525d mit 4 Zylindern - Ne wat ist das schön...

BMW 5er

Bei uns wurden Ende Februar die Flottenfahrzeuge getauscht und ich musste meinen geliebten 530d hergeben. Gekriegt habe ich nun einen 525d Modelljahr 2012.

Am Freitag setze ich mich rein, mach den Motor an und denke ich höre einen Fön mit Lagerschaden. Im Fahrzeugschein und danach im Internet habe ich dann gelesen, dass BMW nur noch einen 2-Liter Vierzylinder einbaut. Und das noch als Fortschritt verkauft...

Auf der Rückfahrt vom Büro haben mir erstmal diverse 19-jährige mit ihren 100 PS Polos lange Nasen gemacht, zu Hause ist dann mein Nachbar aus dem Haus gekommen, weil er gedacht hat, sein Taxi ist da.

Was mich aber wirklich fuchsig macht, sind die tendenziösen Artikel in der Fachpresse. Jeder lobt ja diesen Motor über den grünen Klee. Ich frage mich, was die getestet haben.

Ich meine, das Auto hat schon Vorteile: Man kann zum Beispiel schön die Landschaft betrachten, während sich der Motor bemüht, die Reisegeschwindigkeit zu erreichen.

Wobei ich mich noch nicht mal in der Opferrolle sehe, da es ja immer noch jemanden gibt, dem es dreckiger geht. Die arme Acht-Stufen Automatik zum Beispiel, die hektisch versucht, das nicht vorhandene Drehmoment in Vortrieb zu verwandeln...

Außerdem braucht man ca. 0,3 Liter weniger Sprit. Ich erwarte täglich die ersten Dankschreiben von antarktischen Pinguinen wegen meines Beitrags zum Klimaschutz.

Andererseits ist der Motor schon ein Beweis deutscher Ingenieurskunst. 218 PS so zu verstecken, dass man sie auch bei genauer Nachsuche nicht findet, ist wirklich eine Glanzleistung.

Meine Empfehlung wären Nachhilfestunden in der Marketing-Abteilung. Die schaffen es, ein technisches Fiasko in einen glänzenden Erfolg zu verwandeln (offensichtlich rekrutiert BMW seinen Nachwuchs neuerdings im iranischen Prpaganda-Ministerium) und dafür auch noch ordentlich Asche zu verlangen...

Ich kann nur jedem raten, der vor der Frage steht, die paar Euro zusammenzukratzen und auf den 530er umzusteigen, der kann nämlich wirklich was.

Beste Antwort im Thema

Bei uns wurden Ende Februar die Flottenfahrzeuge getauscht und ich musste meinen geliebten 530d hergeben. Gekriegt habe ich nun einen 525d Modelljahr 2012.

Am Freitag setze ich mich rein, mach den Motor an und denke ich höre einen Fön mit Lagerschaden. Im Fahrzeugschein und danach im Internet habe ich dann gelesen, dass BMW nur noch einen 2-Liter Vierzylinder einbaut. Und das noch als Fortschritt verkauft...

Auf der Rückfahrt vom Büro haben mir erstmal diverse 19-jährige mit ihren 100 PS Polos lange Nasen gemacht, zu Hause ist dann mein Nachbar aus dem Haus gekommen, weil er gedacht hat, sein Taxi ist da.

Was mich aber wirklich fuchsig macht, sind die tendenziösen Artikel in der Fachpresse. Jeder lobt ja diesen Motor über den grünen Klee. Ich frage mich, was die getestet haben.

Ich meine, das Auto hat schon Vorteile: Man kann zum Beispiel schön die Landschaft betrachten, während sich der Motor bemüht, die Reisegeschwindigkeit zu erreichen.

Wobei ich mich noch nicht mal in der Opferrolle sehe, da es ja immer noch jemanden gibt, dem es dreckiger geht. Die arme Acht-Stufen Automatik zum Beispiel, die hektisch versucht, das nicht vorhandene Drehmoment in Vortrieb zu verwandeln...

Außerdem braucht man ca. 0,3 Liter weniger Sprit. Ich erwarte täglich die ersten Dankschreiben von antarktischen Pinguinen wegen meines Beitrags zum Klimaschutz.

Andererseits ist der Motor schon ein Beweis deutscher Ingenieurskunst. 218 PS so zu verstecken, dass man sie auch bei genauer Nachsuche nicht findet, ist wirklich eine Glanzleistung.

