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WVA9 Bandit 1200 K1 Kupplung rutscht

Suzuki SV 1000
Themenstarteram 1. September 2018 um 13:07

Moin Moin,

ich habe vor einer Woche eine Bandit 1200 K1 für meine bessere Hälfte gekauft. Probefahrt und Heimfahrt (ca 10km) liefen problemlos. Heute habe ich dann nach einigen kleineren Arbeiten die erste große Erprobungsfahrt unternommen. Nach ca. 40km kam dann das große erwachen. Die Kupplung kam immer später bis sie dann angefangen hat zu rutschen und schließlich gar nicht mehr packte. Nach längerem Fluchen und gucken (ca. 20 Minuten) kam der Druckpunkt langsam wieder und ich konnte die Heimfahrt langsam antreten. Mehr wie 80 waren aber nicht drin. Bei geringstem Gas fing sie wieder an zu rutschen. Bin dann an der Garage angekommen. 1Std. später war anscheinend alles wieder normal. Druckpunkt wie gewohnt. Weitere Fahrten wollte ich dem Moped allerdings nicht mehr zutrauen.

Laufleistung ca 32000km, Ölwechsel 07/18

Kann mir jemand bei meinem Problem helfen?

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29 Antworten

Welches Öl ist rein gekommen?

Themenstarteram 1. September 2018 um 13:15

Castrol Power1 Grand Prix 10W-40

Ok, zumindest ist das ein Motorrad-Öl mit Jaso MA Zertifizierung. Welche kleineren Arbeiten hast Du denn durchgeführt??

Themenstarteram 1. September 2018 um 13:35

In diese Richtung gedacht habe ich die Kupplungsflüssigkeit erneuert.

Vorratsbehälter ,mit Dot4 überfüllt, dann drückt sich die Kupplung bei Erwärmung selbst ?

Ansonsten ist die Hauptursache für rutschende Kupplungen in ermüdeten Druckfedern zu suchen.(Verschleißlänge beachten)

Edit:

@Jetta

Daran sollte es eigentlich nicht liegen... Luft im System würde eher das Gegenteil bewirken. Nämlich, dass die Kupplung nicht richtig trennt.

 

Sonst irgendetwas gemacht?

 

Welches Öl war denn vorher drin?

 

@Micha

Könnte sein...

Themenstarteram 1. September 2018 um 13:42

Vorratsbehälter steht Mittig. Von diesen Federn habe ich nach Google Recherche auch schon gelesen. Meinst das es dann trotzdem Wärmeabhängig ist?

Themenstarteram 1. September 2018 um 13:44

Ich habe den Ölwechsel nicht selbst gemacht. Das hat der Vorbesitzer erledigt und mir den Rest mitgegeben.

Na wenn der Vorbesitzer teilsynthetisches Öl benutzt hat, wird wohl vorher auch jenes drin gewesen sein..

 

Die Frage ist:

War die Kupplung schon vorher im Brötchen? Hat der Verkäufer etwas verschwiegen?

Themenstarteram 1. September 2018 um 13:50

Das weiß man ja nie. Aber bei 32000km sollte die Kupplung ja noch nicht verschlissen sein. Es scheint aber echt stark von der Temperatur abhängig zu sein. von km 5-10 heute konnte ich ja mit vollgas ab 2000 umdrehungen hoch drehen. Und zum schluss konnte ich den ersten gang ausgekuppelt im stand halten. 20 minuten später konnte ich mich wieder bewegen.

Wetere Möglichkeit ist unsaubere Flüssigkeit ,Sediment, Gummiabrieb und verstopfte Rücklaufbohrung im Vorratsbehälter.Wenn du weiterfährst, dann benötigst nicht nur neue Federn und Lamellen.

Auch die Stahlscheiben bekommen dann Anlauffarben und Verzug.

Vollsyntheseöl soweit nach Jaso Ma ist kein Problem, fahre ich seit 96.(Castrol Racing 10W-50)

Themenstarteram 1. September 2018 um 14:02

Ok, das werde ich noch mal prüfen und ggf reinigen. Würdet ihr raten nur die Tellerfedern zu tauschen oder gleich die komplette Kupplung? Wollte es dann gerne nur einmal aufmachen.

Kupplung kann man ohne Ölablassen auf dem Seitenständer ausbauen.

Im Handel gibt es um 10% verstärkte Federn, vorher die alten messen.Reibscheiben immer tauschen wenn sie durchgerutscht sind.Stahllamellen müssen plan sein-auf Glasplatte, Richtplatte prüfen.Neue Deckeldichtung mit Hylomar einbauen.

Themenstarteram 1. September 2018 um 14:41

Alles klar. Vielen Dank. Ich werde es wohl dann komplett tauschen. Das komplette Set liegt bei 130-150€. Dann sollte ja auf jeden fall für lange Zeit ruhe sein.

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