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Zwei Fragen

Themenstarteram 29. August 2007 um 11:21

Hi,

mal zwei Fragen, die mich interessieren.

Hintergrund:

Am WE hatten wir einen Ausflug gemacht. Um dorthin zu kommen wo wir hin wollten, musste ich eine kurze Strecke Autobahn fahren, so ca. 100 KM. Meine Frau bremst mich ständig abrupt bei ca. 170 – 180 KM/h. „Wir müßten keine 200 die Stunde fahren“ „Willst Du mich umbringen?“ etc., etc.

Jedesmal etnfacht eine Riesendiskusion. Auf einer längeren Strecke nach Stuttgart bin ich, nach einigen Bemerkungen als Trotzreaktion, ab Wiesbaden konstant 100 gefahren. Es war Mist.

1. Wenn ihr mit euren Frauen/Freundinnen fahrt, bremsen sie euch auch?

2. Wie handhabt ihr das denn?

Bin gespannt auf Eure Lösungen.

Grüße aus Berlin

Alex

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40 Antworten

Nun ja, bei mir ist es eher umgekehrt. Meine Freundin kennt nur zwei Geschwindigkeiten: schnell und schneller.

Die Strecke K-S schafft sie teilweise < 3h!!. Die macht mich noch völlig fertig. Und Abstand halten ist auch nicht so ihr Ding. Durfte das auch vor einigen Monaten auf der Autobahn mit teuerem Blechschaden - zum Glück an ihrem Auto - zahlen. Volle Möhre einem hinten reingedonnert. Und jetzt träumt sie von nem 350Z. Bloß gut, dass es (zunächst) bei einem Traum bleiben wird.

Mein Rasehase ist da aus einem ganz anderen Holz als ich geschnitzt. Reisegeschwindigkeiten 120-160 gehen für mich voll in Ordnung - gerade auf längeren Strecken. Vorletztes Wo-Ende bin ich aus Tirol zurück ins Rheinland auch mit 200+x zurückgedonnert und es hat mir die ganze 30min gebracht. Dafür habe ich 60% Mehrverbrauch gehabt und war hinterher um einiges mehr gerädert als sonst.

Gruß,

Sebastian

:D:D:D:D... Rasehase... :D:D:D cooler Name! :cool:

Zitat:

Original geschrieben von saabi9-3

Nun ja, bei mir ist es eher umgekehrt. Meine Freundin kennt nur zwei Geschwindigkeiten: schnell und schneller.

 

Mein Rasehase ist da aus einem ganz anderen Holz als ich geschnitzt. Reisegeschwindigkeiten 120-160 gehen für mich voll in Ordnung - gerade auf längeren Strecken. Vorletztes Wo-Ende bin ich aus Tirol zurück ins Rheinland auch mit 200+x zurückgedonnert und es hat mir die ganze 30min gebracht. Dafür habe ich 60% Mehrverbrauch gehabt und war hinterher um einiges mehr gerädert als sonst.

 

Gruß,

Sebastian

Hm, tauschen wir die Beifahrerinnen? :D  Solange ich weder bei Deinem Rasehasen, noch bei meiner Ellbogenbremse sitzen muß, wäre das ja die Alternative.

Ansonsten, solange ich nicht gerade stark beschleunige oder hart in die Eisen steige, ist das Wohlfühltempo, je nach Zustand der BAB meiner OHL zw. 170-180. Wenn sie dann vor sich hindöst, merkt sie auch, wenn ich mit 210 vor mich hindüse, nichts. Bis ein Blick auf den Tacho zu einem Erklärungsnotstand führt! Notstand deshalb, weil meine Holde keine Erklärung, außer Tempomat irgendwo zw. 160-180 festnageln, akzeptiert.

 

Aber letztlich richte ich mich als Fahrer halt nach dem schwächsten Glied in der Beifahrerkette.

 

Ansonsten animiert mich meine Holde immer wieder eine Beifahrerfibel zu verfassen oder gar einen Beifahrerführerschein einzuführen.

§ 1 des BFFS:!"Schweigen, schweigen! Zurücklehnen, entspannen!

Ausnahme die Meldung:"Da vorne ist Radar!"    

§ 2 BFFS: Fahrerverpflegen, mitfluchen -

§ 3 BFFS: Der Fahrer hat immer Recht ...

