Zu viel Öl nachgegossen?
Dringend! Zu viel Öl nachgegossen?
Hi!
Bin seit heute Morgen 5 Uhr aus´m Urlaub zurück... Österreich. Was los war auf der A8 will ich garr nicht ausführen.
Zur Frage:
Ich hab bevor ich losgefahren bin natürlich den Ölstand kontrolliert.
Bei kaltem Motor natürlich.
Der Stab zeigte zu wenig an. Deutlich unter dem geriffelten.
Also hab ich nachgegossen. Ca. 0,6 - 0,7 Liter.
Etwas gewartet... geschaut... perfekt!
Heute Mittag ca. 13Uhr schau ich nochmal und es zeigt zu viel an.
Ganz leicht über dem gebogenen also etwas über der Riffelung.
What to do?
Ist das tragisch?
geht Kat kaputt?
Ich bin also schon 500km gefahren... die letzten sehr flott.
Zum Freundlichen und absaugen (wozu ich grad gar keinen Bock habe...(aber bevor was kaputt geht...))
40 Antworten
das lustige ist, in dem "schlauen" buch steht noch mehr drin.
z.b. 4,5l füllmenge.
wieso bekomm ich exakt 5l rein und bin auf optimaler höhe des peilstabes? (obere rifflungskante)
würd mich einfach mal so interessieren 🙂
Hallo,
@ Highliner
da Du einen Diesel fährst ist das meinen Meinung nach nicht so schlimm.
Ich hatte auch schon ein paar mal im kalten Zustand aufgefüllt und im warmen war dann zu viel drin.
Gruß
Hallo!
Wie der Zufall es so will habe ich gerade unseren Golf aus Inspektion beim VW-Meister zurückbekommen.
Wie zu erwarten war, lag der Ölstand nach dem von ihm ausgeführten Wechsel ca. 2 mm über dem oberen Knick.
Laut seiner Aussage auch überhaupt kein Problem (wie ich schon vorher geschrieben hatte).
Dieses Verhalten der Werkstätten ist mir auch schon von anderen Herstellern aufgefallen.
1.) Am Peilstab ist immer eine Tolleranz, da mit der "Dummheit" der Kundschaft gerechnet wird.
2.) Wärmeausdehnung muss berücksichtigt werden.
3.) Des weiteren ist daran zu denken, dass der Ölstand sich durch Krafststoffeintrag oder Kondenswasser erheblich steigern kann.
Also, etwas zuviel macht überhaupt nix aus, dass ist mit einberechnet, wie man sich auch durch Überlegung leicht selber klar machen kann.
Zum Ölstandsensor, dieser wird seid Modelljahr 1998 eingebaut, also ziemlich seit anfang (zumindest bei den Dieseln).
Zum Öldruck:
Solange der Ölstand über der Min-Marke ist, gibt es auch ausreichenden Druck, ansonsten ist die Ölpumpe oder Lager defekt.
Um keinen ausreichenden Druck mehr zu haben, muss der Ölstand schon gewaltig abgesunken sein, oder man fährt eine scharfe Kurve.
Der Rüssel der Ölpumpe sitzt etwa 2 mm über dem Boden der Wanne, also an einer sehr tiefen Stelle.
Zitat:
Original geschrieben von Dede13
das lustige ist, in dem "schlauen" buch steht noch mehr drin.
z.b. 4,5l füllmenge.
wieso bekomm ich exakt 5l rein und bin auf optimaler höhe des peilstabes? (obere rifflungskante)
würd mich einfach mal so interessieren 🙂
Sind die 4.5 L evtl. ohne Filterwechsel angegeben. Im Ölfilter verbleiben nämlich ca. 0.5 Liter und bei DC werden grundsätzlich 3 Ölmengen angegeben.
- Erstbefüllung
- Ölwechelmenge mit Filter
- Ölwechselmenge ohne Filter
Angaben sind bei 20°C gemacht oder was noch etwas genauer ist in Kg.