Meine Empfehlung wären Nachhilfestunden in der Marketing-Abteilung. Die schaffen es, ein technisches Fiasko in einen glänzenden Erfolg zu verwandeln (offensichtlich rekrutiert BMW seinen Nachwuchs neuerdings im iranischen Prpaganda-Ministerium) und dafür auch noch ordentlich Asche zu verlangen...

Ich kann nur jedem raten, der vor der Frage steht, die paar Euro zusammenzukratzen und auf den 530er umzusteigen, der kann nämlich wirklich was.

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Zitat:

Original geschrieben von thoelz



Sondern darum, daß da dem ahnungslosen Kunden statt des bisherigen R6 ein deutlich rauherer R4 untergejubelt wird.

Prinzipiell hast Du ja recht, aber untergejubelt ?!? Jeder der lesen kann wird finden das ab 09/12 im 525d ein Vierzylinder drin steckt. Ob man den hätte so nennen sollen ist ein anderes Blatt Papier.

Zitat:

Original geschrieben von volito



Zitat:

Original geschrieben von thoelz



Sondern darum, daß da dem ahnungslosen Kunden statt des bisherigen R6 ein deutlich rauherer R4 untergejubelt wird.
Prinzipiell hast Du ja recht, aber untergejubelt ?!? Jeder der lesen kann wird finden das ab 09/12 im 525d ein Vierzylinder drin steckt. Ob man den hätte so nennen sollen ist ein anderes Blatt Papier.

Der TE ist ja offenbar in diese Falle getappt.

Hätte ich mir einen 525d zugelegt, wäre es mir wahrscheinlich genauso ergangen.

525-Diesel waren schon zu tds-Zeiten

immer

R6, da liegt es nahe, daß sich das nicht während der Laufzeit eine Baureihe gravierend ändert.

Hätte BMW eine andere Nomenklatur verwendet, die die motorische Änderung erahnen läßt (zB 523d, analog zum 1er), würde ich nicht die Vokabel "unterjubeln" verwenden.

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


Sondern darum, daß da dem ahnungslosen Kunden statt des bisherigen R6 ein deutlich rauherer R4 untergejubelt wird.

Sorry, aber wer sich einen 525d bestellt, ohne zu wissen, dass er in der neuen Generation nur noch ein Vierzylinder ist, der hat auch keinen 530d verdient. Denn so groß kann die Liebe zum Auto dann garnicht sein 😁

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


Sondern darum, daß da dem ahnungslosen Kunden statt des bisherigen R6 ein deutlich rauherer R4 untergejubelt wird.
Der erhoffte Vorteil (Verbrauch) erweist sich in der Praxis als offenbar klein bis nicht vorhanden.

So daß einem das Gefühl beschleicht, der einzige Vorteil dieses Modells liegt darin, die Kasse der BMW AG deutlich stärker als bisher zu füllen.

Thölz, da will ich auch nochmal widersprechen. Ich glaube die "Unterjubelabsicht" kann man ausschließen. Neben den Argumenten die schon genannt wurden, wird man wohl auch beim Hersteller wissen, dass ein Verriss in der Zeitung den Verkaufszahlen nicht förderlich wäre. Dass man ein Modell absichtlich verschlechtert, kann man sich imho nicht leisten.

Ob er trotzdem so völlig mißraten ist, geht ehrlich gesagt aus dem Testbericht auch nicht hervor. Das war ja kein Vergleich mit dem Vorgänger, da steht nur, dass er unterm Strich schlechter abschneidet als der stärkere Sechszylinder. Wenig verwunderlich, der ist er ja auch deutlich teurer.

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Zitat:

Original geschrieben von thoelz



Der TE ist ja offenbar in diese Falle getappt.
Hätte ich mir einen 525d zugelegt, wäre es mir wahrscheinlich genauso ergangen.
525-Diesel waren schon zu tds-Zeiten immer R6, da liegt es nahe, daß sich das nicht während der Laufzeit eine Baureihe gravierend ändert.

Hätte BMW eine andere Nomenklatur verwendet, die die motorische Änderung erahnen läßt (zB 523d, analog zum 1er), würde ich nicht die Vokabel "unterjubeln" verwenden.

Hallo!

