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Wie lackiere ich um die Seitenfenster (Schiebetür& Hinten) ohne Pistole

VW Caddy 3 (2K/2C)

Hallo zusammen,

da ich in der Suchfunktion keinen passenden Thread gefunden habe, wage ich es mal hier ein neues Thema anzuschneiden. Falls es dazu doch was gibt, bitte nicht gleich schimpfen, sondern einfach den Link teilen. Entschuldigt bitte im Vorneherein den langen Text, aber lieber etwas zuviel geschildert, als dass ihr 1000 Fragen stellen müsst um die Sache zu verstehen.

Also Folgendes: Ich hab mir letzte Jahr eine Postcaddy gekauft (BJ 2006; 1.9 TDI 105 PS). Diesen bau ich so nach und nach zum Camper um. Davor bin ich aber noch an den grundlegenden Arbeiten damit das Auto als solches wieder gut dasteht. Also Rost bekämpfen, Alles wechseln, was eh mal gewechselt werden muss, etc. Und ja, ich weiß, ich bin nicht der Schnellste, dafür aber gründlich und gemütlich, würde ich meinen. Immer wenn halt mal bissl Zeit ist. Nun lässt sich jeder vernünftige Camper-Ausbauer natürlich gerne von Youtube etc. "inspirieren", so auch ich, und da es gerade der letzte Schrei ist, sein Auto mit Upol Raptor zu lackieren hab ich mich dazu entschieden selbiges zu tun. Einfach nur weils cool ist. Bitte hinterfragt nicht die Sinnhaftigkeit des Ganzen, darum solls hier nicht gehen.

Jetzt hab ich keinen Kompressor, keine 100% staubfreie Werkstatt und keine Lackierpistole was mich dazu zwingt es zu rollern. Wobei "zwingt" das verkehrte Wort ist, weil ich schon den Schweller so lackiert habe und ich finde, dass die etwas feinere Struktur des Raptorlacks, die mit der Rolle entsteht, fast schöner ist, als die gröbere mit der Spritzpistole. Ich hätte es also ohnehin mit der Rolle gemacht. Nun ergibt sich aber folgendes Problem:

Der Caddy ist postgelb und ich will ihn blau haben. Nun sind die Fensterscheiben seitlich ganz hinten und in den beiden Schiebetüren ... ich sag einfach mal...komisch von der Karosserie "abgehoben", was wie ich finde garnicht mal schlecht aussieht, allerdings für einen Neuanstrich ohne Pistole schon eher sch... ist, weil man nicht hinkommt. Wie geh ich also vor, wenn ich den Bereich um/hinter den Fenstern auch lackiert bekomme will? Das ist die Hauptfrage. Es stellen sich folgende Problematiken:

I.) Würde ich es einfach nicht machen, sondern einfach nur so nahe "anrollern" wie es geht, würde man aus bestimmten Winkeln das Gelb hervorblitzen sehen und das will ich nicht.

II.) Beim übrigen Auto schleif ich ganz normal den Klarlack an, so dass es keine Grundierung braucht und an den Stellen wo Rost war, mach ich ganz normale Lackvorbereitung (Schleifen, Brunox, Grundierung, Spachtel, Grundierung, eben Schleifen ... nur mal im Groben angerissen). Rost hab ich um/hinter den Fenstern nicht, aber den Klarlack sollte ich ja schon anschleifen, damit die neue Farbe auch gut darauf hält. Kann mir hier jemand einen Tipp geben wie ich das hinbekomme? Oder gibt es eine Grundierung die auf ausgehärtetem Klarlack zuverlässig hält? Ich dachte auch schon an leichtes "Anlösen" mit Nitroverdünnung und Pinsel, wäre da nicht die Dichtung gleich neben an und dass ich stark bezweifel dass man so vorgehen sollte. Dies Problematik stellt sich im übrigen auch für die, die mit der Spritzpistole lackieren, weshalb es ja irgendjemanden geben muss, der das schon mal gemacht hat...ohne alle Fenster auszubauen.

III.) Ebenso bei der dritten Problematik. Gehen wir mal davon aus ich bekomme das angeschliffen oder es gibt eine Grundierung die auf Klarlack hält. Wenn ich also eine Grundierung um/hinter das Fenster sprühe (mit der Spray-Dose) hält die dann auch auf der Abdichtung? Ich denke nämlich dass ich zwar das Fenster selbst gut abgeklebt bekomme an den Kanten, zur Abdichtung, die hinter dem Fenster "freiliegt", komm ich aber nicht. Das heißt die wird vermutlich mitgrundiert und im Späteren auch mitlackiert. Auf was muss ich mich hier einstellen und was muss ich beachten, außer dass ich sie ganz vorsichtig mit Silikonreiniger fettfrei mache ohne sie zu zerstören.

