3.0 TDI 240 PS stottert bei tiefer Drehzahl

Audi A6 C6/4F

Beim Service hat mein Freundlicher festgestellt, dass Saugklappen Fehler im Fehlerspeicher waren. darauf hin wurden zwei Saugrohre gewechselt. Danach lief er plötzlich schlecht, ruckeln und stottern im Standgas und bis rauf auf ca. 1500 Umdrehungen. Mehrverbrauch ca. 25%.

Sie haben dann festgestellt, dass ein Injektor völlig schlechte Werte hatte und drei weitere Werte nur noch im akzeptablen Bereich. Erst wurde der eine Injektor gewechselt, das hat die Sache was verbessert. Dann haben sie die restlichen 5 auch gewechselt. Aber immer noch nicht gut, grade im 5. und 6. Gang bei 1200 bis 1500 Umdrehungen ruckelt es immer noch.
Sie haben jetzt als Garantie auf die durchgeführten Arbeiten die Saugrohre nochmals demontiert und alles geprüft. Und die Injektoren auch. Nur ein Zylinder scheint noch nicht sauber zu gehen und zwar der, der den schlechtesten Injektor hatte. Auch wenn sie die Injektoren zwischen diesem Zylinder und einem anderen tauschen, es bleibt dabei, der eine Zylinder macht Probleme.

Hat jemand von euch eine Idee, was das noch sein könnte? Das Erstaunliche ist, dass der Motor vor dem Tausch der Saugrohre sauber lief. Trotz den 360 Tkm, die er runter hat.

Ich frag mich halt langsam, ob es das noch wert ist, in ein so viel gefahrenes Auto jetzt noch weitere grosse Beträge (AT Motor oder was ähnliches) zu stecken. Ich wollte sowieso irgendwann auf eine e Karre umsteigen, wäre es da nicht auch möglich, den Wagen so wie er ist noch weiter zu fahren und halt das Drehzahlband mit hoher Last zu meiden? Beim e Auto gibt es aktuell noch nicht ganz die Modelle, die mir gefallen (und im Budget sind), aber ich sehe kommen, dass sich das in den nächsten 1 bis 2 Jahren ändern wird. Aktuell sind es halt entweder mehr oder weniger hohe SUV oder dann Limousinen ohne Platz für unseren Hund. Man könnte natürlich eines der weniger hohen SUVs nehmen, klar.

34 Antworten

das mit den 6000 € incl. Arbeiten wäre ja noch eine Überlegung wert, wenn ein vergleichbarer 4F 12-15k kosten soll.

Ich habe letztes Jahr im März noch 6500 € für meinen 2010er 4F mit 217.000 km bekommen, ist echt Wahnsinn was die heute kosten sollen.

@Atomickeins ziemlich genau ein Jahr später gab es für meinen 2009er Handschalter mit 230tkm denselben Betrag… Die Preise haben nochmal angezogen, seit es weniger Neuzulassungen wegen Teilemangel/Auslieferverzögerungen gibt. Hatten gerade eine ähnliche Diskussion im 4K Forum.

@apeter2 :

ja, ich weiß auch, warum die Preise angestiegen sind, aber dennoch ist es irgendwie nicht nachvollziehbar, dass man für einen normalen und mindestens 11 Jahre alten 4F noch 15.000 € hinlegen soll. Da würde ich wahrscheinlich nicht mitspielen und lieber den alten 4F reparieren lassen.

Naja, der “Rest” hat halt auch schon 360tkm. Ich würde wahrscheinlich eher den Wagen abstoßen. Zur Not ein Überbrückungswagen, bis sich der Markt wieder etwas beruhigt hat, oder sich mit etwas Glück und Geduld was passendes findet.

Ähnliche Themen

Stimmt, ein Überbrückungswagen wäre auch eine Option.

Der 4F ist aber sonst gut in Schuss. Hatte bisher nicht viel Reparaturen und er wurde bisher immer plangemäss gewartet. Und der Wagen macht viel Spass.

Ich will auf Dauer nicht unnötig Geld ausgeben fürs Auto. Aber meinen Spass beim Fahren. Es sind verschiedene Lösungen denkbar, von der Reparatur des Autos bis hin zum Kauf eines neuen oder fast neuen e Autos. Das läuft dann einfach nach dem Motto, dass ein Wagen, der im Kauf teuer ist, anderswo günstiger sein muss. Wesentlich länger halten, bis runter gefahren zum Beispiel, dann wird der hohe Preis durch mehr Jahre geteilt. Oder im Verbrauch viel sparsamer. Wobei das dann primär auf e Avorhandneutos zutrifft. so viel sparsamer als die 6.5l, die der 4F bei mir braucht, wird es mit Allrad, ordentlich Leistung und Platz für Familie, Hund und Gepäck nicht mehr mit einem Verbrenner.

