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17.06.2018 18:39    |    der_Derk    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: BionX, ebike, Pedelec, Smart

Smart ebike Seitenansicht links vorne
Smart ebike Seitenansicht links vorne

Zugegeben, ich dehne die Bezeichnung der Rubrik etwas. Das Smart ebike (namentlich ganz wichtig: Nicht E-Bike) ist noch nicht alt genug, um als unbekannt zu gelten – gleichwohl ist es ein Konzept, das Smart trotz angeblich gar nicht mal so schlechter Verkaufszahlen nirgendwo hin geführt hat. Es wurde nach gerade einmal drei Jahren ohne Nachfolger eingestellt.

 

 

Der Plan

Die ersten Bilder wurden 2011 vorgestellt, und es sollte perfekt zum Smart-Anspruch (und Trend-Buzzword) "urbaner Mobilität" passen. Wie auch bei anderen Studien sah das, was dann am Ende ausgeliefert wurde, nicht direkt aus wie die Studie, aber immerhin ähnlich. Der Wegfall des ursprünglich angedachten Smartphone-Zwangs zur Bedienung war auch eher vorteilhaft. Den Herstellerverlautbarungen (Video) nach zu urteilen hatte man sich das ganze gut überlegt und für einen durchaus längeren Zeitraum geplant – aber am Ende ging des ebike den Weg des Roadsters, nach drei Produktionsjahren war Schluss. Der Preis wurde zuletzt deutlich gesenkt, und der Abverkauf der letzten Exemplare erfolgte 2014 über Tchibo. Ein Nachfolgemodell war nicht geplant und ist auch bis heute nicht in Sicht. Ebenso wie der für 2014 angekündigte Elektroroller scheint Smart die einspurigen Projekte vorerst begraben zu haben - ohne jemals den sich eigentlich aufdrängenden Namen "ForOne" genutzt zu haben.

 

Der Hersteller

Das ebike ist kein reines Smart-Produkt, sondern geht im Wesentlichen auf den 2010 gegründeten berliner Hersteller Grace zurück, es ist mehr oder weniger eine andere Rahmenvariante des Grace Easy. Die Elektronikkomponenten stammen vom kanadischen Zulieferer BionX, komplettiert wird das Ganze durch eine SRAM-Dreigangschaltung, Magura-Bremsen, LED-Beleuchtung von Busch & Müller sowie einen Kohlefaser-Zahnriemenantrieb von Gates. Entsprechend der nicht eben günstigen Einzelkomponenten und dem Namen Smart kostete der Einstieg im Jahre 2012 mindestens 2899 €, zum Verkaufsende hin wurde der Preis auf 2299 € gesenkt. Die Produktion erfolgte beim sangerhausener Fahrradhersteller MIFA (Mitteldeutsche Fahrradwerke), welcher zwei Insolvenzen später unter dem aktuellen Namen Sachsenring firmiert. Eine der Zahlungsunfähigkeiten fiel mit dem Ende des Smart-Rades 2014 recht genau zusammen, was für die nicht-Fortsetzung der Produktionsverträge nicht ganz unerheblich gewesen sein dürfte.

 

Das Schnäppchen

An mein Modell bin ich jetzt eher zufällig geraten, es wurde in der Nähe angeboten und war ehrlich gesagt günstiger als mein nicht-Elektrorad (ein Steppenwolf Transterra Alfine - wie es der Zufall so will, auch von MIFA). Meine ernsthaften Fahrradzeiten sind auch schon länger vorbei, insofern werden zu den aktuell ca. 1000 km auf dem Tacho auch nicht allzu viele hinzu kommen – es ist zugegebener Maßen ein Überfluss, kein Erfordernis um täglich zur Arbeit zu kommen. Mein Bewertungsfokus entspricht daher auch nicht dem Hardcore-Fahrradfahrer. Ich freue mich, nicht mit der Kette hantieren zu müssen, fahre selten mehr als 20 km am Stück, brauche nicht viel transportieren und muss nun nicht mehr aus jeder Fahrradstrecke eine Sporteinlage machen.

