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Wie sind eure Verbrauchswerte (hauptsächlich innerorts) mit dem 272 PS TSI?

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 29. Januar 2021 um 10:36

Meine Frau fährt seit Oktober einen Superb 2,0 TSI mit 272 PS.

Seitdem ist sie ca 2000 km gefahren.

Tolles Fahrzeug mit allem Zip und Zap. Kaufgrund war aber hauptsächlich das Platzangebot auf der Rückbank. Deutlich größer als unsere E-Klasse S213. Gerade mit 2 Kindersitzen (davon 1 Reboarder) ist das Gold wert.

Kürzlich durfte ich das Fahrzeug tanken und war doch verwundert, dass nach ca. 450 km schon die Reserveanzeige aufleuchtete. Also nachgeschaut, Durchschnittsverbrauch seit Kauf 12,7 Liter.:eek:

Ich habe mir das Auto deshalb für einen Tag ausgeliehen, um in` s Büro zu fahren. Einfach weil ich wissen wollte, wie der Verbrauch im Vergleich zu unserem E400 liegt.

Fahrtstrecke zur Arbeit sind genau 17 km, davon 1 km durch den Ort ohne Ampel, dann 4 km 4-spurige Schnellstraße (max. 120 km/h) und anschließend 11 km Autobahn. Dann nochmal 1 km bis zum Büro mit nur 1 Ampel.

Mit Tempomat 130 km/h auf der Autobahn kam ich auf 8,6 Liter.

Mit dem E400 liege ich bei gleicher Strecke und gleicher Geschwindigkeit bei 8,2 Liter.

Nachmittags dann 20 Minuten ausschließlich Stadtverkehr mit vielen Ampeln getestet. Hier kam ich auf 14,3 Liter, allerdings ohne irgendwelche Ampelsprints o. ä.

Gleiche Strecke anschließend mit dem Mercedes ergab 14,6 Liter.

Wie sind der eure Verbrauchswerte mit dem 272 PS-Motor?

Ich ging davon aus, dass ein 2 Liter 4 Zylinder etwas weniger verbaucht als ein 3,5 Liter Biturbo 6 Zylinder. Wohl falsch gedacht. Laut Werksangabe liegt der Skoda 0,8 Liter unter dem Mercedes.

Nochmal, das Auto ist super und auf ein paar Liter hin oder her kommt es bei der Fahrleistung meiner Frau auch nicht an. Ich würde nur rein interessehalber gerne wissen, ob ihr ähnliche Werte "erfahren" habt.

Bitte keine Diskussion, ob das der richtige Motor für hauptsächlich Kurzstrecke ist. Natürlich hätte auch der 190 PS Motor gereicht. Da der "Große" aber als JW kaum teurer war, haben wir uns natürlich für diesen entschieden. Außerdem gab es da gefühlt mehr Auswahl an Fahrzeugen, welche die gewünschte Sitzlüftung hatten.

Vielen Dank vorab.

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36 Antworten
Themenstarteram 2. Februar 2021 um 12:19

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 2. Februar 2021 um 09:59:36 Uhr:

 

Du wirst sehen - Ihr werdet lernen, wo die Stärken und wo die Schwächen des 2.0TSI gegenüber dem 3.5l V6 vom Benz liegen. :-)

Ich geb das mal so an meine Frau weiter und spreche sie im Sommer nochmal darauf an;)

Ich bin mir nicht sicher, ob abseits des Kaufpreises da so viele Vorteile sind...

Themenstarteram 2. Februar 2021 um 14:29

Zitat:

@hoinzi schrieb am 2. Februar 2021 um 14:21:16 Uhr:

Ich bin mir nicht sicher, ob abseits des Kaufpreises da so viele Vorteile sind...

Du meinst den Superb im Vergleich zur E-Klasse im Allgemeinen?

Nein, nur bezogen auf den Motor. Ich kenne die E-Klasse nicht wirklich und erlaube mir da kein Urteil. Vom Platz her ist der Superb wohl etwas besser.

Ich finde nur, dass der große TSI ein ordentlich gemachter Motor ist, der gut voran geht. Ich sehe aber keine Vorteile abseits des Preises, denn bei der Laufkultur, dem Klang und letztlich nicht einmal beim Verbrauch ist er ebenbürtig oder besser als die 6-Zylinder von BMW oder Mercedes.

