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Zylinderkopfdichtung 1.6

Themenstarteram 30. März 2006 um 19:36

Mahlzeit...

ich habe soeben den Auftrag bekommen, für 'ne Bekannte an ihrem Astra 1,6 die Zylinderkopfdichtung zu machen! Ansich ist die alte Opel Technik ja einfach. Hoffe, dass es da keine Probleme geben wird. Is da irgendwas zu beachten, was man vielleicht nicht bei jedem Auto beachten muss? Wenn schon Erfahrungen bei dem Motor habt, bin ich für jeden Tip dankbar! Das Problem ist, dass ich die Anzugsmomente und das Ventilspiel nicht weiß. Hat der eigentlich Hydros? Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen!

Jetzt das wichtigste: Muss man den Kopf eigentlich immer planen? Ich mein, es gibt ja auch Autos, bei denen man das nicht darf, bei dem dann die Dehnschrauben zu lang sind, und er nicht mehr richtig dichtet! Auf jeden Fall kostet das ja auch Geld, und sie muss auch sparen.

Danke....

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13 Antworten

Ja er hat "Hydros" und planen muss man nur wenn der Kopf nicht mehr plan ist (nachmessen mit Haarlineal). Sonst gibts nix weiter zu beachten außer das du noch die Anzugsdrehmomente brauchts oder besser die Prozedur. Welches Baujahr ist der Wagen oder weist du die Motorkennbuchstaben?

Themenstarteram 30. März 2006 um 20:00

Ne...bekomme den Motor morgen das erste mal zu Gesicht. Ist halt nen Astra F mit 1,6ltr Benzinmotor. Mehr weiß ich nicht. Muss aber schon verflucht alt sein, so wie der Lack aussieht. Das mit dem Lineal hab ich mir auch schon überlegt. Nur weiß ich nicht, ab wann das Planen dann wirklich notwendig ist!

Also Planheit mit Haarlineal und Fühlerlehre ermitteln.

Auf der Gesamtlänge darf die Durchbiegung 0,04mm nicht überschreiten (bei einer Länge von 150mm nicht mehr als 0,015mm).

Grundsätzlich neue Zylinderkopfschrauben verwenden!

Ok die ZKS werden Spiralförmig von innen nach außen angezogen (Vorgehensweise 1.4/1.6 Liter Motoren:

1. Stufe: 25Nm (alle 10 Schrauben spiralförmig innen beginnend)

2. Stufe: 60° Weiterdrehen (alle 10 Schrauben spiralförmig innen beginnend)

3. Stufe: 60° Weiterdrehen (alle 10 Schrauben spiralförmig innen beginnend)

4. Stufe: 60° Weiterdrehen (alle 10 Schrauben spiralförmig innen beginnend)

Hoffe das hilft Dir.

Themenstarteram 30. März 2006 um 20:57

Hey...das hilft mir doch schonmal sehr weiter! 60° sind aber nicht so ganz einfach einzuschätzen...kann ich denn am Ende zur Sicherheit alle nochmal mit 90Nm nachziehen?

Habe auch gehört, dass der Kopf quasi aus 2 Teilen besteht, bzw. dass die Nockenwelle extra gelagert ist oder so ähnlich. Naja...werd mal schauen...

Nachziehen ist nicht gut. Man kann das Drehmoment schlecht einschätzen. Mach dir ne Schablone aus Pappe (Kreis mit Markierung 60°) die du um die Schraube legen kannst das hilft.

Edit:

Ja der Kopf besteht aus 2 Teilen is aber nicht schlimm du musst da nur nachher wieder Dichtungsmasse (OPEL Dichtmittel ET Nr: 15 03 166) zwischenschmieren (zwischen die Teile, Zylinderkopf und Nockenwellengehäuse).

Die ZKD wird trocken eingebaut.

Themenstarteram 30. März 2006 um 21:11

Ok...

Das trocken einbauen bezieht sich darauf, dass ich nicht noch zusätzlich Dichtmasse an den Kopf schmiere oder? Ich hab überlegt, wenn ich den Kopf nicht planen lasse, vielleicht zur Vorsorge trotzdem ein wenig Dirko oderso an die Dichtfläche schmiere! Is das möglich, oder sollte ich das lieber lassen?

