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Widerruf der Finanzierung VW Bank II

Themenstarteram 20. März 2018 um 9:30

Hallo,

zurück zum Hauptthema (von https://www.motor-talk.de/.../...er-finanzierung-vw-bank-t6016798.html)

Wer von euch hat schon ein Vergleichsvorschlag bekommen? Was war das? War das akzeptabel, oder nur ein Witz von der Bank?

Und noch eine Frage: Wie berechnen die Gerichte die zu zahlende Nutzungsersatz? Gibt es ein Regel dazu, oder immer Case nach Case?

Gruß,

Pawel

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@kes83 schrieb am 20. Dezember 2018 um 21:13:38 Uhr:

„Schock für Mitarbeiter Medienbericht: VW baut in Deutschland 7000 Stellen ab“ express.de

 

Was nun? Klage zurück ziehen? Sind wir Schuld für die Entlassungen ?

Korrektes Vorgehen:

1. Klage zurückziehen

2. zweiseitigen Entschuldigungsbrief verfassen

3. neuen VW/Audi/... kaufen

4. mindestens zwei weitere KFZs an Freunde vermitteln

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1 Jahr! Finde ich selbst viel zu lang. Dein Anwalt kassiert wohl schön ab und lässt es darauf ankommen.

Wie verhält es sich eigentlich mit den Anwalts- und Gerichtskosten die bei einem Vergleich häufig nicht durch die RSV getragen werden? Kann man das mit in den Vergleich einfließen lassen (d.h beklagte Partei zahlt das mit?)

Muss immer mit der RSV abgesprochen werden, macht aber in der Regel die Kanzlei automatisch.

Hallo zusammen,

auch ich gehe gegen meine Finanzierung vor. Nach nicht anerkanntem Widerruf von mir privat und anschließender Deckungszusage meiner RSV hat die VW Bank eine Frist vom Anwalt bis zum 12.12. gesetzt bekommen, um den Vertrag rückabzuwickeln. Eine Antwort seitens der VW Bank ist nicht erfolgt. Jetzt wird nochmal eine neue Deckungszusage der Versicherung geholt und dann geht es scheinbar gleich zur 1. Instanz.

Ich dachte immer, dass die Anwälte zwei- oder drei Mal anschreiben, bis man den Klageweg einschlägt. Mir soll es recht sein ;)

„Schock für Mitarbeiter Medienbericht: VW baut in Deutschland 7000 Stellen ab“ express.de

 

Was nun? Klage zurück ziehen? Sind wir Schuld für die Entlassungen ?

Zitat:

@kes83 schrieb am 20. Dezember 2018 um 21:13:38 Uhr:

„Schock für Mitarbeiter Medienbericht: VW baut in Deutschland 7000 Stellen ab“ express.de

 

Was nun? Klage zurück ziehen? Sind wir Schuld für die Entlassungen ?

Korrektes Vorgehen:

1. Klage zurückziehen

2. zweiseitigen Entschuldigungsbrief verfassen

3. neuen VW/Audi/... kaufen

4. mindestens zwei weitere KFZs an Freunde vermitteln

Ich will mal vermuten, dass das jetzt sarkastisch gemeint war.

Meins ja... Auch von Acquaviva oder er arbeitet beim VW Konzern :-)

Und beim neuen Fahrzeug den Listenpreis zahlen :D

Wegen den vielen unfairen Rückrufen geht noch irgendwann VW und dann die gesamte Wirtschaft kaputt. Toll.

Das meine ich nur zu 50 % sarkastisch.

LOL! :D Der war gut! :D

Jedes Jahr machen sie Milliarden Euro an Gewinn und in den USA mussten sie Milliarden zahlen und sind lange nicht Pleite aber wegen 5 Hanseln hier in D schon. Selten so gelacht!

Kaputt geht das alles, weil ein paar wenige den Hals nicht voll kriegen können. Und weil natürlich genügend unfähige Politiker dem Treiben mit ausdrücklichem Bedauern zusehen...

VW droht der Politik und die Politik wird dann die Judikative beeinflussen. Am Ende ist der Verbrauchet also WIR die Dummen!

