Wie würdet ihr euren Traumsportwagen bauen?
Guten Tag...
Laut meinen Eltern war mein erstes Wort "Porsche", ob es Schicksal oder reiner Zufall war weiß ich nicht. Fakt ist, dass ich seither ein Auto- und Techniknarr bin.
Deshalb habe ich mich bei meiner Berufswahl (KFZ- Mechatroniker) nicht für das entschieden was mir wo möglich mehr Geld eingebracht hätte (Bankkaufmann od. Immobilienmarkler) sondern, für das was mir am meisten Spaß macht.
Mein Traum ist es später einmal eine eigene Automarke zu gründen, welche Fahrzeuge nach meinen Visionen fertigt! Und Träume sind dazu dar um sie zu verwirklichen! Meine Vorbilder sind hier einmal Alois Ruf (Ruf Automobile) und Bodo Buschmann (Brabus), wobei ich bei letzterem die Geschäftsidee beeindruckender finde als die Fahrzeuge an sich. Ganz klar dass ich mit einem Gesellenbrief da nicht sehr weit kommen werde, weshalb ich nach meiner Ausbildung mein Fachabi nachhole und dann Motorenbau oder allgemeine Fahrzeugkonstruktion studieren möchte. Krönen würde ich diesen Werdegang mit einem, Meisterbrief. Zwar mag dies ein wenig überflüssig erscheinen wenn man schon Dipl. Ing. ist und dann einen Meister macht, welcher eigentlich unter dem des Dipl. Ing. steht. Wichtig ist mir hierbei aber das „Theoriewissen“ mit den dementsprechenden Praxiserfahrungen zu vereinen. Manchmal frage ich mich ob manch ein Dipl. Ing. sich bewusst ist was er da gerade Konstruiert, bzw. sich auch mal Gedanken über eine gewisse Wartungsfreundlichkeit macht! Ein herrliches Beispiel hierbei ist ein Ölfilterwechsel eines Fiat Stilo, viel Glück und vor allem Geduld dem, der so was mal machen muss! Folglich würde ich in Bezug auf meine praktische Erfahrungen die Fahrzeuge Konstruieren.
Würde ich ein Fahrzeug bauen, so würde dies aufjedenfall ein Sport- oder Supersportwagen werden. Wichtigstes Ziel währe mir dabei, das Gewicht so niedrig als irgend möglich zu halten. Denn die reine Motorleistung hat sich heutzutage zu etwas, ich möchte mal sagen, inflationärem entwickelt. Ein Mercedes SLR mit 626PS schafft "gerade" einmal nur eine 7:52min auf der N-Schleife. Andersrum, ein Radical SR8 mit (im Vergleich zum SLR) nur 360PS fährt dieselbe Strecke fast eine Minute schneller, nämlich eine 6:55min momentaner N-Schleifenrekord. Ich weiß dass diese Rechnung nun sehr banal ist, aber ich wollte damit nur verdeutlichen wie wichtig der Leichtbau heutzutage im Sportwagenbau ist!
Wo der SLR McLaren 1768 Kg wiegt und das wohlgemerkt mit einem kompletten Carbonmonoque, hat der Radical SR8 nur mit circa 500 Kg zu kämpfen.
Aber eins ist mir auch klar. Diese zwei Fahrzeuge sind vom Schöpfergedanken so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Da ich ein Purist bin, liebe ich die Mechanik/Technik und hasse in gewisser Maßen die Elektrik/Elektronik, da diese das Gewicht enorm in die Höhe treibt, siehe S-Klasse, 7er BMW, Maybach etc.
Dennoch gibt es gewisse Innovationen die ich in meiner/meinen "Vision/en" von einem perfekten Sportwagen nicht missen möchte, aber ohne Elektrik und Elektronik nicht machbar währen, sodass ich hier in einen Zwiespalt gerate.
