129000km Wasserpumpe defekt!!!!
Hallo!!!
Heute hat mich ,als ich von der Arbeit nach Hause fahren wollte, fast der Schlag getroffen!!!
Motor ging nach einen kurzen leisen Krachen einfach aus und hinter mit eine blaue Rauchwolke!!!
So hab meinen Bora 1.9TDI 90 PS BJ 1999 sofort in die Werkstatt meines Vertrauens gefahren und der hat mir nach kurzer Suche mitgeteilt, dass meine Wasserpumpe defekt ist und der Zahnriemen gesprungen ist und sich höchstwarscheinlich die Einspritzzeit verändert hat und er deswegewn aus gegangen ist!!!
Habe das Auto von einer älteren Dame abgekauft und diese hat jeden Service bei VW machen lassen so wie man es im Scheckheft sehen kann!!! Auch den Zahnriemen und Wasserpumpenwechsel bei 90000km im Jahre 2006!!!! Noch ist leider nicht klar ob es Ventile usw erwischt hat aber das werde ich morgen wissen, wenn die neuen Teile eingebaut sind!!!
So nun meine Frage:
Kann ich bei VW noch Garantie oder Sonstiges verlangen oder es Probieren? Immerhin sind erst 40000km gefahren worden. Allerdings sind die Teile schon 3 Jahre verbaut???? Vielleicht hat jemand von euch Erfahrung!!!
Danke schonmal für die Antworten!!!
MFG
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von pinguino
Stell Dir vor Du hättest vor 10 Jahren etwas über Ebay verkauft und jetzt kommt der Käufer an und will eine anteilige Reparatur. Würdest Du zahlen?
Hallo zusammen!
Das kann man so nicht vergleichen. Wenn ich mir ein Auto kaufe, das Wohlgemerkt meherer zehn Tausend Euro kostet, erwarte ich von diesem Teuren Objekt das es ausgereift ist und nicht nach 60.000 km Reihnweise die Getriebe verrecken oder die WaPu flöten geht und dann von "Einzelfällen" gesprochen wird. Das grenzt für mich an arglistige Täuschung oder sogar schon Betrug. Dann ich hätte ich mir ja einen Tata Nano kaufen können.
Anders sieht es aus bei Ebay. Ich kaufe mir bei Ebay eine Bohrmaschine für 20 Euro. Damit brauche ich nicht auf die Idee kommen ein 25er Loch in einen Hartholzbalken (Eiche, Kastanie, Tanne, Douglasie, Lärche) zu bohren, anders sieht es dann aus mit einer blauen Bosch. Von der erwarte ich es, weil sie ein vielfaches kostet.
In gewissen Maß, nein im großen Maß sind die Hersteller selbst schuld: Vor 15 Jahren hatte die Entwicklung von Autos über fünf Jahre gedauert, heute werden sie teilweise in drei Jahren auf den Markt geworfen. Oder denkst du das nach 30 Jahren genausoviel 4er Golf herumfahren wie 1er Golf heute oder sogar Käfer? Ich nicht!
Dies ist meine Sichtweise der Dinge.
Gruß
schrolf97
26 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von schrolf97
In gewissen Maß, nein im großen Maß sind die Hersteller selbst schuld: Vor 15 Jahren hatte die Entwicklung von Autos über fünf Jahre gedauert, heute werden sie teilweise in drei Jahren auf den Markt geworfen. Oder denkst du das nach 30 Jahren genausoviel 4er Golf herumfahren wie 1er Golf heute oder sogar Käfer? Ich nicht!
Dies ist meine Sichtweise der Dinge.
Gruß
schrolf97
ok, aber die muss ja objektiv nicht unbedingt stimmen...
Im Vergleich zum Golf I fahren heute weit mehr des weit neueren und konstruktiv und technisch weit komplexeren Golf II herum...
Und dass die Entwicklungszeit heute weit kürzer ist, liegt (nicht nur aber) auch daran, dass der Einsatz von moderner Konstruktionstechnik etc. heute weit umfangreicher ist.
