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Wie Ölwechsel selber machen?

Themenstarteram 8. April 2019 um 0:14

Ich will meine Ölwechsel in Zukunft selbst machen

Wie würdest ihr das am geschicktesten anstellen?

a) Mit Auffahrrampen die Vorderachse anheben, Ölablassschraube entfernen, wieder von den Rampen runter damit das Öl auslaufen kann und dann wieder hoch zum Zuschrauben

b) Mit Wagenheber unter der Vorderachse die Front anheben, rechts und links vorne einen Unterstellbock drunterstellen und den restlichen Ablauf wie bei a)

c) Mit Wagenheber vorne und hinten anheben und das Fahrzeug rundum aufbocken. Dann bequem Öl ablassen, in der Zeit Filter wechseln und anschließend das Auto wieder absetzen?

Beste Antwort im Thema

Der TE soll mal erklären, wie er a) umsetzen will. Während das Oel schon läuft den Wagen von den Rampen schubsen, ohne eine Riesensauerei anzurichten?

Und denn? Auto wieder hoch schieben? Oel auffüllen, hoch fahren und dann die Ablassschraube wieder reindrehen?

Irgendwie erscheint mir das nicht ganz durchdacht. :D

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Ich benutze für das Absaugen die "Pela 6000". Geiles Teil und es ist alles sauber und ohne Stromanschluss machbar.

Und lassen wir mal die Kirche im Dorf, selbst wenn 200ml übrig bleiben würden, bei 3,5 Liter und mehr neuem Öl machen diese paar übrig gebliebenen ml gar nichts aus.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 8. April 2019 um 08:21:43 Uhr:

Der TE soll mal erklären, wie er a) umsetzen will. Während das Oel schon läuft den Wagen von den Rampen schubsen, ohne eine Riesensauerei anzurichten?

Und denn? Auto wieder hoch schieben? Oel auffüllen, hoch fahren und dann die Ablassschraube wieder reindrehen?

Irgendwie erscheint mir das nicht ganz durchdacht. :D

Wo ist da das Problem? So mache ich es auch. Auto anheben, Ölschraube raus, Wagen runter und in Ruhe alles abtropfen lassen. In der Zwischenzeit kannst du den Filter wechseln. Wagen hoch, Schraube rein, Öl rein und fertig. So simulierst du eine Hebebühne. Es geht fix und das ganze Öl kommt raus.

Hebebühne kennt nur rauf und runter. TE möchte bei a) aber Auffahrrampen benutzen. Sind die Dinger, wo du mit Motorkraft rauf fährst. Wie machst du das, wenn das Öl vollständig abgelassen ist? Hoffen, dass die paar Sekunden ohne ausreichenden Öldruck/Schmierung nichts passiert?

Würde ich nicht empfehlen. Dann lieber 20ml Altöl drin lassen. Das ist eine typisch Deutsche Diskussion hier. Die Deutschen würden am liebsten den Motor von Innen mit Putzlappen abtrocknen, bevor sie neues Öl einfüllen.

Zitat:

@ArizonaTea schrieb am 8. April 2019 um 00:14:09 Uhr:

Ich will meine Ölwechsel in Zukunft selbst machen

Wie würdest ihr das am geschicktesten anstellen?

a) Mit Auffahrrampen die Vorderachse anheben, Ölablassschraube entfernen, wieder von den Rampen runter damit das Öl auslaufen kann und dann wieder hoch zum Zuschrauben

b) Mit Wagenheber unter der Vorderachse die Front anheben, rechts und links vorne einen Unterstellbock drunterstellen und den restlichen Ablauf wie bei a)

c) Mit Wagenheber vorne und hinten anheben und das Fahrzeug rundum aufbocken. Dann bequem Öl ablassen, in der Zeit Filter wechseln und anschließend das Auto wieder absetzen?

Mittlerweile würde ich das Öl weder nach a -c) wechseln

Bessere Alternativen wurden hier bereits beschrieben:

mit schmutzigen Händen (DiY):

- Absaugen mit der Pela6000 o.ä., bei Motoren mit von oben zugänglichen Ölfiltern (zb. meine beiden MB) perfekt, beim Audi deutlich umständlicher, da zum Filterwechsel von unten der U-Bodenschutz abgebaut werden muss, also auf- und abbocken...

