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90002.3i CC und CS Anfahrprobleme

Saab 9000 YS3C
Themenstarteram 8. März 2019 um 6:26

Hallo,

ich habe jeweils einen CC und einen CS, beide aus 1991 mit 2.3L-Motor ohne Turbo und mit Automatikgetriebe. Beide haben das gleiche Problem: Die Autos rucken und kriechen- wenn die Autos länger gestanden haben ( bei kaltem Wetter reicht auch schon über Nacht), dann starten sie morgens mit unrundem Motorlauf und ein Anfahren auf "D" ist nur ganz langsam und mit Unterbrechungen machbar, öfters stirbt der Motor auch ab! Im Rückwärtsgang ist das Phänomen dagegen bei weitem nicht so ausgeprägt. Ein einfädeln in den fließenden Verkehr ist damit kaum möglich. Nach ein paar Minuten warmlaufen lassen verschwinden die Symptome. Dann kann ich auch nach 3-4 Std Pause über Tags sofort losfahren, ohne dass das Phänomen wieder auftritt. Eine "Saab-Fachwerksatt" hat mich bereits 800€ für eine erfolglose Fehlersuche gekostet! LMM, Drosselklappe und Temperaturfühler sowie Benzinpumpe wurden geprüft, alles ohne Befund. Wer kann helfen?

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17 Antworten

Leerlaufregelventil reinigen...würde ich als erstes nach gucken.

Irgendwelche Unterdruckleitungen defekt oder abgerutscht.

Lose Massekontakte unter der Ansaugbrücke.

Großer runder Kompaktstecker im Aquarium auf Korrosion überprüfen, ebenso von den Steuergeräten.

Kraftstoffdruckregler überprüfen. NTC unter der Ansaugbrücke ausbauen und überprüfen.

...

Wann wurde das Getriebeöl gewechselt? Falls die Getriebe nicht vernünftig schalten sollten, damit beginnen.

...

Themenstarteram 8. März 2019 um 19:08

Also das Getriebeöl habe ich dreimal hintereinander wechseln lassen, bei beiden Farzeugen. Laut "Fachwerkstatt" wurden alle Unterdruckschläuche, Massekontakte, Leerlaifregelvntil, Drosselklappe und der NTC-Sensor geprüft. Die haben 15 Stunden in die Fehlersuche investiert....Kompression einwandfrei, ZKD einwandfrei. Könnte es an einem undichten Automatikgetriebe liegen, dass im kalten Zustand zuwenig Druck aufbaut?? Das Getriebe ist an jeweils beiden Wagen schon ziemlich ölfeucht... aber das erklärt auch den schlechten unrunden Motorlauf nicht wenn der Wagen angelassen wird auf Stellung "P" oder?

Irendwas hat die Werkstatt nicht richtig kontrolliert.

Im kalten Zustand unrunder Motorlauf und daher keine Leistung und verschlucken/Fehlzündungen...dann läuft der Motor definitiv zu mager. Zuviel Luft oder zuwenig Kraftstoff im kalten Zustand. Es gibt keine Kraftstoffanreicherung, daher die Ruckelei und Kraftlosigkeit.

Bauteile sind angeblich in Ordnung...und was ist mit den Verbindungen zum Steuergerät???

Ich denke da an die Kompaktstecker im Aquarium.

Getriebe würde ich erstmal aussen vor lassen.

Themenstarteram 8. März 2019 um 20:08

Wie reinige /prüfe ich die Stecker? Drahtbürste und dann mit Kontaktspray fluten? Optisch finde ich da nichts auffälliges...

Anbei die bislang durchgeführte Fehlersuche der Werkstatt gem. Rechnungstext:

Img-2452

Stecker lösen, nach grünlichen Belägen schauen und diese mit einer Kontaktfeile reinigen. Anschliessend mit Kontaktspray einsprühen.

Erhöhte Widerstände verfälschen die Werte vom NTC...und dies kann schon ausreichen.

