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Wie schaltet man richtig runter?

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 16:46

Ich habe eine Frage zum Thema herunterschalten und bitte um ernsthafte Antworten.

Undzwar gehen wir mal von aus ich fahre etwa 70kmh im 5ten gang und möchte sauber und schonend für die Kupplung in den 4ten schalten.

Bisher habe ich die Kupplung getreten und bei getretener Kupplung einen Gasstoß gegeben um die Drehzahl anzugleichen. Das ging auch immer sauber und ruckelfrei nur habe ich hier zweifel, ob das der Kupplung schadet.

Also ist meine Frage ob meine bisherige Fahrweise wirklich der Kupplung oder dem Getriebe schadet?

Wenn ja was für Alternativen gibt es dazu?

Danke im Voraus

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171 Antworten

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 28. Oktober 2021 um 00:33:25 Uhr:

BMW und Mini haben in neueren Modellen eine automatische Drehzahlanpassung, die beim Schalten in Bruchteilen einer Sekunde die Motordrehzahl an Gang und Geschwindigkeit anpasst.

Eigentlich eine Supersache, aber viele Leute sind von dem automatischen Gasgeben irritiert und lassen es rausprogrammieren.

Hat unser Ford Kuga auch und von einem Astra, den ich mal als Dienstwagen hatte, kenne ich es auch.

Ist aber nur beim Hochschalten beim Beschleunigen so. Man kuppelt aus und die Drehzahl fällt auf die jeweilige Anschlußdrehzahl des nächsthöheren Gangs. Dort wird sie dann kurz (vielleicht 2 Sekunden) gehalten.

Ist grundsäzlich keine schlechte Sache, aber wenn man bspw. vom 4 direkt in den 6. schaltet, passt die Drehzahl genau wegen dieser Funktion nicht mehr und ist zu hoch. Man muß dann die 2 Sekunden abwarten, bis die Drehzahl weiter fällt oder man kuppelt mit zu hoher drehzahl ein.

Beim Runterschalten hingegen (man rollt aus oder fährt gleichmäßiges Tempo) findet keine Anpassung der Drehzahl statt. Da fällt die Drehzahl beim auskuppeln runter auf Leerlaufdrehzahl. Da gebe ich dann vorm Einkuppeln einen kurzen Gasstoß.

Zitat:

@9891 schrieb am 28. Oktober 2021 um 07:15:56 Uhr:

Zitat:

@Michael14 schrieb am 27. Okt. 2021 um 23:2:03 Uhr:

Nach dem auskuppeln einen kurzen Gasstoß zu geben um die Drehzahl auf den niedrigen Gang anzupassen ist die schonendste Art des herunterschaltens

Die materialschonensde Art lernst du in der Fahrschule und sie steht in der Bedienungsanleitung.

Das glaube ich eher nicht. Fahrschulen lehren, beim Heranfahren an eine rote Ampel jeden einzelnen Gang herunterzuschalten. Bis zum ersten.

Ich dagegen lasse den fünften (mehr habe ich nicht) drin bis nahe der Leerlaufdrehzahl, kupple dann aus und lasse rollen. Wird die Ampel vor dem Stillstand grün, geht es im passenden Gang weiter.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 28. Oktober 2021 um 09:00:13 Uhr:

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 28. Oktober 2021 um 00:33:25 Uhr:

BMW und Mini haben in neueren Modellen eine automatische Drehzahlanpassung, die beim Schalten in Bruchteilen einer Sekunde die Motordrehzahl an Gang und Geschwindigkeit anpasst.

Eigentlich eine Supersache, aber viele Leute sind von dem automatischen Gasgeben irritiert und lassen es rausprogrammieren.

Hat unser Ford Kuga auch und von einem Astra, den ich mal als Dienstwagen hatte, kenne ich es auch.

Ist aber nur beim Hochschalten beim Beschleunigen so. Man kuppelt aus und die Drehzahl fällt auf die jeweilige Anschlußdrehzahl des nächsthöheren Gangs. Dort wird sie dann kurz (vielleicht 2 Sekunden) gehalten.

Ist grundsäzlich keine schlechte Sache, aber wenn man bspw. vom 4 direkt in den 6. schaltet, passt die Drehzahl genau wegen dieser Funktion nicht mehr und ist zu hoch. Man muß dann die 2 Sekunden abwarten, bis die Drehzahl weiter fällt oder man kuppelt mit zu hoher drehzahl ein.

Beim Runterschalten hingegen (man rollt aus oder fährt gleichmäßiges Tempo) findet keine Anpassung der Drehzahl statt. Da fällt die Drehzahl beim auskuppeln runter auf Leerlaufdrehzahl. Da gebe ich dann vorm Einkuppeln einen kurzen Gasstoß.

Also dann haben Kuga und Astra das nicht auch, sondern ein anderes System.

Das wurde vor über 20 Jahren bei mir in der Fahrschule nur ganz am Anfang gelehrt, damit man möglichst schnell ein Gefühl fürs Schalten und Kuppeln bekommt. Wenn das gefestigt war, wurde so angehalten, wie du es auch machst.

So mache ich es übrigens auch. Aber es gibt ja auch Situationen, wo man die Geschwindigkeit deutlich verringert (von der Landstraße in den Ort kommend) und der höchste Gang dann nicht mehr passt. Aber anhalten will man auch nicht.

Da kuppel ich kurz vor Leerlaufdrehzahl aus, schalte vom 6. in den 4., gebe kurz einmal Gas und kuppel fast gleichzeitig ein. Das paßt dann eigentlich recht gut mit der Drehzahl und es gibt kein Rucken.

