Zu unrecht Bußgeldverfahren aufgebrumt, aufgrund einer Lüge der Polizei
Hallo Leute hoffe man kann mir hier weiterhelfen.
Ich und ein Freund sind am 24.03.2017 um 23:15uhr von einer Streife mit zweimann Besatzung angehalten wurden.
Kurz zuvor musste mein Kollege stark abbremsen da die Straße überquert wurde von einer Dame die rot hatte und mit einem Handy in der Hand, als wir weiter fuhren und kurz zuvor den Streifenwagen gesehen haben, wie dieser einen Parkplatz passierte um sich dort zu wenden bzw zu drehen sind diese uns hinterher und haben uns angehalten.
Vorab der Parkplatz nicht beleuchtet, die Straße nur mit einer Laterne in Fahrtrichtung ausgestattet mit einem orangenen Farbton.
Desweiteren habe ich aufrecht gesessen.
Desweiteren haben diese uns letztendlich angehalten und nicht wie gedacht die Dame die zu Fuß über rot ging, als wir gebeten wurden sind rechts anzuhalten, begab sich die Polizistin zum Fahrerfenster meines Kollegen bevor diese sich überhaupt vorstellen konnte, konfrontierte ich sie damit ob diese nicht gesehen haben wie die frau über rot lief und wir diesbezüglich stark bremsen mussten.
Direkte Antwort der Polizisten dies soll nicht mein Problem sein, es sei viel schlimmer nicht angeschnallt in einem PKW zu sitzen, perplex und schockiert haben wir beide aus der Pistole geantwortet das ich angeschnallt gewesen bin und diese auch die ganze zeit war.
"seid ich meinen Lappen have, fahre ich nie unangeschnallt Auto"
Nach ungefähr einer Stunde Kontrolle, meinte sie zu mir ich bekomme Post von der Stadt, und kann dieser Sache Widerspruch einlegen.
Bußgeld kam am 30.03.2017 bei mir an mit einer Höhe von 58,80€.
Ich Widerspruch eingelegt und am 07.06.2017 Antwort bekommen das dieser nicht entgegengenommen werden kann, sprich Bußgeldverfahren kann nicht zurück genommen werden.
Punkt 1: die Behörde hat nur eine Stellungnahme der Polizei angefordert, nicht die meines Kollegen, der das Fahrzeug gefahren ist.
Punkt 2: behauptet die Polizei mir ein verwarngeld von 30€ angeboten zu haben was ich abgelehnt haben soll, was nicht stimmt.
Punkt 3: es konnte deutlich gesehen werden, dass sie nicht angegurtet waren. Dies war auch unter anderem dem Umstand geschuldet, dass Sie sich in dem Moment vorbeugten.
Ich war gerade sitzend im Auto, und selbst angeschnallt kann man sich vorbeugen.
Punkt 4: der fahrzegverkehr wurde gezielt beobachten, der FUSTKW (denke die Bedeutung soll das vom dienstfahrzeug sein) lief, die Scheinwerfer waren eingeschaltet und leuchteten die vor ihnen liegende Straße aus.
Was auch nicht stimmt denn das Fahrzeug für vorher 4 Autos vor uns, stand an der roten ampel, als diese grün umschlug überquerten diese Beamten die Kreuzung, und Bogen in den dunklen Parkplatz ab um sich dort zu drehen, wie ich vermute und der Kollege da diese uns gesehen haben und gezielt uns anhalten wollten da tiefer breiter lauter.
Jetzt soll ich den Wiederspruch zurücknehmen da ansonsten das ganze zur Staatsanwaltschaft geht, soll für eine Lüge 58,80€ bezahlen, habe keine rechtsschutz und bin Azubi (zweite ausbildung)
Das kann doch nicht wahr sein, kennt sich hier jemand aus, oder hat selbst sowas erlebt.
Will diese 60€ nicht zahlen, da diese Behauptung der Polizei aus frechen gestunken und gelogen ist.
Lieben Gruß.
Beste Antwort im Thema
Was ich machen wuerde, sollen sie zum Staatsanwalt geben die Sache. Wegen 58 Euro wird er eher einstellen.
Das andere, haettest ihn nicht gleich Neunmalklug vollgesabbelt, sondern dir erstmal angehoert was er will. 😉
128 Antworten
Du scheinst ja eine sehr kurze Zündschnur zu haben, südländisches Temperament nehme ich an.
