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07.06.2015 16:30    |    British_Engineering    |    Kommentare (15)

Renault 18 Limousine Modelljahr 82, Copyright: Régie Renault
Renault 18 Limousine Modelljahr 82, Copyright: Régie Renault

Wir kennen uns jetzt seit fast 37 Jahren. Auch wenn du nicht das erste Auto warst, mit dem ich nach meiner Geburt aus dem Krankenhaus nach Hause gefahren wurde und ich niemals ein Exemplar von dir selbst besessen habe, bist du ein ganz besonderes Auto für mich. Du bist eigentlich ein ganz gewöhnliches Mittelklasse-Auto, in verschiedenen Ländern hergestellt und von der vorderen Stoßstange bis zum Auspuffendrohr darauf ausgelegt, preisgünstig produziert und kostensparend unterhalten zu werden. Technische Raffinessen sind dir fremd. Dein Fahrwerk stammt in weiten Teilen aus deinem Vorgänger, dem auf den Waschbrettpisten dieser Welt bewährten Renault 12, unter der Haube arbeiten teilweise alte Motor-Haudegen mit seitlicher Nockenwelle aus der Serie Cléon-Fonte und auch dein stets etwas hakeliges Getriebe war nicht gerade das, was man State of the Art nennt. Egal, deine Qualitäten sind und waren andere.

 

Für mich bist du vor allem eines: Das erste Auto, das ich als richtig begehrenswert angesehen habe. Und das im zarten Alter von 5 Jahren. Okay, ich geb’s ja zu, als Dreijähriger fuhr ich auf den Ford 17M P7b eines meiner Onkel ab, aber das war etwas Anderes. Den fand ich einfach wegen seiner imposanten Karosserieabmessungen, dem vielen Platz innen und seinen (aufpreispflichtigen) Liegesitzen großartig. Aber mein Onkel schimpfte oft über die Unzuverlässigkeit des großen Fords und so musste dieser Wagen bald wieder gehen. Mir als kleinem Autofan dämmerte, dass solch ein alter, sperriger Ford nicht der Weisheit letzter Schluss war. Da hinterließest du als moderner Wagen der späten 70er gleich einen ganz anderen Eindruck. Deine moderne Karosserie mit der schrägen Front, das großzügige Platzangebot, die mit Veloursstoffen bespannten Sitze, die Wischer an den Scheinwerfern und als Gipfel allen automobilen Genusses die elektrischen Fensterheber vorn. Das hatte Stil. Zum ersten Mal sah ich dich in der Garage meines Kindergarten-Freundes Christoph. Seine Familie hatte dich als GTS-Modell in Braun Metallic kurz nach der Markteinführung gekauft.

 

Solch ein Auto wünschte ich mir auch für meine Familie. Meine Eltern hatten aber mit zwei kleinen Kindern sowie einem gerade gekauften und umgebauten Haus andere Sorgen als ein neues Auto. Außerdem war der 1968er Käfer einfach nicht totzukriegen. Als wir zweieinhalb Jahre später, Anfang 1981, wirklich ein neues Familienauto brauchten, versuchte ich meinen Vater von dir zu überzeugen. Er wollte aber statt elektrischen Fensterhebern und fünf Gängen lieber einen Motor haben, der auch jenseits der 300.000 Kilometer-Marke noch laufen würde und einen in Stein gemeißelten Wiederverkaufswert. Deshalb wurde ein gebrauchter Mercedes 200D W123 angeschafft. Der war kein schlechtes Auto, doch wusste ich als begeisterter Spieler von Autoquartetts, dass mit diesem Wagen fahrleistungsmäßig so gar kein Staat zu machen war.