Ich habe in der Konstruktion noch auf den 2,60 breiten Tischen auf der Zeichnung gelegen beim Zeichnen/Konstruieren oder mich in eine vorliegende Konstruktion (1:1, also mind. 2,50m breit und 5 oder mehr m lang, auf beschichteter Rasterfolie 100x100mm) erstmal eine ganze Woche á 8 Stunden/Tag "eingelesen", bis ich die durchschaut habe und anfangen konnte, daran etwas zu ändern oder hinzuzufügen etc.
Heute macht man das alles in CAD und schon damals war da Ford (ich sag´s ungern, war aber so) weltweit am "vornsten". Die konnten schon damals die Torsion der unteren A-Säule bei entsprechender Last auf der geöffneten Tür (Wind z.B.) im Rechner simulieren und sichtbar machen, dann wurde via CAD und nach FEM ein Verstärkungsdreieck "eingebaut" und die geringeren Torsionswerte, vielfach verstärkt optisch dargestellt und natürlich auch in reinen Zahlen dargeboten, sprachen Bände!
DAS konnte man damals anhand einer reinen Karosseriekontruktions-ZEICHNUNG logischerweise noch nicht!
Das ganze Abnehmen der Karosseriedaten des dreidimensionalen 1:1 Clay-Modells hat früher Tage oder Wochen gedauert, heute...
Nicht zuletzt können viele Dinge bzgl. Steifigkeitsuntersuchungen und Crashverhalten heute im Rechner simuliert werden, die früher mit Prototypen oder Teilfahrzeugen real gefahren werden mussten.
Allein das Installieren der gesamten Messtechnik, BEVOR man überhaupt zum Start des Versuchs kam, bis hin zu der dann tage- oder wochenlangen Auswertung...
Will sagen: Aus der allg. sicher wesentlich kürzeren Entwicklungszeit kannst Du noch lange nicht auf die Qualität des Fahrzeuges schließen, sonst müssten alle LADA ja herausragend sein in Sachen Lebensdauer und Qualität.
Nicht zuletzt, übrigens, sind die Fahrzeuge heute technisch sowas von WESENTLICH komplexer als ein Golf I oder gar VW Käfer, dass man hier fast ein Pferdefuhrwerk mit einer Rakete vergleicht!
Oder kannst Du Dich an nennenswerte Elektronik im VW Käfer erinnern (ich sach nur: Unterbrecherkontakt und Schließwinkelmessung...) ?
Auch beim modernen Auto gilt, was sonst auch gilt:
Was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen!
Hallo zusammen!
Sicherlich erleichtert ein modernes Computerprogramm den Entwicklern wesentlich die Arbeit, aber darum geht es mir nicht. In dem Besipiel mit dem Golf1 und Golf4 ging es mir auch nicht um die Sicherheits- oder Komfortausstattung. Es ging mir um die Haltbarkeit und die Anfälligkeit der Mechanik. Meiner Meinung nach kann man solche Fehler nur in einem Feldversuch feststellen, sprich man nimmt das Auto und fährt in eine Gegend. Sicher wird das immernoch gemacht, aber wesentlich weniger um kosten zu sparen. Um auf mein Besipiel mit den Getrieben zurückzukommen: Wieviel Getriebe sind in der Entwicklung verreckt? Wahrscheinlich zu wenige, da irgendein Manager mal hochgerechnet hat, dass man auf meinetwegen 250.000 Einheiten 3 Ausfälle zu verzeichnen hat und es dann günstiger ist den Kunden zu vergraulen anstatt eine Niete für zwei Cent mehr einzubauen. Gleiches Beispiel ist bei den Mercedes LKW-Getrieben zu finden. Unser örtlicher Spediteur hat sich drei neue Langholztransporter (2654)mit Daimler Fahrgestell gekauft. Nach der Einfahrphahse wurde das Getiebeöl von der Hauseigenen Werkstatt gewechselt (Vorschrift von Daimler). In dem Getiebeöl wurde in allen drei LKW Metallspäne gefunden welche vom örtlichen Händler als "normal oder vertretbar" abgetan wurde. Alle drei LKW blieben später mit einem Getriebe schaden liegen. Jetzt stehen MAN auf dem Hof.