Meiner Meinung nach muss Purismus auch effizient sein, somit kann ich bei einem Supersportwagen der rein dafür ausgelegt ist Rundenrekorde zu erzielen auf Systeme wie ein ABS, ASR oder ein intelligentes Fahrwerk mit adaptiven Federelementen wie das IDS Plus Fahrwerk nicht verzichten. Wobei ich hier noch ein paar Abstriche machen müsste; ich würde in keinem meiner Fahrzeuge ein ESP verbauen, viel eher würde ich meinen Kunden ein kostenloses Fahrsicherheits- oder Performancetraining spendieren; davon hätten sie bei weitem mehr! Und wer dann noch kein Auto fahren kann, der sollte einfach die Finger von diesen Fahrzeugen lassen!
Ein gut eingestelltes ABS verzögert den Wagen besser als irgend ein Rennfahrer einen Wagen ohne ABS. Genauso das ASR. Wobei ich hier lieber auf den mechanischen Grip (z.B. mithilfe einer Differenzialsperre) Wert lege und hier der Mensch u.U. im Gegensatz zum ABS auf Dauer besser als die Elektronik sein kann.
Was das Bremssystem angeht, so habe ich großen Gefallen an den Keramikscheiben gefunden, noch viel besser aber finde ich die Idee von Delphi, ein Doppelscheibenbremssystem , perfekt währe natürlich eine Doppelscheibenbremse aus Keramik! Da aber bei der Verzögerung über den "Boden" man sehr bald eine Grenze erreicht, finde ich die Idee einer zusätzlichen Luftbremse (Heckflügel stellt sich beim Bremsen senkrecht auf), wie sie im Isdera Commendatore 112i oder Mercedes SLR (ich glaube auch McLaren F1) zu finden ist sehr gut, welche aber nur bei Verzögerungen aus hoher Geschwindigkeit effektiv funktioniert, dabei aber das Fahrzeug noch zusätzlich in der Spur stabilisiert!
Was die Materialauswahl angeht, würde ich natürlich nur das Beste nehmen. Carbonmonoque, Keramik oder Alu als Motorblock, je nachdem was leichter und letztendlich qualitativ besser ist. Kolben und Pleuel aus Titan usw. Karosserieteile aus Carbon, Kevlar und/oder GFK (Glasverstärkter Kunststoff). Felgen, wenn möglich auch aus Carbon (hab ich schon bei Motorrädern gesehen), wobei ich nicht weiß inwiefern das im Autobau umsetzbar ist, ansonsten eben Magnesium oder Titan.
Soweit das Kapitel Karosserie/Motor (in Bezug auf Leichtbau).
Was die Motorisierung angeht, so hätte ich hier auch ein paar sehr verschiedene und interessante Motorsysteme.
Das Konzept des Wankelmotors ist meines Erachtens perfekt, allerdings leider kaum ausgereift. Beim Hubkolbenmotor liebe ich die Hochgezüchteten Sauger wie z.B. den BMW CSL genauso wie Hubraum und Drehmomentmonster wie eine 427er (ci = cubic inch) Cobra.
Ich finde aber auch die vielfältigen Aufladungssysteme sehr interessant. Abgasturbolader gibt es in zig verschiedenen Versionen, wie z.B. G-Lader (VW), Registerturboaufladung (Porsche 959), Rootslader, bis hin zum Mix aus Turbo und Kompressor, dem mechanischen Radialverdichter von Alpina!
Da ich mich bei den Kompressoren nicht so gut auskenne, weiß ich nicht ob es da nun auch so viele verschiedene Systeme gibt wie beim Turbo. Was ich auch sehr gut finde ist der Mix aus Turbo und Kompressor, nicht in einem wie dem Radialverdichter, sondern als jeweils einzelnes Bauteil. Also einen vollwertigen Turbo und einen vollwertigen Kompressor, wie VW es in dem Golf GT nun verbaut, daran hatte ich vor dem Golf GT auch schon gedacht, aber nun nicht damit gerechnet das des so der Kracher werden würde, *grml* des hätte ich mir Patentieren lassen sollen. 😉
Da die Möglichkeiten so vielfältig beim Motorenbau sind, würde ich mich hier gar nicht auf ein spezielles System festlegen, sondern eher viele verschiedene Motorsysteme zusammenstellen und x beliebig in dem Fahrzeug verbauen.