Den Wagen jetzt abstossen bringt kaum was an Verkaufspreis. Obwohl er sehr gut ausgestattet ist.
Und 8 bis 10 Jahre alte Wagen mit 150 Tkm, wie ein 4G BiTDI oder 535 xd sind auch kein Garant für sogenfreies fahren, die können genauso schnell eine grosse Reparatur haben wie mein gut gewarteter 4F. Natürlich findet man auch solche Wagen mit über 250 Tkm für deutlich weniger Geld, aber ob das schlau ist, wage ich zu bezweifeln. Ausser man findet einen, bei dem alles plausibel ist und stimmt, nicht gedreht wurde und wo nicht mit dem Geld gegeizt wurde. Wenn einer immer beim Markenhändler war auch mit so einem alten Auto zu jedem Service, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch sonst mal was gemacht wurde, wenn es nötig wurde. Nun, die Wagen am Markt sind aber in dem Segment meist andere. Schon lange keine Serivestempel mehr, Ölwechsel mit 'nem Kumpel zusammen gemacht, der sich auskennt mit Autos. Bei sowas ist mir die Wahrscheinlichkeit zu gross, dass da innert eines Jahres 5k bis 10k reinwandern.

Für wenige Monate habe ich eh einen Übergangswagen. Den Lexus CT200h, wir können uns einige Zeit mit nur einem Wagen arrangieren. Spätestens zum Anfang der Skisaison muss aber wieder was anderes her, also Anfang Dezember. Der Lexus hat keine Dachlast im Fahrzeugwausweis eingetragen. Also keine Dachbox möglich. Und der Hund braucht fast den ganzen Kofferraum. Jeder Übergangswagen, der eine längere Zeit überbrücken muss als das, was der Zweitwagen eh kann, muss dann auch wieder das volle Programm können.

Ein Übergangwagen wäre wohl auch nicht aus dem günstigsten Segment, sondern was, das auch als eher haltbar gilt, was älter ist und auch nicht zu viel braucht. Mit dem Allrad, der zwingend nötig ist, wird die Auwahl dann was kleiner, aber z.B. so ein Lexus RX, da gibt es 10 Jahre alte auch für unter 20k CHF.
Die sind haltbar, haben Platz, passable Fahrleistungen und sind komfortabel. Und lassen sich auch gut mal wieder weiter verkaufen. Ist halt nicht ganz meine Form eines Autos, viel zu hoch, daher wäre es dann ein Übergangsagen.

4f gibts im Moment kaum am Markt und wenn dann total überteuert, dann gleich einen 4G zum selben Preis mit 150-200tkm ab 15-20k. Oder nen A4, aber da komme ich mir so beengt vor...

So beengt ist der A4 nun auch wieder nicht, aber wenn man A6 gewohnt ist will man meist keinen A4 mehr haben. Ich bin nach 6 Jahren A4 zum A6 gewechselt, weil wir statt eines Hundes drei Hunde hatten und der A4 für Urlaubsfahrten zu klein war.

Inzwischen ist nur noch einer von den drei Hunden übrig und nach 11 Jahren A6 habe ich letztes Jahr nach einem schönen A4 gesucht. Im Preisvergleich ist es dann doch wieder ein A6 geworden, da ein A4 nur unwesentlich günstiger war. Wegen 500 oder 1000 € Ersparnis lohnt es sich meiner Meinung nach nicht auf einen A4 zu downgraden.

Zitat:

@Moneysac schrieb am 24. Juli 2022 um 23:08:00 Uhr:


4f gibts im Moment kaum am Markt und wenn dann total überteuert, dann gleich einen 4G zum selben Preis mit 150-200tkm ab 15-20k. Oder nen A4, aber da komme ich mir so beengt vor...

Das mit den günstigen A6 4G scheitert daran, dass ich kein DSG will. Das gibt dann den BiTDI. Der hat noch einen richtigen Automat. Da kosten solche mit sehr abgenutztem Innenraum und unter 200 Tkm was unter 20k, was schönes und gut gepflegtes eher 25k. Und das für 8 bis 10 Jahre alt. In dem bereich sind die 5er BMW stärker. Die haben damals noch überall richtige Automaten verbaut und 530 xd oder 535xd sind einiges günstiger zu finden als der A6 BiTDI.
Der A4 ist seit meinem 2001er deutlich gewachsen, das würde sicher irgendwie gehen wenn man sich bei den Koffern was anpasst. Der hat aber genau das gleiche DSG, das in der Regel verbaut ist.

