wieviel Nachlass beim gebrauchten???

BMW 3er E46

Hallo.

Bin zur Zeit auf der Suche nach nem schönen Gebrauchtwagen und würd gern wissen, welchen Spielraum die Händler zur Zeit haben / wieviel Nachlass (in Prozent) man erzielen kann.
Habt Ihr da irgendwelche Erfahrungen die mir weiterhelfen können??
Sollte ich eher die kleinen Händler anlaufen (evtl auch keine🙂???) oder sollte ich es lieber bei den NL probieren, wo hab ich mehr Erfolg??

Hab ja schon viel über den Nachlass beim Neuwagen gelesen, aber leider nix über die Gebrauchten... 🙂

Danke schonmal für eure Antworten.

15 Antworten

Das ist wohl von verschiedenen Faktoren abhängig...

Wenn Du das Fahrzeug finanzieren möchtest, dann ist eher kein Nachlass drinnen. Beim Barkauf eher. Dann kommt es auch noch auf das Fahrzeug, dass Du kaufen möchtest, an. Einen uni-schwarzer 330Ci mit Serien-Stoffsitzen, AHK und sonst ohne Extras will der Händler sicher so schnell wie möglich vom Hof haben (ebenso wie alle seltsamen Farben und Ausstattungsvarianten).

Die Größe des Händlers spielt wohl keine Rolle, eher wie lange der Wagen schon im Verkaufsraum steht.

ich kann dir gerade mal meine erfahrung posten.. und zwar hab ich den händler von 17.000 auf 16.000 € runter gehandelt..

kannst ja mal in ner schwacke liste schauen.. da steht händler ek und händler vk drin.. klar das ist dann nicht die komplette spanne, da sie ja auch kosten haben, wie garantie etc. aber da hättest zumindest mal nen richtwert....

hier mal n link zu ner schwacke liste..

http://eurotax2.schwacke.com/.../koop_einstieg.php?koop_id=561C89FB9F

btw.. ich hab den händler erstmal runter gehandelt und dann über die finanzierung ( bei bmw ) geredet.. und dann hab ich ihn mal gefragt ob von der preis spanne egal is ob mit finanzierung oder ob mit bargeld.. der meinte sei egal.....

Zitat:

Original geschrieben von Tirreg


...
Wenn Du das Fahrzeug finanzieren möchtest, dann ist eher kein Nachlass drinnen. Beim Barkauf eher.
...

Das stimmt heutzutage so auch nicht mehr. Wenn die Finanzierung über die AUtobank läuft, bekommt der Verkäufer i.d.R. sogar noch eine Provision dafür. Meine Erfahrung ist, dass der Preisnachlass eher unabhängig von der Finanzierungsart ist.

Bei Gebrauchtwagen lässt sich ein Richtwert aber noch schwerer sagen als beim Neuwagen.

McFly

Auch wenn mans eigentlich nicht so pauschal sagen kann, eben wegen der oben angesprochenen Faktoren:

Von 17 TEUR auf 16 TEUR sehe ich als realistisch an, mehr Spielraum kann ich mir nur schwer vorstellen. Denn wenn ein Händler hier 10% Spielraum hätte, würde er meiner Meinung nach nen "Abzocker-Verkaufspreis" ausgeschrieben haben...

Ne Vernünftige Kalkulation sieht nach meiner Meinung UNGEFÄHR so aus:

Einkaufspreis
+ Check
+ Aufbereitung
+ sonst. Kosten
+ ein paar Euro Gewinn
+ 500,- EUR Nachlasspolster 🙂
= Verkaufspreis

Einfacher als Geld zu bekommen ist es wohl, wenn du z.B. versuchst, ne Werkstattgutschrift oder die berühmten Fußmatten zu bekommen...

