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92'er Sierra DOHC Startprobleme

Themenstarteram 12. September 2005 um 22:00

Hallo erstmal...

möchte mich nochmals mit meinem mitlerweile über 4 Wochen schweigenden Sierra 2 ltr DOHC 92'er Bj. melden.

Hatte damals bereits einige Tips hier erhalten, woran es liegen könnte, das er nicht mehr anspringt. Habe diese soweit Möglich auch abgearbeitet, allerdings bislang mit keinerlei Erfolg! Vielleicht geben die folgenden Merkmale nun dem ein oder anderen doch noch Denkanstöße die mir u.U. behilflich sein könnten. Zu den Ausgangsmerkmalen:

Zündfunken an allen 4 ZK vorhanden, Kraftstoff vorhanden, OT-Geber trotzdem erneuert (vorsorglich), Fehlerspeicher ausgelesen, allerdings kein Fehler abgelegt.Beide Stecker unter der Ansaugbrücke gereinigt und mit Kontaktspray bearbeitet.Gibt es jemanden, der solch ein Phänomen bereits erlebt hat, und anschließend die Kiste wieder zum Laufen bekam????? Bin für alle Tips dankbar.

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11 Antworten

Startet nicht

 

Falls das alles so ist und der Kraftstoff wirklich eingespritzt wird (Einspritzventile werden angesteuert), haben wir ein mechanisches Problem: Steuerzeiten? Ventile?

Denk ich aber nicht unbedingt, konzentrier Dich mal auf die Spannungsversorgung und Antaktung (Masse vom Steuergerät) der E-Ventile. Geh noch mal konsequent an die beiden Mehrfachstecker unter der Ansaugbrücke, da sind die relevanten Anschlüsse. Bau ggfs. mal mindestens ein Ventil aus und schau, ob es (angesteckt) arbeitet...

Themenstarteram 14. September 2005 um 16:11

Startet nu doch!Aber wie...

 

Tja, danke erstmal für den Tip, hab den Mehrfachstecker auch bereits MEHRFACH pinibelst gereinigt. Konnte allerdings keine Verbesserung feststellen. Hatte letzte Nacht die Eingebung trotz allem die Zündkerzen zu erneuern (funkten zwar wie Hulle aber trotzdem). Siehe da, er sprang an!!! So weit so gut, allerdings nun das altbekannte Problem das er nach max. 1 Minute wieder ausgeht. Wenn man erneut startet, springt er wieder an, nimmt nur sehr ungern Gas an und straft es einem, indem er sofort wieder ausgeht, wenn man nicht hartnäckig das Gas durchtritt. Die dann erreichte Drehzahl hält er dann aber. Nimmt man Gas wieder schlagartig weg, droht er wieder auszugehen. Will man dann wieder die Drehzahl erhöhen, muss man sich beeilen, denn tritt man zu wenig drauf, geht er ebenfalls aus. Allerdings spuckt in dieser Situation der Fehlerspeicher permanent die "57" aus. Steht für "Drosselklappe zu früh betätigt" (??????????). Durch Zufall habe ich den Unterdruckschlauch unterhalb der Drosselklappe (Bleistift dick und geht an eine Unterdruckdose (?) an der Einspritzleiste (Rücklaufleitung)) abgezogen und siehe da, er hält die Drehzahl im Stand und geht nicht mehr aus. Läuft im Stand sauber so wie es sein soll. Gas annehmen tut er allerdings dadurch auch nicht besser. Dazu kommt bei abgezogenen Schlauch die Fehlermeldung, das die Gemischanreicherung zu marger ist. Vielleicht ermöglicht dieser Sachverhalt jemandem eine neue Fehleranalyse. Meinen Dank schon mal im voraus, bin echt mit meinem Latein am Ende.

Hmm , alles etwas merkwürdig , aber ich versuche mit meinem Unwissen mal mein Glück ! ;)

Als du den Schlauch abgezogen hast , wurde der mit einer Schraube verschlossen wegen Falschluft ansaugen ? Oder hat der Motor jetzt dort Luft ansaugen können ? Wurde an der Einstellschraube (DK) des Bypasskanals rumgedreht ? Lambda mal testweise abgesteckt , Kabel/Verteiler überprüft , DK-poti auf Kabelbruch/Wackler überprüft , Kompression überprüft , Benzinpumpe gebrückt , also ohne Relais , testweise mal ein anderes LLRventil verbaut , Kat vielleicht durch Tot verstopft , was ist mit dem Spritfilter ? Könnte vielleicht helfen wenn du die Fragen beantworten würdest ! ;)

Themenstarteram 14. September 2005 um 19:31

Au weia!

