangs gestört, mittlerweile nehme ich ihn nicht mehr so sehr wahr. Man kann wie beim Verbrenner durch einen feinfühligen Gasfuss im Moment des Schaltens den Ruck etwas ausgleichen. Dieses Phänomen scheint normal zu sein, das beobachten viele Fahrer von diesem Modell.
Danke für eure Antworten. Da bin ich schon mal beruhigt. Habe auch langsam den Dreh raus, wie ich mit der Gaspedalstellung den Ruck großteils vermeiden kann. Wie seht ihr es eigentlich bei längeren Autobahnfahrten, da läuft ja der Verbrenner und da fahre ich eigentlich immer im Modus Adaptive. Wenn ich aber von der Autobahn abfahre und der Akku entsprechend geladen ist, dreht sich der Motor schon bei ca. 50km/h oder eben erst bei z.B. einer Ampel ab. Sollte man den Verbrenner nicht noch etwas laufen lassen für den Turbo, damit sich dieser noch bisschen abkühlen kann?
Zitat:
Sollte man den Verbrenner nicht noch etwas laufen lassen für den Turbo, damit sich dieser noch bisschen abkühlen kann?
Die Pumpen sollten ja trotzdem weiter laufen. Da vertraue ich auf ein intelligentes Antriebskühlungsmanagement. Auch im Stand bei ausgeschalteter Fahrbereitschaft + Fahrzeug abgeschlossen sollte noch alles gekühlt werden, was muss. Da würde ich mir keine Gedanken machen.
Den Turbo-Motor nachlaufen lassen mache ich nur dann, wenn ich vorher sehr scharf gefahren bin. Sprich wenn man von der linken Spur von 200+ hart in die Boxengasse (Rasthaus) runter bremst, ist es sicher nicht blöd, den Motor noch ein paar Minuten im Leerlauf laufen zu lassen.
Bei normaler Autobahnfahrt ist die thermische Belastung für den Motor aber eher niedrig, deswegen muss man sich da keine Sorgen machen.
Die Elektronik ist auch schlau genug, den Motor bei thermischer Überlast soweit zu regeln dass kein Schaden auftritt. Das war ja früher in den 80ern und 90ern nicht so und der Nutzer musste mehr auf die Technik aufpassen.