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Wie funktioniert die Handbremse bei Scheibenbremsen ?

Themenstarteram 23. November 2006 um 11:11

Hallo Fachleute,

wir streiten uns gerade in einem anderen Forum, wie die Handbremse bei moderneren Opel-Modellen ausgeführt ist, wenn das Fahrzeug rundum Scheibenbremsen hat.

Es wird behauptet, daß auch der neue Tigra Twintop trotz hinterer Scheibenbremsen weiter eine Trommel für die Handbrems-Funktion hat.

Ich meine, daß wir sowas ähnliches hier schonmal diskutiert haben, finde es aber über die Suche nicht mehr.

Kann mich da mal jemand aufklären ?

Danke.

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32 Antworten

Hi Opa,

klar, bei Deiner Jahresfahrleistung hast Du die im Schnitt 266666,7 km/Omega ja auch in 4-5 Jahren gefahren. Wird ja nicht mal richtig kalt, das Auto.

Probleme mit der Handbremse gibts hauptsächlich im Winter. Theorie meinerseits:

Kälte + Nässe + Rost + Alter = verzögertes Lösen der Bremse.

Bremse bremst die ersten paar Meter, darum sind die (ziemlich weichen) Beläge ziemlich bald verschlissen.

Klar, hin bekommt man das schon, am besten wenn man gleich alles erneuert. Aber wer schmeisst schon geren an sich gute Bremsscheiben weg, nur weil die integrierte Trommel fertig ist.

Eigentlich zeigt die primitive Konstruktion ziemlich deutlich die prinzipbedingten Nachteile einer Trommelbremse, die bei einer moderner aufgebauten fast nicht mehr sichtbar sind.

Gruß

Softi

Die Trommelbremse beim Vectra-B im Scheibentopf ist keine Fehlkonstruktion!

Die Abweichung links/rechts kommt nun mal von der hohen inneren Übersetzung der Duo-Servo-Trommelbremse. Anders kannst du die notwendigen Bremskräfte nicht aufbringen. In der Regel reicht schon kurzes Warmbremsen vor dem HU-Termin.

Btw, Abweichung<50% ist gemäß HU-Richtlinie an der Feststellbremse ok und nicht zu bemängeln.

Bei der tollen, neuen Konstruktionsweise ist dagegen jedesmal ein neuer Bremssattel fällig, wenn der Feststellbrems-Mechanismus festgegammelt ist. Liegt ja auch praktischerweise direkt im Schmutz-/Spritzwasserbereich. Zusätzlich verschleißt dann auch der Bremsbelag der Betriebsbremse und muss auch erneuert werden. Frag' mal Fahrer von VW Modellen ab '96.

Ob ein Fahrzeug übrigens die Duo-Servo-Trommelbremse als Feststellbremse hat, läßt sich ganz einfach feststellen: Handbremse anziehen, Rad freiheben und mit der Hand, oder Radschlüssel das Rad in Fahrtrichtung drehen. Da die Trommelbremse in Servo-Bauart immer einen geringen Auflaufweg hat, kannst du das Rad auch bei gezogener Handbremse noch ein paar Grad drehen, bis die Bremse zu macht.

Tschö mit Ö,

Zitat:

Original geschrieben von PD03

Die Trommelbremse beim Vectra-B im Scheibentopf ist keine Fehlkonstruktion!

Die Abweichung links/rechts kommt nun mal von der hohen inneren Übersetzung der Duo-Servo-Trommelbremse. Anders kannst du die notwendigen Bremskräfte nicht aufbringen. In der Regel reicht schon kurzes Warmbremsen vor dem HU-Termin.

Btw, Abweichung<50% ist gemäß HU-Richtlinie an der Feststellbremse ok und nicht zu bemängeln.

Schön, dass 50% Abweichung toleriert werden, weiss ich auch. Sonst hätte ich den Stempel ja auch nicht bekommen.

Wie Du so schön sagst, ist die Abweichung konstruktionsbedingt, ergo ist es eben eine Fehlkonstruktion.

Eine Bremsverzögerung von irgendwas 7m/sec² reicht theoretisch auch für das Bestehen der HU aus. Stand der Technik ist aber was anderes. Schliesslich fahre ich das Topmodell der Mittleklasse eines deutschen Herstellers und keinen Lada

Gruß

Softi

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