 

Die Eigenschaften

Während mir beim normalen Fahrrad noch Gewicht sehr wichtig war (gegen alles über 13 kg habe ich mich regelrecht verweigert), relativiert sich das mit Elektrounterstützung schnell – und vermutlich altersbedingt ist mit das hyperagile Fahrverhalten meiner älteren Räder nicht mehr in jeder Situation wichtig. Wobei ich schon Räder gefahren habe, die sich trotz geringerem Gewicht erheblich schwerfälliger fahren ließen als das ebike jetzt, auch ohne Elektrohilfe. trotz 1,9 Meter Körperlänge wünsche ich mir auch nicht direkt den höheren Lenker oder die gekröpfte Sattelstütze - andere Optionen zur Anpassung gab es nicht, das ebike wurde in lediglich einer Rahmenhöhe ausgeliefert.

 

Mit halber Unterstützungsleistung sind die 100 km Reichweite glaubhaft, das Umschalten der vier Stufen am Display ist allerdings etwas fummelig, da man dafür kurzzeitig einhändig fahren muss. Es gibt eine Fernbedienung für den Lenkergriff, die für das Problem Abhilfe schafft - müsste bei den späteren Rädern auch Serie gewesen sein, meins hat sie aber (noch) nicht. Ab Softwarestand 6.2 endet die Unterstützung des 250 W-Antriebs bei 27,2 km/h laut Anzeige, bei der frühen 6.0er Version soll bei Strich 25.0 km/h Schluss gewesen sein - mein Vorbesitzer hat anscheinend geupdatet, ich merke den Wegfall der Schubhilfe erst bei 27 km/h. Viel schneller kann man mit der Übersetzung allerdings ohnehin nicht dauerhaft treten. Wer sich richtig kaputt machen möchte, der kann auch anstatt auf Unterstützung den Antrieb in ebenso vier Stufen auf Rekuperation schalten (was er beim Antippen der Vorderradbremse automatisch macht). Theoretisch lässt sich der 48 V-Akku (423 Wh) so wieder laden, praktisch jedoch - lohnt das kaum. Es ist eher eine Entlastung der Bremse bei langen Bergabfahrten. Aufladen geht innerhalb von 4-5 Stunden (~90 W max. Ladeleistung) mit einem Notebook-ähnlichen Ladegerät, das ausreichend klein und leicht geraten ist, um es in Tasche oder Rucksack mitführen zu können. Transportmöglichkeiten am Fahrrad selbst sind rar, selbst eine Trinkflaschenhalterung, (bzw. die beiden Schraublöcher dafür) fehlt. In der Aufpreisliste stand ein Gepäckträger für ca. 150 Euro - aber Smart hatte halt auch nicht den Anspruch, ein besonders gutes Tourenrad gebaut zu haben.

 

Die Kritiken

Das ebike wurde in den Medien gemischt angenommen. Größte Kritikpunkte waren das Nichterreichen der versprochenen 100 km Reichweite (sofern man die höheren der vier Unterstützungsstufen ausgewählt hatte), das Gewicht von über 26 kg, die verzögert einsetzende Elektrohilfe sowie die geringe Anzahl der Gänge. Die Abwesenheit jeglicher Federung fand auch eher wenig Zuspruch, allerdings konnte man dem später zumindest an der Vordergabel abhelfen. Gelobt wurde die Optik und die allgemeine Fertigungsqualität. Am Preis wurde sogar eher wenig Anstoß genommen, und wenn ich mir aktuelle E-Bikes so anschaue, wirken unter 3000 € für etwas mit Smart-Logo tatsächlich niedriger als erwartet. Verkauf und Wartung über die Smart-Händler schien Überlieferungen zufolge auch eher eine holprige Angelegenheit gewesen zu sein, damit spaltete sich die Kundschaft - für Smart beinahe schon typisch - in rundum zufriedene und vollkommen enttäuschte Fahrer.

