318i regelt bei 5500/min ab

BMW 3er E36

Mein 318i ist mit vmax=198 km/h und 113 PS bei 5500 U/min angegeben. Allerdings regelt er bei ca 180-185 km/h abrupt ab. Bei 175 setzt er wieder ein und zieht ganz gut.

Weiß jemand von euch, ob es eine elektronische Drehzahlbegrenzung gibt, die man einstellen kann oder woran es sonst liegen könnte? Die Begrenzung tritt auch in niedrigeren Gängen bei gleicher Drehzahl ein.

Rego

24 Antworten

Hi
Meiner Meinung nach müßte es sich um ein Anzeigeproblem handeln,da Tacho und Drehzahl unter max. Wert liegen.
Ich würde erstmal mit einem zweiten Drehzahlmesser (Tester) die tatsächlichen Drehzahlen ermitteln und vergleichen.
Wenn die Drehzahlen sich unterscheiden würde ich die Masseverbindugen des Cockpitts als erstes prüfen und ggf. reinigen.
Mfg

Hallo,

das Problem ist wahrscheinlich das Notlaufprogramm im Motorsteuergerät. Dann wird der Drehzahlbegrenzer zurückgesetzt auf einen niedrigeren Wert. Es passiert gerne, wenn das Steuergerät kein V-Signal erhält. Wahrscheinlich auch um es "V-max-Begrenzerknackern" nicht so einfach zu machen. Es kann natürlich auch ein anderer Grund für den Notlauf sein. Dieser müßte aber im Fehlerspeicher stehen.

mfg

V-Max Probleme

Wieviele Km hat dein Auto runter und welches Öl fährst du?

Das Auto hat 154.000km runter, gutes 5W40 Öl, nix getunt, Standardbereifung 206/60/15. Der Händler tippt auf Nockenwelle, die bei hohen Drehzahlen zu schwingen beginnt und die Ventile nicht mehr richtig ansteuert. Ungefähre kosten: 800 Euro. Derzeit erkundige ich mich, ob ein Wechsel notwendig ist, bzw. was passiert, wenn ich nichts dran mache. Von anderer Seite habe ich gehört, daß noch jemand das gleich Problem hatte, und nach Einbau von einer neuen Nockenwelle war das Problem behoben.

Gruß
Rego

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V-Max

Ja ich würde auch sagen dass es die NW sein kann. Wenn du wieder eine originale von BMW einbauen lässt, dann nimm kein 5W30 o. 5W40 besser ist bei deinem Motor 15W40 dafür würde ich das Öl aber öfters wechseln, so alle 10-12Tkm. Das öl ist bei Betriebstemperatur dicker und vermindert den Verschleiß der Nocken da diese bei 5w schneller einlaufen. Es gibt aber auch eine Alternative mit Rollenschlepphebel schau mal bei WWW.Motorrevision.de. Bitte glaub mir das mit dem Öl, auch wenn viele Leute etwas anderes erzählen. Ich würde aber schon bei Castrol Öl bleiben.

Ergebnis

Hallo,

es wäre auf jeden Fall nett, wenn Du uns mit dem Problem auf dem Laufenden halten würdest.

mfg

Re: V-Max

Zitat:

Original geschrieben von SchrauberN


Ja ich würde auch sagen dass es die NW sein kann. Wenn du wieder eine originale von BMW einbauen lässt, dann nimm kein 5W30 o. 5W40 besser ist bei deinem Motor 15W40 dafür würde ich das Öl aber öfters wechseln, so alle 10-12Tkm. Das öl ist bei Betriebstemperatur dicker und vermindert den Verschleiß der Nocken da diese bei 5w schneller einlaufen. Es gibt aber auch eine Alternative mit Rollenschlepphebel schau mal bei WWW.Motorrevision.de. Bitte glaub mir das mit dem Öl, auch wenn viele Leute etwas anderes erzählen. Ich würde aber schon bei Castrol Öl bleiben.

@SchrauberN

Hi Schrauber!

Könntest du mir als Laie das mit dem "schlechteren" Öl mal erklären?

Ich dachte, der Wert vor dem W (z.B. 5Wxx) gibt die Fliessfähigkeit bei noch kalter Temperatur an. Also je niedriger die Zahl, desto besser - nämlich fliessfähiger!
Die Zahl hinter dem W (z.B. xxW40) steht für die Fliessfähigkeit (verzeiht mir den Ausdruck) bei Betriebstemperatur...hier allerdings je höher desto besser! In diesem Beispiel wäre sie ja gleich: 5W40 u. 15W40!

Wieso laufen also bei dem Öl 5W40 die Nockenwellen bei Betriebstemperatur schneller ein als bei dem Öl 15W40? Wieso ist das schlechter?

Öl für M40

Weil dieser Motor für 15W oder 10W konstruiert wurde , zu diesem schluß komme ich weil es zu der Zeit als der Motor in Serie kam noch kein 0W und weil ich selber jahrelang einen M40 hatte.

