3 Zylinder Diesel Motor in der E klasse ab Sommer
Ein Freund hat mir gesagt, dass ab Sommer die Eklasse einen 3 Zylinder Diesel Motor bekommt.
Meine Werkstatt weiß nichts genaues, da erst in ein paar Wochen die Infos rauskommen.
Ich kann das nicht glauben.
Wieso führt man einen 3 Zylinder in einem so großem Fahrzeug ein? E klasse und Micromotor wie passt das zusammen?
Könnte es passieren wenn man ein Neuwagen bestellt hat dass statt 4 Zylinder ein 3 Zylinder mit 1,6l Hubraum ausgeliefert wird?
Die A KLasse wäre besser dafür geeignet.
Weiß hier jemand genaures?
Beste Antwort im Thema
Ich habe gehört, dass Mercedes am 1-Zylinder V-Motor arbeitet.
53 Antworten
Moin inricci,
moin Forenten,
Zitat:
@inricci schrieb am 13. April 2018 um 09:43:07 Uhr:
Der unrunde Leerlauf ist immer da egal wer fährt.
habt Ihr denn keine Probefahrt gemacht? Wie ist es möglich, dass Eure Wahl auf das Auto fiel?
Möge es nützen
Peter
Uh, pöhser Dreizylinder.. Mich schüttelts nach jeder Fahrt auch noch 1h lang nach, bin fast taub und arm-getankt 🙄 😛 😉 scnr
In einer E-Klasse stelle ich mir einen 3Z allerdings auch eher etwas unterdimensioniert vor.
... die Frage mit der Probefahrt etc. stelle ich mir bei manchen Beträgen auf MT auch öfters ....
@inricci
wenn du zitierst, dann kannst du deine Bemerkungen gleich in diesen Beitrag am Ende des Zitats schreiben. Du machst immer 2 draus.
Zitat:
@nicoahlmann schrieb am 13. April 2018 um 13:22:38 Uhr:
@inricci
wenn du zitierst, dann kannst du deine Bemerkungen gleich in diesen Beitrag am Ende des Zitats schreiben. Du machst immer 2 draus.
Danke für die Info. Da habe ich was falsch gemacht.
Gruß
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Moin Forenten,
wenn ich so darüber nachdenke, erscheint mir die Aufregung doch recht künstlich. Es ist doch vollkommen egal, ob Mercedes nun einen 3-Zylinder-Motor oder den Renault-Motor wählen würde: wenn jemandem das nicht passt, nimmt er ihn nicht. Wenn man sich das, was einem gefällt, nicht leisten kann, muss man es ganz lassen. Ganz einfache Geschichte.
Technische Daten sind heute gar nicht mehr so einfach zu finden, was darauf hinweist, dass der Punkt, an welchem sie beim Kunden kaum noch auf Interesse stoßen, längst erreicht ist. Das hat einen sehr einfachen Grund: das Auto als solches ist praktisch ausentwickelt. Da wird nichts spannendes mehr kommen. Sicher, es wird weiter optimiert, der Verbrauch wird weiter sinken, die Leistung und die Kraft werden weiter langsam steigen, aber spannende Geschichten wie Mehrventiltechnik, Aufladung, Abgasreinigung, Einspritzung, Querstromzylinderkopf, obenliegende Nockenwelle, hängende Ventile, das ist alles durch.
Daher spricht heute praktisch niemand mehr von den Zylinderabmessungen. Bei Mercedes finde ich sie nicht mehr, da muss ich schon bei wikipedia suchen. Das sagt eigentlich schon alles. Dafür stehen heute ganz andere Dinge im Mittelpunkt, wie man auch in Foren wie diesen sieht: Konnektivität, Emissionsverhalten, alternative Antriebe, aber auch, ganz wichtig, Firmenfinanzierungsangebote und die Einbindung in die Flottenpolitik des eigenen Arbeitgebers. Als ich Kind war, gab es tatsächlich noch Menschen, die sich privat einen Mercedes gekauft haben. Also einen fabrikneuen meine ich. Zeiten ändern sich.