Themenstarteram 8. März 2019 um 21:08

Ok, vielen Dank. Da gehe ich morgen nochmals ran. Habe eben meinen vorherigen Beitrag um die bisherigen Prüfpunkte ergänzt, siehe Foto...

Gab es denn Fehlercodes, die ausgelesen werden konnten?

Wenn die Werkstatt wirklich alles gemacht hat, was dort aufgelistet ist, hätten sie auch was finden müssen.

Aber es gibt ein geflügeltes Wort in den Werkstätten:

"Wer viel mißt, mißt Mist..."

...

Wurden auch die Steuergeräte mal getauscht???

Themenstarteram 9. März 2019 um 9:29

Hallo,nein keine CE-Lampe und keine Fehlercodes abgespeichert. Die Steuergeräte wurden nicht getauscht. Ich habe aus einem anderen 91 CC noch eines liegen mit gleicher Nummer von Bosch. Hatte aber vorher bereits mit einem LH-Jetronic-Spezi telefoniert, der meinete, die seien völlig unkritisch was so einen Fehler angeht und der selbe Fehler gleich bei zweien sei praktisch auszuschließen...er äußerte die Vermutung, dass die Steuerkette vielleicht minimal gelängt sei und damit die Steuerzeiten nicht 100% stimmen. Das käme bei '91 öfter vor. In Zusammenspiel mit einem undichten Getriebe bzw verschmutzten Fliehkraftregler und/oder Ventilblock ließe sich so ein Verhalten eher erklären (?)

Steuergerätfehler sind in der Tat eher selten. Kabelbrüche oder defekte Stecker dagegen eher häufig.

Wir reden über Material, welches langsam 25-30 Jahre alt ist!!!

Steuerkettenprobleme gab es in den ersten 2 Baujahren vom 2.3. Lag an billigen Ketten aus Italien.

Diese Ketten hielten aber auch nur maximal 80.000 km, dann sind sie gerissen.

Ich persönlich kenne Motoren, die haben damals nur 40.000km gehalten.

In Deinem Fall möchte ich dies ausschließen...entweder wurden die Ketten vorzeitig getauscht, oder die Motoren haben gute Ketten von Beginn ab gehabt. Ein "minimaler Kettenverschleiß"...also kurz vorm reißen...macht sich durch klappern und rasseln bemerkbar. Ist nicht zu überhören und auch im warmen Zustand vorhanden.

ZF-Automat im 9000 war immer schon ein Problem.

Selbst bei späteren Modelljahren.

Bei den beschriebenen Beschwerden würde ich eher an Undichtigkeiten des Ventilblocks oder zu geringer Ölmenge denken.

ABER dann auch immer und bei warmen Öl noch massiver. Bei dünnerem Öl, weil wärmer, geht dann häufig gar nichts mehr.

DARUM bleibe ich, bei den bisherigen Beschreibungen, immer noch bei einem Problem der Kaltlauf-Starteinrichtung. Temperaturfühler oder Kraftstoffdruckregelung.

FERNDIAGNOSE...ohne selber zu fahren oder zu hören oder zu fühlen...geht eigentlich nicht.

Kettengerassel...kann kaum ein Laie beschreiben. Ist nur ein Beispiel!

Themenstarteram 20. März 2019 um 22:17

So, eine Überprüfung der Steuerzeiten ergab, dass sich diese um 2 Zähne verstellt hatten. Wie das im laufenden Fahrbetrieb passieren konnte, lässt sich bislang nicht erklären. Ein Hydrostössel fühlt sich recht weich an und lief wohl nicht korrekt voll Öl, aber ob das ausreicht um die Steuerzeiten zu ändern?

...verbrauchte Kettenführungen, abgelutschte Zähne der Steuerräder, Kettespanner am Ende, gelängte Steuerkette. Beim Lastwechsel peitscht die Kette umher und dann kann ein Zahn unter der "Peitsche" vorrücken, die anderen Kettenglieder davor knarzen, krachen vielleicht ein Bisschen bis sie sich wieder einordnen und schon bist einen Zahn weiter.

