Werkstattpfusch?
Hallo,
mein Golf 4 1.6 hatte ZKD-Reperatur.
Bekam dann den Anruf von der Werkstatt dass das Auto fertig ist, aber sehr wahrscheinlich ein Kolbenring hinüber ist. Bei der Probefahrt sei dunkler Rauch vermehrt aus dem Auspuff gekommen und es riechte wohl stark nach Öl. Ergo, Motoröl im Verbrennungsraum, laut Werkstatt.
Fahrzeug sei aber fahrbereit.
Auto hatte nicht gequalmt als ich es zur Werkstatt brachte.
Der ist ja im schlechteren Zustand wie zu Anfang. Und die Rechnung ist auch nicht ohne. Was soll ich machen?
Danke vorab für Eure Ratschläge.
Gruß,
TK
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@son bac schrieb am 14. Dezember 2016 um 10:26:43 Uhr:
Bei ZKD Reparatur muss man immer Ventilschaftdichtung mit gewechselt werden und Kolbenring geprüft ggf.gewechselt,.....
Das steht wo?
Wenn du solche Aussagen machst liefere auch Beweise dazu.
54 Antworten
Zitat:
@Rotkehle schrieb am 19. Dezember 2016 um 17:41:06 Uhr:
Ich würde erst einmal ein bisschen fahren und mich nicht verrückt machen.
Eventuell ist etwas Öl in die Abgas Anlage gekommen und wird jetzt vom Kat erst einmal verbrannt.
Das hab ich auch erst gedacht aber dann habe ich gesehen wieviel er qualmt, sobald ich auf Gas trete. Erst nachdem der Motor warm ist wird es richtig viel. Es qualmt schon ziemlich viel. Für mich sieht es gräulich aus. Kann es trotz der Menge was rauskommt nur der Restöl in der Anlage sein.
Ich glaube nicht dass es soviel Qualm bei dir gewesen ist. Ich trau mich mit meinen Wagen deswegen nicht auf die Straße. Frage ist, auch wenn es die Kolbenringe wären, müsste ich dann nochmal für die Kosten aufkommen oder besteht die Pflicht zur kostenlosen Nachbesserung?
Hast du Leistungsverlust bemerkt?
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Leute,
Es kann doch einfach nicht sein dass ich ein auto für die Reparatur abgebe was nicht gequalmt hat und am Ende eins zurück kriege was schlimmer qualmt als n Kohlekraftwerk! Und ich es nicht mal mehr bewegen kann, vom Hof fahren kann, weil ich glaube dass mich direkt die grünen/blauen Onkel anhalten würden. So schlimm qualmt es!
Wie kann es sein dass laut Werkstattaussage die Kolbenringe, aufgrund der höheren Kompression nach ZKD Wechsel, nach wenigen kaputt gehen (bei der durch Meister durchgeführten Probefahrt). Wie können Kolbenringe kaputt so schnell kaputt gehen?????
Dann hätten sie schon vorher STARK verschlissen gewesen sein müssen und ich hätte es doch an qualmen und/oder Ölgestank VOR der Reparatur merken?!
Das rumdiskutieren, ohne was zu tun bringt Dich nicht weiter. Meistens gibt es drei Möglichkeiten in diesem demokratischen Deutschland:
a) entweder akzeptieren, Trost suchen, irgendwann verschwindet das Problem, wenigstens vorübergehend, aus der Psyche
b) mit der Werkstatt nachverhandeln
c) Anzeige erstatten.
Ich würde etwas tun, so wird's nicht besser.
Zitat:
@Turok210 schrieb am 2. Januar 2017 um 07:07:05 Uhr:
Leute,Es kann doch einfach nicht sein dass ich ein auto für die Reparatur abgebe was nicht gequalmt hat und am Ende eins zurück kriege was schlimmer qualmt als n Kohlekraftwerk! Und ich es nicht mal mehr bewegen kann, vom Hof fahren kann, weil ich glaube dass mich direkt die grünen/blauen Onkel anhalten würden. So schlimm qualmt es!