Gruß
Jan

PS: Die Kalkulation setzt natürlich einen Marktgerechten und nicht zu hohen Einkaufspreis voraus 🙂

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anstatt 24.450€ für 23.450

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Ich hab jetzt ein Auto gekauft.
318ci Coupe FL silber. EZ 07/03. Ausstattung ziemlich Serienmäßig bis auf Navi und Sitzheizung aber innen ein Top Zustand bis auf ein starker Geruch nach Rauch.
Als ich das ansprach, nahm der Verkäufer mir mit einer Ozonbehandlung den Wind aus den Segeln.
Von 16.900€ auf 16.500€ runtergehandelt. Aber dafür mit Winterreifen und noch kleinkram als Zubehör.
Es gibt halt nicht viele solche Coupes.
Ich würde sagen, ca 500€ sind immer drinnen. Selbst 1000€ sind realistisch.
Ich denke auch, dass du es einfacher hast, wenn du sagst, du möchtest die nächste Inspektion oder Ölwechsel kostenlos.

Moin zusammen,

der Nachlaß regelt ergibt such aus der Kalkulation. Heute sieht es doch generell so aus, das jeder für sein gebrauchtes Schätzchen viel Geld haben möchte, aber wenig bezahlen will/kann. Da nehme ich mich nicht aus, aber den finanziellen Puffer drückt dieses erheblich.

In diese Kalkulation spielen folgende Faktoren rein:

Einkaufspreis
Aufbereitung
Instandsetzung
Kalkulatorische Lagerfinanzierung
Verkäuferprovision
Ausgleich des Wertverlustes bei Standzeiten.
Umlagen auf Miet und Personalkosten etc.

Wie hatten damals ein Polster von ca. 500 - 600 DM !!!! Danach lagen wir über alles bei einem glatt durchlaufenden Posten.

Anders schaut es aus, wenn man sich einen Langsteher kauft, oder ein im Markt nicht gängiges Fahrzeug.

Der Trick, ich komme mit der DAT Bewertung und mache Druck zieht eher wenig, denn dieses Fahrzeug das dort steht gibt es nur einmal und wenn man danach fragt weiß der Verkäufer das der erste Schritt von AIDA bereits getätigt ist.

Generell werden die Gebrauchtwagenpreise nach Prognosen wieder etwas naziehen und stabiler werden, spätestens nach Einführung der höheren MwSt. ist ein deutlicher Trend zum jungen gebrauchten prognostiziert.

Warten wir es mal ab.

Viele Grüße aus HH

Tom

Der 12 Jahre Automobile verkauft hat.

ich denke mal, vor dem 1.1 werden die Händler für die Gebrauchten, die vorher in Firmenbesitz waren bereitwilliger Rabatt geben.

Nabend,

ich kaufe fast immer Fabirkatsfremd. Heißt, wenn ich einen BMW will, schaue ich mir die Datenbank der großen Mercedesniederlassungen im Umkreis an, oder VW.... Habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen mit gemacht.

Grüße

BEN

@ benprettig,

ich kaufe lieber direkt beim BMW Händler ein Fahrzeug das aufgrund einer Neuanschaffung in Zahlung genommen wurde, denn oft stehen Fremdfabrikate nicht ohne Grund zB. beim VW Händler.

Ich muß da TomHBG zustimmen, alle anderen Meinungen sind doch eher spekulativ, ohne jemandem nahetreten zu wollen. Doch richtig wissen wie der Hase läuft, kann man nur wenn man selbst Neu- oder in dem Fall Gebrauchtwagen verkauft hat. Meine Erfahrung sagt: alle Fahrzeuge die einen großen Käuferkreis ansprechen (d.h. beliebte Außenfarbe, gute Ausstattung, wenig Kilometer, scheckheftgepflegt, unfallfrei usw.) sind nur sehr schwer verhandelbar, d.h. die Gefahr, dass das Auto lange auf dem Hof bleibt ist eher gering.

Gute Rabattquoten versprechen solche Autos, wie z.B. BMW 325 CI Coupe in feuerwehrrot, Handschalter, ohne Ausstattung, ATU gepflegt, und schön viel Kilometer. Jetzt nicht auf mich hereinbrechen,es gibt auch Menschen die würden solch ein Auto kaufen, aber eben nicht die breite Masse.