Beim Antrieb schließe ich schon kategorisch den Frontantrieb aus, da man mit diesem System im Sportwagenbau auf keinen grünen Zweig kommt!
Hier die möglichen Konstellationen: Allrad/Mittelmotor oder Heckantrieb/Mittelmotor. vll. auch Allrad/Transaxlebauweise (Frontmotor Getriebe vor der Hinterachse, Bsp. Porsche 924, 944 und 928) sowie Heckantrieb/Transaxlebauweise. Ich finde zwar das SMG Getriebe von BMW, sowie die Cambiocorsa Schaltung von Maserati, bzw. von Ferrari sehr gut, da sie schneller schalten kann als der Mensch, aber diese Systeme wurden nun schon vom Doppelkupplungsgetriebe (DSG), oder auch Direktschaltgetriebe genannt, überholt. Was im Übrigen auch von Porsche in den ´80ern für den Rennsport entwickelt wurde!
Und natürlich sollte auch die Aerodynamik stimmen! Hierbei würde ich mich des „Groundeffects“ (Auto saugt sich mit einem speziellen Unterboden am Boden fest) bedienen. Diese Methode entwickelte man in den ´80ern für Formel 1 Fahrzeuge, wurde dann aber später wieder verboten. Durch den Groundeffect kann man sich u.U. ein großes Flügelwerk am Fahrzeug ersparen (bsp. Ferrari Enzo Ferrari oder F430), was natürlich der Aerodynamik sehr zu Gute kommt. Wie ich mal bei Gallileo gesehen habe verwendet man im Flugzeugbau eine spezielle Schicht als Außenhaut, welche der Haifischhaut nachempfunden wurde und man damit die Aerodynamik und somit den Spritverbrauch senken, bzw. die Effizienz erhöhen kann! Und was gut für die Luftfahrt ist, ist eigentlich auch gut für den Sportwagenbau…
Hier nun mal ganz "kurz" in Stichworten meine zwei Traumautos:
Modell "Purismus":
-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-keine überflüssige Elektrik/Elektronik.
-kein ABS, ASR oder ESP
-Differenzialsperre, mechanisches ASR!
-keine Airbags (dafür gibts Helme)
-eine reine mechanisch/technische Konstruktion
-Luftbremse
-Doppelscheiben-(keramik)bremse
-Cabonmonoque
-Verwendung der Leichtesten und besten Materialien.
-2 oder 4 Sitzer, tendiere aber eher zum 2 Sitzer
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Handschaltgetriebe
-Geschlossen oder offen, je nachdem was Aerodynamisch besser ist, bevorzuge aber geschlossene Variante.
-Verzicht auf alles was man nicht braucht!
-Anti Hopping Kupplung
-Gewicht: <700Kg
-Leistung: 300 - mechanischen Gripgrenze 700PS???!!!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis.
Modell "Innovation":
-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-ABS und vll. ASR
-Differenzialsperre
-Adaptive Federelemente
-DSG
-Luftbremse
-Doppelscheiben(keramik)bremse
-keine Komfortausstattung (Radio, Leder, Klima etc.)