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 28. Oktober 2021 um 09:03:07 Uhr:

Zitat:

@9891 schrieb am 28. Oktober 2021 um 07:15:56 Uhr:

 

 

Die materialschonensde Art lernst du in der Fahrschule und sie steht in der Bedienungsanleitung.

Das glaube ich eher nicht. Fahrschulen lehren, beim Heranfahren an eine rote Ampel jeden einzelnen Gang herunterzuschalten. Bis zum ersten.

Ich dagegen lasse den fünften (mehr habe ich nicht) drin bis nahe der Leerlaufdrehzahl, kupple dann aus und lasse rollen. Wird die Ampel vor dem Stillstand grün, geht es im passenden Gang weiter.

Nö, bei mir wurde das nicht so gemacht. Im Gang bleiben und beim stillstand erst in Leerlauf schalten

Zitat:

@Michael14 schrieb am 28. Oktober 2021 um 06:49:56 Uhr:

Zitat:

@carbonix schrieb am 27. Oktober 2021 um 23:41:18 Uhr:

bin echt sprachlos wie einiger hier schalten....

Wie schaltest du den?

Kupplung treten runterschalten und Kupplung kommen lassen was sonst. Motortalk typisch wird hier wieder viel zu viel hinein interpretiert. Wenn du 70km/h fährst und vom 5 Gang in den 4. Schalten willst verplempere ich doch keine zeit mit Zwischengas. Das ist ein Drehzahlsprung von? Genau vielleicht 300U/min hurra. Rate mal wofür du Torsionsfedern, 2-Massenschwungrad und Drehmomentstütze hast.

.... und Fuß von der Kupplung im Stillstand.

Schaltpaddel links am Lenkrad antippen, fertig. :p

Was mir schon mal auffällt: Der Schalthebel ist ein Schalthebel und bleibt ein Schalthebel. Der ist kein Haltegriff, kein Punchingball, Gerät zum Krafttraining und ein Auto kein F1 wo der Schaltvorgang in 1/10 Sekunde abgeschlossen sein muss und man mit Gewalt den Gang reinprügelt. Zwischengas kenne ich noch von Oldtimern und alten LKW, hab ich im normalen PKW noch nie gemacht.

Das ist ja wirklich eine Wissenschaft. Brems einfach im 5ten auf 1500-2000upm ab falls nötig, schalt in den 4ten und lass die Kupplung mit etwas Gefühl zügig kommen. Fertig.

Du musst ja nicht mehrere tausend upm überbrücken/angleichen.

Hier wird immer nur davon geredet, wenn man im niedrigen Drehzahlbereich dahinkullert und dann runterschaltet.

Wie sieht es aber im höheren Drehzahlbereich aus, also, wenn ich auf die Autobahn auffahren möchte und runterschalte, um eine hohe Beschleunigung zu erreichen? Ein anders Beispiel, wenn ich runterschalte, um zügig ein Fahrzeug auf der Landstraße überholen?

Ich denke, auch den TE interessiert auch die Antwort für diese Fälle.

 

Gruß

Uwe

Vom Prinzip her dasselbe.

Gas weg, auskuppeln, in den gewünschten Gang schalten. Dann aber kein Gasstoß, sondern Gas geben und dabei einkuppeln. Idealerweise kuppelt man genau in dem Moment ein, in dem die durch Gasgeben angehobene Drehzahl der Motordrehzahl des neuen Gangs entspricht.

Da muß ich aber zugeben, das kriege ich selten 100% hin. Ich begnüge mich daher damit, die Drehzahl zu erhöhen und in die Richtung der neuen Drehzahl zu bringen (eher etwas darunter) und dann einzukuppeln. Die letzten Drehzahlunterschiede muß dann halt die Kupplung ausgleichen.

Wenn die Kupplung losgelassen ist, kann man dann voll aufs Gas steigen, wenn nötig.

Geht auch mit Gasstoß, wenn man die entsprechende Übung hat. Wie ist eigentlich egal, so lange die Drehzahl passt.

Geht auch mit Gasstoß, aber dann bist du nach dem Einkuppeln erstmal Schubbetrieb, weil du ja kein Gas gibst. Man ist also kurzzeitig im Schubbetrieb und steigt dann wieder aufs Gas um zu beschleunigen.

Finde ich etwas unharmonischer und ruckeliger, daher mache ich es lieber mit Gasgeben und gleichzeitigem Einkuppeln. Kann aber durchaus auch an meiner Art der Ausführung liegen.

Verschleißarm ist beides, wenn die Drehzahl paßt.

Du muss nach dem Gasstoß schon Gas anlegen, damit es flüssig bleibt und man beschleunigen an.

Ich empfinde einen beherzten Gasstoß als schneller und passender, als das Gas an die Drehzahl heran zu führen. Also vollständig: auskuppeln, Gasstoß und gleichzeitig schalten, einkuppeln und gleichzeitig wieder Gas aufnehmen. Ist sicher etwas komplexer im Ablauf und muss mehr geübt werden, geht aber ggf. flüssiger und schneller.

Zitat:

@Frazer schrieb am 29. Oktober 2021 um 06:52:23 Uhr:

Das ist ja wirklich eine Wissenschaft. Brems einfach im 5ten auf 1500-2000upm ab falls nötig, schalt in den 4ten und lass die Kupplung mit etwas Gefühl zügig kommen. Fertig.

Du musst ja nicht mehrere tausend upm überbrücken/angleichen.

Also ich schalte bei 2000/min nicht runter, sondern hoch...

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