Wie kann man nur so ein hundsmiserables Navi wie das Garmin ab Werk verkaufen....-
Moin zusammen,
bin jetzt seit Mitte Dezember mit dem V unterwegs und hab jetzt etwa 18.000km abgespult.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto - ja, bis auf das Garmin Navi.
Es ist mit schleierhaft, wie MB so einen Müll in ein Premium-Fahrzeug einbauen kann. Auf einer Bewertungsskala von 1-10 müsste man sogar noch negative Zahlen nennen....
- die Rechengeschwindigkeit ist einfach unterirdisch. Hat man eine längere Strecke eingegeben und man fährt z.B. in einer Stadt falsch, rechnet das Ding manchmal minutenlang vor sich hin. Dann hilft nur noch anhalten und warten, weil nach der nächsten verpassten Abzweigung der Rechenvorgang wieder neu beginnt.
- warum kann man nicht einfach in der Route von schnelle auf kurze oder effiziente Route springen? Nein, das geht wieder nur in den Einstellngen.
- Trotz Autozoom springt das Gerät immer wieder in einen kleinen Masstab - man ist laufend am Maßstab nachregeln. Nach der nächsten Abzweigung ist der kleine Maßstab aber wieder da.
- Sobald man auf einen Maßstab mit halbwegs Übersicht dreht, sind die meisten Straßen schon wieder ausgeblendet. Also sieht man wieder nicht, wohin man fährt.
- Verschieben der Karte per Drehsteller - ja, das beginnt man am besten schon am Vortag....
- Abspeichern von Zielen....oh mann, krass wie umständlich man das machen kann. Dann gibt es dafür nicht mal eine alphabetische Sortierung.
und mir fallen sicherlich noch mehr Punkte ein - das lässt sich dann ergänzen.
Jetzt war das Becker in meiner vorherigen E-Klasse schon kein Highlight, aber das Garmin ist eines Mercedes nicht würdig. Und so etwas bauen die doch in der Tat auch in einem Fahrzeug wie dem CLS ein? Kopfschüttel......
Frei nach dem MB Wahlspruch - Garmin, das schlechteste oder nichts.
Liebe MBler, wenn ihr das hier lesen solltet: ich bin überzeugt von euren Fahrzeugen, von der Qualität und auch der Langzeithaltbarkeit. Aber so etwas wie das Garmin Navi einzubauen - oh mann.....
Dieter
Beste Antwort im Thema
Moin zusammen,
bin jetzt seit Mitte Dezember mit dem V unterwegs und hab jetzt etwa 18.000km abgespult.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto - ja, bis auf das Garmin Navi.
Es ist mit schleierhaft, wie MB so einen Müll in ein Premium-Fahrzeug einbauen kann. Auf einer Bewertungsskala von 1-10 müsste man sogar noch negative Zahlen nennen....
- die Rechengeschwindigkeit ist einfach unterirdisch. Hat man eine längere Strecke eingegeben und man fährt z.B. in einer Stadt falsch, rechnet das Ding manchmal minutenlang vor sich hin. Dann hilft nur noch anhalten und warten, weil nach der nächsten verpassten Abzweigung der Rechenvorgang wieder neu beginnt.
- warum kann man nicht einfach in der Route von schnelle auf kurze oder effiziente Route springen? Nein, das geht wieder nur in den Einstellngen.
- Trotz Autozoom springt das Gerät immer wieder in einen kleinen Masstab - man ist laufend am Maßstab nachregeln. Nach der nächsten Abzweigung ist der kleine Maßstab aber wieder da.
- Sobald man auf einen Maßstab mit halbwegs Übersicht dreht, sind die meisten Straßen schon wieder ausgeblendet. Also sieht man wieder nicht, wohin man fährt.
- Verschieben der Karte per Drehsteller - ja, das beginnt man am besten schon am Vortag....
- Abspeichern von Zielen....oh mann, krass wie umständlich man das machen kann. Dann gibt es dafür nicht mal eine alphabetische Sortierung.
und mir fallen sicherlich noch mehr Punkte ein - das lässt sich dann ergänzen.
Jetzt war das Becker in meiner vorherigen E-Klasse schon kein Highlight, aber das Garmin ist eines Mercedes nicht würdig. Und so etwas bauen die doch in der Tat auch in einem Fahrzeug wie dem CLS ein? Kopfschüttel......
Frei nach dem MB Wahlspruch - Garmin, das schlechteste oder nichts.