Und nun zur genaueren Erklärung, ich muß sagen das ich bis jetzt auch nur ein Schrauber bin und meine Aussagen auf meiner Erfahrung und logischen Kombinatorik beruhen.

Wenn man sich den Ventiltrieb des M40 genauer anschaut sieht man, dass es eine sehr große Fläche zwischen Schlepphebel und Nocke gibt die starker Reibung ausgesetzt ist. Ein Öl welches sehr Dünnflüssig ist wird zwangsweise, wenn auch die Werbung indirekt etwas anderes verspricht, gegenüber Druck- oder Scherbeanspruchung sehr anfällig. Soll heissen der Schmierfilm wird einfach weggedrückt. Man nennt das halbtrockene Reibung (steht im Fachbuch für KFZ-Kunde). Dies ict beim 15W nicht der Fall. Das beste Beispiel für Öl welches enorme Druckbeanspruchung aufnehmen muss, ist dass Hinterachsöl deines BMW´s, meist kommt dort ein 85w GL5 zum einsatz.

Und mit dieser blitzartigen Durchölung.... ich halte das für Werbescheiß! Es stimmt zwar, dass der Motor mit dünnem Öl schneller Durchölt wird, aber zu welchen Preis. Außerdem darf man sich die Durchölung des Motors nach einem Start nicht vorstellen als wenn ein Wasserschwall durch ein Rohr bis ganz nach oben steigt. Das Motoröl fließt aus den Leckstellen nur bis es drucklos ist und der rest verbleibt dann im Kanalsystem und in der Ölpumpe. Dort ist auch noch zusätzlich ein Ventil installiert, welches den Rückfluss des Öls verhindert. Desweiteren verbleibt etwa 0,75l auch noch nach einer Standzeit von mehreren Tagen im Motor. Beim Motorstart wird also lediglich Öldruck aufgebaut, und da Öl eine höhere Dichte als Wasser hat, ist es noch weniger kommpressibel als dieses. Wie lange es also dauert, bis der Motor durchölt ist kannst du dir selber ausmalen. Außerdem wird der Motor im Leerlauf nur minimal belastet(Lagertechnisch).

Um es auf den Punkt zu bringen, BMW oder die Österreicher haben schlecht konstruiert, weil wie immer die vorgaben des Managments schlecht waren.

Nach dem Motto: Darf nischt kosten muss aber alles können!!😁

Ich hoffe, dass ich etwas Licht ins Dunkel bringen konnte...

HI Schrauber!

Ich als Laie lass deine Aussage jetzt einfach mal kurz so im Raum stehen! Bitte bestätige oder berichtige mich jetzt aber:

Ich habe es ja oben schonmal geschrieben! Die Zahl hinter dem W ist doch die Angabe für die Fliessfähigkeit bei Betriebstemperatur, oder nicht? Je höher, je besser!

Bei deiner Aussage spielst du auf die Zahl vor dem W an, welche die Fliessfähigkeit im kalten Zustand angibt! Je niedriger desto besser!

Du sagst also, daß das Öl 15 W 40 besser im warmen M40-Motor zu verwenden sei, als das Öl 5 oder 0 W 40! Wenn meine Theorie aber stimmt, dann ist bei beiden die Fliessfähigkeit bei "warmem" Motor gleich - nämlich 40! Das würde sich dann aber nicht mehr mit deiner Aussage decken, da du ja schreibst, das 15 W 40 wäre bei Betriebstemperatur dicker als das 5 W 40! Oder was meinst du?

Weiterhin schreibst du jetzt, daß es damals noch kein 0W gab! Gehen wir mal davon aus, hat Rego ja aber trotzdem 5 und nicht 0 W 40 eingefüllt!

Mir geht es im Moment nur darum, ob du mir dies bestätigen oder ob du mich berichtigen kannst!

Grüsse
Andreas

Viscositätsbezeichnung

Also die Zahl vor dem W steht für die dicke des Öl`s bei einer Temp von -18°C in mPas bzw. mm²/s (scheinbare Viskosität) bestimmt wird.

Im allgemeinen spricht man : X W- YY X mal Wasserdicke

Ein 5W- 30 ist im Betriebsbereich also 5 mal dicker als Wasser. Analog 15W 20W usw.
Ist die Zahl hinten dran höher bedeutet das, dass das Öl bei hohen Temp. weiterhin stabil bleibt(chem. Zersetzung)

Hinzu kommt nun noch die kinematische Viskosität sie wird bei 100°C bestimmt. Sie liegt bei einem Mehrbereichsmotoröl außerhalb der W-Klassen.Deshalb die einfache Zahl dahinter

Der Einteilung der Viskositätsklassen liegt der SAE-Standart zugrunde.

Ganz einfach 0W wird bei Betriebstemperatur noch dünner und noch druckempfindlicher und somit läuft deine Nockenwelle ein.Und die Fließfähigkeit interessiert eigentlich keinen.
Druckstabilität,chem.Stabilität,korrosionschutz ist wichtig.