Ein fast idealer Beifahrer war (ist) ein uns allen bekanntes MT-Saab-Experten-Mitglied. Fast deshalb, weil er mich nicht auf eine Radarfalle aufmerksam machte. Vielleicht sorgte sein breites Grinsen dafür, daß er einen Gegenblitz auslöste und mir so ein wahrscheinliches Fahrverbot erspart blieb.:D

 

Viel Spaß und gute Beifahrer-/innen

 

 

Gruß Wolf24

 

Meine Frau bremst mich auch. 160 wäre o.k., 180 mit Murren und darüber gibt es Stress. Sie begründet es damit, daß sie ab 160 "nicht mehr so schnell gucken kann", meint, das Auto fährt schneller als ihre Augen sich anpassen. Da Frauen bekanntlich ein breiteres Blickfeld haben als Männer, geht das wohl nicht so weit in die Ferne.

Gruß

Jörg

Zitat:

Original geschrieben von JB aus R

 

Meine Frau bremst mich auch. 160 wäre o.k., 180 mit Murren und darüber gibt es Stress. Sie begründet es damit, daß sie ab 160 "nicht mehr so schnell gucken kann", meint, das Auto fährt schneller als ihre Augen sich anpassen. Da Frauen bekanntlich ein breiteres Blickfeld haben als Männer, geht das wohl nicht so weit in die Ferne.

 

Gruß

 

Jörg

 NÖ, nö, Frauen sind gewohnt sich auf die ganz kleinen Dinge zu konzentrieren, wie Brillianten, Diamanten, Ringchen oder die ganz tief sitzenden Werte der Männer, oft in der Hosentasche hinten rechts. :D 

Bei höheren Geschwindigkeiten haben sie dann Schwierigkeiten den Blick von einem kleinen Gegenstand, rasch auf den nächsten zu bringen.:D

Dann klebt die Wahrnehmung an den Objekten fest, fast wie mit Sekundenkleber und der Wechsel reibt die Stäbchen und Zäpfchen in den Augen. Das ist halt schmerzhaft. :D

 

Wirklich, das ist absolut wahr und nur langes Training und die innere Bereitschaft zu einem flexibleren Wahrnehmen, "Apperzeption Driver Trusting" genannt, ermöglicht es bei hohen Geschwindigkeiten gelassen neben dran zu sitzen.

Sehr gute Trainingsmöglichkeiten bieten verschiedene Rennstrecken im sogenannten "Renntaxi". Entspricht auch verhaltenstherapeutischer Expositionsbehandlung in Vivo! Evtl. Risiko oder auch Chance je nach Betrachter:"Nie wieder Beifahrer-/in!"

 

Damit keine Mißverständnisse auftreten, ich befürchte, diese spezifische Wahrnehmungsproblematik ist doch nicht geschlechtsspezifisch! Aber alles andere ist vollkommen wahr und basiert auf den letzten Weisheiten des Universums! Ehrlich!:rolleyes:

 

Wolf24

 

Angepeilte Reisegeschwindigkeit liegt bei uns bei 160km/h.

Leider sind die BAB meistens so verstopft, daß eher eine Reisegeschwindigkeit von 110km/h erreicht werden kann.:mad:

Wir fahren Beide gerne schnell, aber ab 200km/h ist inzwischen bei uns ein Limit.

Wir können 240 fahren, aber eine Dauergeschwindigkeit ist das nicht!!!

Wenn ich alleine fahre, wird die V-max schonmal angetestet.:D

Wenn meine Liebste alleine unterwegs ist, testet sie auch mal V-max kurz an.:p

Wenn aber die gesamte Familie an Bord ist oder andere Fahrgäste...ist bei 160km/h absolut Schluss!

Ich hatte mal eine Mitfahrerin, die absolut hysterisch wurde und Weinkrämpfe bekam, als ich bei 130km/h locker auf 200 beschleunigte. Sie saß auf der Rückbank und krümmte sich zusammen.:eek:

Der nächste Parkplatz war unser Ziel...und da stellte sich heraus, daß sie mal einen schlimmen Unfall auf der BAB hatte und 6 Wochen im Krankenhaus lag.

Konnte ich nicht wissen, habe ich auch nicht gewusst.

Sie befindet sich nach 2 Jahren immernoch in Behandlung und kann das Ereigniss nicht vergessen oder verdrängen. Sie ist jetzt selber wieder zur Autofahrerin geworden, nach 2 Jahren Pause, und jede Autofahrt ist für sie eine Qual.

Ich war mal Beifahrer bei ihr...das war für mich eine Qual!:eek:

 

Diese Frau bestätigt mir eine sichere Fahrweise. Aber trotzdem kann sie mir nicht trauen.

Ich spiele da mit und fahre dann nur noch Richtgeschwindigkeit, 130km/h auf der BAB.:)

Bei Strecken von 120 km ist der Zeitgewinn äusserst gering, wenn man versucht schneller zu fahren.

Aber der Spaß-Faktor des Fahrers wird erheblich geschmälert.:mad:

Ich tröste mich dann immer mit kurzen Zwischen-Spurts, um LKW-Kolonnen möglichst schnell zu überholen und dann wieder auf 130km/h zurück zu fallen.