 

Das Fazit

Ich würde mich nach den ersten beiden Akkuladungen zur ersten Gruppe zählen. Auch wenn es bleiern schwer ist, die Elektrounterstützung nicht ab dem ersten Grad der Pedalumdrehung 'reindrückt, und drei Gänge reichen müssen: Die Ergonomie passt, das Fahrverhalten ist nicht so träge wie befürchtet, das Ganze ist sauber gebaut und verarbeitet, und ich komme trotz Abwesenheit meiner Kondition vergangener Tage auf kürzeren Strecken zurecht, ohne bei Ankunft direkt den Drang zum Duschen zu verspüren. Wie man sich halt im Nachhinein eigentlich unvernünftige, bzw. überflüssige Käufe so schönredet... ;)

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17.06.2018 22:28    |    Goify

So ein unterstützendes Fahrrad möchte ich mir auch mal zulegen, weil ich jetzt in sehr bergigem Gebiet wohne. Da gehört Schwitzen selbst im Winter dazu und das ist manchmal sehr unangenehm.

 

Das Smart auch ein Fahrrad hatte, war mir bis dato nicht bewusst und ich danke dir für deinen Artikel darüber.


18.06.2018 11:26    |    TDIBIKER

Hi Derk, danke für den gelungenen Artikel, LG


19.06.2018 10:59    |    Alfamat156

Schöner Artikel, Grace ist mir ein Begriff, aber das umgelabelete "Smart" Rad kannte ich noch nicht.

Ein ähnliches Designerstück mit integriertem Akku ist das Rad von Vanmoof...eher weniger wegen der mittelmäßigen Komponenten, sondern etwas für die urbanen Hipster.

 

Bin nunmehr seit 2016 stolzer Besitzer eines eher günstigen eMTB, dass auch sehr viel Spaß macht und mit einigen hochwertigen Komponenten ergänzt wurde. Früher relativ viel Rad gefahren, dann ist das Thema irgendwann eingeschlafen und eher als "notwendiges Übel" für den kleineren Einkauf verkommen. Seit dem eMTB bin ich wieder sehr sehr oft über längere Strecken auch mal 40-70km am Stück unterwegs...weils einfach Spaß macht und kein Hügel mehr zu steil ist. Kürzlich habe ich mein altes 30 Jahre altes Rad mit Stahlrahmen zum Pedelec mit Mittelmotor umgebaut, kein Hexenwerk! Heute kann man fast jedes Rad elektrifizieren und wenn man sich mit 250W laut Typenschild und eingestellten 25 km/h begnügt, auch völlig legal und versicherungsfrei. Man glaubt gar nicht, wie so ein Mittelmotor mit 80Nm auf der Kette richtig eingestellt an so einem alten Rad ordentlich Spaß machen kann. Ich fahre nun mit dem umgebauten Teil ebenso meine größeren Touren wie mit dem eMTB, allerdings geht es bauartbedingt eben nur auf etwas befestigteren Wegen. Zum anderen zieht das Rad nun auch mühelos einen Thule Kindertransporter über 100km weit mit einer Akkuladung...ein Kinderspiel ;-)


19.06.2018 11:25    |    Roter Blitz 1.3 CDTI

Mein kumpel hatte so ein Fahrrad in weiss mit gepäckträger und allem was es gab gegen aufpreis und er hat fast 3000 euro bezahlt. Dann im Alltagsbetrieb gab es nur probleme das rad stand mehr in der werkstatt als dass er damit gefahren ist .

 

E Bikes und Pedelecs sind einfach noch zu teuer


19.06.2018 19:26    |    der_Derk

Das Vanmoof finde ich ehrlich gesagt auch optisch gar nicht schlecht - hat ja auch dieselbe Zielgruppe wie das ebike ;).

 

Aktuell scheint der Pedelec-Markt vom Bosch-Tretlagerantrieb dominiert zu werden, Radnabenmotoren werden seltener extrem rar. Hat natürlich objektiv gesehen einen einfachen Grund: Die Tretlagerversion ohne Einspeichung ist in der Fertigung einfacher zu handhaben, und der Unterstützungsbereich profitiert davon, den Motor anderen Ende des Getriebes zu haben. Persönlich finde ich aber die BionX-Variante - obwohl funktional unterlegen - irgendwie eleganter. Ein kleiner Vorteil bleibt auch: Die zusätzliche Leistung belastet nicht Kette und Getriebe, bzw. Übersetzung.