Ein anderes Beispiel ist der AKQ-Motor. Wieviele Motoren sind in den ersten beiden Jahren vereckt? Ok, VAG rüstet die Motoren bis Jahren mit der Entlüftung nach, dies wäre aber durch eine längere Entwicklungzeit vermeidbar gewesen. Gleiches gilt auch für den Ölverbrauch des Motors. Selbst in die Betriebsanleitung zu schreiben, das mehrer Liter normal wären grenzt für mich an eine Frechheit, da hoher Ölverbrauch ein anzeichen für einen kapitalen Motorschaden ist. Ausgenommen mal die Turbomotoren (TDI, TSI).
Die zwei Jahren Garantie halte ich sowieso für einen Witz, da in der Grantiezeit meißt nur kleinere Dinge wie z.B. Schalter oder Fensterheber kaputt gehen. Hier ist die Ausfallquote natürlich höher weil diese in wesentlich größeren Stückzahlen hergestellt werden und im gesamten VAG-Konzern Anwendung finden. Aber größere Ausfälle, die auf einen Konstruktionsfehler hindeuten, werden mit sehr Fadenscheinigen Argumenten als unsachgemäßen Umgang, oder einzelfall abgetan (Steuerkette beim 3,2l).
Durch diese Politik vergraulen sich die Marken die Kunden. Der Manager hat eines nicht eingerechnet: Mundpropagnda. Ich persönlich werde mir nie wieder einen VAG kaufen und werde in meinem Bekanntenkreis VAG "weiterempfehlen". Da viele sich "was neues" zulegen wollen/müssen. Ich frage mich was jetzt billiger war. Eine Niete für zwei Cent mehr, oder EIN vergraulter Kunde?
Gruß
schrolf97
Also, ich kenne aus meiner praktischen Zeit bei MB auch LKWs mit 1,8 Mio Km und weit mehr ohne irregulären Verschleiß...
Klar, jeder Fehler, den ein Eigner hat und der eigentlich nicht "normalem", also durchschnittlichem Verschleiß entspricht, ist für den Halter ärgerlich und meist teuer.
Bei mir war auch, ganz typisch Golf IV/Bora, der Fahrerfensterheber defekt und die Fahrersitzheizung auch (siehe Sig.), habe ich beides selbst repariert.
Insgesamt aber glaube bzw. weiß ich, dass der Golf IV/Bora und generell neuere VW-Fahrzeuge im Feld, also im Markt der Mitbewerber, bei weitem nicht schlecher dastehen!
Auch die früher so vielgerühmten Japaner erreichen nicht mehr ihre ehem. Null-Fehler-Werte und auch so eine "Burg" wie MB, bei der ich mal gelernt habe (also: Vertragshändler in der Größe einer Niederlassung) hatte bzw. hat mit Rost z.B. an Türen zu kämpfen, etwas, was seit Börderln und Verkleben des Türinnen- mit dem Türaußenblech seit Golf II eigentlich in den Bereich der Mythen gehören sollte...
Von div. Elektronikproblemen und dunkler werdenden Halogenscheinwerfern (nicht Xenon) aufgrund SBC-Bremse mal ganz abgesehen...😁
Wenn Du also keinen VW (VAG gibt es nicht, nur mal nebenbei bemerkt, die Marke heißt noch immer Volkswagen) oder einen artverwandten aus dem Konzern (Audi, Skoda, Seat, Lamborghini, Bentley, Bugatti, MAN, Scania 🙂) mehr kaufen wirst, ist für mich zumindest fraglich,
a) zu welcher Marke Du wechseln wirst?
b) ob Du mit dieser Wahl im Schnitt weniger Probleme haben wirst?
Mein u.g. Bora hatte die in der Sig. benannten Reparaturen, ansonsten aber null-komma-nix, der Auspuff z.B. ist noch immer derselbe seit 9 Jahren und 1 Monat und erfreut sich momentan guter Gesundheit. Auch der TÜV hatte null-komma-nix zu bemängeln, sowohl bei HU als auch AU in 6/09 - was will man mehr?
Über die Laufleistung, vor allem aber über die Haltedauer, sind die u.g. Defekte völlig im normalen Maß aller Mitbewerber, ggf. sogar besser.
Ergo wüsste ICH tatsächlich nicht, wohin ich wechseln wollte.
p.s.: Die konstruktive Festigkeit und Sicherheit wird schon seit ziemlich langer Zeit nicht mehr in den von Dir benannten Fahrversuchen überprüft, sondern konstruktiv berechnet (Stichwort: Finite Elemente, neben den ganz normalen Regeln zur Festigkeit, Sicherheit und Standfestigkeit aus dem Bereich der Konstruktion von Maschinenelementen, da gibt´s ganz tolle Formeln und Tabellen...)