Liebe MBler, wenn ihr das hier lesen solltet: ich bin überzeugt von euren Fahrzeugen, von der Qualität und auch der Langzeithaltbarkeit. Aber so etwas wie das Garmin Navi einzubauen - oh mann.....
Dieter
129 Antworten
Zitat:
@Gego123 schrieb am 11. Februar 2017 um 01:41:03 Uhr:
Im Vito 447 gibts auch nur das veraltete Audio 15.
Mit Rückfahrkamera, etc. kostet es echt genug - jedenfalls für diese Leistung - zuviel.
Parkpaket + Audio 15 + Becker Navi sind im Vito in Kombination ein sehr faires Angebot.
Die Lösung ist voll integriert; hat ein separates Navi die Anbindung an UKW Sender und den Verkehrs-Datenfunk?
Rechenleistung der Navi ist sehr schnell; ich wusste immer wo ich hin muss. Die graphische Darstellung ist geschenkt - es zählt nur das wo und wann beim Abbiegen sowie die sehr gut kalkulierten Fahrzeiten auch bei Störungen.
Zitat:
@schoema schrieb am 11. Februar 2017 um 12:30:01 Uhr:
Zitat:
@Gego123 schrieb am 11. Februar 2017 um 01:41:03 Uhr:
Im Vito 447 gibts auch nur das veraltete Audio 15.
Mit Rückfahrkamera, etc. kostet es echt genug - jedenfalls für diese Leistung - zuviel.Parkpaket + Audio 15 + Becker Navi sind im Vito in Kombination ein sehr faires Angebot.
Die Lösung ist voll integriert; hat ein separates Navi die Anbindung an UKW Sender und den Verkehrs-Datenfunk?
Rechenleistung der Navi ist sehr schnell; ich wusste immer wo ich hin muss. Die graphische Darstellung ist geschenkt - es zählt nur das wo und wann beim Abbiegen sowie die sehr gut kalkulierten Fahrzeiten auch bei Störungen.
Da kann mal wieder sehen, wie unterschiedlich die Ansprüche sein können. Für mich war diese Kombination echt nur zum ko...n. Lässt man mal das Becker Navi aussen vor, allein die Tastatur für Senderwahl/Telefon auf der rechten Seite lenkt so dermaßen ab, das jede Telefon-Wahl ein Blindflug ist. Sprachwahl funktioniert ja nicht. Navi - Spracherkennung so mäßig, regelmäßig tippte ich dann doch wieder den Zielort ein. Navidarstellung - Karte: Nach jedem längerem Abstellen des Fahrzeuges muss die Kartendarstellung wieder neu gestartet werden. ...??? und das im Jahr 2017.
Routen werden zwar relativ flott berechnet, jedoch sind die Wege, die dabei herauskommen oft so umständlich, das dort wo man sich nur ein kleines bisschen auskennt, die Führung wieder selbst übernommen wurde u. man seine eigene und dann wirklich kürzeste Route fuhr.
Alles in Allem ist dieses Navi/Telefon/Radio Bauteil nicht empfehlenswert. Das können einfache Nachrüstlösungen besser.
Ich bekomme nächste Woche meine V Klasse und bin echt gespannt wie das Garmin so ist. Ich hatte nur eine Probefahrt mit einer voll ausgestatteten V Klasse mit Comand. Da ich schon immer die kleinen Navis bei meinen E Klassen hatte (Aktuell Becker map Pilot) ging ich blind davon aus dass das "neue" navi auf jedenfall mindestens gleich gut wie das alte Becker map Pilot aus dem Jahre 2013 ist. Wenn ich das hier so lese bezüglich der Rechenzeit wird mir ganz übel. Optisch hab ich nicht so einen großen Anspruch an das Navi. Und ich war der Annahme dass das der gravierende Unterschied ist zwischen den zwei Systemen. Ich kann es mir auch nicht leisten meinem Fahrgast später noch eine Zigarettenpause anzubieten weil das Navi noch 5 min braucht. Bis dahin sitzt er längst im nächsten Taxi. Ich bin gespannt
In der V Klasse ist es erträglich.
Kunden freuen sich wenn der Wegstreckenzähler erst angeworfen wird nachdem das Navi fertig gerechnet hat.
Da beschwert sich sicher auch keiner.
Je nachdem wo Du arbeitest, hast Du ja eine grobe Ahnung wo es langgeht...... das wird schon
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Moin,
will mich mal wieder zu Wort melden....
An alle, die sagen, hättest mal das Comand genommen: Es gibt manchmal Zwänge wie z.B. eine Dienstwagenregelung, die den horrenden Mehrpreis des Comand schlicht nicht zulassen.