 

Probleme mit dem BionX-Antrieb wurden 2011 thematisiert, wobei echte Zahlen zu Rückläufern auch damals schwer zu recherchieren waren, für aktuelle Varianten fehlt mir da auch der Überblick. Im Gegensatz zu normalen Fahrrädern sind Reklamationen beim E-Bike in aller Regel teurer, bzw. dem Händler/der Werkstatt fehlt im Zweifel die Erfahrung und das Equipment für die Reparatur. Das dann folgende Teiletauschen ist eben kostenintensiv. Zweifellos - mehr Risiko als beim herkömmlichen Rad.

 

Ein Ausfall kann mich hier natürlich auch ereilen, dann muss ich sehen, ob die Reparatur lohnt, oder der Verkauf in Teilen sinnvoller ist. Im Gegensatz zum normalen Fahrrad ist der Punkt für "lohnt nicht" halt deutlich schneller überschritten. Für fast 3000 Euro hätte ich auch sicherlich kein Fahrrad gekauft, aber wie schon geschrieben: Im völlig unfairen Vergleich des gebrauchten Smart ebike mit dem damals neuen Crossrad nimmt sich das preislich auf einmal nichts mehr ;).

Soweit ich das beurteilen kann, sind die bisherigen 1000 km am Smart ziemlich spurlos vorüber gegangen, und der Akku bringt noch die Leistung, die er laut Hersteller und damaligen Berichten haben sollte. Mal schauen, wie lange der Spaß andauert.


20.06.2018 12:10    |    knolfi

Interessanter Artikel.

 

Ich hatte mich anno 2011 auch für das Smart ebike interessiert, aber auf Grund der hohen Kosten wieder verworfen.

 

Mein erstes Pedelec (so die korrekte Bezeichnung für Fahrräder mit Motorunterstützung bis 25 km/h) hab ich mir vor genau drei Jahren gegönnt. Ein MTB Fully von Giant (Model Full E-1), mit dem ich aktuell über 6.000 km abgespult habe.

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen bekannten Pedelec und E-Bike-Anbietern (wie z. B. Haibike) bietet Giant statt Bosch Tretachsen-Motoren auch die von Yamaha an. Diese bieten etwas mehr Leistung bei teilweise geringeren Verbrauch, was dazu führt, dass man sich beim Yamaha-Motor ein vorderes Ritzel sparen kann und somit weniger Verschleiß hat.

 

Nachteilig sind eben die beim Yamaha-Motoren nach wie vor aufgesetzten Akkus (beim Bosch-Antrieb sind die Akkus mittlerweile in den Rahmen integriert), was zu einem etwas schelchteren Schwerpunkt führt und das beim Giant bauartbedingt niedriege Pedallager, so dass man gerne nicht schnell gefahrenen Kurven oder im Wald an Wurzeln hängen bleibt.

 

Was den Akku an sich angeht, so hält meiner bisher die 6.000 km problemlos...allerdings merke ich langsam, dass er alt wird. Da ich immer die gleichen Strecken fahre, sehe ich anhand des Displays, dass er immer schneller in die Knie geht. Und: die Akkus sind extrem temperaturempfindlich...schon bei Temperaturen unter 20°C vermindert sich die Reichweite. Daher hab ich mir für den Winter einen Überzieher aus Neopren nähen lassen, der den Akku etwas isoliert, um die Reichweite aufrecht zu erhalten.

 

Ich gebe meinem MTB noch 4.000 km, dann wird der Akku wohl fertig sein. Dann ist das Bike 5 Jahre alt, hat 10.000 km runter und wird durch ein Neues ersetzt.


21.06.2018 08:28    |    TITANMANFRED

Es war wohl seiner Zeit vorraus ... und dass das Smartbike etwas träge reagiert passt ja zu Smart!