 

So, zunächst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Also wie folgt: Als der Schlauch runter war hatte ich ihn natürlich nicht verschlossen sondern wollte sehen, was passiert wenn er an dieser Stelle Falschluft zieht. Wie gesagt er läuft unter diesen Umständen. Sobald ich aber den Schlauch verschließe oder wieder draufstecke ist Sabbat. An der Einstellschraube der DK sofern diese die Anschlagschraube ist, die am Gaszug endet, habe ich in keinster Weise auch nur angefasst.Andernfalls bitte erklären wo diese sitzt. Lambdasonde habe ich probehalber abgeklemmt, ein Unterschied war jedoch nicht auszumachen. Also wieder eingestöpselt.Verteiler habe ich gestern noch gereinigt, Kontakte waren geringfügig verkokst. DK-Poti habe ich wärend des Laufens mal abgezogen und wieder eingestöpselt, jedoch ohne Veränderung an der Ausgangslage.Kompression bislang nicht geprüft, am Relais der Benzinpumpe habe ich mich bislang nicht versucht. Schien wiedersinnig, da die Pumpe einwandfrei zu arbeiten scheint. Welchen Zweck sollte diese Überprüfung haben??

LLRV habe ich mir bei Ebay bereits besorgt aber noch nicht ausprobiert. Scheint mir bei näherer Überlegung auch nicht unmittelbar in Frage zu kommen, da zwar die LL-Regelung spinnt, aber doch dadurch nicht das Laufverhalten im oberen Drehzahlbereich geregelt wird oder doch???Kat ebenfalls bislang noch nicht überprüft. Gibt es hierfür eine einfache Methode oder muss das Ding komplett dafür ausgebaut werden? Spritfilter NEU. Ich liebe dieses Auto. Donna mia.

Also , wenn er durch Falschluft läuft , dann fehlt ihm schonmal Luft im Standgas , wenn ich mein LLRV abstecke , geht der Motor sofort aus , könnte man als Anhaltspunkt schonmal weiter verfolgen !

Die Anschlagschraube vom Gaszug meine ich nicht , Drosselklappe hat meines Wissens eh keine Einstellschraube für die DK ! Ich meine die Einstellschraube links unten an der DK , sofern du da noch nicht rumgedreht hast , Finger weg !

Brücken vom Relais bedeutet das die Pumpe bei Zündung dauerhaft läuft , somit könnte man Aussetzer des Relais ausschließen !

Kat checken geht einmal durch Hand vor das Endrohr halten bei laufendem Motor , da sollten deutlich Abgase rauspuffen die auch deutlich spürbar sind und nicht leicht vor sich hinplätschern ! Oder mal vor dem Kat(zwei) den Krümmer lösen damit es dort undicht wird , ich würde sagen , versuche erstmal ein brauchbares Standgas zu erreichen , dann kannst du nach dem Rest schauen !

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,dass der Ansaugtrakt irgendwo verstopft ist?

Zuerst würde ich mal den Deckel vom Luftfilterkasten entfernen und schaun wie er dann läuft.Wenn sich nichts ändert das LLRV wechseln.

Hast Du eventuell den Filtr gewechselt?Hier kann auch ein Fehler,anhand von Produktionsfehlern,liegen.

Der eine oder andere wird das belächeln,ist aber alles schon da gewesen!

Re: Au weia!

 

Zitat:

Original geschrieben von franksnoopy76

DK-Poti habe ich wärend des Laufens mal abgezogen und wieder eingestöpselt, jedoch ohne Veränderung an der Ausgangslage.

Also meine beiden verschlucken sich dabei sofort und gehen nachfolgend aus. Möglicherweise hat der TP-Sensor hier keine Funktion oder hängt dauerhaft auf falschem Widerstand?

Schraub mal das Winkelstück des Ansaugtrakts ab und laß ihn direkt an der Drosselklappe ansaugen (also komplett ohne Luftfilter und Leerlaufregulierventil) - so muß er auch laufen.

Hatte kürzlich an einem meiner beiden DOHCs ein defektes Leerlaufregulierventil - äußerte sich zunächst durch schlechten bzw. unregelmäßigen Leerlauf (Drehzahl um die 400rpm), kurz später muß sich der Zylinder im LLRV verklemmt haben und der Motor ging sofort nach dem Starten wieder aus. Mit offener Drosselklappe lief er dann auch nicht, weil LLRV dauerhaft falschen Wert durch Klemmer lieferte. LLRV abgeklemmt und schon lief er mit offener Drosselklappe.

 

Zitat:

Original geschrieben von franksnoopy76

So weit so gut, allerdings nun das altbekannte Problem das er nach max. 1 Minute wieder ausgeht. Wenn man erneut startet, springt er wieder an, nimmt nur sehr ungern Gas an und straft es einem, indem er sofort wieder ausgeht, wenn man nicht hartnäckig das Gas durchtritt. Die dann erreichte Drehzahl hält er dann aber. Nimmt man Gas wieder schlagartig weg, droht er wieder auszugehen. Will man dann wieder die Drehzahl erhöhen, muss man sich beeilen, denn tritt man zu wenig drauf, geht er ebenfalls aus.

