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Notes To Self

... der tägliche Wahnsinn - Live aus der Werkstatt

24.05.2008 00:11    |    MT-Tom    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Filmkritik, Kino

Gestern war ich ja mal wieder im Kino. Diesmal stand Indiana Jones 4 auf dem Programm. Einer der Filme, die seit fast 20 Jahren immer mal wieder als Gerücht im Raum standen. Vor 5 Jahren hat das Dreigespann Spielberg, Lucas und Ford dann final bekannt gegeben: Ja es wird ein neues Abentuer um den Helden mit der Bullenpeitsche geben. Hallelujah!

 

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21.04.2008 18:57    |    MT-Tom    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: FFF, Filmkritik, Kino

Doomsday

Großbritannien (2008) | Regie: Neil Marshall | Kinostart: August 2008 | Trailer

 

Am Wochenende (19-20.4.2008) fanden zum fünften mal die Fantasy Film Fest nights statt. Wie versprochen wollte ich zu einigen Filmen meine Eindrücke festhalten...

 

Zur Geschichte

2008 - Ausgehend von Glasgow breitet sich der so genannte "Reaper Virus" im Norden Englands aus. Die Infizierten etwickeln Geschwüre und sterben zwar nach kurzer Zeit, stecken aber vorher noch alles an was in Niesreicheiweite ist. In einem letzten Akt der Verzweiflung wird Schottland mit einer 20 Meter hohen Mauer komplett eingeschlossen, um die weitere Verbreitung des Virus zu stoppen. Die Eingeschlossenen werden ihrem Schicksal überlassen. Zitat: "Nichts kommt raus und nichts kommt rein". Dummerweise tritt dreissig Jahre Später das "Reaper Virus" erneut auf... diesmal allerdings in London. Eine Spezialeinheit soll nun nach Überlebenden und einem Impfstoff in der Quarantänezone suchen, um den Virus unter Kontrolle zu bringen. 

 

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10.04.2008 14:41    |    MT-Tom    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: FFF, Kino

Für Freunde des fantastischen, skurrilen, abgefahrenen und ab und an blutigen Films gibt es in Deutschland seit über 15 Jahren ein Film Festival, dass man nicht verpassen sollte. Das Fantasy Film Fest, oder kurz FFF.

 

Seit einigen Jahren gibt es im Frühjahr immer ein Fantasy Film Fest Wochende... sozusagen als Anheizer ;)

 

Dieses Jahr finden die Fantasy Film Fest - Nights am 19 und 20. April hier in Berlin statt. Auf dem Programm stehen wieder einige echt vielversprechend klingende Filme. Nun muss man aber auch dazu sagen, das sich im Programm auch oft der größte Schrott vielverspechend liest... Kompliment an den Redakteur ;)

 

Meine Favoriten und einen kurzen Überblick des Programs gibts hier.

 

 

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28.02.2008 18:28    |    MT-Tom    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: Filmkritik, Kino

RamboRambo

Da war ich am Montag ja mal wieder im Kino. Zum Glück gibt es in Berlin ja eine breite Auswahl an Filmpalästen. Auf dem Programm stand einer der Filme, in die in der Regel wenig Frauen gehen - Rambo.

 

Das coole an Rambo ist ja, dass ihn jeder kennt... egal ob er den Film gesehen hat oder nicht man erntet also garantiert mitleidige Blicke ;).

 

Trifft man jemand, der Rambo tatsächlich gesehen hat gibt es in der Regel zwei mögliche Varianten.

 

A) Ja Rambo... stimmt. Der Erste Teil war eigentlich ziemlich cool. Irgendwie auch politisch/philosophisch und Action. Nette Mischung eben. Naja die restlichen Teile waren (hat man sie denn gesehen) totaler Schrott.

 

B) Geil RAMBO... yeah! Der erste war irgendwie langatmig... aber die anderen waren echt geil.

 

Da treffen dann natürlich auch im Kino Welten aufeinander...