Man könnte ja fast meinen, dass sich ein Käufer eines F10 nicht vorher erkundigt, was sein Wunschauto unter der Haube hat. Von der Typenbezeichnung auf die Motorisierung zu schließen klappt doch schon lange nicht mehr und das nicht nur bei BMW. Oder glaubt der Fahrer eines neuen 528i, dass er einen 6-Zylinder mit 2,8l Hubraum fährt und wundert sich, dass im 535i keine 3,5l Hubraum mit einem V8 vorhanden sind? Der 535i E39 hatte doch noch einen V8 mit diesem Hubraum und nun haben wir 3l mit 6-Zylinder? Verfluchtes Downsizing, 61 PS und 55 nM mehr aber den Motor kastriert, bäh.

Bleibt zusammenfassend zu sagen, dass man den Käufern wirklich nicht helfen kann, die sich ein Auto blind kaufen und sich nachher über die Zylinderzahl wundern, weil sie sich überhaupt nicht informiert haben.

Beim TE lag die Sache allerdings etwas anders. Er hat das Fahrzeug gestellt bekommen, durfte also das nehmen, was für ihn bestellt wurde. Für normal kenne ich es aber so, dass diese Besitzer eines Firmenwagens besser um die Fahrzeuge Bescheid weiß, als derjenige, der sie geordert hat.

Sollte ich einen Angestellten haben, der sich dermaßen über seinen Firmenwagen im Internet beschweren würde, dann würde ich das natürlich umgehend ändern. Er bekäme keinen neuen F10 mit R6, er bekäme überhaupt keinen Firmenwagen mehr und im Extremfalle die Möglichkeit, sich bei einer anderen Firma einen BMW-Firmenwagen mit einem R6 zu verdienen.

CU Oliver

Zitat:

Original geschrieben von milk101



Zitat:

Original geschrieben von thoelz



Der TE ist ja offenbar in diese Falle getappt.
Hätte ich mir einen 525d zugelegt, wäre es mir wahrscheinlich genauso ergangen.
525-Diesel waren schon zu tds-Zeiten immer R6, da liegt es nahe, daß sich das nicht während der Laufzeit eine Baureihe gravierend ändert.

Hätte BMW eine andere Nomenklatur verwendet, die die motorische Änderung erahnen läßt (zB 523d, analog zum 1er), würde ich nicht die Vokabel "unterjubeln" verwenden.

Hallo!

Man könnte ja fast meinen, dass sich ein Käufer eines F10 nicht vorher erkundigt, was sein Wunschauto unter der Haube hat. Von der Typenbezeichnung auf die Motorisierung zu schließen klappt doch schon lange nicht mehr und das nicht nur bei BMW. Oder glaubt der Fahrer eines neuen 528i, dass er einen 6-Zylinder mit 2,8l Hubraum fährt und wundert sich, dass im 535i keine 3,5l Hubraum mit einem V8 vorhanden sind? Der 535i E39 hatte doch noch einen V8 mit diesem Hubraum und nun haben wir 3l mit 6-Zylinder? Verfluchtes Downsizing, 61 PS und 55 nM mehr aber den Motor kastriert, bäh.

Bleibt zusammenfassend zu sagen, dass man den Käufern wirklich nicht helfen kann, die sich ein Auto blind kaufen und sich nachher über die Zylinderzahl wundern, weil sie sich überhaupt nicht informiert haben.

Beim TE lag die Sache allerdings etwas anders. Er hat das Fahrzeug gestellt bekommen, durfte also das nehmen, was für ihn bestellt wurde. Für normal kenne ich es aber so, dass diese Besitzer eines Firmenwagens besser um die Fahrzeuge Bescheid weiß, als derjenige, der sie geordert hat.

Sollte ich einen Angestellten haben, der sich dermaßen über seinen Firmenwagen im Internet beschweren würde, dann würde ich das natürlich umgehend ändern. Er bekäme keinen neuen F10 mit R6, er bekäme überhaupt keinen Firmenwagen mehr und im Extremfalle die Möglichkeit, sich bei einer anderen Firma einen BMW-Firmenwagen mit einem R6 zu verdienen.

CU Oliver

Wer sich wie genau worüber vorab erkundigt ist Spekulation.

Wie bereits geschrieben: möglicherweise wäre ich auch in diese Falle getappt, da ich während der Laufzeit eines Modells bisher nicht davon ausgegangen bin, daß –bei gleicher Benamung- das Antriebskonzept gravierend geändert wird.

Deine Modellvergleiche in Ehren: da gingen die jeweiligen Änderungen im Motorkonzept üblicherweise mit einem Modellwechsel einher. Das ist für mich eine völlig andere Ausgangslage.

Zu Deinen PS und Nm- Beispielen: Es geht mir nicht um Leistung, sondern um Laufkultur und Geräuschkulisse. Das habe ich bereits mehrere Male geschrieben und das könnte mittlerweile durchaus bekannt sein.