 

Die Jahre vergingen, ich lernte andere interessante Autos kennen (wer kann sich als Kind schon der Faszination eines Porsche 911 oder eines Mercedes der S-Klasse entziehen?) und irgendwann hatte ich selbst einen Führerschein. Da kreuzten sich unsere Wege erneut. Du warst mittlerweile schon lange kein gesuchter Typ auf dem Gebrauchtwagen-Markt mehr. Du liefst noch vereinzelt als Kombimodell in fünfter Hand mit mindestens drei eingefahrenen Türen, rostigen Radläufen und aufgescheuerten Sitzflanken deine letzten Runden, doch in den meisten Fällen warst du schon zum Alteisen geschickt worden. Eine Bekannte hatte aber ein Exemplar von dir aus den Händen ihrer Eltern geerbt. Sie hatten sich einen deutlich neueren Volvo 740 Kombi gekauft und da warst du quasi übriggeblieben. Bei einer Kirchenveranstaltung bekam ich an einem Tage im Frühjahr 1993 von dieser Bekannten die Schlüssel in die Hand gedrückt mit den Worten „Kannst du mal bitte die Getränke holen? Nimm meinen Wagen. Das ist der bordeauxrote Renault Kombi auf dem Parkplatz.“

 

Es war schon etwas Besonderes, das Lieblingsauto aus Kindertagen einmal selbst zu fahren. Schon auf den ersten Metern merkte ich, wie sehr du dich von einem rein pragmatischen Passat oder einem kantenlosen Vectra unterscheidest. Es machte einfach Spaß, mit den zwei verschiedenen Schlüsseln für Türen und Zündung herumzuhantieren, auf deinen sehr weichen Sitzen Platz zu nehmen und dich mittels eines geradezu rührend dünnen Lenkrades über die Straßen der niedersächsischen Tiefebene oder die Route National N9 (so weit bin ich leider nicht gekommen) zu steuern. Dein Motor erinnerte mich mit seinem etwas mürrischen Klang zunächst an einen Flic irgendwo in der französischen Provinz, doch dann lernte ich dich als genauso zuverlässig und rechtschaffen kennen. Du bist ein Auto, in das ich einstieg und dann den dringenden Wunsch verspürte, sofort nach Gibraltar oder an einen anderen weit entfernten Ort aufzubrechen. Mit dir kann ich mir vorstellen, den ganzen Tag auf Landstraßen dritter Ordnung unterwegs zu sein und dabei jede Menge Spaß zu haben. Sicherheitsgurt-Schlösser, die an langen Peitschen auf dem Mitteltunnel montiert sind, Hupe am Blinkerhebel, sanft wogende Federung, Sitzbezüge aus Cordsamt? Das sind die Ingredienzien französischer Autos aus den 70er und 80er Jahren.

 

Es gäbe noch viel über dich erzählen. Ich will es hier nicht zu sehr ausdehnen, eines nur noch: Du bist viele Jahre einer der treuesten Diener des französischen Staates gewesen. Egal ob Verbrecher in der Gegend des Waldes von Compiègne gejagt oder beim Coer Rouge und Les Pompiers Leben gerettet wurden, du warst als Einsatzwagen oder Mädchen für alles stets dabei. Erst in der zweiten Hälfte der 90er Jahren, nach gut 20 Jahren, endete in vielen Fällen deine aktive Dienstzeit. Das muss dir, wie so vieles Andere, erst einmal einer nachmachen.

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07.06.2015 23:38    |    SantanaGX

Hi,

 

 

 

vielen Dank für den Blog über eines der wohl -aber zu Unrecht- meist vergessenen Autos.

 

 

 

Ich habe viele schöne Erinnerungen an diese Zeit und den neu von meinem Vater am 04.01.1980 erworbenen R 18 Automatic in 977- Baligrünmetallic. Dieser wurde gekauft in der Renault - Niederlassung Germaniastr. in Berlin - West.

 

 

 

Während 78.000 gefahrenen KM traten Probleme nur an der Lima auf, leider begann wohl schon 3 J. nach Erwerb der Rost zu wüten, so daß der 18er im Mai 1983 einem Santana GX 1.8 Autom. weichen mußte.

 

 

 

Einmal habe ich den 18er gegen so 1986 bei dem inzahlungnehmenden VW - Händler in Berlin - Zehlendorf gesehen, wahrscheinlich wieder als Inzahlungnahme. Der Rost hatte da schon ziemlich zugeschlagen.