Dazu kommt, daß das Comand das Lautsprechersignal extrem "verbiegt", das ist für den nachträglichen Einbau eines hochwertigen Soundsystems kontraproduktiv. Und bevor einer fragt: ja, das ist mit einem Dienstwagen vereinbar.
Ich habe natürlich die neueste Software drauf - erst vor zwei Wochen das Update gefahren.
Und nein, es ist nicht "erträglich" - wenn man in einer fremden Stadt ist und sich nicht auskennt.
Es gibt schlicht und einfach für den gleichen Mehrpreis beim Wettberwerb deutlichst bessere Navis, das Garmin ist und bleibt schlecht bedienbar und langsam.
Dieter
Wettbewerber wären z.B: Kenwood; Alpine; Pioneer (mit 5 Jahren Navi-Update); Dynavin; Zenec; Xzent;
um nur ein paar zu nennen....
Beim Einbau können auch gleich abgeschirmte Kabel , bessere Boxen und Dämmmatten in den Türen mit verbaut werden.
Also Äpfel mit Birnen verglichen... oder sind das ab Werk Lösungen.?
Will mal sehen, wie du sowas in der V-Klasse verbauen willst.
Das ist dann Aufgabe vom Hifi-Futzi - Sein tägliches Brot.
Meiner sagte mir, dass selbst MB die Autos zu ihm bringt, für Kunden die was wollen, das auch funktioniert und nicht aus den ´90ern kommt.
Na ja, es gibt von jedem Hersteller solche Lösungen. Und ich muss ganz ehrlich sein, gerade im Bezug auf Connectivität hängt MB deutlich hinter z.B BMW her. Und das Audio 20 wird ja nun nicht nur in der V verbaut.
Abgeschaltete Apps zum Beispiel...
Geschwindigkeit der Internetverbindungen über BT...
Da gibt es schon deutliche Verbesserungsmöglichkeiten
Wobei die Navigationslösung schon halbwegs passabel arbeitet. Den künstlichen Mehrwert fürs command finde ich persönlich auch frech, aber da nehmen sich die Hersteller grundsätzlich nix.
Zitat:
@GT-Liebhaber schrieb am 18. Februar 2017 um 19:14:39 Uhr:
Wer ist denn der Wettbewerb.? Bitte vergleiche keine Äpfel mit Birnen.
Mit Wettbewerber meinte ich andere Fahrzeughersteller. Bin vor kurzem einiges an Mietwagen gefahren und war erstaunt, was z.B. das Standardnavi im Skoda Oktavia alles konnte. Mir ist schon klar, dass man im V (derzeit) kein anderes Navi einbauen kann. Ich denke aber übrigens, dass die Chinesen da schon daran basteln...
Und ja, Türen dämmen usw. dazu braucht man kein neues Navi....mein fallen jetzt mit einen satten "Plopp" ins Schloss.
Nur mal so als Info wer damit etwas anfangen kann: ML280.3, ML700.3@Eton MA75.4, Hybrid Audio Legatia 6@Eton MA75.4, DD2510@Eton MA500.1 mit Helix DSP
Dieter
Und hier noch mein Senf zum ursprünglichen Beitrag dazu:
Ein vernünftiges TomTom 6000 nehmen. Einfach und schnell zu bedienen. Das warnt auch vor Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit (und vor Blitzern).
Wohlgemerkt, wir haben das Comand, das hat ja im Prinzip auch Tomtom Gedöns. Aber da man ja immer nur Navi ODER Radio ODER Medien bedienen kann benutzen wir lieber das TomTom.
Die Verkehrszeichenerkennung ist aus meiner Sicht auch recht zweckfrei, das Tomtom ist besser, da es auch auf zeitlich befristete Limits korrekt hinweist. Das Comand erkennt das nicht sauber.
Also ein Comand für den Schweinepreis zu kaufen... das waren doch mal 6000 echte Mark - da hat es doch schpn mal ganze Autos dafür gegeben vor gar nicht allzu langer Zeit.....
und sich dann ein TomTom reinzuhängen - ja das ist der Gipfel des Snobismus🙂😁😁
Dieter
Das ganze Auto kostet ca. 120k-140k Mark, dass hat man früher auch nie bezahlt. In Mark darf man halt nicht mehr umrechnen, wird einem nur schlecht.
Bei den anderen Herstellern ist es ja nicht minder teuer. Die Autoindustrie weiß eben, womit Geld zu verdienen ist...