Deine Vorstellung davon, wie ein Fahrzeug und dessen Einbauteile konstruiert und auf ihre Dauerhaltbarkeit getestet werden, ist bis auf Ausnahmen, wo wirklich noch in Versuchsapparaturen x Lastspiele durchgespielt werden, die der angenommen Lebensdauer entsprechen (sollen), nicht (mehr) ganz praxisnah!
Das übrigens BEI ALLEN HERSTELLERN! Du wirst also bei Marke XY nicht mehr Glück haben, weil die ihre neuen Getriebe erstmal 10 Jahre im Feldversuch auf Haltbarkeit prüfen, bevor sie in der Serie in Einsatz kommen.
Solche Feldversuche finden übrigens im VW-Konzern (und nicht nur dort) weit, weit vor Einsatz in der Serie in Erprobungen in IST-Fahrzeugen der aktuellen Serie statt.
So fuhr mein Nachbar (Ing. im VW-Werk WOB) ziemlich lange einen Golf II (wenn ich mich nicht irre), der statt einer Schaltstangen- bereits eine Seilzug-Schaltung und das entsprechend neue Getriebe für Golf III eingebaut hatte, als es den IIIer noch gar nicht gab.
Hallo zusammen!
Dein Einwand mit den 1,8 Mio km akzeptiere ich so nicht, weil nach 1,8 Mio km ein Getriebe- aber vorher ein Motorschaden absehbar ist und die LKW vorher i.d.R. ersetzt werden. Diese Getriebeschäden bei Mercedes LKW die ich beschrieben habe, wurden in der EINFAHRPHASE festgestellt. Diese LKW hatten keine 1,8 Mio km auf der Uhr. Diese Getriebe wurden zwar auf Garantie getasucht, aber wer bezahlt die Ausfallzeiten der LKW? Niemand.
Von durschnittlichem Verschleiß redet man also wenn nach 120 tkm einen Kolbenkipper auftritt? (hierm im Forum nachzulesen) Vielen Dank!
Sicher haben auch die anderen Marken ihre "schwächen" wobei sich die Japaner hier als zuverlässiger dargestellt haben, als manch ein Europäischer Markenhersteller. Und die Rostproblematik beim W210 ist durchaus bei den Eigentümern bekannt, und haben auf eigene Kosten eine Rostvorsorge durchgeführt. Wobei hier wir wieder beim Thema sind, Erwartung von teuren Automobilen. Oder denkst du, die W210 Fahrer haben sich gefreut als sie festgestellt haben, dass man das Innenleben der Tür betrachten kann? Sehr wahrscheinlich nicht.
Das die Feldversuche jetzt der Kunde durchführt bzw durchführen muss, ist mir sehr wohl bekannt, aber es kann nicht angehen das der Kunde dann alleine gelassen wird mit den Astronomischen Repaturkosten die VW verlangt. Lamborghini, Bentley, Bugatti und Maserati sind alles Sportwagenhersteller mit denen ich nicht den gemeinen Golf in der Garage vergleichen will, und kann. Hier wird überwiegend auf Handarbeit gestezt was dann natürlich der Qualität zugute kommt. Diese Fahrzeuge haben aber auch eine geringere Ausfallquote als eben der Golf. Oder erklär mal einem 250.000 Euro Sportwagenfahrer er muß jetzt nach vier Jahren den Motor bezahlen, weil die Ingeneure geschlampt haben und die Kurbelwellengehäuseentlüftung eingefroren ist. Was glaubst du was der macht? Sicher nicht den Hersteller bezahlen, sondern die Anwälte. Die Marken MAN und Scania sind nur Markenbeteiligungen wo VW keinen Teileaustausch durchführt, zumindest an der Mechanik. Wie es in der Kabine aussieht warten wir erstmal ab.
In nähere Auswahl habe ich die Marken Subaru und Mitsubishi jeweils als Diesel. Diese Modelle gefallen mir jetzt besonders von der Optik, Budget und von der Technik wobei ich eher zu dem Subaru tendiere. Mal sehen wer das bessere Angebot macht.