Das mit dem Erwachsenwerden war bestimmt nicht als Beleidigung gedacht. Es ist das Privileg von Kindern und Heranwachsenden, auf vollkommener Gerechtigkeit zu bestehen.
Erwachsene wissen es besser. Die Welt ist weder tiefschwarz noch blütenweiß, die Welt ist grau.
Mal hellgrau, mal dunkelgrau.
Mach was draus, aber reg dich nicht wegen jedem Kleinscheiß auf. Kriegst nur schlechte Laune, ohne dass sich was ändert...
@TE
Versuche mal, Dich selbst halbwegs neutral einzuschätzen. Wenn Du im realen Leben ähnlich emotional reagierst wie hier im Forum - was man wirklich verstehen kann -, dann bist Du eher kein Mensch, der eine solche Gerichtsverhandlung suchen sollte.
Zitat:
@Macal mm50 schrieb am 11. Juni 2017 um 21:25:11 Uhr:
@AMengeIch habe einen Ordner im Schrank, mit verwarngeldern und Bußgeldern alles immer gezahlt alles seiner Richtigkeit gewesen, direkt ohne zu meckern überwiesen oder vor Ort per Karte gezahlt nur dieses stimmt es nicht.
Zumal nicht nur meine Kinder sondern auch eine schwangere bekannte bei gewesen ist, sowie dessen Mann und ein guter gemeinsamer Freund und ich nicht Verantwortung dafür tragen möchte bei einem Unfall schuld daran gewesen zu sein, das mindestens einer schlau dachte und in ein auto einsteigt was wenigsten dieses hat.
Abgesehen vom optischen Zustand der Fahrzeuge, in so schon zusammen gebastelten Autos habe ich nen Bogen drum gemacht.
Wie jetzt? Nen ganzen Ordner voll mit Verwarn und Bußgeldern? Klarer Fall, du bist bekannt. Wenn die dich sehen, dann wissen die das immer was Faul ist.
Und mit was fuer einem Auto bist du Unterwegs gewesen wenn da die Bekannte, Freunde und deine Kinder mit Dir noch Platz hatten? Ich hatte ja schon bei meiner ersten Antwort geschrieben das es ein Fehler war den Polizisten sofort anzublaffen. Je mehr du hier schreibst und ueber dich bekannt wird, desto besser bekommt man ein Bild ueber dich und dem Ablauf bei der Kontrolle. Deswegen aendere ich jetzt meine Meinung und Rate dir lieber die 58 Euro zu zahlen und damit deinen Ordner zu vervollstaendigen.
Zitat:
@Macal mm50 schrieb am 11. Juni 2017 um 23:08:11 Uhr:
Erwachsen bin ich, weiß nicht wie ich das werten soll als dämliche Beleidigende Aussage, oder als rede Wendung.
Ich wuerde das als gut gemeinten Rat auffassen an deiner Stelle. Du scheinst ziemlich schnell ueberzureagieren.
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Ich habe eine Ordner da ich bis jetzt jeden aber auch nicht ernstzunehmenden Zettel aufbewahrt habe, nen Ordner haben kann jeder, aber was drin ist ist die andere seite der Marke nen ganzen Ordner voll kann auch halb voll bedeuten immer eine ansichtssache wann voll bei jemanden beginnt, und wie gesagt teuerste Geschichte waren 128€ sonst immer nur Falschparken/parkzeit parkzeit überzogen oder wegen knappen 10kmh zu schnell.
Nein bin kein südlich abstammender Mensch, sondern deutscher.
Nein mein Temperament geht nicht schnell hoch, sondern nur bei solchen Angelegenheiten wo man meint mir eine Lüge zu unterstellen.
Zum Thema welches Fahrzeug ich genommen habe, um alle rein zu bekommen in der Türkei, gibt es auch hier diese Fahrzeuge, dreier sitzbank in der Mitte drei hinten zwei vorne, normale Taxis die hier nicht zu finden sind, aber von Autohersteller die auch hier anwesend sind, Citroen, vw, Ford, usw.
Alle mit Gurt, und dem ganzen Kram wie unsere Autos auch haben.
Ablauf der Kontrolle kann man sich gerne vorstellen wie man möchte, nachdem die "nette" Polizistin diese Behauptung aufstellte wurde ich auch alles andere als nett.