Da sie regelmässig bei mir mitfährt, werde ich die Geschwindigkeit bei jeder Fahrt um 1 km/h langsam erhöhen. Langsames Gewöhnen an Geschwindigkeit sollte einen therapeutischen Erfolg haben.:D

 

 

Wenn man bedenkt das es Forscher gibt die sagen das der Mensch aufgrund seiner physischen und psychischen Eigenschaften theoretisch überhaupt nicht gemacht sei zum Autofahren ist die Diskussion ob nun 120 oder 180 zu Reaktionen vom Beifahrersitz führt eher skurril oder? :D

Zitat:

Original geschrieben von Cyberax

Wenn man bedenkt das es Forscher gibt die sagen das der Mensch aufgrund seiner physischen und psychischen Eigenschaften theoretisch überhaupt nicht gemacht sei zum Autofahren ist die Diskussion ob nun 120 oder 180 zu Reaktionen vom Beifahrersitz führt eher skurril oder? :D

 Hi Cyberax,

manche Autofahrer scheinen beweisen zu wollen, daß die Behauptung "nicht zum Autofahren geboren zu sein" wahr ist! :D  Bei uns kommen die aus KIB und KUS. In Mannheim aus HD und HP. In München aus FFB oder so. :D

 

Und immer sitzen die entweder vor oder hinter uns oder manchmal auch auf dem Beifahrersitz! :D

Im letzteren FAll ist konstruktives Krisenmanagement gefragt.

 

Schönen Sonntag noch und keine überflüssigen Kämpfchen mit dem/der Beifahrer/in.

 

Wolf24

 

Zitat:

Original geschrieben von check Diamond!

 

Ich hatte mal eine Mitfahrerin, die absolut hysterisch wurde und Weinkrämpfe bekam, als ich bei 130km/h locker auf 200 beschleunigte. Sie saß auf der Rückbank und krümmte sich zusammen.:eek:

Der nächste Parkplatz war unser Ziel...und da stellte sich heraus, daß sie mal einen schlimmen Unfall auf der BAB hatte und 6 Wochen im Krankenhaus lag.

Konnte ich nicht wissen, habe ich auch nicht gewusst.

Sie befindet sich nach 2 Jahren immernoch in Behandlung und kann das Ereigniss nicht vergessen oder verdrängen. Sie ist jetzt selber wieder zur Autofahrerin geworden, nach 2 Jahren Pause, und jede Autofahrt ist für sie eine Qual.

Ich war mal Beifahrer bei ihr...das war für mich eine Qual!:eek:

 

Diese Frau bestätigt mir eine sichere Fahrweise. Aber trotzdem kann sie mir nicht trauen.

Ich spiele da mit und fahre dann nur noch Richtgeschwindigkeit, 130km/h auf der BAB.:)

Bei Strecken von 120 km ist der Zeitgewinn äusserst gering, wenn man versucht schneller zu fahren.

Aber der Spaß-Faktor des Fahrers wird erheblich geschmälert.:mad:

Ich tröste mich dann immer mit kurzen Zwischen-Spurts, um LKW-Kolonnen möglichst schnell zu überholen und dann wieder auf 130km/h zurück zu fallen.

Da sie regelmässig bei mir mitfährt, werde ich die Geschwindigkeit bei jeder Fahrt um 1 km/h langsam erhöhen. Langsames Gewöhnen an Geschwindigkeit sollte einen therapeutischen Erfolg haben.:D

 

 

 Ist unser Alarmsystem mal übersensibilisiert, hilft letztlich nur Nachjustieren. Deine Überlegung kann tatsächlich ein Weg sein.

Läßt sich aber a) als Kassenleistung preisgünstiger und b) evtl. auch rascher machen. Stichwort: Traumatherapie/Verhaltenstherapie.

 

Gruß Wolf

Rasen finde ich in Ordnung, wenn es ohne mich und auf freigegebenen Rennstrecken passiert.:)

Bei Reisen sollte die Geschwindigkeit "angepasst" sein.

Sowohl Verkehrstechnisch, als auch Mitfahrertechnisch.

Wenn Platz ist, gerne schnell...wenn kein Platz ist, kann ich auf Drängeln und ewigem Gasgeben und Bremsen sehrgut verzichten!!!

Wenn 200km/h gefahrlos machbar sind, warum nicht?

Ist die AB gnadenlos dicht...dann eben nur mit 120 unterwegs...:mad:

Zitat:

Original geschrieben von LuiseKuschinski

Rasen finde ich in Ordnung, wenn es ohne mich und auf freigegebenen Rennstrecken passiert.:)

Bei Reisen sollte die Geschwindigkeit "angepasst" sein.