Mein Eindruck ist ferner, daß die meisten user, die sich hier in diversen threads contra R4 äußern, sich mitnichten „über ihre Firmenwagen beschweren“, sondern einfach ein generelles Bedauern über die Motorenpolitik artikulieren.

Falls Du übrigens tatsächlich die Befugnis haben solltest, über die Vergabe von Firmenwagen oder gar über personelle Maßnahmen entscheiden zu können, finde ich Deine Kriterien ja hochinteressant.

Ich kannte bisher völlig andere. Aber Du wirst sicherlich genau wissen, was Du tust.

Hallo!

Da ich der Firmeninhaber bin, sollte ich dazu befugt sein.

Es gibt vielfältige Kriterien, wie, wann und welcher Firmenwagen an wen vergeben wird. Es gibt im Gegenzug aber auch das Kriterium, dass sich der Mitarbeiter nicht in einem öffentlichen Forum derartig darüber auslassen sollte, was er gestellt bekommen hat. Ist er dermaßen darüber enttäuscht, dass es für ihn "nur" ein Vierzylinder geworden ist, weil ein 530d halt nicht zur Debatte stand, dann kann er mir das meinetwegen sagen, obschon ich mit Sicherheit nicht sonderlich über eine solche Reaktion erbaut wäre. Sich öffentlich darüber auszulassen steht in meinen Augen aber auf einem ganz anderen Blatt.

Unsere Servicewagen sind zum Beispiel VW Caddy die NICHT mit der 105 PS Maschine ausgerüstet sind. Mitarbeiter können mir gerne sagen, dass bei einer Nachbestellung die Motorisierung erhöht werden könnte, es ist aber letzten Endes meine Entscheidung. Würde ich aber in einem Forum lesen, dass sich Service-Mitarbeiter von mir in einem Forum darüber auslassen, dass 80 PS ultramager und eine solche Auswahl unter ihrer Würde wären, dann würde ich mit denen ein ernstes Gespräch haben.

Kurz zu den Motorisierungen:
Auch in einem Modellzyklus werden immer wieder Motorisierungen geändert. Die Motoren bekommen mehr PS, man fährt also schnell ein "altes" Modell, Hubräume ändern sich etc. - bei Modellreihen-Änderungen wurde und wird noch mehr zugeschlagen.
Aber man sollte sich nun wirklich nicht darauf verlassen, dass man anhand einer Typenbezeichnung heutzutage noch irgendein Rückschluss auf den verbauten Motor machen kann.

Ich bedauere selber auch den Wegfall des R6 bei vielen Modellen. Meine Frau hat sich bewusst den 325i ausgesucht, weil sie unbedingt einen R6 haben wollte und keinen 320i mit einem R4. Nun muss sie schon beim nächsten Mal zu einem 335i schielen, will sie weiterhin den altbekannten Klang hören. Aber wir können hier zetern wie wir wollen, wir werden es nun einmal nicht ändern.

CU Oliver

Zitat:

Original geschrieben von milk101


Hallo!

Da ich der Firmeninhaber bin, sollte ich dazu befugt sein.

Es gibt vielfältige Kriterien, wie, wann und welcher Firmenwagen an wen vergeben wird. Es gibt im Gegenzug aber auch das Kriterium, dass sich der Mitarbeiter nicht in einem öffentlichen Forum derartig darüber auslassen sollte, was er gestellt bekommen hat. Ist er dermaßen darüber enttäuscht, dass es für ihn "nur" ein Vierzylinder geworden ist, weil ein 530d halt nicht zur Debatte stand, dann kann er mir das meinetwegen sagen, obschon ich mit Sicherheit nicht sonderlich über eine solche Reaktion erbaut wäre. Sich öffentlich darüber auszulassen steht in meinen Augen aber auf einem ganz anderen Blatt.

Unsere Servicewagen sind zum Beispiel VW Caddy die NICHT mit der 105 PS Maschine ausgerüstet sind. Mitarbeiter können mir gerne sagen, dass bei einer Nachbestellung die Motorisierung erhöht werden könnte, es ist aber letzten Endes meine Entscheidung. Würde ich aber in einem Forum lesen, dass sich Service-Mitarbeiter von mir in einem Forum darüber auslassen, dass 80 PS ultramager und eine solche Auswahl unter ihrer Würde wären, dann würde ich mit denen ein ernstes Gespräch haben.

