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A6 4F TDI Batteriewechsel. Erfahrungsbericht

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 29. September 2020 um 22:15

Welche Batterie wird benötigt?

Je nach Modell scheint es verschiedene zu geben, insbesondere, wenn das Fhz Start/Stop hat.

Ich habe einfach eine baugleiche wieder eingebaut, wie sie bei mir verbaut war. Die Teilenummer stand noch drauf.

AUDI Teile-Nr. 4F0 915 105D

Hersteller: VARTA

Modell: Silver Dynamic

Kapazität: 110 Ah

Spannung: 12 V

Abmessungen: 392 x 175 x 190 mm

Fuß-Form/Bodenleiste: B13

Pol-Ausrichtung 0: „Pluspol rechts“

Pol-Form: 1 „normale Rundpole“

max. Strom: > 850 A

z.B. bei Amazon, ca. 110 EUR.

Wenn die neue Batterie nicht aufgeladen sein sollte (Leerlaufspannung unter 12,3 V), empfehle ich, sie zuvor mit einem Ladegerät aufzuladen. Nicht übertreiben, Ladestrom nicht zu hoch wählen, der Ladevorgang kann 24 h dauern.

Ich habe mit einem Ladegerät von CTEK gute Erfahrungen gemacht.

Die Elektronikbastler haben alternativ vielleicht auch ein Labornetzteil; Strombegrenzung auf 2,5 A, Spannung auf 12,5 V und 24 h stehen lassen, das reicht zumindest für die ersten Startvorgänge.

Aus/Einbau:

Die Batterie ist im Kofferraum.

Wenn das Fahrzeug mangels Spannung mit der Fernbedienung nicht aufgeht: Mit mechanischem Schlüssel die Fahrertür öffnen, Motorraum öffnen, Hilfsspannung 12 V anlegen (wie üblich rote Abdeckung ist Plus), Fahrzeug *NICHT* anlassen. Heckklappe öffnen, Hilfsspannung wieder entfernen.

• Im Kofferraum: Bodenplatte (die mit dem Teppich drauf) herausnehmen. Reserveradmulde (Kunststoff) herausnehmen, darunter befindliche Schaumstoffeinlage herausnehmen.

• Batterie-Minus abklemmen, danach Batterie-Plus abkemmen. Entlüftungsschlauch abziehen.

• Batterie losschrauben, herausnehmen und neue einsetzen.

• Neue Batterie wieder befestigen und wieder an klemmen, Schlauch wieder aufstecken, alle Teile wieder einbauen.

• Fahrzeug hat jetzt wieder Spannung, man sollte aber noch *NICHT* anlassen, da zuvor die Batterie angelernt werden muss. Ohne neues Anlernen sollte man nicht fahren, man riskiert, dass die neue Batterie erheblich an Leistung (Kapazität) einbüßt.

Für das Anlernen benötigt man z.B. das VCDS Tool. Es gibt mittlerweile auch diverse „low cost“ Programmiergeräte für die Standardaufgeben. Wenn Sie viel am Auto selbst reparieren, lohnt sich meiner Meinung die einmalige Investition von 2-300 EUR für das VCDS.

Einstellungen wie folgt.

• STG 61 – Batterie

• danach Codierung – 07

• Im Idealfall hat man die gleiche Batterie wieder, dann einfach die Seriennummer eins hochzählen und fertig.

• Bei Fremdbatterien ist es schwieriger, dazu vielleicht Beitrag im a6-wiki.de lesen.

Wenn das erledigt ist, Motor starten und eine Mindeststrecke fahren, z.B. 10 km. Mit besonderer Vorsicht fahren, es könnten einige elektronische Helferlein noch nicht richtig funktionieren.

Auf Warnmeldungen im FIS achten.

Bei meinem Fahrzeug ist es so, dass bei sehr schwacher Batterie „falsche“ Warnmeldungen kommen, z.B. Leuchtweitenregulierung defekt oder ESP defekt. Die Warnungen sollte man (nur) ernst nehmen, wenn sie auch mit neuer, neu angelernter Batterie nach einiger Zeit noch auftreten, dann natürlich Ursache ermitteln und abstellen.