Sowohl Verkehrstechnisch, als auch Mitfahrertechnisch.

Wenn Platz ist, gerne schnell...wenn kein Platz ist, kann ich auf Drängeln und ewigem Gasgeben und Bremsen sehrgut verzichten!!!

Wenn 200km/h gefahrlos machbar sind, warum nicht?

Ist die AB gnadenlos dicht...dann eben nur mit 120 unterwegs...:mad:

 

Solange die Beifahrer-Innen nicht alles > 120 km/h als Rasen einstufen und den Fahrer nicht zum Ausras(t)en bringen ist ja alles i.O. Schließlich kann ja auch mit 80 gerast werden!

 

Aber Kompliment Luise, scheinst eine gesunde Haltung zu haben. Glaube, ich könnte Dir nen Beifahrerplatz einräumen. Dein Männe darf dann hinten sitzen ...
Hat er Dich oder Du ihn zum vernünftigen Umgang mit Eurem Saab gebracht?

 

Wolf24

Ich bin in einer glücklichen Situation.

Mrs. Advokat fährt selbst gerne schnell und hat bis 200 km/h kein Problem. Sie beklagt sich nur manchmal über meinen angeblich agressiven Fahrstil. Ich weise dann jeweils darauf hin, daß ich mich völlig korrekt verhalte und nur durch die anderen Verkehrsteilnehmer (Idioten, .....geigen usw.) provoziert werde.

Unsere Kinder sind auch gut konditioniert. Für sie ist die Höchstgeschwindigkeit weniger interessant. Wichtiger für sie ist, daß ordentlich beschleunigt und der Motor auf Drehzahl gehalten wird. Und was macht man nicht alles für den Familienfrieden...?

Zitat:

Original geschrieben von Advokat

Ich bin in einer glücklichen Situation.

 

Mrs. Advokat fährt selbst gerne schnell und hat bis 200 km/h kein Problem. Sie beklagt sich nur manchmal über meinen angeblich agressiven Fahrstil. Ich weise dann jeweils darauf hin, daß ich mich völlig korrekt verhalte und nur durch die anderen Verkehrsteilnehmer (Idioten, .....geigen usw.) provoziert werde.

 

Unsere Kinder sind auch gut konditioniert. Für sie ist die Höchstgeschwindigkeit weniger interessant. Wichtiger für sie ist, daß ordentlich beschleunigt und der Motor auf Drehzahl gehalten wird. Und was macht man nicht alles für den Familienfrieden...?

Hi Advokat,

wenn Mrs. Advokat meinen Berliner Taxidriver Fahrstil kennengelernt hätte, dann ... .:p

 

Aber ohne diese Diskussionen wäre es doch irgendwie langweilig.

Aber Vorsicht, wenn Du Dich von den Idioten, Schwachköpfen, Führerschein bei Ebay ersteigert und Orchestermitglieder aller Arten provozieren lässt, kann es Dir gehen wie mir so häufig: Mrs. Wolf24 wirft mir dann mangelnde Abgrenzungsfähigkeiten vor. :mad:

 

Wolf24

Hallo Wolf,

wenn ich gelegentlich beruflich in Berlin bin, fahre ich Taxi. Dort geht es tatsächlich etwas ruppiger zu als in der rheinischen Provinz...

Ansonsten meine ich, daß Mrs. Advokat letztlich erkennt, daß meine Bemerkungen über andere Verkehrsteilnehmer und Rüpeleien Teil des Unterhaltungsprogramms an Bord sind. Auf längeren Fahrten kurbelt sie nämlich die Rückenlehne etwas zurück und dämmert ein. Könnte natürlich auch so etwas wie eine Flucht nach innen sein.

Hej allerseits,

das angesprochene Problem hatte ich anfangs auch, allerdings erst so ab 180 und mit den Kid`s im Wagen. Jetzt ist meine "Holde" Jobmäßig in die Bezirksleitung gewechselt und nutzt seid gut 1.5 Monanten mit wachsender Begeisterung, bis sie allenötigen Wegstrecken kennt, mein Navi, nebst meinem drumherumgebauten 9-5er ! - und ich zockel vorerst brav mit ihrem Twingo zu meiner Fahrgemeinschaft. Aber es hilft - durch das "selbstfahren" ist sie mittlerweile bei jeder Geschwindigkeit absolut locker und weiß wofür das rechte Pedal gut ist. Mittlerweile glaube ich allerdings, das meiner Holden auf Dauer wohl nur ein eigener Saab weiterhelfen kann - denn solange sie meinen fährt kann sie sich die Wege einfach nicht merken!!

LG rodatina

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