Ich respektiere deinen Meinung zu diesem Thema, und ich freue mich für dich das du noch keine größeren Reparaturen gehabt hast. Anscheinend hast du auch eine gute Werkstatt die auch noch freundlich ist.
Gruß
schrolf97
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Nur ganz kurz zur Erläuterung, weil, führt ja zu nix und, nicht dass Du mich falsch verstehst, ich akzeptiere DEINE Meinung voll und ganz!
Die beschriebenen 1,8 Mio km waren Speditions-LKWs eines unserer größeren Kunden: Da wurden dann die Laufbuchsen gezogen und neu gedichtet - und ab ging die Post weiterhin...
In Sachen Edelmarken noch ein Schmankerl:
Sei Dir da mal nicht allzu sicher, auch (ältere) Ferrari-Motoren hatten schon Zahnriemenrisse, mit den entsprechenden teuren Folgen, als Ferrari diese noch verbauten...
ZR-Wechsel alle 10.000km oder so und dann mal eben für schlappe DM 6.000,-, höhö.
Subaru ist sicher keine schlechte Ansagen & Auswahl.
Aber, nochmals: Du kannst auch einen anerkannt problemlosen Wagen wählen (nach Recherche hier und dort und überall) und trotzdem hast dann genau DU mit dem nur "Pech" - alles schon gehabt.
Nach wie vor bin ich unterm Strich mit der Qualität meines in der Sig. bezeichneten Boras sehr zufrieden.
Wird nur getoppt durch meinen ehem. Golf II Hit mit 90 PS (5Gg., Sportsitze, Sondermodell), den ich als 1 Jährigen vom benachbarten Werksangehörigen kaufte und im Alter von exakt 12 Jahren verkaufte.
Rost: Null
Außerplanmäßige Defekte (Verschleissteile ausgenommen): 1x Gummidichtung zwischen Ansaugkrümmer und Vergaser erneuert für, ich glaub, DM 28,- Materialkosten oder so.
Sonst: Nix
Aber klar, dass bei dem die Fensterheber, die Sitzheizung oder das ESP-Modul auch nicht kaputt gehen konnten, hatte er alles nämlich nicht...
In Sachen Karosseriequalität scheint mein Bora aber bis jetzt, Klopf-auf-Kopf, auf demselben guten Weg zu sein...
Unterm Strich bleibt: Was will man mehr?
Hallo zusammen!
Ich hatte mich damals für den Golf entschieden, weil mein Schwager einen zweier Golf hatte und damit sehr zufrieden war. Meine Mutter fuhr einen NSU-Prinz (ich glaub den 1600er), mein Vater einen 1300er Käfer. Als dann Nachwuchs unterwegs war kam ein Golf 1 imn die Garage danach kam ein Jetta 1 der von einem Escort ersetzt wurde. Mein Bruder hatte auf einen Polo Fox Diesel angefangen und meine Schwester auf Polo 86c den ich dann übernommen habe. ALLE waren mit den VW zufrieden, auch ich. Als ich den Golf bei dem Händler stehen sah, hat mein Kopf entschieden: 7.500 km, sechs Monate alt, Vorführfahrzeug, 19.900 Mark incl. Winterreifen und 75PS reichen um auf die Arbeit zu kommen.
Jetzt bin ich schlauer und extremst von VW entteuscht, daher kommt auch meine Abneigung gegen diesen Konzern. Der Händler hatte mich auch mehrfach hängen gelassen.
Gruß
schrolf97
Zitat:
Original geschrieben von schrolf97
Hallo zusammen!Ich hatte mich damals für den Golf entschieden, weil mein Schwager einen zweier Golf hatte und damit sehr zufrieden war. Meine Mutter fuhr einen NSU-Prinz (ich glaub den 1600er), mein Vater einen 1300er Käfer. Als dann Nachwuchs unterwegs war kam ein Golf 1 imn die Garage danach kam ein Jetta 1 der von einem Escort ersetzt wurde. Mein Bruder hatte auf einen Polo Fox Diesel angefangen und meine Schwester auf Polo 86c den ich dann übernommen habe. ALLE waren mit den VW zufrieden, auch ich. Als ich den Golf bei dem Händler stehen sah, hat mein Kopf entschieden: 7.500 km, sechs Monate alt, Vorführfahrzeug, 19.900 Mark incl. Winterreifen und 75PS reichen um auf die Arbeit zu kommen.