Zu den Motoren (auch, wenn ich verstanden habe, dass es niemanden mehr interessiert)
- Otto M 282 · Derivat für Längseinbau nicht gefunden · Renault/Nissan/Mercedes · 4 Zylinder · Bohrung x Hub 72,2 x 81,2 mm · Stichmaß nichts gefunden · Hubraum 1.330 cm³ · 120 kW (derzeit)
- Diesel OM 608 · Derivat für Längseinbau nicht gefunden · Renault/Nissan/Mercedes · 4 Zylinder · Bohrung x Hub 76 x 80,5 mm · Stichmaß nichts gefunden · Hubraum 1.461 cm³ · 85 kW (derzeit)
- Otto M 260 (quer) M 264 (längs) · 4 Zylinder · Bohrung x Hub 83 x 92 mm · Stichmaß 90 mm · Hubraum 1.991 cm³ · 220 kW (derzeit)
- Diesel OM 254 · 4 Zylinder · Bohrung x Hub 82 x 92,3 mm · Stichmaß 90 mm · Hubraum 1.949 cm³ · 110 bis 180 kW (derzeit)
Übermäßig solide recherchiert wirkt das nicht, aber Mercedes gibt sich auch recht zugeknöpft. Wohl, weil kaum noch danach gefragt wird. Ich meine, von potentiellen Kunden und nicht von nervenden Nerds wie uns hier. Mercedes weiß schon sehr genau, was sie tun.
Der langen Rede, kurzer Sinn: angesichts dieser Motorenpalette erscheint es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass überhaupt 3-Zylinder auf den Markt kommen werden, jedenfalls auf Basis des M 264 oder OM 254, denn die würden direkt mit den M 282- und OM 608-Längsmotor-Derivaten konkurrieren. Dass die letztgenannten überhaupt noch entwickelt wurden, ist für mich Hinweis genug, dass in der Anderthalb-Liter-Klasse keine 3-Zylinder entwickelt werden. Kannibalismus im Konzernprogramm kommt selten vor.
Am Ende wird alles ganz anders kommen, wartet's mal ab. Und so bleibt mir nur der schwache Trost, Euch allen ein schönes Wochenende wünschen zu können.
Gesagt, getan.
Peter
Wieviele Zylinder hat Dein Auto?
Diese Frage können mir die älteren Männer (> 45) in meiner Familie selbstverständlich sehr genau beantworten. Allen anderen ist es einfach egal.
Mein C 180 W205 Benziner nervte mit Vibrationen und Dröhnen im unteren Drehzahlbereich, mein aktueller W 213 E 200 Benzin läuft perfekt. Beide haben 4 Zylinder.
Zitat:
@inricci schrieb am 13. April 2018 um 09:43:07 Uhr:
Hallo Peter,
so eine Frage habe ich erwartet und ( lächle dazu) . Schon mal selber ein 3 Zylinder über längere Zeit gefahren?
Der hohe Benzinverbrauch an dem 3 Zylinder liegt ganz sicher nicht an der Fahrweise meiner Frau. Der unrunde Leerlauf ist immer da egal wer fährt. Dieser ist Bauart bedingt und ob Mercedes es besser hinbekommen würde hätte ich da auch meine Zweifel.
Meiner Meinung nach hilft diese Motorenbauart nur den Herstellern. Der Verbrauch auf dem Prüfstand
(und auch nur da ) ist sehr niedrig und damit wird der Flottenverbrauch künstlich gesenkt. Im normalen Fahralltag sieht dass ganz anders aus (durch viele Tests in AMS bestätigt ) und natürlich werden Kosten gespart.
Man braucht weniger Teile. Ich hoffe dass so ein Motor nie in eine E-Klasse kommt.
Gruß
Unser Mini Clubman fährt als 3 Zylinder sehr komfortabel und ruhig, tolles BMW-Triebwerk. Etwas kerniger vom Geräuscher, geht ja bekanntlicherweise nicht anders. Verbrauch 6,5l Super.
dto
Eins kann ich aber sagen. Bisher hat jeder Mercedes mit seinem Motor geglänzt.
Frage mal einen Gebrauchtwagenfahrer. Auch wenn man die technischen Details nicht kennt zählt eine Sache immer bei einem Mercedes. Und deshalb haben die Mercedes auch so einen guten Ruf. Wegen Motor und Getriebe. Alle anderen Bauteile sind austauschbar. Der Ruf wurde über Jahrzehnte erarbeitet, weil Ingenieure keinen Mist konstruiert hatten und immer wollten das die Maschinen den Rest Karosserie überleben. Wieso gehen die Autos so gut weg. Kenne keinen der jemals seinen alten Benz nicht losgeworden ist.
Ein Mercedes springt auch bei hoher Leistung immer sofort an und läuft wie am ersten Tag. Und erst bei langen Laufzeiten und Alter merkt man ob da etwas gutes produziert wurde.
Der W211 Motor ist unverwüstlich. W210 auch.
