1.6 Bj 8/2000 Benziner Meguin 4338 Megol Motorenoel Syntech Premium SAE 10W-40 ?

VW Golf 4 (1J)

Hi,
ich habe eine frage ich fahre einen Golf 4 Variant 1.6 Bj 8/2000 Benziner.
Da ich die Woche ein Ölwechsel ansteht möchte gerne Meguin 4338 Megol Motorenoel Syntech Premium SAE 10W-40, 5 Liter nehmen ist das möglich?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Rotkehle schrieb am 28. März 2017 um 17:39:39 Uhr:


Wir haben ein 10W40 bei unseren 1.6 BJ 2000 Automatik seit Anfang an drin.
Das Longlifeöl hat er von Anfang an nur gefresse (0,2L/100km), deshalb die Umstellung relativ früh (2003),
seit dem keine Probleme, kein Ölverlust mehr.
(...)

Du meinsat 0,2 l/1.000 km?

Zitat:

Der meinte - die Vwler ohne Turbo 10W40,
die mit Turbo mindestens 5W40 und
die Diesel mit DPF 5W30 (wegen DPF) - besser soll für einen Diesel 0W40 sein.

Viele Öle haben keine Freigabe, weil man nicht mehr
von Services zu Services fahren kann.

Den Absatz verstehe ich nicht.

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Fließgeschwindigkeit... Was für ein Unsinn.

Betrachtet man rein die Viskosität, hat ein 0w40 gegenüber einem 10w40 nur vorteile, in egal welchem Motor. 5w40 von Markenherstellern sind so günstig, dass sich schlechtere 10w40 nicht lohnen. Bei mir kostet ein Ölwechsel mit Aral 5w40 mit Filter unter 20 Euro. Was soll man da noch sparen?

Irgendein 5w40 mit MB Freigabe 229.5 (diese stellt Anforderungen an das Öl, die über denen der VW-Freigaben liegen, zudem sind solche Öle massenhaft und günstig vorhanden.
Als Beispiel:
Total
Addinol
Aral

Kosten alle 20 Euro je 5L.

Mein 230.000KM alter Passat Sauger ist seit dem Kauf je 10.000 mit folgenden Ölen gefahren:
1x Meguin 5w40
2x Shell 0w40
2x Shell 0w30

Ölverbrauch war, als ich den Wagen übernommen habe gut ein Liter auf 2000KM.
Inzwischen reicht einmal zwischen den Intervallen auffüllen.

@Rotkehle:
Danke für Deine sehr ausführliche Antwort!
Die Problematik von LL in Verbindung mit Kurzstreecke habe ich selber erleben dürfen. Steigender Ölverbrauch und ständiges Nachfüllen sind die Folge. Daher auch mein Umstieg auf Festintervall, wie in der rSignatur zu sehen ist. Meine Vermutung war, dass das LL (auch aufgrund der langen Verweildauer im Motor) zu festsitzendne Ölabstreifringen geführt hat, die nach dem Umstieg auf Festintervall wieder beweglich wurden. Dann sank der Ölverbrauch auch wieder langsam.

Ich würde zu einem 5W-40 raten, da diese Öle moderner sind und kaum mehr kosten. Die Daimler-Freigaben betreffend, stimme ich Dir absolut zu. Neben der VW-Norm habe ich auch auf eine MB-Freiggabe geachtet (MB 229.3 bzw. später 229.5).

Von diesen Motorenabhängigen Viskositätsempfehlungen halt ich auch nichts.

Ein 10W-40 Öl hat im Betriebswarmenzustand die selben fließeigenschaften wie ein 0W-40 Öl.

Ein 0W-xx ist aber auch bei sehr niedrigeren Temperaturen pumpbar, ein 10W-xx Öl nicht.

Die Ölqualität ist viel entscheidender als die Viskosität, nur ist die Qualität nicht so leicht bzw. gar nicht vergleichbar, da für den Endverbraucher nicht bekannt.

Zitat:

@JacK2003 schrieb am 28. März 2017 um 22:46:05 Uhr:



Die Ölqualität ist viel entscheidender als die Viskosität, nur ist die Qualität nicht so leicht bzw. gar nicht vergleichbar, da für den Endverbraucher nicht bekannt.

So ist es.
Die Mindestforderungen sind schon bekannt, die das Öl erfüllen muss. Daher ist es durchaus vergleichbar. (VW Norm, MB Norm usw.)

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Diese Öle VW Norm 502.00 oder das Einheitsöl 504.00 sind aber keine 10 W 40?

Das 502.00 gibts als 5W30 , 10W40 und als 5W40

Das 504.00 gibts als 0W30 , 5W30 und als 5W40

Was ich so auf den ersten Blick gesehen habe.

Zitat:

@das-markus schrieb am 29. März 2017 um 20:30:37 Uhr:


Das 502.00 gibts als 5W30 , 10W40 und als 5W40

Das 504.00 gibts als 5W30 und als 5W40

Was ich so auf den ersten Blick gesehen habe.