 

 

 

Es war eine tolle Zeit, der Motorentechnik des R 18 traue ich aber auch astronomische Laufleistungen zu.

 

 

 

Gruß

 

 

 

Santana GX


08.06.2015 02:32    |    auto-rolli_hx

Mein absoluter Lieblings-Renault aller Zeiten!

 

Dieses anti-aggressive Design ist nicht mehr zu übertreffen und momentan wohl bei jedem Hersteller undenkbar.

 

Der rote R18 eines Nachbarn war auch eins der ersten Autos, die ich (Jahrgang 73) ganz bewusst zur Kenntnis genommen habe, neben einem orangen BMW 02 einer anderen Nachbarin, damals gegen Ende der 70er Jahre.

 

Übrigens ist dieser Nachbar dann auch zum W123 gewechselt und über W201 und W202 inzwischen beim W203 gelandet. Imagemäßig war der R18 wohl wirklich nicht die Erfüllung.

 

"Leider" (muss ich heute wirklich so sagen :eek:) hatte ich in den 90ern zu viel Kohle, um so "alte Karren" zu fahren, und heute sind sie ausgestorben oder für den Alltag zu schade.

 

Mobile bietet immerhin noch vier Exemplare Kauft uns!

 

Der weiße Kombi.... oh la la... hätte ich doch bloß nicht geschaut!

 

Rolli_HX


08.06.2015 07:52    |    Goify

Bekommt man für solche Renaults noch einfach Ersatzteile oder ist das eher eine Detektivarbeit?

 

Danke jedenfalls für diese schöne Erinnerung. Bei mir fängt das Renault-Gedächtnis mit dem R11 an, den die Schwester unserer Vermieterin fuhr. Den fand ich mit dem Fließheck sehr elegant. Später stieg sie auf den Nachfolger R19 um. Die Vermieterin selbst fuhr jahrelang R5. Lag wohl am damaligen Nachbarn, der bei Renault arbeitete.

Da fällt mir eine kleiine Anekdote ein: Eben diese Vermieterin war ganz aktiv bei der Unterstützung von Kindern in Rumänien und wollte ihr Auto vollladen und dort hin fahren, was sie auch tat. Da es Winter war, wollte sie schon hier in Deutschland die Schneeketten aufziehen und die über tausend Kilometer auf Ketten dort hin rattern. Mein Vater konnte ihr das ausreden und am Ende war nie Schnee auf den Straßen gewesen. :D


08.06.2015 13:07    |    PIPD black

Wat n Thema......italeri-Hans würde nun Romane schreiben...:D:D:D


08.06.2015 14:15    |    ToledoDriver82

Das kannst du ja jetzt tun :D


08.06.2015 14:16    |    Goify

Ich habe schon meine kleine Anekdote beigesteuert. Hat von euch noch jemand ne schöne alte Renault-Geschichte?


08.06.2015 14:38    |    gaston73

Ich mag den 18er gerne. Ein befreundeter Nachbar von uns hatte einen roten Variable in Sparausstattung. Gefiel mir gut, der Wagen, ich oft darin mitgefahren. Die Sitze waren weich, Platz reichlich vorhanden. Heute fällt man mit so einem Wagen auf jedem Oldtimer-Treffen auf. Ich würde jederzeit einen nehmen, aber die meisten sind ja inzwischen zerfallen. Um die Rostvorsorge war es ja seinerzeit bei Renault nicht gut bestellt. Der 12er war da erstaunlich gut, was untypisch war. Ein typisches Feature beim 18er war die quietschende Hinterachse. Das hatte irgendwann fast alle. Gehörte wohl irgendwie dazu... :D

Besagter Nachbar hat nach 5 Jahren einen Renault 21 Nevada gekauft, mit dem er aber nicht recht zufrieden war. Nach nur 3 Jahren wurde er von einem... Volvo 740 Kombi abgelöst, den er eeewig fuhr. Heute weiß ich, warum... :)

 

Ich liebe alte Franzosen. Die ganzen Zahlenrenaults aus den 60er-80er Jahren, Peugeots der 04er Serie und die meisten Simca. Bei Citroën Dyane, Ami, GS und CX. Die DS mochte ich nie so recht, auch heute nicht.