Der OM651 wird auch wenn man die Plastikanbauteile und die Kette beobachtet ein sehr gutes Exemplar. Leider aber habe ich noch nie soviele Motorschäden erlebt wie mit den 212 Baureihe. Das hat schon etwas am Image von unzerstörbaren Mercedesmotor gekratzt. Auch wenn die technischen Details nicht bekannt sind eins hat er geliefert. Das ein Mercedes auch im 3 Jahr ein Motorschaden erleiden kann. Viele Besitzer fahren mit einem Ohr an der Motorhaube das Auto.
Die neuen Motor scheint bisher den Mercedes Ruf gerecht zu werden. Aber dafür ist es vergleichsweise noch relativ jung. Wenn jetzt der neue Motor mit 1,6 liter Hubraum die Wandstärken und reserven vergrößert wurden dann hoffe ich doch dass er auch gut konstruiert wurde. Denn alleine eine Sache zählt bei einem Mercedes. 1 Millionen km muss jeder Motor schaffen. 300.000 schaffen ja schon die Koreaner heutzuage.
Aber die Gefahr das bei kleinen Hubraum die Drücke stärkerer erhöht wurden lässt aber nichts gutes erahnen.
Einen 3Zylinder wäre lächerlich für ein großes Auto.
3 Zylinder? Na und? BMW baut sie schon länger in die 3er. Kaufen tut sie kaum jemand. Aber sie stehen in der Flottenliste. Und nur das zählt. Stichwort: CO2 Flottenemission.
Zitat:
@musikgeniesser schrieb am 13. April 2018 um 20:28:50 Uhr:
... Technische Daten sind heute ...
Ergänzend zu den Motoren:
- Otto M 282 · Derivat für Längseinbau nicht vorgesehen · Stichmaß 85 mm · Ventile pro Zylinder 4
- Diesel OM 608 · Derivat für Längseinbau nicht vorgesehen · Stichmaß 85 mm · Ventile pro Zylinder 2
Zitat:
@204er schrieb am 14. April 2018 um 15:33:42 Uhr:
3 Zylinder? Na und? BMW baut sie schon länger in die 3er. Kaufen tut sie kaum jemand. Aber sie stehen in der Flottenliste. Und nur das zählt. Stichwort: CO2 Flottenemission.
Also von mir aus kann man ein e180cdi rausbringen. Das Problem betrifft dahingehend Taxiunternehmer weil sie in der Regel den e200cdi in der Leistungsreduzierten Version immer bestellen. Nur kann jetzt passieren das jemand der einen 200cdi bestellt hat weil seine anderen 200cdi mit 2 Liter Hubraum seit 2 Jahren keine Motorprobleme machen plötzlich ein 1,6 Motor als e200cdi ausgeliefert wird. Das wäre irgendwie nicht korrekt.
Wenn aber eine e Klasse 180 oder e 160 ausgeliefert wird ist es ja kein Problem. Kaufen werde ich so einen kleinen Motor mit Absicht bestimmt nicht. Für Langstrecke Lebensdauer geht nichts über ausreichend Hubraum mit wenig Belastung.
Moin Forenten,
ich habe mich am Wochenende noch einmal des Themas angenommen. Am besten fragt man doch den Hersteller selbst. Auf der Daimler-Seite, also vom Konzern, gibt es seriöse Informationen, auf die jedermann zugreifen kann. Mercedes hat seine Motorenmodernisierung konsequent weiter vorangetrieben und, so scheint mir, alles richtig gemacht, die Zeichen des Marktes richtig gedeutet. Die Ergänzung der Motorenpalette unterhalb des 2-Liter-Vierzylinders geschieht künftig mit hubraumreduzierten Vierzylindern eigener Entwicklung und Fertigung.
Der langen Rede, kurzer Sinn:
OM 654 Diesel künftig in 2 Hubraumvarianten
- 82 mm x 92,3 mm = 1.950 cm³ (E 220 d bis E 300 d)
- 78 mm x 83,6 mm = 1.598 cm³ (E 200 d; derzeit erst im C 200 d gemäß Preisliste vom 09.07.2018, dürfte aber über kurz oder lang auch in die E-Klasse Einzug halten; Preisliste hier vom 02.05.2018)
M 264 Otto künftig in 2 Hubraumvarianten
- 83 mm x 92 mm = 1.991 cm³ oder 92,3 mm = 1.998 cm³, da geht es ein wenig durcheinander (E 250 oder ggf. E 300 bis E 350)
- 75,5 mm x 83,6 mm (noch nicht verifiziert) = 1.497 cm³ (verifiziert; über kurz oder lang auch für E 200 bis ggf. E 250; Quellen siehe Diesel)
Alle Varianten mit unvermindertem Hubraum oder mit Renault-Motoren entpuppen sich so als offensichtliche Übergangslösungen und werden mit der Zeit allesamt verschwinden, das ist klar erkennbar. Ich würde sagen, dass Mercedes alles goldrichtig macht, denn kein Mercedes-Kunde würde es im Segment klassischer Limousinen honorieren, mit einem Renault-Motor zu fahren, mag jener auch noch so gut sein.