- Hebebühne für 10-15€ in der Selbsthilfewerkstatt, Tankstelle o.ä.

ohne schmutzige Hände

- fast jede Reifenbude wechselt/entsorgt dir (ausserhalb der Reifenhochsaison) für ca. 30€ dein angeliefertes Öl

- wer nen Mac Oil in der Nähe hat, ist auch zu günstigen Preisen fein raus https://www.mac-oil.de/ , leider bei mir ca. 125km weit entfernt.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 8. April 2019 um 14:12:47 Uhr:

Hebebühne kennt nur rauf und runter. TE möchte bei a) aber Auffahrrampen benutzen. Sind die Dinger, wo du mit Motorkraft rauf fährst. Wie machst du das, wenn das Öl vollständig abgelassen ist? Hoffen, dass die paar Sekunden ohne ausreichenden Öldruck/Schmierung nichts passiert?

Ok, habe ich Dussel übersehen.

Mußt' denn überhaupt Ölwechsel machen ?

Ist/bleibt ü20.000 km das gleiche Öl drin ohne Nachfüllung/Auffrischung ?

Denn ich füll' bei meinem immer nur nach, weniger wird's von ganz allein (hat der Ölverbrauch auch mal was Gutes :D ) und wechsel nur ab und zu mal den Filter.

Ablagerungen in derÖlwanne, die man "rausschwemmen" muß, hab ich aber selbst bei meinem keine gesehen. Hatte die Ölwanne nämlich runter zum Pleuellagerschalen-Wechsel ---> war sauber innen. Und ich füll die letzten 200.000 km immer nur Gebrauchtöl nach (also das braune bis schwarze Öl, was andere schon wieder rauslassen, darf sich bei meinem nochmal 5.000 km nützlich machen)

https://www.motor-talk.de/.../...l-fuer-den-318i-m40-t3331196.html?...

 

 

Nachtrag/Antwort zu unten :

Der "Trick" funktioniert aber nur, solange sich Gebrauchtöl-Spender finden, die dann für ihre Motoren frisches Öl kaufen ;-) Aber noch gibt's ja reichlich von denen :D

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 8. April 2019 um 15:35:04 Uhr:

Mußt' denn überhaupt Ölwechsel machen ?

Ist/bleibt ü20.000 km das gleiche Öl drin ohne Nachfüllung/Auffrischung ?

Denn ich füll' bei meinem immer nur nach, weniger wird's von ganz allein (hat der Ölverbrauch auch mal was Gutes :D ) und wechsel nur ab und zu mal den Filter.

Ablagerungen in derÖlwanne, die man "rausschwemmen" muß, hab ich aber selbst bei meinem keine gesehen. Hatte die Ölwanne nämlich runter zum Pleuellagerschalen-Wechsel. Und ich füll die letzten 200.000 km immer nur Gebrauchtöl nach (also das braune bis schwarze Öl, was andere schon wieder rauslassen, darf sich bei meinem nochmal 5.000 km nützlich machen)

https://www.motor-talk.de/.../...l-fuer-den-318i-m40-t3331196.html?...

Die Schmierölindustrie HASST ihn für diesen simplen Trick!

Meistens* ist die Ölablassschraube (in Fahrtrichtung) hinten verbaut. Eine Schräglage (Wie auf der Auffahrrampe) ist da dann nicht das Problem. Aber informiere dich lieber, ob du auf der gewünschten Fläche sowas durchführen darfst. Kann sonst kostenintensiven Ärger geben...

* Ungleich immer.

Zitat:

@Otako schrieb am 8. April 2019 um 14:17:16 Uhr:

Würde ich nicht empfehlen. Dann lieber 20ml Altöl drin lassen. Das ist eine typisch Deutsche Diskussion hier. Die Deutschen würden am liebsten den Motor von Innen mit Putzlappen abtrocknen, bevor sie neues Öl einfüllen.

Welch ein Vorurteil - schließlich haben wir den Kärcher zum Reinigen und den Heißluftfön zum Trocknen. Warum sollten wir also einen Putzlappen verwenden?