Und eines noch: Sie sagte, dass sie das vor ein paar Jahren schon einmal hat machen lassen. Wie oft darf man den Kopf eigentlich planen lassen? Nicht, dass der schon am Ende ist...

die maße für das mindestmaß holen sich die mechaniker aus ein werkstatt programm..bei uns heißt das esi-tronic,gibt mehrere.

deswegen und wenn der schon geplant wurde kann man eigentlich davon aus gehen das es nicht unbededingt gemacht werden muss..

denn kopf mit ganz feinen schmiergel papier abschleifen bis alle resten von der zkd entfernt sind danach mit bremsenreiniger alles säübern das selbe auch beim motorruumpf!

und auf keinen fall zussätzlich dichtungsmasse verwenden dadurch kommen unebenheiten!

mfg

Ja richtig, es empfiehlt sich auch nicht noch Dichtungsmasse zu verwenden da an diese stelle doch hohe Drücke und Temperaturen entstehen.

Normal passiert es relativ selten das der Kopf neu geplant wird und falls doch darf der Zylinderkopf eine Höhe von 95,9mm nicht unterschreiten.

Wichtig ist noch das der Motor kalt sein sollte sonst dürfte es keine Probleme geben

Themenstarteram 31. März 2006 um 9:00

Danke an euch, für die Antworten...werden mir bestimmt hilfreich sein!

Themenstarteram 31. März 2006 um 21:32

So...der Kopf ist ab, zerlegt und gereinigt. Morgen geht er zum Planen! Alles soweit ganz gut gelaufen. Doch einen kleinen Fehler hab ich gemacht. Beim Versuch, die Riemenscheibe loszubekommen, bin ich mit dem Hammer an einen Fühler, oder Schalter gekommen, und hab ihn abgebrochen. Kann mir jemand sagen, was der macht? Sitzt direkt im Block, neben der Riemenscheibe. Konnte ich mit nem 19er Schlüssel losdrehen. Sieht aus, wie ein Temperaturfühler oderso! Hoffe, ihr könnt mir helfen, und die genaue Bezeichnung dafür geben!

Danke

Ist der Kopf nicht plan oder willst du nur die Verdichtung erhöhen?

Sorry aber mit dem Fühler kann ich Dir leider nicht helfen.

Themenstarteram 31. März 2006 um 22:33

Naja...also das Lineal, mit dem ich schauen konnte, ob er plan ist, ist verflucht alt! Ich bin mir nicht sicher...morgen kommt er in eine Werkstatt, eines Bekannten, und der soll dann entscheiden, ob er geplant werden muss, oder nicht! Die wissen dort ja auch, ob noch geplant werden darf.

Also ich glaube, dass das Teil, welches ich abgebrochen habe, ein Öldruckschalter ist. Dann will ich mal hoffen, dass die Opelwekstätten morgen geöffnet haben, und so ein Teil auf Lager haben!

Ich werde dann nochmal berichten, ob alles geklappt hat. Oder vielleicht treten ja auch noch neue Probleme auf, dann muss ich wieder auf deine Hilfe hoffen ;)

Themenstarteram 2. April 2006 um 15:53

So...hat alles gut geklappt. Das einzige Problem war, dass ich keine Torx Nuss für die ZKD-Schrauben hatte. Aber nen zehner sechskant passte genauso gut! :)

Hab den Motor angelassen, und er lief sofort einwandfrei! Doch dann fiel mir auf, dass er Wasser verliert. Die Wasserpumpe war am tropfen! Na toll. Da hätte ich die ZKD wohl gar nicht machen brauchen. Is mir aber egal, da ich die Diagnose nicht gestellt habe. Jedenfalls Zahnriemen wieder runter, Keilriemen auch gleich ab, und Wasserpumpe raus. Jetzt mach ich aber den Zahnriemen und Keilriemen auch gleich neu. Sollte ich eine neue Spannrolle für den Zahnriemen auch gleich verwenden, oder kann es auch die alte bleiben! Naja...morgen die Teile besorgen, und dann sollte es das gewesen sein.

Achja...eins noch...wird die Wasserpumpe einfach so eingesetzt, ohne Dichtung oder Dichtmittel?

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