Sorry Markus, das glaube ich so nicht. Meines Wissens hat das Öl mit VW-Norm 504.00 (LL-III) immer eine 5W-30 Visko. Hat sich da etwas geändert?

Zitat:

@Wendtland schrieb am 29. März 2017 um 20:45:54 Uhr:



Zitat:

@das-markus schrieb am 29. März 2017 um 20:30:37 Uhr:


Das 502.00 gibts als 5W30 , 10W40 und als 5W40

Das 504.00 gibts als 5W30 und als 5W40

Was ich so auf den ersten Blick gesehen habe.

Sorry Markus, das glaube ich so nicht. Meines Wissens hat das Öl mit VW-Norm 504.00 (LL-III) immer eine 5W-30 Visko. Hat sich da etwas geändert?

Jup. Wird zu Hauf angeboten...

Sogar als 0W30 gibts das auch noch. Gibts also in allen möglichen Viskositäten.
Die Ölqualität wird oft mit der Viskosität verwechselt. Hat aber nichts damit zu tun.

Danke Dir, dann muss ich mein Öl-Wisen ganz dringend einmal auffrischen.
Früher war das immer eine 5W-30 Visko.
Wieder was dazugelernt 🙂!

Gerade mal kurz geguckt: Öle mit VW-Norm 504.00 und 0W-30 bzw. 5W-40 Visko haben mitunter keine lupenreine Freigabe. Shell hat da wohl was mit Freigabe:
http://www.shell.de/.../shell-helix-ultra-professional-av-l-0w-30.html
Insgesamt sind bei diesem Öl die Freigaben aber recht übersichtlich.
Bitte immer prüfen.

Um sicher zu sein, sollte das Öl eine Freigabe/Spezifikation des Fahrzeugherstellers haben. Eine Entsprechung/Empfehlung ist keine offizielle Freigabe.

Noch enger wird die Auswahl, wenn man ein Longlife Öl sucht.

Freigaben sind doch eh latte (vielleicht abgesehen von den PD Motoren), sobald die Garantie abgelaufen ist.
Das sind alles Bauernmotoren, die kein spezielles Öl benötigen.

Selbst wenn man Öl verwendet, auf dem eine Freigabe steht, zicken manche Hersteller, weils bei denen nicht gelistet ist.

Die Freigaben der Hersteller zu erhalten, soll sehr teuer sein.

Ich wollte kürzlich ein Öl kaufen, bei dem der Hersteller mit einer Norm auf seiner Homepage geworben hat.
Beim Anbieter selbst stand keine Norm auf dem Kanister.
Es scheint sich dann wohl bloß um eine Empfehlung zu handeln.

Hat man ein Öl gefunden, was einem zusagt, wird es aus dem Sortiment genommen, weil man ja was viiiieeel besseres hat. Nur ohne Freigaben für Pumpe Düse Motoren.

Der ganze Ölmist geht mir sowas von auf die Nerven.

Ich kauf jetzt irgendeins, was die Freigabe hat, Marke egal.

Zitat:

@IncOtto schrieb am 30. März 2017 um 08:24:16 Uhr:


Freigaben sind doch eh latte (vielleicht abgesehen von den PD Motoren), sobald die Garantie abgelaufen ist.
Das sind alles Bauernmotoren, die kein spezielles Öl benötigen.

Klar kannst du irgendein Öl einfüllen.
Wenn es, was die Qualität und Viskosität angeht nicht völlig abweicht wird der Motor auch damit laufen.

Die meisten wollen aber beim Ölwechsel ihrem Motor 'was gutes tun' und suchen daher meist lange nach dem 'besten' Öl.
Das einzige was der Endverbraucher dabei machen kann ist es die Freigaben einzuhalten bzw, zusätzlich darauf zu achten, dass zudem eine strengere Norm erfüllt wird (z.B. MB) und die Viskosität zu wählen.

Dass die Motoren kein spezielles Öl brauchen, heißt auch nicht, dass ein speziellen Öl nicht besser wäre.
Ich denke schon, dass man einen Unterschied feststellen würde, was den Verschleiß angeht, wenn man 100.000km mit einen billigen mineral Öl oder mit einen modernen HC-Synthese Öl fährt.

Wer an der Ampel der erste sein will,der muss eben ein Schmierfähigeres Öl verwenden. Anders gesagt, was eben besser haftet. Und den Drücken standhält. Früher fuhr man Rhizinus Öl und keine langkettigen Öle, die so angepriesen werden. Nach dem Motto je teurer desto besser. Also Fuss vom Gas und gemütlich fahren ca. 70 % der Leistung abfordern, dann gibt es auch keine Probleme.Das Öl einfach mal zwischen Daumen und Zeigefinger verreiben und dann vergleichen.Ankommen ist die Devise.

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