P.S.1

Meine alte Batterie (die ab Werk verbaute) hat 14 Jahre gehalten und ist auch nur gestorben, weil ich sie dusseliger Weise tiefentladen habe.

Ich habe nicht gewusst, dass die Batterie stärker belastet wird, wenn das Fahrzeug lange (Wochen) unverriegelt herumsteht.

P.S.2

Die alte Batterie gegen Nachweis beim örtlichen Recyclinghof abgeben. Gegen Vorlage des Nachweises kriegt man sein Pfand zurück.

Oder man schickt die alte Batterie zurück, sind aber über 20 kg und der arme UPS/DHL/Hermes/... Mensch kriegt Rückenschmerzen.

P.S.3

Durch die Spannungsfreiheit des Fahrzeugs „vergessen“ viele Steuergeräte ihre Einstellung, z.B. der Tageskilometerzähler, die Uhr uvm. Auch das ESP muss sich erst mal wieder anlernen. Die Warnmeldungen im FIS können einen da schon verunsichern.

Wer die Möglichkeit hat, kann auch eine Hilfsspannung im Motorraum während des Tausches angelegt lassen und dann die Batterie mit entsprechender Vorsicht wechseln.

Vorteil: Die alten Einstellungen bleiben erhalten.

Nachteil: Man muss wissen was man tut, Kurzschlüsse sollten unbedingt vermieden werden. wichtig ist auch, dass die Hilfsspannung nicht zu hoch wird (sagen wir nicht über 13 V), einige Bauteile könnten Spannungsspitzen mit Ausfall bestrafen, wie gesagt: Mehr was für Leute, die wissen, was sie tun (und die lesen diesen Beitrag hier wahrscheinlich gar nicht).

Allzeit gute Fahrt.

 

 

 

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9 Antworten

Deine Absicht in Ehren aber das wurde alles schon xmal hier durchgekaut.....

Zitat:

@Atomickeins schrieb am 29. September 2020 um 22:28:00 Uhr:

......wurde alles schon xmal hier durchgekaut.....

Zum Durchgekauten gehört auch die Erfahrung, dass Labornetzgeräte nahezu ungeeignet sind, um solche fetten Akkus zu beladen. Das fängt schon damit an, dass bei der vom TE genannten Situation von 12,3 Volt Leerlaufspannung und Einstellung des NTs auf 12,5 Volt sich nahezu nichts bewegen würde, jedenfalls keine Elektronen. Wer sich auch nur etwas mit dem Laden von solchen Akkus auskennt, weiß, dass die Ladespannung deutlich höher sein muss, und sich auch sehr schnell die vorige Leerlaufspannung verabschiedet und am Akku eine mindestens 1,5 Volt höhere Spannung einstellt.

Trägt man dem Rechnung und stellt die Spannung am NT auf die notwendige größere Höhe ein, trudelt man ins nächste Problem: das Abschalten will nicht funktionieren, jedenfalls nicht so wie bei Automatikladern. Sprich: ein NT kann einen Akku gewaltig überladen.

Nach eigenen schlechten Erfahrungen komme ich nicht mehr in Versuchung, solch ein NT zu nehmen. Da ist jeder noch so preiswerte Automatik-Lader vom Discounter besser, die regeln die einzelnen Ladestufen und schalten auch rechtzeitig ab.

Grüße, lippe1audi

@lippe1audi :

so macht jeder seine Erfahrungen, mit Labornetzteilen habe ich keine Erfahrung was KFZ-Batterien angeht. Ich habe auch nicht vor Erfahrungen damit zu sammeln.

Die letzten 15 Jahre nehme ich geregelte Ladegeräte für KFZ-Batterien. Bevor es sowas gab habe ich ungeregelte Ladegeräte benutzt, wenn es nötig war.

Nachdem ich Pech mit einem teuren 10A Ladegerät von CTEK hatte (kaum benutzt und defekt), benutze ich seit paar Jahren ein gleichwertiges Ladegerät von AEG. Das hängt im Winter meist am Cabrio (zur Erhaltungsladung) und unterstützt bei Bedarf die Batterien unserer anderen Autos.