22.06.2018 21:58    |    Opelowski

"E Bikes und Pedelecs sind einfach noch zu teuer"

 

Bei youtube gibt es jede menge Bastler die ein Fahrrad simpel/günstig elektrisieren,

bevor ich das versuche zu verbalisieren schaue da mal selbst rein.

Ist dann zwar nicht frei von Nachteilen, aber wer will kann sich da Anregungen holen,

also es gibt nicht nur paar Tausend Euro ausgeben oder alles lassen.


24.06.2018 10:14    |    Federspanner26

Abrieglung bei 27km/h, süß die tret ich auf dem Rennrad im Flachen ohne Anstrengung, ganz gemütlich. Wers mit dem Rücken hat, besorgt sich ein leichtes Cyclocross-Rad, für den Preis eines günstigen Pedelecs(1700€?), gibts schön leichte Modelle. Man brauch auch nicht mehr auf Alltagsschuhe verzichten, es gibt eine Vielzahl an Modellen mit versenkten Cleats, sodass man ohne Probleme Kilometer im Alltag rumlaufen kann.

Pedelecs sind überflüssig wenn man keine große Steigungen treten muss. Fürs sportliche Fahren in der Freizeit finde ich E-Fahrräder ehrlich gesagt nicht befriedigend, es ist doch gerade belohnend, dass man nur mit eigener Muskelkraft xxkm gefahren ist, Hügel von y Metern selbst geschafft hat.

Mein Motto lautet immer, wer Geld für ein e-Bike hat, kann sich auch ein leichtes Renn/Crossrad leisten ;) Aber ich muss zugeben, das Smart ebike sieht für ein ebike nicht schlecht aus, sinnvoller als so manch andere ebike Monster.


19.07.2018 19:13    |    der_Derk

Zitat:

Abrieglung bei 27km/h, süß die tret ich auf dem Rennrad im Flachen ohne Anstrengung, ganz gemütlich.

... was Dich in dem Moment noch nicht vom untrainierten Pedelec-Fahrer unterscheidet ;).

 

Nachdem ich jetzt ein paar Wochen mehr oder weniger sportlich zur Arbeit und zurück geradelt bin, ein kleiner Vergleich in Zahlen zum eingangs erwähnten Crossrad. Meine Strecke ist ca. 12,5 km lang, hat keine langen Anstiege oder Gefälle (aber schon ein paar kurze) und endet auch jeweils ungefähr auf der gleichen Höhe. Untrainiert wie ich nunmal bin, dauert das Ganze mit dem Crossrad ca. 40 Minuten - also knappe 19 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, Ampelstops etc. mit eingerechnet. Allerdings ist da auch eine Bergab-Höchstgeschwindigkeit von 48 km/h mit dabei. Ich könnte zwar im Durchschnitt sicherlich schneller sein, aber das erfordert dann eine Dusche am Arbeitsplatz.

 

Mit elektrischer Hilfe sind es ca. 32 Minuten Fahrzeit, also knappe 24 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeit auf derselben Talstrecke liegt dann bei 37 km/h - rollend, denn die Übersetzung des Smart lässt tretend halt kaum mehr als 30 km/h zu. Die Frage nach der Dusche stellt sich hier nicht, denn man kommt halt ziemlich anstrengungsfrei an (zumindest nachdem man mit dem doppelten Gewicht des Crossrades die Kellertreppe überwunden hat ;)).

 

Der Akku hält bei dem Strecken- und Fahrprofil ca. 70 km durch, die Rekuperationsfunktion (zeitweise bergab genutzt) scheint darauf - erwartungsgemäß - wenig Einfluss zu haben. Unter'm Strich hat das Smart-Rad in den letzten Tagen deutlich mehr Kilometer gesehen mein "echtes" Fahrrad. Man gewöhnt sich doch recht schnell daran, und der Schritt zurück kann in manchen Situationen schon hart sein. Die Anzahl der Zweirad-Nutzungsgelegenheiten hat sich für mich definitiv erhöht - und so ganz arbeitslos wird das alte Rad ja doch nicht...


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