Kurz zu den Motorisierungen:
Auch in einem Modellzyklus werden immer wieder Motorisierungen geändert. Die Motoren bekommen mehr PS, man fährt also schnell ein "altes" Modell, Hubräume ändern sich etc. - bei Modellreihen-Änderungen wurde und wird noch mehr zugeschlagen.
Aber man sollte sich nun wirklich nicht darauf verlassen, dass man anhand einer Typenbezeichnung heutzutage noch irgendein Rückschluss auf den verbauten Motor machen kann.

Ich bedauere selber auch den Wegfall des R6 bei vielen Modellen. Meine Frau hat sich bewusst den 325i ausgesucht, weil sie unbedingt einen R6 haben wollte und keinen 320i mit einem R4. Nun muss sie schon beim nächsten Mal zu einem 335i schielen, will sie weiterhin den altbekannten Klang hören. Aber wir können hier zetern wie wir wollen, wir werden es nun einmal nicht ändern.

CU Oliver

Wat bist du denn für einer? Verbietest du deinen Leuten ihre freie Meinung öffentlich kund zu tun??

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


...finde ich Deine Kriterien ja hochinteressant.

Also der schlaue Chef macht das völlig anders. Wenn der Mitarbeiter sich wieder mal verständlicherweise darüber aufregt, dass er mit so einem Scheiß-BMW rumfahren muss, schlägt man ihm vor: dann kriegst'e nächstes mal halt so einen Scheiß-Audi! Das wirkt! 😉

Zitat:

Original geschrieben von nudldunga



Wat bist du denn für einer? Verbietest du deinen Leuten ihre freie Meinung öffentlich kund zu tun??

Hallo!

Tja, was bin ich für einer? Ich denke mal, dass ich einer bin, der firmeninterne Sachen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert haben will. Eine Kritik an einem gestellten Firmenwagen, der als zu "mager" dargestellt wird, ist für mich ein firmeninternes Problem und keines, was öffentlich in einem Forum breitgetreten werden sollte.

Natürlich steht es jedem frei, seine Meinung zu äußern. So etwas nennt sich in Deutschland ja nicht umsonst Meinungsfreiheit. Ich habe als Arbeitgeber aber auch die Freiheit zu entscheiden, ob ich solche Mitarbeiter (wie oben im anderen Post beschrieben) will oder nicht.

Das ist halt meine Meinung dazu und ich bin so frei, die ebenfalls öffentlich kund zu tun.

CU Oliver

Zitat:

Original geschrieben von milk101


Eine Kritik an einem gestellten Firmenwagen, der als zu "mager" dargestellt wird, ist für mich ein firmeninternes Problem und keines, was öffentlich in einem Forum breitgetreten werden sollte.

Das ist höchst intim. Das bespricht man in einer anonymen Selbsthifegruppe anstatt hier öffentlich seine Zylinder zu entblössen. Beim Thema Auto hört der Spaß aber wirklich auf. 😉

Zitat:

Original geschrieben von raser1000



Zitat:

Original geschrieben von milk101


Eine Kritik an einem gestellten Firmenwagen, der als zu "mager" dargestellt wird, ist für mich ein firmeninternes Problem und keines, was öffentlich in einem Forum breitgetreten werden sollte.
Das ist höchst intim. Das bespricht man in einer anonymen Selbsthifegruppe anstatt hier öffentlich seine Zylinder zu entblössen. Beim Thema Auto hört der Spaß aber wirklich auf. 😉

Und ich dachte, nur ich würde das jetzt so sehen. 😉

Hallo!

Wenn der eine etwas nicht verstehen will, dann kann man es noch so ausführlich erklären, es wird nicht verstanden.

Es ist die Art und Weise, wie es hier vorgetragen wurde. Ein Firmenwagen ist in meinen Augen Bestandteil einer Personal- und Gehaltsstruktur. Man bekommt ja nicht irgendeinen Dacia, man bekommt den seiner Stellung entsprechenden Wagen. Äußert man sich derart abfällig über das, was man bekommen hat, dann fehlt es hier an einer Wertschätzung. Eine solche Meinungsäußerung über die "Krücke", die er von seinem Arbeitgeber bekommen hat, passt meines Erachtens nach nicht.