08.06.2015 17:12    |    VolkerIZ

Ich wundere mich gerade, wie viel Begeisterung der R18 hier auslöst. Eigentlich ist das doch ein völlig pragmatisches Konstrukt, dem jeglicher Kult völlig abgeht. Das erkennt man schon daran, dass er auch nach über 30 Jahren immer noch modern aussieht, ohne dass er am Anfang extrem fortschrittlich gewesen wäre, eben zeitlos langweilig.

Mein Schrauber ist ja bekanntlich die R18-Szene in Deutschland in Personalunion. Für Clubtreffen muss er sich nur vor den Spiegel stellen. Als Alltagsauto fährt er seit mindestens 25 Jahren nur mal kurzfristig was anderes, wenn er für den R18 mal wieder keine Teile bekommt. Das ist das ganz große Problem, selbst Verschleißteile sind selten geworden und die Reste von über 20 Schlachtfahrzeugen helfen auch nur bedingt, manches ist einfach bei allen am Ende.

Dass er mit dem R18 zufrieden ist, muss man wohl nicht erwähnen. Der erste Motor (Diesel) hat 4 Anhängerkupplungen überlebt, der musste also richtig arbeiten und zerlegte sich irgendwann infolge von Ölmangel, nachdem das Antriebsrad der Ölpumpe Zahnausfall hatte. Sichtprüfung nach Zerlegung: Vor dem Schaden hatte der Motor kaum Verschleiß, der hätte ohne diese Schwachstelle noch locker die Million vollgemacht. Nur der Rost kommt immer wieder durch. Ohne ständiges Schweißen und den ganz großen Eimer Mike-Sanders-Fett geht gar nichts.


08.06.2015 17:32    |    MarioE200

Zitat:

(wer kann sich als Kind schon der Faszination eines Porsche 911 oder eines Mercedes der S-Klasse entziehen?)

Ich denke, dass wir so in etwa gleichaltrig sein dürften.

Der Vater meines Schulkollegen fuhr eine neue dunkelblaue W126 S-Klasse.

Das Schiff hat unheimlich beeindruckt. Wie sich Jahre später herausstellte, war es "nur" der 280S handgeschaltet ohne weitere Extras außer ZV und Radio und vor allem der Hirschmann Auta, welche sich surrend beim Ein- und Ausschlaten meldete. Mein Vater besaß zu diesem Zeitpunkt noch den manilagrünen und 2-türigen !! Audi 80 B2. Auch der folgende (und endlich 4-türige) 32b Passat war nicht mit dem S-Klasse Trumm zu vergleichen.

Alleine das Zuschlagen der hinteren Tür erinnerte beim Mercedes an einem Tresor, beim Passat naja...

Auch noch so intensive Zuredungen zu meinem Vater brachten ihn nicht dazu, eine W126 S-Klasse zu erwerben. "Was soll ich mit so einem Dingen? Der passt nicht bei uns in die Garage!" Ich habe dann die Garage vom Vater meines Schulkollegen und unsere mit einem Zollstock nachgemessen. Mein Vater hat mich angelogen! Er behauptete das trotzdem immer wieder.

 

An den Renault erinnere ich mich auch noch (als er im Verkaufsraum stand). Der Renault war silber und hatte ein elektrisches! Schiebedach. Aufgrund der 4-Türigkeit wollte mein Vater tatsächlich so einen als Jahreswagen erwerben und seinen Audi dafür in Zahlung geben. Er bekam bei VAG deutlich mehr für den gebrauchten Audi - so wurde es der Passat.


08.06.2015 18:07    |    Goify

Volker, das erklärt, warum diese Wagen fast ausgestorben sind. Wenn es Probleme mit Ersatzteilen gibt, kühlt die größte Liebe schnell ab und der Wagen kommt weg.


10.06.2015 21:28    |    Christian8P

Ein sehr schöner Artikel, über ein vergessenes und nahezu ausgestorbenes Automobil.