Naja... aber genau der Preis isses eben... Vergleicht man beide Fahrzeuge mit gehobener Ausstattung, dürfte die Differenz bei gut 30.000 EUR - wenn nicht sogar noch mehr - liegen.

Klar - dafür bekommt der Käufer des Benz nicht nur einen unterm Strich "besseren" Motor, sondern auch exklusivere Materialien oder auch mehr Liebe zum Detail (Getreu dem Motto "das beste oder nichts"). Aber andere kaufen dafür zwei Kleinwagen samt Garage und fahren vom Rest noch zwei mal in den Urlaub ;)

So ehrlich muss man am Ende des Tages auch sein ;)

Und wie gesagt - am Ende ist der Superb ja sparsamer - die Differenz ist nur geringer als der erste Blick ins Datenblatt (Leistung & Gewicht) vermuten lassen würde... Es ist also alles wie es sein soll. Der Benz ist eben ein Benz (Perfektion, die sich der Hersteller fürstlich entlohnen lässt) und der Skoda - naja eben ein Skoda (konkurrenzloser Preisleistungssieger mit Ambitionen die Premiumhersteller etwas zu ärgern) :)

Themenstarteram 3. Februar 2021 um 11:44

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 3. Februar 2021 um 10:39:13 Uhr:

Naja... aber genau der Preis isses eben... Vergleicht man beide Fahrzeuge mit gehobener Ausstattung, dürfte die Differenz bei gut 30.000 EUR - wenn nicht sogar noch mehr - liegen.

Zwischen den Listenneupreisen lagen ca 40000 Euro (58000€/98000€).

Man kann darüber streiten ob gerechtfertigt oder nicht.....

Mir geht es um etwas anderes. Seit Jahren bekommen wir erzählt, dass kleine Motoren mit weniger Zylindern bei gleicher Leistung sparsamer seien.

Und das sehe ich halt nicht. Im Normzyklus mag das so sein, in Alltag aber eher nicht.

Ob die Premiummodelle so viel besser sind wie sie teuer sind, darf wohl bezweifelt werden... ;)

Für den Nutzer der Technik, der nicht Motobauer ist, ist es unheimlich schwer, dies zu beurteilen, weil die Autoindustrie hier ganz Erstaunliches vollbracht hat über die Jahre, eben auch im Benziner-Bereich.

Anfang der 2000 bin ich für 8 Jahre DIesel gefahren, davor und danach immer Benzin (plus ggf. Autogas).

Vor 2000 war es so, dass ein nicht untermotorisiertes Auto halt ca. 10l verbraucht hat.

Meine Erfahrung ab 2012: Audi A4 (B8) 2.0 TFSI, der schon mehr PS hatte, als mein BMW 635Ci von früher: um die 9l.

Mit dem Nachfolger B9 bin ich über 40.000km auf knapp 8l gekommen. Eine Reduktion um über 10%!

Der TSI im Skoda scheint nicht ganz so auf Sparsamkeit getrimmt zu sein, aber der Vergleich ist schwierig, da das Auto größer und schwerer ist.

Zitat:

@hoinzi schrieb am 3. Februar 2021 um 15:25:48 Uhr:

Mir geht es um etwas anderes. Seit Jahren bekommen wir erzählt, dass kleine Motoren mit weniger Zylindern bei gleicher Leistung sparsamer seien.

Und das sehe ich halt nicht. Im Normzyklus mag das so sein, in Alltag aber eher nicht.

Ob die Premiummodelle so viel besser sind wie sie teuer sind, darf wohl bezweifelt werden... ;)

Das ist aber auch einfach Physik: Um einen Körper auf eine Geschwindigkeit zu bringen und gegen einen Luftwiderstand auf Geschwindigkeit zu halten benötigt es Energie.

Wenn man mal ein Auge zudrückt sind die Superb und E-Klasse von den Massen und Abmessungen sich nicht so unähnlich. Ergo benötigt es ungefähr gleich viel Energie die Autos zu bewegen und diese Energie kommt vom Kraftstoff, somit ergibt sich ein ähnlicher Kraftstoffverbrauch. So einfach ist es eigentlich.

Warum dann die "Mähr" von den kleinen Motoren?

"Kleine" Motoren bringen den Vorteil dass diese weniger thermische und mechanische Verluste haben, werden also schneller warm, haben einen besseren Wirkungsgrad, ...