@ rocsam, @wwaallddii

2 Zähne überspringen ist möglich, aber im Vorfeld nicht zu überhören!!!

Bei einem Turbo-Motor gäbe es krumme Ventile...also noch mal Glück gehabt. :D

Ganz ehrlich: der Motor muß gelaufen haben, wie ein Sack Muscheln...

Ein sachkundiger Mechaniker hört den Schaden.

...

Man braucht nicht 40 Jahre Berufserfahrung. Ich kenne auch junge Mechaniker, die ein gutes Gehör haben.

Rasselnde Kette auf der rechten Fahrzeugseite...oder rasselndes Automatikgetriebe auf der linken Seite...sollte auch ein Laie ohne Hörgeräte unterscheiden können.

...

Es ist leider erschreckend, daß die KFZ-Lehrlinge immer schlechter ausgebildet werden.

Haupt-Augenmerk wird auf die Elektrik/Elektronik gelegt...und die Mechanik rückt in den Hintergrund...bei der schulischen Ausbildung!!!

In der betrieblichen Ausbildung ist der Meister gefragt, sein Wissen und Können weiter zu geben.

Aber dieser Auftrag scheint bei den betrieblichen Belangen,nämlich Geld zu verdienen, in den Hintergrund zu rücken.

Ein Lehrling kann nur Geräusche erkennen, wenn man ihm/ihr auch praktische Beispiele liefert.

RADLAGER defekt...per Probefahrt erkannt...sollte man dann auch dem Lehrling vorführen, damit er/sie dies auch praktisch hören und fühlen kann. Unwucht im Fahrwerk ebenfalls...oder Getriebegeräusche.

...

Wir sind in der KFZ-Branche auf einem Weg, wo die Jungs/Mädels nur noch mit Testern und Rechnern umgehen können...aber mechanisch absolute Nullen sind. Ist Fakt und ich möchte darüber nicht diskutieren. Die Qualität der jungen Mechatroniker lässt immer weiter nach. Meine eigenen Erfahrungen in den letzten 10 Jahren.

Es gibt Ausnahmen. Aber diese werden auch immer seltener.

Die Problematik ist bekannt und es liegt nicht an unseren Jugendlichen!!!

Die Jugend ist nicht anders, wie vor 20 Jahren!!!

Die Anforderungen haben sich geändert...mehr Elektrik, weniger Mechanik...von den Herstellern gefordert, von den Vertragswerkstätten forciert...und die freien Werkstätten bräuchten "All-Rounder", die es nicht mehr gibt.

BZW. nicht mehr dazu ausgebildet werden.

...

Ein KFZ-Mechatroniker mit Gesellenbrief 2007 ist nicht in der Lage, einen Zünd-Kontakt in einem Verteiler zu erneuern. Ist kein Witz!!!...wird schulisch nicht gefordert und auch nicht dort gelehrt. Kann sein, daß der Betrieb Oldtimer in der Kundschaft hat, dann hat der Lehrling vielleicht Glück. Aber die Regel ist dies lange nicht mehr.

Ist natürlich nicht mehr Stand der heutigen Technik, aber deutlich leichter zu erklären, wenn es um Schließwinkel und Zündzeitpunkt geht.

...

Ich bin ein alter Hund.

Aber diese Leute sterben langsam aus.

...jaaa, LC, die von Dir geschilderten Unzulänglichkeiten werden bald Geschichte sein, wenn die Elektro- oder Brennstoffautos überhand nehmen. Die Verbrennungsmotoren werden dann nur noch Nostalgie-Fahrzeuge antreiben, wobei jeder Nostalgiebesitzer selbst Hand anlegen kann oder einen Schwager des Schwagers im Bekanntenkreis hat, der sich noch auskennt. Die Dampfloks waren ja auch die phantaschtischsten Dinger ihrer Zeit und jetzt fahren sie nur noch mit Aufwand paar Tage im Jahr herum, ausgenommen so ausgewiesene Dampfstrecken wie im Harz, z. B. Was "Elektro"-Verkehr z. Z. kann sieht man auf stark befahrenen Bundestraßen: um die Energiereserven seines Akkus zu schonen, fährt er mit 60-65 durch die Landschaft und zieht eine endlose Schlange hinter sich her, Schlange die im Gegensatz zur natürlichen das Arschloch vorne hat. So, mal wieder ein Bisschen Off Topic, weil sonst nicht viel im Forum geschieht.

