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Wie schaltet man richtig runter?

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 16:46

Ich habe eine Frage zum Thema herunterschalten und bitte um ernsthafte Antworten.

Undzwar gehen wir mal von aus ich fahre etwa 70kmh im 5ten gang und möchte sauber und schonend für die Kupplung in den 4ten schalten.

Bisher habe ich die Kupplung getreten und bei getretener Kupplung einen Gasstoß gegeben um die Drehzahl anzugleichen. Das ging auch immer sauber und ruckelfrei nur habe ich hier zweifel, ob das der Kupplung schadet.

Also ist meine Frage ob meine bisherige Fahrweise wirklich der Kupplung oder dem Getriebe schadet?

Wenn ja was für Alternativen gibt es dazu?

Danke im Voraus

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171 Antworten

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 27. Oktober 2021 um 18:12:54 Uhr:

https://www.motor-talk.de/.../...lten-pro-und-kontra-t3486962.html?...

Nicht ganz das Thema. Im verlinkten Thread geht ums Zwischengas + Zwischenkuppeln.

 

 

Also ich gebe immer beim Kupplungloslassen etwas Gas und lasse dabei die Kupplung sanft los.

Und schaden tut es nicht. Ganz im Gegenteil, es schont den gesamten Antriebsstrang, vom Motor bis zu den Antriebswellen, da ja kein ruckartiges Kraftmoment durch ihn hindurchgeht.

Deshalb hat ein Schlaues Köpfchen vor Jahren mal die Synchronisierung erfunden, daß man nicht mehr mit Zwischenkuppeln/Zwischengas schalten muß. Kupplung treten, Schalthebel langsam durchziehen. Schaltest Du mit zwischenkuppeln/gas, wird die Kupplung, die Betätigung unnötig beansprucht, und noch zusätzlich eine kleine Menge Sprit gebraucht. Gibt welche die prügeln die Gänge rein, was natürchlich schädlich für die Bauteile der Sychronisation ist.

Zitat:

@Michael14 schrieb am 27. Oktober 2021 um 16:46:00 Uhr:

Ich habe eine Frage zum Thema herunterschalten und bitte um ernsthafte Antworten.

Undzwar gehen wir mal von aus ich fahre etwa 70kmh im 5ten gang und möchte sauber und schonend für die Kupplung in den 4ten schalten.

Bisher habe ich die Kupplung getreten und bei getretener Kupplung einen Gasstoß gegeben um die Drehzahl anzugleichen. Das ging auch immer sauber und ruckelfrei nur habe ich hier zweifel, ob das der Kupplung schadet.

Also ist meine Frage ob meine bisherige Fahrweise wirklich der Kupplung oder dem Getriebe schadet?

Wenn man beim Zwischengas die Kupplung nicht schließt, verpufft mAn. die ganze Aktion in die Luft.

Zitat:

Wenn man beim Zwischengas die Kupplung nicht schließt, verpufft man die ganze Aktion in die Luft.

Wenn du dabei ausreichend Drehzahl gibst, passt das schon.

Habe ich beim Motorrad auch imer so gemacht. Just in dem Moment, wo ich den Schalthebel nach unten gedrückt habe, ein kurzer Dreh am Gasgriff. Beim Einkuppeln hatte dann der abtourende Motor die exakte Drehzahl anliegen.

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 20:21

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 27. Oktober 2021 um 19:51:46 Uhr:

Zitat:

@Michael14 schrieb am 27. Oktober 2021 um 16:46:00 Uhr:

Ich habe eine Frage zum Thema herunterschalten und bitte um ernsthafte Antworten.

Undzwar gehen wir mal von aus ich fahre etwa 70kmh im 5ten gang und möchte sauber und schonend für die Kupplung in den 4ten schalten.

Bisher habe ich die Kupplung getreten und bei getretener Kupplung einen Gasstoß gegeben um die Drehzahl anzugleichen. Das ging auch immer sauber und ruckelfrei nur habe ich hier zweifel, ob das der Kupplung schadet.

Also ist meine Frage ob meine bisherige Fahrweise wirklich der Kupplung oder dem Getriebe schadet?

Wenn man beim Zwischengas die Kupplung nicht schließt, verpufft mAn. die ganze Aktion in die Luft.

Ja schon klar, ich meinte damit, dass ich die Kupplung trete, einen Gasstoß zum ausgleichen gebe und danach direkt wieder einkupple.

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 20:23

Also so wie ich es hier herauslesen kann, kann ich weiterhin so herunterschalten wie gehabt und schade damit jetzt nicht in irgendeiner Weise meinem Wagen.

Dann schalte mal ein nicht synchronisiertes Getriebe.

Klar das die Motordrehzahl dann passt, die Drehzahlen der Getrieberäder jedoch nicht und es rappelt ordentlich.

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 20:25

Zitat:

@tommel1960 schrieb am 27. Oktober 2021 um 19:33:47 Uhr:

Deshalb hat ein Schlaues Köpfchen vor Jahren mal die Synchronisierung erfunden, daß man nicht mehr mit Zwischenkuppeln/Zwischengas schalten muß. Kupplung treten, Schalthebel langsam durchziehen. Schaltest Du mit zwischenkuppeln/gas, wird die Kupplung, die Betätigung unnötig beansprucht, und noch zusätzlich eine kleine Menge Sprit gebraucht. Gibt welche die prügeln die Gänge rein, was natürchlich schädlich für die Bauteile der Sychronisation ist.