[Ironie an] Ich halte es für unsere deutsche Bürgerpflicht, den armen VW-Konzern zu unterstützen, wo es nur geht, indem wir ungerechtfertigte Klagen tunlichst unterlassen und brav Neuwägen vom Konzern kaufen, idealerweise zum fairen Listenpreis! Schließlich wurde der Milliarden-Konzerngewinn dadurch geschmälert, dass der VW-Konzern - ohne ersichtlichen Grund - in den USA hohe Geldstrafen und freiwillig allen amerikanischen Käufern eines VWs den Wagen zum Zeitwert von September 2015 zurückkaufen und zudem je nach Alter und Wert des Autos zwischen 5.100 und etwa 10.000 Dollar Schadenersatz zahlen musste! [Irone aus]

Guten Morgen...

Ich habe gestern von meiner Anwaltskanzlei einen Fragenbogen zugesand bekommen, wo nach meiner Vergleichsbereitschaft gefragt wurde und welche der zwei Varianten ich bevorzugen würde.

1. Variante

Wenn bei Ihnen ein Vergleichswunsch besteht, sieht dieser in der Regel so aus, dass das Auto entweder zurück gegeben wird und Sie alle bisher geleisteten Tilgungszahlungen inkl. Anzahlung zurückerhalten abzgl. einer Nutzungsentschädigung, die wie folgt berechnet wird:

Nutzungsentschädigung = Bruttokaufpreis x selbstgefahrene Kilometer ./. zu erwartende Gesamtlaufleistung (250.000 km abzügl. Tachostand bei Kauf)

Der sich daraus ergebende Betrag ist von Ihren bis zum heutigen Tage geleisteten Tilgungszahlungen abzuziehen. Daraus ergibt sich dann der Betrag, den Sie zurück erhalten.

2. Variante

Eine zweite Vergleichsmöglichkeit wäre, das Fahrzeug zu behalten. Ein Vergleich sähe dann so aus, dass Sie das Fahrzeug behalten, den Darlehensvertrag vereinbarungsgemäß bis zum Ende erfüllen und ca. 15-20 % des Kaufpreises von der Bank als Nachlass auf die Schlussrate erhalten. Wenn Sie am Ende Laufzeit des Darlehensvertrages von dem verbindlichen Rückgaberecht an den ursprünglichen Verkäufer Gebrauch machen und dieser für Sie die Schlussrate zahlt, bekommen Sie die Überzahlung von der Bank erstattet. Sollte der Darlehensvertrag bereits jetzt vollständig erfüllt sein, bekommen Sie ca. 15-20 % des Kaufpreises von der Bank innerhalb weniger Wochen nach Abschluss des Vergleichs ausgezahlt.

Meine Frage ist nun: Habt Ihr Euch vorab auch für eine Variante entscheiden müssen? Und wenn ja, für welche habt Ihr euch entschieden und warum?

Auf meine Frage hin, ob dies auf Anregung der VW-Bank hin bereits abgefragt wird, wurde mir gesagt, das man das vorab seitens der Kanzlei bereits macht um zeitnah ein Angebot unterbreiten zu können um den Ablauf und einen Vergleich zu beschleunigen.

Natürlich ging mir sofort der Gedanke durch den Kopf "Warum soll ich eine Nutzungsentschädigung zahlen? Mein Vertrag ist von Juni 2016".

Im weiteren Verlauf der Mail hieß es dann:

Zitat:

"Bitte verwechseln Sie nicht „Urteil“ und „Vergleich“. Uns ereilen viele Anfragen, warum denn Nutzungsentschädigung gezahlt werden soll. Es gäbe auch Urteile, wonach eine solche Nutzungsentschädigung nicht gezahlt werden muss. Das ist grundsätzlich richtig. Aber bedenken Sie, dass es sich um einen Vergleich handelt und nicht um ein Urteil. Vergleich bedeutet, dass beide Parteien „nachgeben“ und gerade nicht auf Ihrer Maximalforderung bestehen. Zu bedenken ist auch, dass der aufgezeigte Vergleich sofort erzielbar wäre, ein endgültiges rechtskräftiges Urteil möglicherwiese erst sehr viel später."

Das leuchtet natürlich auch ein.

Was haltet Ihr davon?

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