Exakt diese Effekte durfte ich wochenlang erleben, als es bei mir an den beiden Mehrfachsteckern klemmte. Hier hatte ich allerdings eine Kombination aus Kontaktmangel an den Mehrfachsteckern UND defektem TP-Sensor bzw. hier ebenfalls Kontaktproblem (Kabelbruch). Der Motor ließ sich tagelang überhaupt nicht starten, wenn doch, nahm er kein Gas an und ging nach wenigen Minuten oder sofort aus.

Damals habe ich zunächst den TP-Sensor getauscht, was keinen Erfolg brachte. Nach Öffnen der Mehrfachstecker (jedes einzelne Pin rausgeholt und gesäubert, mit Kontaktfett benetzt, neue Dichtung in den Stecker und Stecker mit Kabelbinder zusammengezwungen) lief er plötzlich wieder, zickte aber weiter im Leerlauf rum und ging desöfteren einfach aus. Wieder neuen TP-Sensor - wieder erfolglos. Nun Kabel zum TP-Sensor mit Parallelleitung gestützt und siehe da - er lief wieder perfekt!

Habe dann einen Parallelbrückendraht nach dem anderen entfernt und beim letzten ging er wieder aus. Kabel untersucht, Bruchstelle gefunden (Isolation beschädigt, Kupferleitung stark korrodiert). Kabelbaum zum TP-Sensor ersetzt und läuft bis heute tadellos (das war 1999).

 

Viel Glück!

Themenstarteram 15. September 2005 um 21:44

Ein Minierfolg

 

Sooo, vielen Dank nochmals für die zahlreichen Tips. :D Habe heute mal mein neues altes bei Ebay ergattertes LLRV eingebaut. Muss sagen, für die ersten 90 Sek. hab ich gedacht, vor mir steht ein Neuwagen. Lief wie ein Uhrwerk. So kannte ich ihn noch garnicht. Wollte mir grade selbst auf die Schulter klopfen vor Freude als er wieder ausging. :mad: Ich krieg noch die Motten. Habe heute festgestellt, dass an der DK unterhalb davon ein kurzer Blindstopfen, abgedichtet mit einer Gummikappe spröde und eingerissen ist. Werde morgen mal prüfen ob er dort nicht evtl. Falschluft zieht. Ansonsten werde ich wie vorgeschlagen mal das Ansaugrohr lösen und ihn mal direkt Luft schnuppern lassen ohne Filter. Mal sehen was passiert. Für die Überprüfung des Kraftstoffpumpenrelais bräuchte ich dann nochmal die Pinbelegung der Kabel die ich überbrücken soll/muss. Das Teil sitzt im Hauptsicherungskasten vorne links richtig? Welches genau?? Am Endtopf rotzt er übrigens volle Lotte raus. Habe ich heute bereits festgestellt. Die ganze Wand ist bereits schwarz :eek: Also. soweit nochmals meinen verbindlichsten Dank werde dann morgen mehr berichten können.

Re: Ein Minierfolg

 

Zitat:

Original geschrieben von franksnoopy76

Gummikappe spröde und eingerissen

Wetten, dass es das ist?

Themenstarteram 16. September 2005 um 21:54

Naja...immerhin...

 

Habe heute den Gummipfropfen unterhalb der Drosselklappe erneuert. Donnagloria! Seitdem läuft der Motor im Stand zumindest schon einmal tadellos. Springt ob kalt oder warm einmalig gut an und bleibt erstaunlicher Weise auch an. (IM STAND!!) Also soweit bin ich schon mal zufrieden. Allerdings bleibt das Problem mit der Annahme von Gas bestehen. Nach wie vor unzufriedenstellend. Hat sich zwar leicht verbessert, aber entspricht noch lange nicht dem, was man erwartet. Ausserdem geht er sofort wieder aus, wenn man Gas zu schnell weg nimmt. Wenn man es allerdings langsam macht, hält er die LL-Drehzahl. Werde morgen nochmals die Zündkerzen reinigen. Vielleicht bringt das ja noch etwas. Fahren kann man damit allerdings noch lange nicht. Habs probiert, kam mir vor als hätte ich mein Känguru gesattelt :D . Hab daher den Versuch zügig abgebrochen. Hat noch jemand hilfreiche Ratschläge?? Ach übrigens uwevdlieck: 1:0 für dich! ;) Man gut das ich nicht gewettet hab. Hättest mich noch ärmer gemacht als ich eh schon bin :p

ich würde aber jetzt an der gleichen stelle weitersuchen. dh alle gummischläuche mal anschauen. da sind einige für unterdrücke zuständig. wenn da noch einer porös ist, raus damit. zb geht da einer zum map-sensor an der spritzwand. der könnte damit auch zu tun haben

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