Diese Vorteile lassen sich aber in der Praxis nicht immer nutzen: Einerseits hängt es stark von der Fahrweise und dem Einsatzgebiet ab ob das Konzept aufgeht oder nicht, andererseits kann man auch mit Getrieben noch viel erreichen.

Nur bei wirklich identischen Fahrweisen und Umständen lassen sich die Autos daher wirklich vergleichen. Genau dafür ist der NEFZ erfunden worden. In der Praxis wiederum kann es bei jedem Fahrer anders aussehen.

Wir haben unseren Superb auch seit September und ich war am Anfang auch sehr über den Verbrauch überrascht. Meine Frau fährt auch überwiegend kurze Strecken durch die Stadt und im Durchschnitt haben wir ein Verbrauch von 12 L. Naja was will man aber erwarten, der 2.0 TSI hat ein Automatikgetriebe und dann auch noch ein 4x4. Alle Räder wollen gleichzeitig bewegt werden da steigt der Verbrauch. Zudem haben wir z.Z. noch kalte Temperaturen da hat der TSI auch noch etwas mehr durst. Auf längeren Strecken liegt der Durchschnitt bei 8 L was ich ok finde.

Nach den ersten 1000km ergibt sich für mich ein ähnliches Bild: Kurzstrecke ist nicht so gut, es braucht erstmal eine Weile, bis der Benziner sich warm gelaufen hat und dann fällt der erhöhte Verbrauch am Anfang unverhältnismäßig ins Gewicht. Also, alles unter 2km gehst besser zu Fuß, ist auch gesünder :cool:

Auf längeren Strecken, insbesondere mit auf 120km/h limitiertem Autobahnanteil, komme ich mit 8,5 Litern zurecht. Ich habe auch schon mal 7,2 erreicht auf 30km mit extrem zurückhaltender Fahrweise aufgrund verschneiter Fahrbahn, dies dürfte aber eine Ausnahme bleiben. Aber die 8,5 gehen für mich in Ordnung.

Ich bin jetzt die letzten Tage bewusst sparsam gefahren. Sparsam heißt, max. Tempo wie erlaubt - aber immer im Eco Modus. Ich habe sehr auf vorausschauendes fahren mit segeln geachtet (hatte ich schon beim Wartburg, da hieß es Freilauf)

Fahrprofil Großstadt (behauptet Darmstadt jedenfalls) mit Umland (eher städtisch) im Schnitt pro Fahrt rund 20-30km.

 

6,8-7,2 war mein durchschnittlicher Verbrauch.

Ich war selbst überrascht was ohne zu schleichen geht. An das bewusste und vorausschauende segeln muss man sich gewöhnen. Erstaunlich ist dabei, wie wenig Tempo man dabei verliert.

Zitat:

@Homie777 schrieb am 20. Februar 2021 um 22:57:33 Uhr:

6,8-7,2 war mein durchschnittlicher Verbrauch.

BC oder errechnet?

 

Gruß

Trunkmonkey

Nur BordComputer

Zitat:

@Homie777 schrieb am 20. Februar 2021 um 22:57:33 Uhr:

 

Ich war selbst überrascht was ohne zu schleichen geht. An das bewusste und vorausschauende segeln muss man sich gewöhnen. Erstaunlich ist dabei, wie wenig Tempo man dabei verliert.

Ich hab jetzt erst gemerkt, dass im eco Modus der Antrieb so konfiguriert ist, dass der jedesmal zu segeln anfängt, wenn man vom Gas geht. (Wenn du von der Bremse kommst, hält er jedoch den Gang drin, was auch vernünftig ist).

Für mich ideal, da es meiner Fahrweise sehr entgegenkommt, wobei der Abruf der Leistung für mich nicht wahrnehmbar eingeschränkt ist, wenn man sie wirklich braucht. Zur Not kann man immer noch fix auf S gehen. Habe daher den Individual Drive Mode jetzt so konfiguriert: Dämpfung Komfort, Lenkung Sport, Antrieb Eco, ACC Sport, Klima normal.

Man kann einen Haufen Sprit sparen (meine Schätzung: 1l auf 100km) aber - und das ist der Wermutstropfen - man muss dafür das pACC ausgeschaltet haben. Dieses fährt z.B. noch beschleunigend auf ein etwas entfernteres Fahrzeug zu, das gerade vor einer roten Ampel bremst. Hier, und analog in anderen Situationen, ist der viel weiter sehende und antizipierende Mensch klar im Vorteil und lässt rollen.

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