Aber grundsätzlich ist das so wie ich es beschrieben habe jetzt nicht Materialbelastend?

Zitat:

@Michael14 schrieb am 27. Oktober 2021 um 20:23:42 Uhr:

Also so wie ich es hier herauslesen kann, kann ich weiterhin so herunterschalten wie gehabt und schade damit jetzt nicht in irgendeiner Weise meinem Wagen.

Ganz genau.

Solange es nicht ruckt, weil die Kupplung beim Einkuppeln die Motordrehzahl anpasst, ist alles perfekt und es schont die Technik.

Themenstarteram 27. Oktober 2021 um 20:28

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 27. Oktober 2021 um 20:26:20 Uhr:

Zitat:

@Michael14 schrieb am 27. Oktober 2021 um 20:23:42 Uhr:

Also so wie ich es hier herauslesen kann, kann ich weiterhin so herunterschalten wie gehabt und schade damit jetzt nicht in irgendeiner Weise meinem Wagen.

Ganz genau.

Solange es nicht ruckt, weil die Kupplung beim Einkuppeln die Motordrehzahl anpasst, ist alles perfekt und es schont die Technik.

Alles klar, Danke für deine Hilfe.

 

Zitat:

 

Aber grundsätzlich ist das so wie ich es beschrieben habe jetzt nicht Materialbelastend?

Das nicht, aber auch nicht nötig. Kupplung, und Getriebe sollten bei normaler Fahrweise 150 - 200.000 Km halten.

Bei unsynchronisierten Getrieben, in PKW/LKW bis `60 er Jahre, da mußte man die Drehzahlen der Getriebewellen mit zwischenkuppeln/zwischengas angleichen, damit die Schaltmuffe die Zahnräder

ohne knirschen, kraftschlüssig verbindet. Z.B. bei meinem Fahrschulwagen, ein BW MAN Laster. Nach 2 - 3 Tagen hatte man es drauf, den ohne knirschen vom 1. bis in den 6. hoch und runterzuschalten. Was auch einige machen, vom 3. oder 2. den 1. vor der roten Ampel bei ca 30 Km/h einzulegen, auch nicht gesund.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 27. Oktober 2021 um 19:58:44 Uhr:

Zitat:

Wenn man beim Zwischengas die Kupplung nicht schließt, verpufft man die ganze Aktion in die Luft.

Wenn du dabei ausreichend Drehzahl gibst, passt das schon.

Habe ich beim Motorrad auch imer so gemacht. Just in dem Moment, wo ich den Schalthebel nach unten gedrückt habe, ein kurzer Dreh am Gasgriff. Beim Einkuppeln hatte dann der abtourende Motor die exakte Drehzahl anliegen.

Sorry aber das ist Quatsch mit Soße.

Wenn du die Kupplung offen lässt wird die Vorgelegewelle nicht beschleunigt beim Gasgeben, der Gasstoß führt also ins Nichts.

Und ein Motorradgetriebe ist gar nicht vergleichbar. Hierbei handelt es sich idR um ein Klauengetriebe, wo die Gänge direkt, also ohne Leerlauf zwischen den Gängen geschaltet werden. Du kannst es zwar machen, aber der Gasstoß muss genau beim Gangwechsel passen, dann brauchst du gar nicht erst Kuppeln (Vorsicht, Sturzgefahr, wenn das nicht sitzt und das Hinterrad plötzlich blockiert!).

Hat mit einem Autogetriebe also gar nichts zu tun.

Ich glaube, hier werden zwei Dinge durcheinander geworfen.

Die einen reden von Zwischengas beim Runterschalten, um das Getriebe zu schonen, die anderen reden von der Anpassung der Motordrehzahl beim Einkuppeln (dahingehend verstehe ich auch die Frage des TE).

Also, so wie du es machst, finde ich es materialschonend und handhabe es auch so.

Wenn du bei deinem Beispiel vom Gas gehst und auskuppelst, fällt die Drehzahl Richtung Leerlauf. Vorher bist du mit 2000 Umdrehungen gefahren, im neuen Gang sind es jetzt 3000 Umdrehungen. Kuppelst du nach dem Schaltvorgang ein und die Drehzahl ist während des Schaltens auf 1000 Umdrehungen abgefallen, muß die Kupplung den Motor auf 3000 Umdrehungen "hochziehen". Das ist natürlich eine Belastung für den Kupplungsbelag, weil er dabei schleift. Umgehst du das durch schnelles Einkuppeln, belastest du die Kupplung weniger, aber den restlichen Antriebsstrang umso mehr, weil es kräftig ruckt.

Durch den Gasstoß vor dem Einkuppeln bringst du den Motor wieder auf Drehzahl. Ideal wäre dabei natürlich, die Drehzahl exakt zu treffen, die nach dem Einkuppeln anliegt. Jedenfalls muß da kein oder nur ein minimaler drehzahlunterschied von der Kupplung ausgeglichen werden. Daher ist es für die Kupplung ideal.

Zwischengas, Doppelkuppeln, usw. ist ein anderes Thema.

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