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Anti Hopping Kupplung
-Verwendung der leichtesten und besten Materialien
-Carbonmonoque
-Geschlossene Version
-2 oder 4 Sitzer
-Fahrer- Beifahreraibags
-Gewicht: <1100Kg
-Leistung: 500 - mechanischen Gripgrenze 800Ps???!!! Der Gripaufbau sollte auch hier zum größten Teil mechanisch geschehen und vll. als kleine Hilfe ein "leichtes" ASR!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis
Soweit erst mal, bin schon fleißig am trainieren für meine Dipl. Arbeit in 10 Jahren 😁
Mit freundlichen Grüßen Tuscan
Ps.: Ich werde noch ein paar Dinge nachtragen, bzw. ergänzen wenn mir noch was Gutes einfällt!
Beste Antwort im Thema
omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen
btw.. der Thread hier is n halbes Jahr alt.. und das ganze nur wegen nem Werbepost wieder hochkramen? Schwach 😛
204 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 325i-touringE30
menno konni - seit ein paar tagen ist "nächstes jahr"... 🙄
oder gab es da eine von mir unbemerkte terminverschiebung??!?
ähm....räusper..... *verlegenschau*
ich glaube, ich lebe noch in 2005 😰 😁
Gruß
Konni
1400-1500 Kg zuviel?!
Zitat:
Original geschrieben von Delanye
Gewicht so um die 1400-1500kg, scheint mir einigermassen realistisch, gerne natürlich weniger.
Gewichtsverteiling eher hecklastig, aber sehr nahe an 50:50
Wenn du die Karosse kontinuierlich auf Leichtbau trimmst, d.h. nur Carbon/Kohlefaser etc. und du sonst auf komfort schnick schnack verzichtest, einen "kleinen" V10 Motor einbaust (Carrera GT V10 Motor 5,7l. 205 Kg), dann sollte doch eigentlich dieses Gewicht (1400-1500Kg) machbar sein?! Ich weiß nun eben nicht wieviel Kg so n Hybridantrieb ausmacht, leicht sein wird er sicher nicht, aber ich denke nicht das des dann auf 1800Kg zugeht?!
Naja, aber soviel Ahnung davon habe ich ehrlich gesagt auch nicht, ich kann nur Vergleiche mit anderen Fahrzeugen anstellen und mir dann eine eigene Meinung machen.
Gruß Tuscan
Moin
Das Konzept von Delanye klingt interessant. Hybridsysteme werden in Zukunft ein Thema sein. Allerdings wohl kaum 10-Zylinder mit 3 Litern Hubraum. Es geht ja eher in Richtung Downsizing.
@TVR-Tuscan
Ich finde es gut, dass du vor dem Studium eine Ausbildung machst. Ich studiere selber Fahrzeugtechnik und habe gerade zu Beginn des Studiums praktische Erfahrungen vermisst. Wenn man dann im ersten Semester ein einfaches Getriebe konstruieren soll guckt man erstmal wie ein Schwein ins Uhrwerk weil die Profs viel Grundwissen voraussetzen.
Das zweite Problem hast du ja bereits angesprochen: "Wartungsgerechtes Gestalten" Dies ist schwer für Schreibtischhengste, die noch keine Werkstatt von Innen gesehn haben.
Ich war mir dessen durchaus bewusst und hab versucht in den Semesterferien in irgendeiner KFZ-Werkstatt ein Praktikum zu absolvieren.
Als ich in den Werkstätten nachfragte erntete ich nur böse Blicke und man sagte mir das Praktikanten sowieso nur Schäden anrichten und unnötig Zeit beanspruchen. Naja die Sichtweise war nachvollziehbar aber ein einfaches "Nein" hätte auch genügt. 🙄
Und dann noch wundern, warum die Autos immer so "mechanikerunfreundlich" konstruiert sind 😛
Naja zum Thema:
Ich war vom 997 schon ziemlich beeindruckt. Das Gesamtpaket gefällt mir sehr gut. Die Art und Weise wie er sich bewegen lässt ist faszinierend. Naja mit 20 ist man da ja noch beeinflussbar, vor allem wenn man keine Vergleichsmöglichkeiten in dem Bereich hat 😉
Ich find die Produktpalette bei Porsche eigentlich optimal.