Jetzt bin ich schlauer und extremst von VW entteuscht, daher kommt auch meine Abneigung gegen diesen Konzern. Der Händler hatte mich auch mehrfach hängen gelassen.
Gruß
schrolf97
Ungeachtet der Probleme, die Du mit Deinem Fahrzeug hattest, ist Dir aber immer noch bewusst, dass Du mit Deinem Exemplar einfach mal Pech hattest?
Viele fahren ohne Probleme und man hat im Durchschnittfahrerautoleben eben manchmal Glück und manchmal Pech mit den Reparaturen.
Auch ein unschönes Händlerverhalten Dir gegenüber ist noch lange kein Beweis dafür, dass alle VW Händler schlecht sind - vielleicht ist sogar Dein Händler ebenfalls nur von den Mängeln an Deinem Auto genervt oder überfordert und ist sonst top.
Von Pech mit einem nicht mehr aktuellen Modell auf eine neue Modellgeneration, oder auf alle Fahrzeuge dieses Konzerns zu schliessen wäre nämlich dumm - und das bist Du doch nicht.
Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass zukünftige Fahrzeuge wieder an die von Dir gewohnte Zuverlässigkeit anknüpfen, als dass Du jedes Mal ein unzuverlässiges Auto bekommst.
Kannst Du solche logischen Gedankengänge noch nachvollziehen, oder gibt es da bereits eine Blockade, wegen Deiner negativen, hochgeschaukelten Erfahrungen?
Gruß
pinguino
jo, NSU Prinz kenn ich, hatte mein Onkel, die gingen gut, die Dinger.
Bekannter hatte einen alten in weiß und einen "Ersatzprinz" in der Tiefgarage als mobilen Teileträger.
Seine Vorliebe für dieses Modell endete nach Jahren dann aber doch abrupt, als ihm mitten auf der BAB die Batterie nach unten durchfiel (unter der Hutablage hinten, denn der luftgekühlte Motor lag ja auch hinten...).
Er rumpelte einmal kurz und lief das Ding auf dem Standstreifen aus - Rost hatte den Batteriekasten final gekillt.
Das war´s dann mit NSU!
(Ro 80 von Klaus Luthe, später bei BMW, noch heute wegweisend vom Karossiedesign! Über die nie serienfähigen Probleme mit dem Wankelmotor und dem Notbehelf mittels Halbautomatik breiten wir hingegen mal den Mantel des Schweigens! Trotzdem ein derartig geiler Wagen, unerreicht!)
Zitat:
Original geschrieben von pinguino
Ungeachtet der Probleme, die Du mit Deinem Fahrzeug hattest, ist Dir aber immer noch bewusst, dass Du mit Deinem Exemplar einfach mal Pech hattest?Zitat:
Original geschrieben von schrolf97
Hallo zusammen!Ich hatte mich damals für den Golf entschieden, weil mein Schwager einen zweier Golf hatte und damit sehr zufrieden war. Meine Mutter fuhr einen NSU-Prinz (ich glaub den 1600er), mein Vater einen 1300er Käfer. Als dann Nachwuchs unterwegs war kam ein Golf 1 imn die Garage danach kam ein Jetta 1 der von einem Escort ersetzt wurde. Mein Bruder hatte auf einen Polo Fox Diesel angefangen und meine Schwester auf Polo 86c den ich dann übernommen habe. ALLE waren mit den VW zufrieden, auch ich. Als ich den Golf bei dem Händler stehen sah, hat mein Kopf entschieden: 7.500 km, sechs Monate alt, Vorführfahrzeug, 19.900 Mark incl. Winterreifen und 75PS reichen um auf die Arbeit zu kommen.
Jetzt bin ich schlauer und extremst von VW entteuscht, daher kommt auch meine Abneigung gegen diesen Konzern. Der Händler hatte mich auch mehrfach hängen gelassen.
Gruß
schrolf97Viele fahren ohne Probleme und man hat im Durchschnittfahrerautoleben eben manchmal Glück und manchmal Pech mit den Reparaturen.