Meist wird die Verwendung des Motoröls auch auf die Außentemp. bezogen

P.S:
BMW hat 15W aus dem Programm genommen und verkauft nur noch 0W-30,5W-30, auch eine Art Umsatz zu fördern😁.

Hi Schrauber!

Davon ausgehend, daß das stimmt, was du geschrieben hast, bedanke ich mich bei dir! Denn offensichtlich habe ich das endlich verstanden! So wollte ich es nämlich wissen!!!

Grüsse
Andreas

Hallo,

ich möchte mich ja nicht in eure Ölangelegenheiten einmischen, aber was Armado schreibt ist vollkommen richtig. Es ist genau das, was die SAE- Norm sagt. Die Zahl vor dem W ist die Fließfähigkeit bei 0°, nämlich die eines 5er bzw. 15er Mineral-Einbereichsöl die dahinter bei 100°, eines 40er. 5w40 und 15w40 sind daher bei Betriebstemperatur in der Viskosität nicht voneinander zu unterscheiden. Aber eine weitere Folge: durch den flacheren Viskositätsanstieg des 5w40, ist es oberhalb von 100° dicker als das 15w40. Über die dynamische Viskosität wird dabei nichts direkt ausgesagt.

@SchrauberN: Aus welchen Unterlagen genau hast Du diese Aussagen?

Wenn es wirklich das Problem ist, das die Nockenwellen bei Betriebstemperatur einlaufen, dann sollte man eher ein Xw50 oder -60 empfehlen. Ich schätze (weiß es aber nicht genau) aber eher das die Nockenspitzen bei Kaltstarts kaputtgehen wo noch kei Öl im Ventiltrieb ist. Dort ist nicht nur die Flächenpressung (vor auch allem im Leerlauf) extrem hoch - es sind nur strichgroße Flächen - durch die keilförmige Auflage der "runden" Nocken wird das Öl auch sehr leicht weggeschert. Dann hat man "halbtrockene Reibung" - erst recht wenn noch kein Öl da ist. Es sickert sehr wohl über die KW Lager bei längerer Standzeit des Motors aus großen Teilen der Ölversorgungskanäle. Daher dauert es bei den meisten Motoren einen Moment(1-2s) bis die Öldruckkontrolle ausgeht. Man merkt das auch daran, dass mechanisch verschlissene Motoren zeitgleich leiser werden mit erlöschen der Öldruckkontrolle(ich meine natürlich nicht die Stößel).

@Schraubern
Ich glaube Du bist auf Ingo Köths Seite sehr beeindruckt hängengeblieben. Aber überleg mal: Obwohl er das "gute" 20w50 und 15w40 Öl verwendet, hat "auch" er schon nach 80000 km eingelaufene Nw. Der Ventiltrieb des M40 ist sicher nicht das gelbe vom Ei, da brauchen wir nicht reden. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass BMW einen Motor (zu dieser Zeit) konstruiert hat, der nur 80000km läuft. Mit anderen Ölen dann, wenn man nach Ihm geht, wohl nur 40000km. Nebenbei: Seit ca. 1984 wurde bei BMW 10w30 und 10w40 ab Werk verwendet. 1989 wurde 5w40 verwendet, und die Freigaben wurden mit Sicherheit auch auf dem M40 ausgefahren.
Und noch was: 80w, 85w, 90w,... heißt nicht, das dieses Öl so dick ist - Sonst würde aus den Flaschen nur Fett rauskommen. Es bedeutet, dass es sich um Getriebeöle mit speziellen Ep Zusätzen handelt, die keine Eignung für Verbrennungsmotoren haben. Sie entsprechen von der Viskosität her etwa SAE 10, SAE 15, SAE 20.

mfg

Vielen Dank Vollgasfahrer!

Und ich dachte schon, ich wäre schon ewig mit falschem Wissen rumgerannt!!!

Sicher ist das die Einteilung der SAE Klassen für Getriebeöle eine andere Sparte vorsehen, da Getriebeöle auf Ihre scheinbare Viskosität anders geprüft werden, also die Zahl vor dem W, geprüft werden z.B. für 75W = eine scheinbare Viskosität von 150000 mPas bei -40°C oder
85W = 150000 mPas bei-26°C. Dass hat sicher nichts mit Fett in Flaschen zu tun.

Und die Qualität durch Zusätze oder Legierungen des Öls wird immer durch versch. mögliche zusatz Bezeichnungen angegeben je nach norm kann z.B. EP (Hypoid Getriebeöl) oder GL5(höchste handelsübliche Legierungsstufe) drauf stehen.(im Getriebeölsektor)

Bei meinem M40 hat es nie 2s gedauert bis die Öllampe aus war.

Es kann gut sein, das 5W bei 100°C durch seinen Viskositätsanstieg dicker ist, aber wie erklärt sich dann, dass ein M40 mit 15W oftmals ruhiger als einer mit 5W läuft?

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