Ok ein Extrem-Leichtbau 997 Turbo mit Heckantrieb wäre vielleicht nicht übel 😉 Aber es gäbe wohl zu wenig Käufer...
Schönes Wochenende
Alex
Zitat:
Das zweite Problem hast du ja bereits angesprochen: "Wartungsgerechtes Gestalten" Dies ist schwer für Schreibtischhengste, die noch keine Werkstatt von Innen gesehn haben.
Habe zum Glück vor dem Studium schon 4 Jahre Oldies restauriert, aber ehrlich gesagt denke ich, wenn ich dann mal Ingenieur bin werd auch ich nicht davor gefeit sein solche Scheusslichkeiten zu konstruieren. Glaube man verliert da sehr schnell denn Blick für solche Sachen, da die ja (wenn sie überhaupt auftauchen) im Lastenheft ganz hinten stehen werden. Also mach Dir da mal keine Gedanken, glaube nicht dass ich aus den 4 Jahren "schrauben" irgenteinen nennenswerten Vorteil gegenüber jemand haben werde der noch nie geschraubt hat. (Gut, ich hoffe mal dass sehen die Firmen bei denen ich mich bewerb anders, aber ... 🙂 )
Zitat:
Allerdings wohl kaum 10-Zylinder mit 3 Litern Hubraum. Es geht ja eher in Richtung Downsizing.
3-Liter V10 ist doch downsizing 🙂
Immerhin ist es kein V12 oder 16-Zylinder
Ich weis schon was du meinst, ganz sinnvoll ist ein 3L V10 ja auch nicht, da man sagt 500ccm pro Zylinder wären optimal, wäre bei 3 Litern natürlich R6 oder V6 angesagt...aber es hat den Vorteil, dass man nen so kleinen V10 extrem hoch drehen könnte, und die zu erwartende miese Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich kann ja der Elektromotor ausgleichen.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Spraxel
Als ich in den Werkstätten nachfragte erntete ich nur böse Blicke und man sagte mir das Praktikanten sowieso nur Schäden anrichten und unnötig Zeit beanspruchen.Ok ein Extrem-Leichtbau 997 Turbo mit Heckantrieb wäre vielleicht nicht übel 😉 Aber es gäbe wohl zu wenig Käufer...
Schönes Wochenende
Alex
Naja in den Werkstätten leben viele noch im Mittelalter um es mal gelinde auszudrücken. Und manche brauchen eben ihren "neger" den sie rum schickanieren können. In meiner Banrche wird eben leider noch mit Lust und Laune oftmals die herrliche "Hackordnung" praktiziert. Sowas wird man, denke ich im Büro nicht so derb erleben.
Wobei des dann noch von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich ist wie man mit den Lehrlingen und Praktikanten umspringt. Aber in der Regel ist der Praktikant, derjenige der in einer KFZ- Werkstatt am meisten eins auf die Nuss bekommt! Vll. mag das an dem niedrigen Bildungsniveau liegen, da ja bis vor kurzem hauptsächlich Haupt- und Sonderschüler in solch ein Handwerk gegangen sind. Nun, wo die Anforderungen erheblich gestiegen sind, wo man früher zwei Berufe hatte, einmal den KFZ- Mechaniker und KFZ- Elektriker, hat man heute beide Berufe im KFZ- Mechatroniker vereint. Natürlich, hat man beim einen wie auch beim anderen abgespeckt, jedoch, des was am Ende noch an Stoff über geblieben ist, ist noch ein vielfaches mehr als damals in den einzelnen Ausbidlungsberufen (Mechaniker und Elektriker). Nun haben bei uns in der Klasse die meisten (20) nen Realschulabschluss, drei von uns haben Fachabi und fünf oder so nen Hautschulabschluss, was mich allerdings sehr verwundert hatte war, dass wir einen bei uns haben, der seinen Mechatroniker ohne jeglichen Abschluss machen möchte! Ich denke nicht, dass der des schaffen wird...