Auch ein unschönes Händlerverhalten Dir gegenüber ist noch lange kein Beweis dafür, dass alle VW Händler schlecht sind - vielleicht ist sogar Dein Händler ebenfalls nur von den Mängeln an Deinem Auto genervt oder überfordert und ist sonst top.
Von Pech mit einem nicht mehr aktuellen Modell auf eine neue Modellgeneration, oder auf alle Fahrzeuge dieses Konzerns zu schliessen wäre nämlich dumm - und das bist Du doch nicht.
Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass zukünftige Fahrzeuge wieder an die von Dir gewohnte Zuverlässigkeit anknüpfen, als dass Du jedes Mal ein unzuverlässiges Auto bekommst.
Kannst Du solche logischen Gedankengänge noch nachvollziehen, oder gibt es da bereits eine Blockade, wegen Deiner negativen, hochgeschaukelten Erfahrungen?
Gruß
pinguino
Hallo zusammen!
Ich kann deine Gedankengänge voll und ganz nachvollziehen, auch das mein (ganz bestimmt nicht) nächster VW makellos sein könnte. Bei der "Kompetenz" diverser Werkstätten möchte ich nicht an kritik sparen. Speziell in meinem Fall, aber auch aus dem Bekanntenkreis, die bei den selben Tauschbörsen, pardon "Werkstätten"waren. Immerwieder wurden Teile getauscht, die nicht notwendig waren, oder die der Fehlerspeicher als defekt oder Fehlerhaft moniert hatte. Folglich zu den bekannt Astronomischen Preisen. Eine Kompetente Antwort habe von einem VW-Autohaus in der Nähe noch nicht erhalten. Sondern nur Kostenvoranschläge aufgrund der Daten des Fehlerspeichers. Sicher der Fehlerspeicher ist dazu da um Fehler zu lokalisieren, aber die naivität der Teiletauscher, pardon "Mechaniker" wirkt für mich nicht gerade professionell. Da sind einige schmuddelige Hinterhofwerkstätten wesentlich kompetenter als geleckte Autohäuser. Speziell an einem Problem das ich hatte (Drehzalgeber), wurden vier VW-Häuser verschlissen. Das fünfte VW Haus hatte den Fehler dann Festgestell und auch zugegeben das der Fehler bekannt sei, was die anderen vier nicht Taten. Dieses VW-Haus hatte dan auch den Reparaturauftrag bekommen und ich einen kostenlosen Leihwagen, von den anderen nicht. Dieses fünfte VW-Haus werde ich auch weiterempfehlen wenn ich von Problemen mit VW-Technik höre. Nur hat das VW-Haus ein Problem: um dahin zu kommen und wieder zurück blase ich einen halbe Tank duch den Auspuff. Wer bezahlt mir das? Niemand.
Aufgrund des Verhalten von VW gegenüber meiner Person und über andere Personen dich hier im Forum lesengelernt habe, hat sich meine Abneigung gegenüber dem Konzern und seiner fast baugleichen (Technik) Produkten nur bekräftigt. Nenne es Borniert oder Eingefahren, meine Meinung über diesen Betrieb steht fest. Ändern würde ich sie nur wenn der Konzern zu Kreuze kriechen und Irrtümer mir und auch anderen VW-Geplagten eingestehen würde. Das wird aber mit sicherheit nicht der Fall sein, und auf nichtssagende vorformulierte Bedauerungsschreiben, die nicht einmal persönlich unterschrieben sind kann ich verzichten. Diese habe ich zur genüge in den Papiermüll geworfen.
Ich hoffe, Du siehst mich weiterhin als nicht dumm an, trotz meiner negativen Einstellung gegenüber dem VW-Konzern.
Es gibt auch Positives zu Berichten: Den neuen Polo finde ich von der Optik her sehr gelungen, sowie der sechser Golf gefällt mir auch sehr gut. Meine Überzeugung werde ich aber nicht über Bord werfen, trotz Deiner Bemühungen!
Ein schönes Wochenende!
Gruß
schrolf97
(Der Name setzt sich aus Schrott und Golf zusammen der ´97 in Bratislava vom Band lief)
@ Schrolf 97
Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber du musst auch mal in betracht ziehen, dass
- dein Wagen 11Jahre alt ist
- er einer der ersten war die vom Band liefen
- die meisten defekte die du aufgeführt hast, sich aus Verschleißteilen und den typischen Golfschwächen zusammensetzt.