Ähnliche Themen
Mein Diesel 1,9 hatte ca 1.5 l mehr und ich bin 15000 km gefahren und das nicht nur ein mal. Die Kiste fährt immer noch. Erst beim letzten Öl we. hatten die mir wieder 1l zuviel drauf gegeben.!!!!
Ich hab bei mir letztens auch Ölwechsel inkl. Ölfilterwechsel gemacht, dabei exakt 4.5l Öl nachgefüllt. Als ich am nächsten Tag dann den Ölmeßstab rausziehe zeigt der mir den Ölstand ca 2mm über dem gebogenen an.
Zitat:
Original geschrieben von Blume77
Mein Diesel 1,9 hatte ca 1.5 l mehr und ich bin 15000 km gefahren und das nicht nur ein mal. Die Kiste fährt immer noch. Erst beim letzten Öl we. hatten die mir wieder 1l zuviel drauf gegeben.!!!!
Kann ja (anscheinend) auch gut gehen. Trotzdem würde
ichdieses Lotteriespiel nicht eingehen: 1 l zuviel ist schon heftig, erst recht 1,5 l!!!
Zudem würde ich denen ja so langsam 'mal 'was erzählen ... Die leben wohl von der verkauften Ölmenge ... 😉
Schönen Gruß
Überfüllen sollte man nach Möglichkeit nicht machen, da es zu bekannten Schäden führen kann.
Aber bei der Menge ist das echt kein Thema.
Fahre selbst immer mit annähernd Maximum rum, wenn es klappt.
Leider ist der letzte Schluck Öl beim Einfüllen dann doch fast immer etwas mehr als gewollt und beim Peilstab sind es dann 2mm mehr Inhalt.
Ist aber gar kein Problem, das ist innerhalb der Toleranzen.
Sonst müsste sich jeder sofort Sorgen machen, wenn er durch eine Kurve fährt, da sich das Öl dann auch zu einer Seite verlagert und auf dieser kurz ansteigt.
Wo genau die kritische Grenze ist, kann man schlecht sagen, das hängt vom Motor ab, aber nicht bei 2-3mm Überstand.
Irgendwann killt es den KAT.
Und das mit dem aufschäumenden Öl ist Heutzutage auch kein wirkliches Thema mehr.
Vernünftiges Öl hat Additive drin, die auch dieses verhindern.
Zitat:
Original geschrieben von jimmy007
Leider ist der letzte Schluck Öl beim Einfüllen dann doch fast immer etwas mehr als gewollt und beim Peilstab sind es dann 2mm mehr Inhalt.
Ist aber gar kein Problem, das ist innerhalb der Toleranzen.
Sonst müsste sich jeder sofort Sorgen machen, wenn er durch eine Kurve fährt, da sich das Öl dann auch zu einer Seite verlagert und auf dieser kurz ansteigt.Wo genau die kritische Grenze ist, kann man schlecht sagen, das hängt vom Motor ab, aber nicht bei 2-3mm Überstand.
Irgendwann killt es den KAT.Und das mit dem aufschäumenden Öl ist Heutzutage auch kein wirkliches Thema mehr.
Vernünftiges Öl hat Additive drin, die auch dieses verhindern.
Was soll denn das bitte für ne Aussage sein.
Sowas kommt zustande wenn jemand schon in der Theorie nicht richtig aufgepasst hat und ne Ölwanne auch noch nie von innen gesehen hat .....
@mida
Erklär mir doch bitte, was du damit meinst.
Ich bin sicher kein Profi und habe in elektronischen Vorgängen einige Defizite, aber rein mechanisch würd ich schon sagen, dass ich weis was Sache ist.
Und Motoren hab ich auch schon ab und an mal zerlegt und weis wie die Teile im Einzelnen aussehen.
Daher würde mich interessieren, was du damit meinst
Zitat:
Original geschrieben von mida
Was soll denn das bitte für ne Aussage sein.
Sowas kommt zustande wenn jemand schon in der Theorie nicht richtig aufgepasst hat und ne Ölwanne auch noch nie von innen gesehen hat .....