All die Kombis, auch die BMW, sind aber deutlich teurer als vor ein bis zwei Jahren. Das sind Wagen, die man dann lange halten muss. Und ich weiss nicht, ob ich das mit einem Kombi tun will, den ich jetzt mit 8 bis 10 Jahren Alter und dann doch um die 150 Tkm oder was mehr tun will. Da ist so unklar, was mit dem schon alles war. Bei meinem 4F weiss ich, dass immer alles gemacht wurde.
Der Lexus RX ist hingegen nur wenig gestiegen im Preis vergleichen mit vor 1 bis 2 Jahren, heisst das Risiko ist auch geringer, dass der viel verliert, wenn man ihn nach zwei Jahren als Übergangswagen wieder abstösst. Deswegen würde ich im Preisbereich unter 20k eher zu so einem Wagen greifen. Auch wenn er wegen der Höhe nicht perfekt zu mir passt.
Für 30k gibt es von Jaguar dann recht junge Fahrzeuge, XF von 2018 oder 2019, den 25d AWD oder den 30t AWD. Das sind eher Fahrzeuge, die ich mir wieder für lange Haltedauer vorstellen kann, als einen Wagen, der jetzt schon 8 oder 10 Jahre alt ist. Grade der 30t mit seinen 300 PS wäre eine ganz tolle Wahl. I

Und für ca 50k bekomme ich einen wenig gefahrenen I Pace. Der spart dann pro Jahr ca. 1500 an laufenden Kosten. Da Strom in der Schweiz recht günstig ist.

Beim A6 BiTDI kommt hinzu, dass der AFAIK zu dne Euro 5 Dieseln gehört, die ein Software Update bekommen haben. Über das liesst man im 4G Forum einiges an schlechten Dingen.
Wenn man dann doch einen 4G mit DSG nimmt, dann bitte mit sehr viel Power, sodass die DGS nachtiele kaschiert werden. Für bis 30k bekommt man dann sowas:
https://www.autoscout24.ch/.../audi-a6-kombi-2015-occasion?...
Viel mehr als 30k zahle ich nicht für einen Verbrenner. Nur fürs e Auto zahle ich deutlich mehr, weil das eben nicht 6 bis 9l je 2 CHF will auf 100 km, sondern 25 kWh je 0.19 CHF.

Was sollen das denn für DSG Nachteile sein?

Mein 4G hat DSG und ich kann eher Vorteile im Vergleich zur trägen Wandler-Automatik im 4F feststellen. OK, ich muss zugeben das der 4.0 TFSI in meinem 4G auch bisschen mehr Power hat ist als der 3.0 TDI von meinem ehemaligen 4F.

Was man für ein Auto ausgeben kann und will, muss jeder selbst entscheidend. Da das mein letzter Verbrenner sein wird (vielleicht auch mein letztes Auto) habe ich mir mal was gegönnt 🙂

Die Idee eins kleiner ist aber auch eine Überlegung wert. Dann aber nicht als A4, sondern ein Golf Variant R. Die liegen 6 Jahre alt bei 25k oder leicht drüber.
Der DSG Nachteil ist, dass das oft nicht aus dem 7. Gang direkt in den mit maximaler Power schaltet bei vollem Kickdown. Das muss man dann eben mit mehr Power kompensieren. Wie eben zum Beispiel mit dem GolfR Modell.

Alles klar, mein 4G hat anscheinend genug Power, deswegen habe ich diesen Nachteil wohl noch nicht bewusst nachempfinden können.

Ich kann mich aber noch daran erinnern wie nervig die Tipptronic in meinem 4F beim Anfahren und auch beim Überholen war, diese Gedenksekunden bis endlich der Gangwechsel erfolgte war teilweise echt nervig und auch gefährlich, wenn der Gegenverkehr oder der Querverkehr plötzlich näher war als man es beim Gasgeben wollte weil die Fuhre einfach nicht direkt losfahren oder beschleunigen wollte.

So, ich hab die Bilder bekommen. Abplatzer ist das falsche Wort gewesen. Die Bilder zeigen mehr eine thermische Überlastung, da ist was am Kolben geschmolzen und auch die Zylinderwand ist beschädigt. Sieht für mich etzt weniger nach einer mechanischen beschädigung durch den Aufprall des Kolbens auf einen Fremdkörper aus.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die defekte Saugrohrklappe tendenziell zu viel Luft rein gelassen. Wäre damit nicht Folgendes denkbar: Injektor ist defekt, in Kombination mit dem Mehr an Luft treten bei den kurzen Volllastzeiten, die wir in der Schweiz fahren können, aber noch keine Schäden damit auf. Saugrohr wird gewechselt, jetzt reicht es für eine Überhitzung.
Was mir im Nachhinein noch auffiel: Das Stottern ging zunächst nur bis 1200, 1300 Umdrehungen und war am stärksten Im Leerlauf. Ein paar Tage später nach tausch eines Injektors war der Leerlauf wieder viel besser, aber es war bis 1800 Umdrehungen rauf bei hoher Last da.
Und ganz leicht unrunden Leerlauf hatte der Wagen schon lange vor dem Service, Damals aber nur der Leerlauf, ich fahre viel mit tiefer Drehzahl, z.B. innerorts mit 1000 Umdrehungen. Da hab ich vor dem Service nichts gemerkt.

Deine Antwort
Ähnliche Themen