Ob die kleinen Motoren von Mercedes einen Lanchester-Massenausgleich haben, vermag ich nicht zu sagen. Ohne sind Vierzylinder ja markant brummig. Dürfte in erster Linie eine Frage des Verbrauchs sein, gefolgt von der internen Modellhierarchie und erst zuletzt der Kosten.
Ein Motor mit kleineren Zylindern und insbesondere kürzerem Hub läuft seidiger als ein ansonsten baugleiche größerer Bruder. Möglich, dass das modellhierarchisch unerwünscht ist und daher bei den kleinen Motoren absichtlich auf einen Lanchester-Ausgleich verzichtet wird, aber dazu habe ich, wie gesagt, nichts gefunden.
So oder so kann man Entwarnung auf ganzer Linie geben:
- keine Dreizylinder
- keine Fremdmotoren
- mindestens noch für die nächsten paar Jahre
Möge es nützen
Peter
Hallo ins Forum,
Zitat:
@musikgeniesser schrieb am 10. Juli 2018 um 19:47:01 Uhr:
So oder so kann man Entwarnung auf ganzer Linie geben:
- keine Dreizylinder
- keine Fremdmotoren
- mindestens noch für die nächsten paar Jahre
Dreizyliner waren für Daimler (außer ggf. als Range Extender) aus dem eigenen Baukasten nie ein Thema fürs E-Segment. Für die Einstiegsmotoren des C und die Fronttriebler waren 1,5l-3-Zylinderableitungen aus dem neuen Baukasten (wären wohl OM653 und M253 geworden) durchaus mal in der Überlegung. Da der Daimler-Baukasten ziemlich teuer ist und die 3-Zylinder nur wenig günstiger als die 4-Zylinder sind, wurde das Projekt zu Gunsten von 4-Zylinder-Kooperationsmotoren eingestampft.
Damit dann gleich zum nächsten Punkt: Entwarnung bei den "Fremdmotoren" ist keineswegs zu geben. Bei den Fronttrieblern und ggf. auch beim Einstiegs-C gibt's die schon noch. Es geht aber nicht mehr um die Modifikation von Renault-Maschinen, sondern um eine Gemeinschaftsentwicklung neuer Maschinen. Die erste Generation ist als Benziner (M282; 4-Zylinder mit gut 1,3l-Hubraum) im neuen A Einsatz. Nur der stärkste zivile A-Benziner (A250) bekommt den Quereinbau-Baukastenmotor aus der "echten" Daimlerfamilie, den M260. Somit gibt's die schon noch, aber nach derzeitigem Stand nicht im E-Segment.
Bei der fortschreitenden Elektrifizierung ist die Daimlerfamilie erst einmal gesetzt, aber die nächste Kooperationsgeneration wird auch die E-Bauteile haben, so dass dann die Karten neu gemischt werden. Auch Daimler steht unter Kostendruck. Insoweit sehe ich die hubraumreduzierten Ableitungen eher als Übergang an, weil der Baukasten aus Kostengründen eigentlich mit fest ~500 cm³/Zylinder vorgesehen war, so dass jetzt die neuen Ableitungen die Sache wieder teurer machen.
Viele Grüße
Peter
Danke für das Update.
In der Tat bin ich froh dass kein 3 Zylinder oder der 1,6Liter heimlich bei der E Klasse eingeführt wurde. Freue mich auf mein 200cdi mit normalem Hubraum. Der Verbrauch ist sensationell niedrig obwohl 2 Liter Hubraum.
Wenn die Haltbarkeit gegeben ist kann ruhig ein 1.6 Liter Motor in der E Klasse angeboten werden. Wenn der Preis stimmt teste ich den auch mal irgendwann.
Ahne zwar nichts gutes bezüglich Haltbarkeit. Aber ist ja zum Glück ein Mercedes Motor. Also müsste er 500000km halten.