Zu deiner Vorstellung eines perfekten Sportwagens ist anzumerken dass es des schon gibt bzw. es bald geben wird!
Bei der 996er Baureihe nannte man den Wagen mit Heckantrieb, Turbo und extremer Leichtbauweise GT2.
Auch in so ziemlich allen Baureihen davor, ab dem Urturbo, gab es solche Fahrzeuge, die mehr Renn- als Straßenfahrzeug waren! So z.B. auch der 993 GT2, oder der 964 Turbo S (eines meiner Traumautos).
Wie du siehst gabs des bei Porsche schon länger. Und glaub mir, diese reinrassigen Kisten gehen weg wie heiße Semmeln, nur leider werden diese Sonderserien meist nur in sehr geringer Stückzahl produziert. Ich denke, Porsche könnte ein vielfaches mehr an solchen Fahrzeugen verkaufen, aber so wahrt man sich eben ein wenig Exklusivität!
Zitat:
Original geschrieben von Delanye
Also mach Dir da mal keine Gedanken, glaube nicht dass ich aus den 4 Jahren "schrauben" irgenteinen nennenswerten Vorteil gegenüber jemand haben werde der noch nie geschraubt hat.
Dann hast du wohl eher gebastelt als restauriert, denn wenn man wirklich an Fahrzeugen schraubt, und dass muss man wenn man welche einigermaßen gescheit restaurieren will, dann lernt man schon einiges, was einem meiner Meinung nach zu 100% später noch nützlich sein wird! Ich werde schließlich auch nicht aufhören zu schrauben wenn ich irgendwann einmal Ingenieur bin! Aber was man mal in einer Lehre oder sonst wie in praktischen Arbeiten an Autos über mehrere Jahre hinweg erlernt hat, verlernt man so schnell nicht mehr, das Grundverständniss wird bleiben! Und dieses ist bei weitem größer als bei irgend so nem Akademiker, der mit 18 oder 19 direkt nach dem Abi ein Maschinenbau Studium anfängt und mit 23 oder 24 damit fertig ist. Selbst wenn er darauf stets Einsen bekommen hat, wird er von der Materie wohl keine Ahnung haben, wenn er nicht selbst mal geschraubt hat. Ich denke, Leute die mit praktischer Erfahrung und Wissen etwas konstruieren müssen, machen dies bei weitem sinnvoller und mit mehr (im wahrsten Sinne des Wortes) Verstand als eben solch ein reiner Theoretiker!
Ich werde wohl dann erst mit anfang 30 mit all dem fertig sein was ich Bildungstechnisch erreichen will, dennoch, habe ich bis dato, wenn alles so läuft wie ich es mir vorstelle, einen astreinen Lebenslauf und eine Super Qualifikation! 😉
Mein Cousin prangert des mir auch schon an, dass ich doch besser nicht so lange eine Ausbildung machen soll, aber ich bin fest davon überzeugt, dass ein Unternehmer lieber jemanden einstellt, der schon eine abgeschlossene Berufsausbildung im KFZ- Bereich, dann seinen Meister und zur Krönung dann ein Studium in diesen Bereichen gemacht hat, als jemanden der eben mit 24 direkt aus der Schule und dem Studium anfangen will zu arbeiten!
Gruß Tuscan
Zitat:
Original geschrieben von Delanye
... da man sagt 500ccm pro Zylinder wären optimal, wäre bei 3 Litern natürlich R6 oder V6 angesagt...
das kann ich durchaus bestätigen. ein optimaleres
triebwerk als mein aktuelles 3liter R-sixpack ist mir
noch nicht untergekommen... 🙂
mfg
Moin,
Zitat:
Original geschrieben von 325i-touringE30
das kann ich durchaus bestätigen. ein optimaleres
triebwerk als mein aktuelles 3liter R-sixpack ist mir
noch nicht untergekommen... 🙂
hast Du schon die Version mit 265 Pferden?