Fürs Schnelle und Grobe habe ich noch so ein ungeregeltes Riesenteil was 35A in die Batterie drücken kann und nach 10 Minuten laden auch beim Motorstart mithelfen kann. Das Teil habe ich vor Jahren mal im strengen Winter gekauft als unsere Autos Startprobleme hatten.

Eröffnen wir gerade ein riesengroßes Fass!:confused: Oder eröffnen wir gleich zwei?!:D

Dass auch ein sonst so hoch gepriesenes "Cetek" defekt werden kann und dann noch so fix, erinnert mich an einen für elektronische Geräte welcher Art auch immer einmaligen Vorfall. Da hatte ich vor Jahren mal wieder einen Compi zusammen gebaut, die Komponenten stammten alle ganz frisch aus einem seriösen Grosshandel. Der frische Comi begann sein Leben und beendete es nach exakt 3 Sekunden mit Knall und Rauch: die CPU hatte den Löffel abgegeben. War ein im Produkt schon beim Verkauf vorhandener Schaden. So was gibt es, damit muss man umgehen können.

Etwas Bauchschmerzen habe ich bei dem Gedanken, einem Akku, der ja wahrscheinlich komplett entladen ist und in diesem Zustand schon so gut wie tot ist, mit einem Brutalo-Manöver Elektronen einzuschießen. Is klar, Murphy hat mal wieder recht.......einen nicht startenden Wagen erwischt man immer in dem Moment, in welchem man/frau ganz dringend und vermeintlich unaufschiebbar.......

Grüße, lippe1audi

ein oder zwei Fässer wollte ich nicht aufmachen aber wir können drüber reden :D

Ich hatte auch schon Hardware, die sich direkt nach dem Einschalten in Rauch aufgelöst hat - das kann schon mal passieren, wenn man Pech hat.

Mein Cetek hat ca. 2 Jahre funktioniert aber es wurde in der Zeit kaum benutzt - dafür war es viel zu teuer.

Ein total entladener Akku (also tiefentladen) ist doch eh am Ende, da kann man also nicht mehr viel falsch machen, wenn man dem Akku extreme Bedingungen zumutet. Entweder erholt er sich dabei oder er bleibt "weiterhin" unbrauchbar.

Also ich nenne 2 ctek ( 3A / 10A ) mein Eigen. Habe sie bereits seit mehreren Jahren. Beide funktionieren absolut problemlos. Auch der Rekonditionierungsmodus hat mich schon oft vor einer neuen Batterie bewahrt.

Insofern kann ich diese Marke vorbehaltlos empfehlen und würde sie mir jederzeit wieder kaufen.

Die Akkulader der Firma "Cetek" sind ganz sicher gute Geräte. Wie so oft ist allerdings zu sehen, dass sich der Hersteller eines "führenden" Artikels gerne einen satten Aufpreis genehmigt. Nur als Beispiel im PC-Bereich die Firma "Asus". Selbst reicht mir ein einfacher Automatiklader vom Discounter, und auch den nutze ich nur selten, denn "normal" schaufelt das Solarpanel auf dem Garagendach ein paar Elektronen als Erhaltungsladung in den A, und dem scheint das zu gefallen.

Ist - glaube ich - nicht wirklich ein Geheimnis: die Methode ist nicht wirklich ausschlaggebend, wichtiger ist, dass man sich kümmert.;)

Grüße, lippe1audi

@lippe1audi jou

ich wollte Cetek nicht schlecht machen aber ich hatte nun mal Pech mit dem Teil (MXS 10).

Aktuell ich als Cetek-Ersatz ein Ladegerät von AEG (LL10.0) was im Vergleichstest direkt hinter dem Ctek gelandet ist und nur die Hälfte gekostet hat. Das Teil benutze ich inzwischen auch öfter, z.B. im Winter zur Erhaltungsladung des Cabrios während des Winterschlafs oder um die Batterie des 4F mal extern aufzuladen, weil ich in der kalten Jahreszeit die Standheizung benutze.

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