Natürlich, es würde mich, genau wie dich, stören und nerven, wenn man dauernd etwas hat. Und manche Dinge schon 3x.
Den Rückfahrschalter haben wir auch schon öfter getauscht.
Zu welcher Marke du auch wechseln willst, ich halte die Daumen.
Zitat:
Original geschrieben von AXR 763
@ Schrolf 97Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber du musst auch mal in betracht ziehen, dass
- dein Wagen 11Jahre alt ist
- er einer der ersten war die vom Band liefen
- die meisten defekte die du aufgeführt hast, sich aus Verschleißteilen und den typischen Golfschwächen zusammensetzt.Natürlich, es würde mich, genau wie dich, stören und nerven, wenn man dauernd etwas hat. Und manche Dinge schon 3x.
Den Rückfahrschalter haben wir auch schon öfter getauscht.Zu welcher Marke du auch wechseln willst, ich halte die Daumen.
Hallo zuammen!
Mir ist durchaus bewusst, das der Golf elf Jahre auf "dem Buckel" hat. Die meisten defekte sind aber kurz nach der Garantie aufgetreten, und da ist eine Wandlung unmöglich. Anfangs waren nur "kleinigkeiten" wie z.B. der Rückfahrschalter für ein paar Euro fufftzig. Beim ersten mal habe ich noch verständnis gehabt, das zweite mal habe ich mich gewundert und beim dritten mal habe ich mich geärgert und auf den Tisch gehauen.
Was mich jetzt wundert ist das du Verschleißteile nennst. Oder nennst du einen Rückwärtsschalter ein Verschleißteil? Oder vielleicht eine Wasserpumpe? Mein Bruder fährt einen Mondeo MK1 mit 1,8l Motor. Dieses Auto war NIEMALS wegen erheblichen defekten in der Werkstatt. Das einzige was gemacht wurde ist der Auspuff (Rost), Bremsen (Verschleiß), Stoßdämpfer Hinterachse (Verschleiß), Kaltlaufregeler und abundzu einen Ölwechsel. Das Auto wird in extremen kurzstrecken bewegt und selten warm gefahren. Aus dem Mondeo-Forum weiß ich, das der Motor recht empfindlich auf diese Einsatzbedinungen Reagiert. Aber bis jetzt: nichts! Mein Bruder sagte auch soviel wie mein Golf in der Werkstatt ist, war sein Mondeo niemals. Ich muß ihm recht geben. An diesem Beispiel sieht man das es auch anders geht. Auch dieser Mondeo Bj ´93 war einer der ersten. Gut, der Mondeo hat jetzt ein Rostproblem an den hinteren Radläufen (nach 16 Jahren!) dies ist aber normal bei einem Ford. Er hat ja auch keine Vollverzinkte Karosserie. Teilweise waren die Werkstätten auch schon soweit, dass die Mechaniker einen Fluchtreflex bekamen, wenn sie mich auf den Hof fahren gesehen haben. Keiner wollte sich um meinen Montagsauto kümmern. Dies war speziell der Fall als ich ständig in der Werkstatt stand wegen dem Drehzalgeber, der übrigens kein Verschleißteil sein sollte!
Es freut mich sehr, das es Dich genauso stören würde wenn dauernd irgendetwas defekt ist und auch das Du mir die Daumen Hältst! 😎 🙂
Gruß
schrolf97
@ schrolf
Hab die Verschleißteile in der Liste auf deinem Profil gemeint.
Glaube es würde jeden Ärgern, wenn man dauernd Probleme mit seinem Wagen hat.
Hatte ich am Anfang auch.
Aber wenn ich meinen Nachbarn sehe, dann weiß ich, dass auch andere Marken riesen Probleme haben.
Er hat sich 2003 einen neuen Laguna geholt. Für 26000 €, nach drei Jahren hat er ihn wieder verkauft.
Der Wagen hatte ein undichtes Getriebe, die Bremsen waren fertig und die Achsen ausgeschlagen.
Er hat 7000 € bekommen. Der Witz war, der Wagen hatte 60000Km auf der Uhr.
Was ich meine ist, du kannst auch bei anderen Marken Pech haben.
Deswegen halt ich auch die Daumen. 🙂