Heute hat mein 9000 Aero die 278.000km auf dem Tacho erreicht...ohne Ketten-Gerassel oder miesem Anspringen.

Und ich bin gerne das Arschloch einer Schlange, wenn ich mit 80 aurf der Landstraße fahre. Denn ich habe gelernt!!!

Gas geben und alles überholen bringen mir bei meinen Fahrten maximal 5 Minuten Zeitgewinn.

Adrenalin ohne Ende, der Pulss steigt...und der Vebrauch des Fahrzeugs ebenfalls.

Schön zu wissen, daß man auch schneller könnte...aber warum??? Die 5-6 Minuten machen mich nicht reicher, oder der Abend wird nicht schöner.

Die geänderte Fahrweise spart mir RICHTIG Sprit und damit Geld. 7,5 Liter oder 10 Liter auf 100km finde ich , ist ein Argument. 25% Ersparniss im Portemonnaie und 25% weniger Abgase in dieser Welt, finde ich okay.

Und alles nur mit dem rechten Fuß am Pedal erreichbar.

.....................

ANFAHRPROBLEME gibt es bei einem Elektro-Antrieb nicht. Der E-Motor bringt ab Start das volle Programm.

Das ist schon toll und jeder Post-Zusteller, der einen Scooter hat, wird dies bestätigen. Aber die Reichweite und andere Dinge an den E-Fahrzeugen lassen mich zweifeln. In meinen Augen nur eine Zwischenlösung.

........................

Vor 20 Jahren habe ich die langfristige individuelle Mobilität im Wasserstoff gesehen...und stehe heute noch dazu.

Die Brennstoffzelle ist der Antrieb der Zukunft, und nicht der E-Antrieb mit Batterien.

WARUM bin ich dieser Meinung...weil es nicht genügend Materie gibt, um alle Fahrzeuge mit Batterien auszurüsten, und es ist auf lange Sicht einfacher Wasserstoff zu produzieren.

Die Sahara ist ein Sonnen-Ofen...der Atlantik bietet Wasser...ein perfektes Gebiet für die Elektrolyse zur Wassestoffgewinnung.

Aber solange es Rohöl gibt, wird es keine Interessenten geben, die da investieren wollen.

Jeden Freitag gehen Kinder nicht zur Schule, sondern auf die Straße und demonstrieren für ihre Zukunft.

WIR haben nur einen Planeten usw.

Finde ich persönlich voll in Ordnung!!!...habe damals selber gegen AKW in Deutschland demonstriert.

Braunkohle war die geringere Gefahr und musste von uns akzeptiert werden.

HEUTE haben wir andere Möglichkeiten der Energiegewinnung und auch andere Möglichkeiten in der Mobilität.

Als Rentner, der nicht mehr zur Arbeit kommen muss und auf PÜNKTLICHE Verbindungen der Bus und Bahn angewiesen ist, würde ich wahrscheinlich sogar auf ein eigenes Auto verzichten.

100% Erspaniss aller Emissionen...atmen muß ich aber noch...bis ich mit 99 Jahren ins Gras beiße...oder rauchen darf...wie Helmut Schmidt.

.........................

ANFAHRPROBLEME...hatte ich auch mal.

Damals reichten 5 l Super aus einem Kanister.

War kein SAAB, es war ein Käfer1302. Die Anzeige war defekt und mein Bruder hat die Kiste leergefahren.

Ist grade erst passiert...1979...im Frühjahr.

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