Da steht er aber nicht alleine da. Renault-Modelle geraten irgendwie immer frühzeitig ins Vergessen, wer erinnert sich beispielsweise denn noch an den R14? Ich persönlich habe keine nähere Bindung zum R18.

Mich reizten auch in jungen Jahren R21 Turbo oder R25 erheblich mehr und das ist auch heute noch so, aber gerade die unbeachteten Alltagsautos der späten 70er und kompletten 80er-Jahre können mein Herz bis heute erwärmen! Nach einem R18 drehe ich mich wahrscheinlich eher um, als nach irgendeinem Ferrari!

 

Edit: Warum wahrscheinlich? Ich bin mir da sogar ziemlich sicher!:)


11.06.2015 19:27    |    VolkerIZ

Ich glaube, fast jedes richtige Auto ist interessanter als ein Ferrari. :D Die Dinger werden ja nur als Wertanlage gebaut und kommen daher in der Erinnerung der Bevölkerung nicht vor. Da fehlt einfach der "Mein Papa hatte auch so einen"-Effekt.

Der R14 soll gegenüber dem R18 technisch wesentlich problematischer gewesen sein, auch von der Verarbeitung. Der R18 hatte ja eigentlich nur Probleme mit dem Rost, das hatten deutsche Hersteller in den 70ern aber genauso.


11.06.2015 19:59    |    Christian8P

Zitat:

Ich glaube, fast jedes richtige Auto ist interessanter als ein Ferrari.

KLICK:p


25.06.2015 23:12    |    John-Mac-Dee

Der Wagen gefällt mir Optisch, erinnert mich ein wenig an den Derby. Schön schlicht und sachlich. Besser kann man ein Auto eigentlich nicht designen. Heute baut Renault ja wie alle Franzosen das genaue Gegenteil.


05.07.2015 19:59    |    KJ121

Genauso ein braves "Mauerblümchen" wie der Peugeot 309, der aber bereits bei seiner Vorstellung unter Imageproblemen litt, war er doch das ungeliebte Kind aus der wenig liebevollen Ehe von Talbot und Peugeot.

 

Da diese Autos als sehr leidensfähig und wenig anspruchsvoll galten

- wenngleich sie für die damalige Zeit über einige technischen Raffinessen verfügten -

waren sie als günstige Alternative zu deutschen Fabrikaten durchaus interessant.

Qualitativ waren sie den temperamentvolleren Italienern mindestens ebenbürtig, ich möchte sogar behaupten, dass sie diesen überlegen waren.

Zuverlässiger waren die "Frenchis" allemal!

 

Zumindest bis sie von der "braunen Pest" befallen wurden,

fand man diesen -etwas biederen- französischen Chique auf vielen Lehrerparkplätzen.

Ja - französische Autos galten zurecht als "anders" seinerzeit,

somit war es auch oft eine Frage der Lebenseinstellung, die über Kauf oder Nichtkauf entschied.

 

Später dann, als die kleinen Franzosen von den Lehrerparkplätzen verschwanden,

tummelten sie sich auf den Parklplätzen der Unis, neben Mercedes /8 und Audi 100 der ersten Serie.

 

Zugegeben, man muss schon etwas "anders" sein, wenn man heute noch so ein Auto fahren möchte.

Die Ersatzteilbeschaffung gestaltet sich oft nicht einfach und mitunter auch unverhältnismässig teuer.

 

Man sollte sich bewusst sein, dassfür diese Autos niemals grossartige Wertzuwächse verzeichnet werden können und ein neu aufgebauter Motor oft den Wert des Autos übersteigt.

Und ich weiss, wovon ich spreche, ich bin selbst ein "Betroffener", aber bereut habe ich es nie!

 

Im Gegensatz zu deutschen Automobilherstellern gibt es für diese französischen "Brot & Butter-Autos" keine Klassikabteilung, bei der man selbst die kleinste Schraube noch als Neuteil nachbestellen kann.

Diese Autos wurden gebaut um zu funktionieren - und das taten sie ja auch lange Jahre.

 

Umso erfreulicher ist es, wenn einem heute noch hin und wieder ein französisches Relikt aus diesen Tagen begegnet!


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