 

So oder So hatte ich Rocky gesehen und war positiv überrascht und dachte... naja wenn der Stallone das hinbekommt... könnte das mit Rambo ja auch ganz nett werden. Zumindest wenn es wie der erste Teil wird ;)

 

Klar war vom Trailer auch, dass es wohl nicht gerade zimperlich zugehen würde... na gut Rambo ohne Blut wäre ja auch nicht Rambo. Das wird dem geneigten Zuschauer dann aber gleich nochmal von Anfang an klar gemacht... zuerst mit verwackelten Fernsehbildern von Greultaten aus dem Kriegsgebiet und in danach gleich nochmal cineastisch in Szene gesetzte Greultaten aus dem Kriegsgebiet. OKAY... verstanden: die Bösen sind WIRKLICH GANZ DOLL BÖSE und haben nix anderes Verdient. Quasi vorablegitimation jeglicher Gewalt.... praktisch eigentlich.

 

Dann werden natürlich alle Charaktere vorgestellt. Lustig dabei die ersten drei Wörter aus Stalones Mund sind: "yeahh... fuck you" .... hui. Im wesentlichen gibt es im gesamten Film nur fünf Arten von Charakteren: Die Bösen, Die Pazifistischen weißen Opfer, die Eingeborenen Opfer, Die BadAss Söldner und natürlich He Himself - Rambo. Sehr praktisch, da braucht man sich mit komplexen Chrakteren auch nicht auseinandersetzen... entwickelt aber auch nicht wirklich Sympathien.

 

Auch der einsilbige Stalone will nur bedingt überzeugen... am Anfang sagt er nix, weil er nix zu sagen hat später hat er keine Zeit mehr dazu.

 

Nach der Hälfte des Films fängt dann eigentlich auch schon der Showdown an... Auch hier ist für jeden etwas dabei. Rambo mit Pfeil und Bogen, Rambo mit der selbst geschmiedeten Machete, Rambo mit dem .50 Maschienengewehr... achja dann ist da noch der Scharfschützen-Söldner mit gutem Herz, der mit jedem Schuss Handball große Löcher in seinen Opfern produziert... sehr effektvoll.

 

Nach dem Abspann sitzt man dann im Kino und hat das Gefühl wie nach einer RTL2-Weltpremiere. Keine Substanz, keine Schauspieler, keine Story (okay das war zu befürchten). Eventuell tue ich dem Film auch Unrecht... denn die eigentliche Spielzeit von 91 Minunten lag bei uns im Kino bei mageren 75 Minuten. Da der Film ja in seiner Darstellung von Abgeschlagenen Gliedmaßen, zerplatzenden Köpfen, toten Kindern und und und ja eh schon nicht zimperlich war muss hier wohl jemand einen Großteil der Story rausgeschnitten haben... vieleicht war der gelangweilte Vorführer einer der Variante B) schon immer bevorzugt hat ;)

 

Fazit:

So cool Rocky (2008) , bei dem Stallone ja ebenfalls als Prodzudent, Drehbuchautor und Regiseur fungiert hat, auch war... Rambo ist so überflüssig wie Badeschaum in der Ostsee...

 

P.S. Seit langem mal wieder ein Fall, wo die IMDB komplett daneben liegt mit Ihren 7.8/10.

 

Wer hat sich noch getraut? Was meint Ihr... seh ich das zu krass ?


MT-Tom MT-Tom

Bastelhamster 3.0

Audi

Werksabholung in Berlin 1974, inklusive diverser Extras: Red-Line mit aufwendig gearbeitetem Curly-Style, Sprenkellook, Handbuch in Berliner Dialekt, ausgebauter Boardcomputer, Winterausstattung und Allrad passend zum umfangreichen Sportpaket und und und. Nach wie vor in 1. Hand, Scheckheft gepflegt, allerdings kein Garagenwagen, Nichtraucher und stolzer Nachwuchsbesitzer :)

Damit ich morgen noch weiss, was gestern war :)

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