Doch was den Preis nach wie vor am meisten beeinflussen kann, ist das Auftreten des Kunden gegenüber dem Verkäufer. Und das gebe ich jedem gerne schriftlich:

Möchte ein arroganter, besserwissender Kunde auch den größten Langsteher kaufen, er würde bei den meisten Verkäufern nicht mal nen Verbandskasten als Zugabe bekommen.
Denn viele vergessen auch Autoverkäufer sind nur Menschen, wenn man Sie höflich und zuvorkommend behandelt, hat man gleich ganz andere Chancen.
Ich kann es sagen, denn seit dem ich berufstätig bin, mache ich nichts anderes als Autos verkaufen.

Trotz allem der beste Job der Welt...

Zitat:

Original geschrieben von matze0903


Doch was den Preis nach wie vor am meisten beeinflussen kann, ist das Auftreten des Kunden gegenüber dem Verkäufer.

Ja, das ist doch nahezu überall so... Leider vergessen das viele Leute. Auch ein "arrogant" wirkender Autoverkäufer (die gibts leider immernoch viel zu häufig) hätte bei mir schlechte Karten ein Auto zu verkaufen. Dafür gibt es genügend andere, die gleiche oder sogar bessere Angebote haben und bei denen ich mich zusätzlich noch wohl fühle...

Zitat:

Original geschrieben von matze0903


Trotz allem der beste Job der Welt...

Momentan hätte ich das als Außenstehender nicht gedacht... Ich hätte die Branche eher in ner "kleinen Krise" gesehen... Ok, die MwSt könnte gerade eine Rolle spielen aber grundsätzlich... 🙂

Gruß
Jan

Zitat:

Original geschrieben von matze0903


Ich muß da TomHBG zustimmen, alle anderen Meinungen sind doch eher spekulativ, ohne jemandem nahetreten zu wollen. Doch richtig wissen wie der Hase läuft, kann man nur wenn man selbst Neu- oder in dem Fall Gebrauchtwagen verkauft hat. Meine Erfahrung sagt: alle Fahrzeuge die einen großen Käuferkreis ansprechen (d.h. beliebte Außenfarbe, gute Ausstattung, wenig Kilometer, scheckheftgepflegt, unfallfrei usw.) sind nur sehr schwer verhandelbar, d.h. die Gefahr, dass das Auto lange auf dem Hof bleibt ist eher gering.

Gute Rabattquoten versprechen solche Autos, wie z.B. BMW 325 CI Coupe in feuerwehrrot, Handschalter, ohne Ausstattung, ATU gepflegt, und schön viel Kilometer. Jetzt nicht auf mich hereinbrechen,es gibt auch Menschen die würden solch ein Auto kaufen, aber eben nicht die breite Masse.

Ich habe doch nichts anderes gesagt 😉

Zu den arroganten Käufern: Es gibt genauso viele arrogante Verkäufer, die meinen, nur weil sie eine Premiummarke verkaufen, seien sie selbst auch automatisch was besseres.

Bestes Beispiel: War mit meinem Vater zusammen seinen A6 kaufen. Bei dem einen Händler war ein Verkäufer, der noch nicht mal 20 war und der quatschte uns voll, was der Wagen alles haben müßte. Ohne großes Navi werden sie den gar nicht wieder los, Individualleder, blablabla. Tat bei der gewünschten Ausstattung meines Vaters (und da war alles wichtige dabei was gut und teuer ist 😉) richtig mitleidig, als wolle er gleich von seinem privaten Geld ein paar Euros dazugeben, dass es auch für die obligatorischen 18 Zöller und das Individualleder reicht. Wir haben ihn dann gefragt, was er für ein Auto fährt - war ein Scirocco 😁 😁 Mein Vater hat ihn dann nur noch gefragt, ob er dort auch Individualleder und großes Navi hätte und sind gegangen. 😛

Autokauf ist wie alles im Leben - wenn man arrogant und respektlos ist oder auf dicke Hose macht, kommt man nicht weit (und das gilt für Käufer und Verkäufer).

hab mir grad n E46 gekauft.
Sollte 16.000€ kosten.

Hab ihn runtergehandelt auf 15.200.

Folgendes war dabei / konnte ich raushandel

- Neue Winterreifen dazu
- Ölinspektion die in 2.000 km fällig gewesen wäre
- neuste Navi DVD
- Zulassung inkl Nummern
- TÜV / AU neu

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