Oder noch den "alten"? Bist Du zufällig beide Versionen gefahren und kannst die vielleicht beschreiben / miteinander vergleichen?
Besten Dank, Markus.
nee, der neue 3.0si wird ja erst "ab demnächst" mit dem
facelift ausgeliefert und meiner ist ja schon fast elf monate alt
(huch! - kinder wie die zeit verfliegt...). werde den neuen motor
aber, sobald verfügbar -entweder im roadster, noch lieber aber
im QP- ausgiebig probe fahren. und bei zeiten berichten... 🙂
mfg
Weißer Z4?
Zitat:
Original geschrieben von 325i-touringE30
das kann ich durchaus bestätigen. ein optimaleres
triebwerk als mein aktuelles 3liter R-sixpack ist mir
noch nicht untergekommen... 🙂mfg
Jo BMW is ja dafür bekannt, einer der besten (wenn nicht sogar der Beste) Motorenhersteller zu sein. 😉
Aber wieso hast du dir den Z4 in weiß gekauft??? Es gibt nur einen einzigen Wagen den ich mir in Weiß kaufen würde: Einen Ferrari Testarossa, ganz im Miami Vice Stil 😁
Gruß Tuscan
den zwinkersmilie hättest du dir in dem zusammenhang sparen können. 🙂
und warum Z4 in weiß?
schau dir doch die bilder an, dann solltest du erkennen, warum... 😉
einen testarossa in bianco würde ich auch nehmen,
auf wunsch aber doch lieber rosso oder nero*.
mfg
*auch wenn ich sonst schwarz nicht brauche...
Zitat:
Original geschrieben von 325i-touringE30
den zwinkersmilie hättest du dir in dem zusammenhang sparen können. 🙂
und warum Z4 in weiß?
schau dir doch die bilder an, dann solltest du erkennen, warum... 😉
einen testarossa in bianco würde ich auch nehmen,
auf wunsch aber doch lieber rosso oder nero*.mfg
*auch wenn ich sonst schwarz nicht brauche...
Also zum einen könntest du ein so fanatischer weißer Hai Fan sein, dass du deinen Wagen weißen Hai nennst und ihn dir in Weiß auch bestellst. Aber diese Schlussfolgerung is sehr spekulativ... Aber was anderes fällt mir nun dazu auch nicht ein?!
Gruß Tuscan
Naja, dass das imaginäre Zusammenstellen von Features nix, aber auch garnichts mit der Konstruktion eines Fahrzeugs gemein hat, wurde ja schon erwähnt 🙂.
Mein Sportwagen-"Entwurf" wäre ein Kart-ähnliches Gefährt mit Motorradmotor und 300 Kilo, aber da ich mir bewusst bin, kein Ingenieur zu sein und auch weiss, dass EIN Ingenieur bei so einem Projekt nicht reicht (und das Ding sicher nicht zulassungsfähig wäre), bleibt es beim Träumen 🙂.
Zitat:
Dann hast du wohl eher gebastelt als restauriert, denn wenn man wirklich an Fahrzeugen schraubt...
War beim grössten Restaurator für Mercedes-Benz, hab u.a. nen 540K Spezialroadster von `39 komplett neu aufgebaut...
Also basteln war bei nem 3,5 Millionen Euro Karren wirklich nicht angesagt. Dazu hab ich noch einige 300SL und nen 356 restauriert (beim SL nur die Motoren). Es hat mir selbst viel gebracht, auch an technischem Verständniss, aber ich wollte sagen, dass ich denke wenn man mal in nem Ingenieurbüro sitzt dann vergisst man glaube ich schnell wie man sich als Mechaniker über manchen Scheiss aufgeregt hat.
Übrigens...