Hier nur im Anhang als Beispiel eines dieser Fahrzeuge, die hatten vorne zwei sitze direkt dahinter drei, dahinter direkt nochmal drei macht also 8 sitze abzüglich Fahrer 7
5 Erwachsene + 2 kinder = 7 Personen
Sprich passten alle rein, viele hatten Gurte, aber diese waren nicht leicht gängig wie Butter, sondern auch viele schwer. Und selbst diese habe ich vermieden.
Zitat:
@cocker schrieb am 12. Juni 2017 um 07:01:09 Uhr:
Pokern und vor Gericht gehen kann deutlich teurer werden.
Man kann noch während der Verhandlung den Einspruch zurücknehmen. Ob das aber die Zeit wert ist, steht auf einem anderen Blatt, denn wie ich das so sehe, ist aus dem Verwarngeld mit dem Aufschlag von 28,50 ein Bußgeld geworden.
Ja so ist es aus verwarngeld ist ein Bußgeld geworden, aber dieses verwarngeld wurde mir nichtmal angeboten.
Ach das kommt mir leider nur zu bekannt vor. Die haben extra geprüft, ob ich wirklich alleine im Auto sitze, bevor die mich rausgewunken haben. Quote war wohl nicht erfüllt. Waren meine ersten Punkte überhaupt. War echt sauer und auch der Anwalt konnte nichts machen. Es waren eben Beamte, die sind glaubwürdiger als der Autofahrer, der sich rauswinden will. Hat mich sehr geärgert.
Zitat:
@Macal mm50 schrieb am 12. Juni 2017 um 06:07:52 Uhr:
Hier nur im Anhang als Beispiel eines dieser Fahrzeuge, die hatten vorne zwei sitze direkt dahinter drei, dahinter direkt nochmal drei macht also 8 sitze abzüglich Fahrer 7
5 Erwachsene + 2 kinder = 7 Personen
Sprich passten alle rein, viele hatten Gurte, aber diese waren nicht leicht gängig wie Butter, sondern auch viele schwer. Und selbst diese habe ich vermieden.
Was hat denn jetzt ein türkisches Taxi mit dem Corsa b, mit dem du und dein Kumpel unterwegs wart, zu tun?
Bleib sachlich, auch wenn man dir was falsches vorwirft. Rumpöbeln ist da nicht zielführend.
Mal eine Frage, als die Polizistin dir vorgeworfen hat nicht angeschnallt z sein. Hast du ihr da den angelegten Gurt gezeigt, und wenn ja, was hat sie dann dazu gesagt?
Gruß,
der_Nordmann
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 11. Juni 2017 um 21:16:52 Uhr:
Zitat:
@AMenge schrieb am 11. Juni 2017 um 21:12:26 Uhr:
Aber ein kaum tauglicher.Wie ist das in modernen Autos ?
Muss man nur etwas ins Gurtschloss stecken, oder muss der Gurt noch zusätzlich ausgezogen werden ?
Wäre ich Ingenieur würde ich das entwickeln. Sitzbelegung, Belegung Gurtschloss und Gurt ausgezogen auf einen realen Wert.
Letztendlich reicht es, die Gurtzunge ins Schloss zu stecken.
Die muss aber nicht zwingend an einem Gurt dranhängen ...
EDIT: zu spät 😉
Zur Sache:
nachdem was hier alles vom TE geschrieben wurde, würde ich auch dazu raten, das Bußgeld zu bezahlen.
Man darf sich bei Polizeikontrollen nicht zu emotionalen Handlungen hinreissen lassen, und sollte stets sachlich bleiben.
Wenn man meint, dass ein Sachverhalt nicht richtig dargestellt wurde, kann man sich auf dem Anhörungsbogen dazu äußern. Es ist immer eine Abwägung, was einem die Sache wert ist (es kostet halt Geld).
Eine Garantie, dass man dann "unbeschadet" aus dem Fall herauskommt, ist das natürlich nicht.
Mann sind das wieder kurze Seiten in einigen Threads heute. 😁
Ich würde da einfach Widerspruch einlegen und schauen was passiert.
Brauchst du doch keinen Anwalt. Vor einem Richter schilderst du dann die Situation. Zeuge ist ja auch vorhanden.
So teuer wird das nicht und einfach hinnehmen würde ich das auch nicht.
Geld kostet doch nur der Anwalt.
Gruß Metalhead