1.4 16V Hydroelemente Klappern?
Hallo,
ich habe seit einer Weile das Problem, dass, wenn der Motor (1.4 16V APE) richtig heiß und lange gefahren ist, er beim vom-Gas-gehen etwas klappert oder rasselt. hört man vor allem innerorts sehr gut beim ausrollen. ich konnte im Stand auch leicht rasselnde, mechanische Geräusche in der nähe des Riementriebs vernehmen, aber alle Rollen von beiden Riemen sind völlig in Ordnung.
Letzte Woche bin ich auf der Autobahn gewesen und auf der Landstraße hörte ich einen Dieselsound bis in den Innenraum.
Beim Anhalten auf der Arbeit hörte sich das ganze dann so an:
Ölstand ist tiptop, Ölwechsel war im Mai. Kühlmitteltemperatur ist in Ordnung. Da ich auf der Arbeit war und täglich 45km x2 fahren muss, habe ich es einfach gewagt und bin Abends ohne starke Beschleunigung den LKWs hinterher nach Hause gefahren und es trat auch nicht mehr auf.
Jetzt ist die Frage: Das erinnert mich extrem stark an Hydroelementklappern im Winter, nur lauter. Ist da einer hin, oder verdünnt sich das Öl vielleicht bei diesen Außentemperaturen zu stark, dass das nur bei hohen Temperaturen auftritt (5W-40 von Shell)? Das ist ein echt unheimlicher Klang.
Gruß
21 Antworten
Hallo
Ich habe schon ein paar Kurbelwellen eingebaut, aber von einem verzogenen Block habe ich auch noch nichts gehört. Fang oben an, und sieh dir die Nockenwellenlager an. Das war so schön laut da oben in deiner Tonaufnahme, vielleicht hast du ja Glück und es sind nur die Nockenwellenlager.
Theo
Zu den KWs kann ich noch sagen,dass man auch auf YouTube diverse videos mit 1.4er-generalüberholungen findet. Gut, das sind nur Momentaufnahmen, wer weiß. Der alublock soll so weich sein, dass er sich beim montieren bleibend vorspannt.
Warum das beim 1.6er scheinbar nicht so ist, obwohl sich die KW nur durch größeren kurbelkreis und Schwungmassen unterscheidet..?
Die Nockenwellen liegen ja soweit ich weiß direkt im Alu. Geräuschmäßig klang es mittig, im prinzip wie aus der ansaugbrücke.
Schlachtplan ist, den Ventildeckel und Ölwanne wegzuhauen und alles zu kontrollieren, Sieb, zumindest Pleuellager, ölpumpe. Wenn untenrum alles am sack ist, ist es eh fertig, wenn im Kopf etwas ist, ist es zumindest auch eine wunderbare Gelegenheit, die Ölwanne plus Sieb sauberzumachen.
Frag mal VW und es geht sich speziell um die 1,4 16v aus dem G4
So wie ich es erklärt bekommen habe, ist der block "ballig" und wird erst beim gleichzeitigen anziehen der Hauptlager per Automaten "gerade". Man kann dadurch wohl 132,5g Aluminium beim Guss sparen. Erfahrungsberichte sind sehr, sehr rar.
Ich habe jetzt mal eine Ölpumpe vorsichtshalber besorgt. Zurückgeschickt ist sie gleich, wenns nicht daran liegt. Kurze allgemeinfragen:
- bei der Ölpumpe war noch ein O-ring dabei. Gehört der auf die KW auf der Rückseite der Pumpe? Fände jetzt gedanklich keinen anderen Platz für.
- sollten es die hydros sein, müssen die beim (wieder)einbau mit öl gefüllt werden, per spritze ins löchle oder so?
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kleines update:
Schraube 1 an der ölwanne in der kupplungsglocke war schon halbrund, schraube zwei ist kurz davor dank meinen bemühungen. VW t10058-werkzeug hat genau nix gebracht, bei dem winkel und festgebackenen, vielleicht auch mit Dichtmittel halb eingeklebten schrauben bekommt man mit einem dämlchen Kugelkopf schlicht nicht genug power drauf. einen vielzahn reinzuschlagen und raus damit wäre natürlich easy-peasy, wenn man an diese verdammte Stelle damit dran kommen würde. hab aber erst im märz allein, in der garage, auf dem boden die kupplung getauscht, das Spiel mach ich nicht nochmal, das getriebe im Dreck liegend rauszufischen. Alleine das Antriebswellen abschrauben ist der allerletzte Scheiss.
Hab echt null Bock mehr, vier Seiten an Reparaturen, alles selbst gemacht, ständig diese Extraarbeiten für irgendwelchen Kleinkram, umgedrehte 02K-Spezial-Druckstangenkupplungen, Ventildeckel und Nockenwellengehäuse in einem Teil, Ölwannenschrauben im krummen Winkel herausschrauben, geklemmte Federbeine, Ölpumpe direkt auf der Kurbelwelle, damit man alles herunter reißen muss was geht, ich hab VW echt satt langsam. Vielleicht fahre ich einfach bis mich der ADAC chauffiert, dann schlachte ich das Ding aus. Bin echt sowas von ausgebrannt. Sorry für den Blogeintrag.
Ich hab noch schnell ein Video gemacht und die Kurbelwelle von Hand gedreht, man kann ein gummiartiges reiben/quietschen vernehmen. In der Ölpumpe selbst ist ja zumindest kein Gummi, was ja aber nix zu heißen hat.
Ist das einfach ein hässliches Geräusch, dass der Zahnriemen beim Abrollen vielleicht macht? Keilriemen war probeweise unten.
ich kann leider nicht mehr editieren, noch was anderes: ich hab mich entschieden, zumindest die Rübe vom motor zu machen, neue hydros habe ich eh da, zahnriemen schon tausend mal gemacht, was solls. kurze frage: wo im kreislauf ist eigentlich genau der "abgriff" vom öldruck? der schalter ist gegenüber der Ölpumpe, muss also quer durch den motor. wird der öldruck nach den hauptlagen "aufwärts" gemessen oder wird er durch die galerie im kopf gemessen?