Schneidest einen alten Kanister auf, fährst das Fahrzeug auf (richtige) Auffahrrampen, legst ne Folie oder Pappe unter, den abgesägten Kanister unter die Ablaßschraube, lösen, und gezielt reinlaufen lassen. Ölfilter abschrauben, ausbluten lassen. Neuen Dichtring, Ablaßschraube festziehen, Ölfilter mit Gefühl festdrehen, erstmal ca 3 ltr Öl auffüllen wenn das FZ waagerecht steht, Motor laufenlassen bis die Ölkontrolle ausgeht, abstellen. Pause, Ölstand kontrollieren, ggf Öl nachfüllen und Dichtheit prüfen.

 

Allerdings wird beim ersten mal sicher einiges schief gehen. Ablaßschraube oder Ölfilter fällt in die Ablaßwanne, die Brühe läuft daneben, oder man saut sich dermaßen die Hände ein. Hat man ne gute Auffahrt, besteht die Gefahr, daß man die Pflastersteine, oder Platten einsaut.

81-oelwechsel
86-oelwechsel

Zitat:

@tommel1960 schrieb am 8. April 2019 um 20:09:10 Uhr:

… Hat man ne gute Auffahrt, besteht die Gefahr, daß man die Pflastersteine, oder Platten einsaut.

Ja, das ist für viele die einzige Gefahr, dass die "gute" Auffahrt, samstäglich geschleckt und gekehrt, eingesaut wird. Dass aber 1 Tropfen Altöl ca. 1000 Liter Wasser verseuchen kann und der Ölwechsel auf heimischem Grund ohne Ölabscheider aus diesem Grund verboten ist, ist ja völlig wurscht. Hauptsache, die "gute Auffahrt" sieht geschleckt aus. Scheiß auf die Umwelt – was die Nachbarn denken, ist ja viel wichtiger.

Ich mach Ölwechsel immer im Wald, da hab ich mir die Entsorgung gespart.

Wie sangen die Ärzte schon: "danach zieh ich mir ein Robbensteak rein, auf einem Teller aus Elfenbein"...

 

Ok, jetzt ernsthaft. Aufpassen, plane, decke, sonstwas unterlegen und gut ist. Wird wohl noch keiner wegen einem "wilden" Ölwechsel eingebuchtet worden sein.

Zitat:

@commander140 schrieb am 8. April 2019 um 06:25:33 Uhr:

@Otako

Aber bekommt man beim Absaugen auch einen eventuellen Abrieb aus der Ölwanne raus?

Ja. Nicht weniger oder nicht mehr als beim Ablassen.

Voraussetzung ist natürlich ein warmgefahrener Motor. Abgelassen wird heute in fast keiner Werkstatt mehr, gibt keinen Grund mehr dafür.

Allerdings sollte sich kein Abrieb in deiner Ölwanne befinden, ansonsten stimmt etwas mit deiner Filterung nicht.

Die Sauerei mit Ablassen des Öls würde ich mir privat sicher nicht antun, allerdings ist heute ohnehin kaum etwas gespart wenn mans selber macht.

Solange die Werkstattketten einen ÖW für 50€oder weniger anbieten mache ich mir sicher die Finger nicht ölig.

Zitat:

@tommel1960 schrieb am 8. April 2019 um 20:09:10 Uhr:

Schneidest einen alten Kanister auf, fährst das Fahrzeug auf (richtige) Auffahrrampen, legst ne Folie oder Pappe unter, den abgesägten Kanister unter die Ablaßschraube, lösen, und gezielt reinlaufen lassen. Ölfilter abschrauben, ausbluten lassen. Neuen Dichtring, Ablaßschraube festziehen, Ölfilter mit Gefühl festdrehen, erstmal ca 3 ltr Öl auffüllen wenn das FZ waagerecht steht, Motor laufenlassen bis die Ölkontrolle ausgeht, abstellen. Pause, Ölstand kontrollieren, ggf Öl nachfüllen und Dichtheit prüfen.

Also unter so ein Brennholzscheit würde ich meinen wertvollen Körper (ich habe leider nur einen) dann eher doch nicht legen.

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