@325 touring
Ich lieb deinen Z4, bin übler Fan von weissen Autos, und Alpina Felgen sind einfach pflicht bei nem BMW. (hab selbst 3 Monate damit verbracht welche für meinen alten 325 aufzutreiben..🙂 )
Gibt Autos bei denen ich weiss nicht unbedingt toll find (C-Klasse, Audis, die langweilerkarren eben), aber seit mein Nachbar nen weissen B5 hat find ich Alpinas in weiss einfach spektakulär.
Was ich sehr interessant finde ist die Technologie die im Mercedes F400 Carving steckt . Bei dem experimentellen Fahrzeug können sich die Räder durch aktive computergesteuerte Sturzverstellung um bis zu 20 Grad neigen was um bis zu 30% höhere Kurvengeschwindigkeiten bzw. Querbeschleunigung von 1,28 g beim F400 ermöglicht .
Der Mercedes F400 Carving ist mit einer Beschleunigung von 6,9 Sekunden von 0-100 km/h und einem Topspeed von 241 km/h zwar nicht besonders spektakulär , und das Design finde ich größtenteils auch nicht besonders prickelnd , um nicht hässlich zu sagen , aber die Sache mit den verstellbaren Räder finde ich echt super .
Um zum Thema zu kommen und es kurz zu machen :
Ich würde einen sehr leichten Wagen im Stil wie vielleicht ein Radical , Ultima oder auch Lotus bauen , dazu ein TwinTurbo V8 Motor mit einer Leistung von 500-800 PS , und sofern technisch und finanziell machbar , eine Weiterentwicklung der aktiven Sturzverstellung vom F400 Carving inklusive dazu passender Reifen .
Weitere Infos zum F400 Carving:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.10.2001/ak-so-mo-559319.html
http://www.kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/aktiversturz.htm
http://www.supercars.de/singlecar/98/94.html
Zitat:
Original geschrieben von Projekt2501
Was ich sehr interessant finde ist die Technologie die im Mercedes F400 Carving steckt . Bei dem experimentellen Fahrzeug können sich die Räder durch aktive computergesteuerte Sturzverstellung um bis zu 20 Grad neigen was um bis zu 30% höhere Kurvengeschwindigkeiten bzw. Querbeschleunigung von 1,28 g beim F400 ermöglicht .
Der Mercedes F400 Carving ist mit einer Beschleunigung von 6,9 Sekunden von 0-100 km/h und einem Topspeed von 241 km/h zwar nicht besonders spektakulär , und das Design finde ich größtenteils auch nicht besonders prickelnd , um nicht hässlich zu sagen , aber die Sache mit den verstellbaren Räder finde ich echt super .Um zum Thema zu kommen und es kurz zu machen :
Ich würde einen sehr leichten Wagen im Stil wie vielleicht ein Radical , Ultima oder auch Lotus bauen , dazu ein TwinTurbo V8 Motor mit einer Leistung von 500-800 PS , und sofern technisch und finanziell machbar , eine Weiterentwicklung der aktiven Sturzverstellung vom F400 Carving inklusive dazu passender Reifen .Weitere Infos zum F400 Carving:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.10.2001/ak-so-mo-559319.html
http://www.kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/aktiversturz.htm
http://www.supercars.de/singlecar/98/94.html
Jo dise Technik ist nicht schlecht, is nur fraglich ob man es auch schafft Fahrzeuge zu bauen die dann nicht ganz so scheiße aussehn wie dieser Mercedes F400 😉
Zumal 1,28 g is meines Erachtens nicht sonderlich viel wenn man bedenkt dass der Donky von M. Düchting bei seiner Rekordfahrt bis zu 1,85 g Querbeschleunigung mit "Straßenreifen" hatte, dann kann man über diesen Wert nur müde gääääähnen 😉
Wobei ja da der noch schnellere Radical SR8 ist, bei dem weiß ich allerdings nicht die Daten...
Gruß Tuscan