Ich kann gut damit leben, wenn ich mit dieser Meinung alleine da stehe. Ein Firmenwagen ist und bleibt aber gerade in der heutigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gerade wenn man die Spritkosten in Betracht zieht. Wenn die Firmenpolitik es halt vorsieht, dass man in einer gewissen Position halt nur ein gewisses Auto fahren darf, dann ist es eben so. Gibt es hier keinen R6 sondern nur einen R4, dann muss man damit leben. Was soll der Arbeitgeber machen? BMW verklagen oder 4.000 Euro mehr ausgeben, damit derjenige einen 530d bekommt?

Wie gesagt, es geht mir hier nicht darum, dass leider nun nur noch ein R4 dort seinen Dienst verrichtet. Mir geht es um die Art und Weise wie hier über etwas geschrieben wird, was man gestellt bekommen hat. Der Spruch, dass man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll, ist wohl nicht mehr zeitgemäß. Oder war es der geschenkte Barsch, den man nicht in den ..... ?

CU Oliver

Zitat:

Original geschrieben von milk101


Hallo!

Wenn der eine etwas nicht verstehen will, dann kann man es noch so ausführlich erklären, es wird nicht verstanden.

Es ist die Art und Weise, wie es hier vorgetragen wurde. Ein Firmenwagen ist in meinen Augen Bestandteil einer Personal- und Gehaltsstruktur. Man bekommt ja nicht irgendeinen Dacia, man bekommt den seiner Stellung entsprechenden Wagen. Äußert man sich derart abfällig über das, was man bekommen hat, dann fehlt es hier an einer Wertschätzung. Eine solche Meinungsäußerung über die "Krücke", die er von seinem Arbeitgeber bekommen hat, passt meines Erachtens nach nicht.

Ich kann gut damit leben, wenn ich mit dieser Meinung alleine da stehe. Ein Firmenwagen ist und bleibt aber gerade in der heutigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gerade wenn man die Spritkosten in Betracht zieht. Wenn die Firmenpolitik es halt vorsieht, dass man in einer gewissen Position halt nur ein gewisses Auto fahren darf, dann ist es eben so. Gibt es hier keinen R6 sondern nur einen R4, dann muss man damit leben. Was soll der Arbeitgeber machen? BMW verklagen oder 4.000 Euro mehr ausgeben, damit derjenige einen 530d bekommt?

Wie gesagt, es geht mir hier nicht darum, dass leider nun nur noch ein R4 dort seinen Dienst verrichtet. Mir geht es um die Art und Weise wie hier über etwas geschrieben wird, was man gestellt bekommen hat. Der Spruch, dass man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll, ist wohl nicht mehr zeitgemäß. Oder war es der geschenkte Barsch, den man nicht in den ..... ?

CU Oliver

Der TE hab aber weder seinen, noch den Namen seines Chefs oder den seiner Firma genannt oder gar verunglimpft. Er hat mit viel Augenzwinkern einen sehr lustigen Thread eröffnet. Ein Firmenwagen ist ein mehr oder weniger doofes Auto - wie alle anderen auch. Wenn jemand seinen fahrbaren Untersatz scheiße findet, darf er das wohl auch ohne gewerkschaftliche Unterstützung sagen. Wenn der Frühstücksdirektor jeden wegen so einem Kinderkram gleich rausschmeißen will, ist er selber schuld und wird vermutlich auch keine guten Leute bekommen!

Wer verschenkt eigentlich Firmenautos? Das ist wohl Teil der Gegenleistung die man dem Mitarbeiter schuldet. Und dass die angemessen ist, darf man mit allem Recht auch einfordern.

Zitat:

Original geschrieben von milk101



Zitat:

Original geschrieben von nudldunga



Wat bist du denn für einer? Verbietest du deinen Leuten ihre freie Meinung öffentlich kund zu tun??
Hallo!

Tja, was bin ich für einer? Ich denke mal, dass ich einer bin, der firmeninterne Sachen nicht in der Öffentlichkeit diskutiert haben will. Eine Kritik an einem gestellten Firmenwagen, der als zu "mager" dargestellt wird, ist für mich ein firmeninternes Problem und keines, was öffentlich in einem Forum breitgetreten werden sollte.

Natürlich steht es jedem frei, seine Meinung zu äußern. So etwas nennt sich in Deutschland ja nicht umsonst Meinungsfreiheit. Ich habe als Arbeitgeber aber auch die Freiheit zu entscheiden, ob ich solche Mitarbeiter (wie oben im anderen Post beschrieben) will oder nicht.

Das ist halt meine Meinung dazu und ich bin so frei, die ebenfalls öffentlich kund zu tun.

CU Oliver

Natürlich Chef, dat darfste auch

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