IV.) Sind alle Vorbereitungen soweit iwie geschafft, muss noch lackiert werden. Dazu wäre es zum einen möglich den Raptorlack mit dem Pinsel hinter dem Fenster aufzubringen und im Anschluss gleich den Bereich um das Fenster zu rollern, damit keine hässlichen Kanten entstehen. Das muss aber wegen dem Härter im Raptorlack alles sehr schnell gehen. Lieber wäre mir eine Variante, wo ich einfach mal alle Bereiche um die Fenster vorbereite und dann einfach später den Rest roller. Hier die eigentliche Frage also zu der vierten Problematik. Würdet ihr mit einem 1K Lack in der Spraydose der die selbe Farbe hat wie der Raptorlack versuchen alles hinter dem Fenster zu lackieren oder habt ihr andere Ideen.

IV.b) Wenn ja, würdet ihr dann noch mit einem Klarlack darübergehen? Da ich sicherlich nicht alle Fenster gleichzeitig vorbereite fällt ein 2K-Klarlack raus, da zu teuer. Bei einem 1K-Klarlack und den 15°C bei mir in der Werkstatt dauert es jedoch eine halbe Ewigkeit bis dieser durchgehärtet ist um ihn dann wieder an der Übergangskante anschleifen zu können, bis zu der ich anroller. Ich hoffe man versteht was ich meine.

Nun hab ich noch eine Option im Kopf und so mancher würde mich jetzt sicher gern lynchen, weil ich das nicht gleich zu Anfang gebracht habe. Aber ich will ja schon, dass ihr mir Antworten auf die Fragen gebt ;) Ich hab noch Brantho Korrux in schwarz übrig. Sowohl 3in1 als auch nitrofest. Ich denke Zweiteres wäre für folgenden Gedankengang besser geeignet. Frage also: Kann ich Brantho Korrux nitrofest ohne Anschleifen, ohne Grundieren, mit dem Pinsel hinter dem Fenster aufbringen und das hält sowohl auf dem Klarlack, als auch auf der Abdichtung? Ich will ja bloß dass das gelb, welches ein zu krasser Kontrast zu blau ist nirgends hinter den Fenstern hervorblitzt. Wenn alles schwarz dahinter ist, könnte ich durchaus damit leben.

So, das wars. Entschuldigt nochmals den langen Post. Wenn ihr Fragen habt einfach stelle. Und wenn ihr Antworten zum Vorgehen habt immer herdamit. Ich würde mich rießig freuen.

Besten Dank,

Sevl

p.S.: Der Caddy is gerade so zerlegt, wie man ihn nicht noch mehr zerlegen kann. Ich kann ihn also nicht iwo zum Lackierer transportieren. Was ich aber kann, ist, euch bei fast allem zu beschreiben, wie man wo was auseinanderbaut (außer Motorraum). Das meiste hab ich auch gefilmt (auch deswegen dauert es so lange) und könnte ggf. Bilder reichen. Bei Fragen also einfach melden ;)

Beste Antwort im Thema

Hallo,

wenn mann das liest wird einem schwindlig.

Wenn Du keine Ausrüstung oder Ahnung vom lackiern hast, dann wird

es immer sch..... aussehen.

Du kannst dir einen Folierer suchen und die Vorarbeiten selber machen.

Du kannst natürlich auch dein ganzes Auto mit Lackrolle oder Sprühdose

lackieren, du wärst nicht der Erste.

Ob es gefällt oder nicht liegt im Auge des Betrachters.

Gruß

Volker

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3 Antworten

Kleiner Edit zu iV.): Es ist natürlich völlig egal, dass hinter dem Fenster keine Struktur ist, wie beim Upol Raptor, weshalb ich die Option mit dem 1K-Lack in selber Farbe ins Spiel bringe ;)

Hallo,

wenn mann das liest wird einem schwindlig.

Wenn Du keine Ausrüstung oder Ahnung vom lackiern hast, dann wird

es immer sch..... aussehen.

Du kannst dir einen Folierer suchen und die Vorarbeiten selber machen.

Du kannst natürlich auch dein ganzes Auto mit Lackrolle oder Sprühdose

lackieren, du wärst nicht der Erste.

Ob es gefällt oder nicht liegt im Auge des Betrachters.

Gruß

Volker

https://www.motor-talk.de/.../...seriearbeiten-lackierungen-b1014.html

Vielleicht sind deine Fragen in dem o.g. Forum besser aufgehoben.

Im übrigen, ohne richtiges entfetten und anschleifen der Lackoberflächen, wirst du keine gescheite Verbindung, egal mit welcher Farbe, erhalten. Irgendwann blättert es ab.

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