Die Ölwanne ist von den Maßen her größer, als der Freiraum im Motorblock, dadurch wird ein hin und herschwacken über die Grenzen verhindert, das ist klar, aber das funktioniert nur so lange bis man die Wanne über diese Grenze befüllt hat, dann schwack es wieder über, aber das passiert halt nicht bei 2-3 mm überstand, sondern sicherlich erst bei weit > 1 cm, eher gute 2 cm.
Was anderes hab ich nicht gesagt und möchte gern wissen, was du sonst meinen könntest.
Denn rein mechanisch gesehen ist ein Motor eine recht simple Konstruktion.
Ich bezog mich auf die Aussage mit hin und her schwappendem Öl. Das mag evtl. bei Unterschreitung der MIN-Grenze ein Thema sein, nicht aber bei MAX wo ja eh schon mehr als zuviel drin ist.
Hier sind 2 Dinge wichtiger und können zu Schäden führen.
- Ölwerfgrenze, das ist der Punkt wo soviel Ölnebel umhergwirbelt wird und sich mit den Blow-by Gasen vermischt und durch die KGE der Verbrennung zugeführt werden. Die Folge kann ein Schaden am KAT sein. Man muss dazu sagen, dass Ölabscheider (falls überhaupt vorhanden) eigentlich nie einen 100% Abscheidegrad gegen Feinöl haben. Sehr gute Abscheidegrade haben Vlieswickel und Zyklone. Erstere kommen im PKW-Bereich eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz da es ein Serviceteil ist. Zyklone haben ihr Max. immer bei einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit, aber auch auch dort ist dies meist ein mieser Kompromiss zwischen Abscheidegrad und delta P. Oftmals hat man bei der Auslegung nur 10-20 mbar Saugunterdruck zur Verfügung, bräuchte aber für eine effektive Abscheidung locker 30-40 mbar. Dann geht da halt einfach nicht mehr als 60-70%.
Dann gibts noch elektrostat. Abscheider und Zentrifugen. Da möchte ich nicht näher drauf eingehen weil ich mich mit den Teilen zu wenig auskenne. Dann gibts noch Exoten wie der Multitwister von Reinz (afaik MTZ 12/05) und Löffelabscheider von Knecht und Bruss. Kommen aber im Abscheidegrad max. auch nur an die Regionen eines Zyklons.
Und für Groböl gibts Labyrinth oder Schwerkraftabscheider. Aber gegen Feinöl wie mans vorwiegend hat sind die eigentlich nutzlos.
Fazit: Je mehr Öl aufgwirbelt wird desto mehr Öl gelangt unweigerlich über die KGE in en Brennraum und führt früher oder später zur Schädigung des KAT´s.
- Des weiteren führt ein Ölstand über MAX zu Ölverschäumung, wann genau dieser Punkt erreicht ist weiß im Grunde nur der Konstrukteur der Wanne. Dies ist auch abhängig vom Hersteller, ich hab mal gehört dass die DC Definition mit max. zul. Ölverschäumung von 15% bei 35° Schwenklage strenger sein soll als das was VW für MIN und MAX Grenzen definiert hat. Kann das aber nicht mit Sicherheit belegen. Logisch ist aber dass durch einen höheren Ölstand (und natürlich auch bei sehr niedrigem, dort ist aber die Ursache dass die Ölpumpe tatsächlich beginnt in Schwenklage Luft anzusaugen) die Verschämung zunimmt und der Öldruck abnimmt. Es äuft gerade noch ein anderer Thread wo es fast ums gleiche geht und dort schrieb ich das schonmal mit dem Kettenspanner durch zu hohen Ölstand. Für die Auslegung von MIN- und MAX Grenzen im Schwenkkreis wird btw. ein speziell formuliertes Schaumöl genommen. Jedes Öl hat zwar Additive um dies zu reduzieren, aber ein Öl dass gar nicht schäumt gibt es meines Wissens bisher nicht. Von daher stimmt es nicht dass das heutzutage keine Rolle mehr spielt.