Wie kann es sein dass laut Werkstattaussage die Kolbenringe, aufgrund der höheren Kompression nach ZKD Wechsel, nach wenigen kaputt gehen (bei der durch Meister durchgeführten Probefahrt). Wie können Kolbenringe kaputt so schnell kaputt gehen?????
Dann hätten sie schon vorher STARK verschlissen gewesen sein müssen und ich hätte es doch an qualmen und/oder Ölgestank VOR der Reparatur merken?!
Erst einmal bist du als Kunde ein Laie, dass bedeutet das die dich erstmal fragen müssen, was los ist. Dann eine qualifizierte Aussage treffen und so machen wir das eine Probefahrt durchführen und dabei gegeben falls zu analysieren was mit dem Auto los ist. Anschließend wird das mit dem Kunden besprochen.
Sollte während der Reparatur größere Probleme auftreten, so werden diese erst nach Absprache des Kunden durchgeführt. Sprich es wird erst einmal gestoppt und abgeklärt was zu tuhen ist.
Sollte nun anschließend ein Problem, wie in Deinen Fall aufgetreten ist, meiner Ansicht von der Reparatur kommen, so müsste die Werkstatt auch dafür aufkommen. Sollte die das nicht tuhen würde ich wie angeraten einen Anwalt hinzuziehen. Die Kolbenringe gehen nicht vom Wechsel der Kopfdichtung kaputt, das ist nach meiner Ansicht nicht möglich.Wenn die Kolbenringe vorher kaputt wären würde das eine gescheite Werkstatt erkennen.Beim Beschleunigen würde er leicht blau rauchen, jedoch nicht so stark.
Bei schwarzen starken Rauchen ist etwas mit der Ventilsteuerung nicht in Ordnung bzw. Kopfdichtung. Da diese aber schon neu ist würde ich stark auf Ventilsteuerung bzw. Hydros tippen. Das bewirkt das die Ventile nicht richtig schließen. Eventuell stimmt auch einfach die Steuerzeiten nicht, da der Zahnriemen falsch montiert wurden ist. Im Schlimmsten Fall ist ein Ventil nun hinüber.
Mit freundlichen Grüßen
Rotkehle
Ich tendiere auch ganz stark dazu dass die Ventilsteuerung nicht passt.
Hier sollte man erstmal die Stellung der Nockenwelle kontrollieren.
Zitat:
@Jules444 schrieb am 2. Januar 2017 um 08:50:44 Uhr:
Das rumdiskutieren, ohne was zu tun bringt Dich nicht weiter. Meistens gibt es drei Möglichkeiten in diesem demokratischen Deutschland:a) entweder akzeptieren, Trost suchen, irgendwann verschwindet das Problem, wenigstens vorübergehend, aus der Psyche
b) mit der Werkstatt nachverhandeln
c) Anzeige erstatten.
Ich würde etwas tun, so wird's nicht besser.
Die Werkstatt stellt sich auf stur. Kommt nur mit der Kolbenring Geschichte.
Ich schrieb' doch: Anzeige erstatten, Anwalt konsultieren. Aber Vorsicht, hier mußt Deine Vermutungen genau nachweisen, das funktioniert nicht mit: "ich nehme an..."
Das muß stimmen, oft wird ein Sachverständiger mit dazu gezogen. Vielleicht gibt aber vorher die Werkstatt nach. Vielleicht hält diese aber auch wie Pech und Schwefel zusammen.
Dann gibt's im Leben das sogenannte "Lehrgeld" gezahlt, das jeder Mensch schon mal in seiner Karriere gezahlt hat, sprich: "Pech gehabt, das nächste Mal auf bessere Werkstatt achten."
Wäre ich an Deiner Stelle würde ich damit zur Werkstatt gehen (sagen wenn diese stur bleiben, ich werde Anzeige erstatten), und dann schauen wie diese drauf reagieren. Du kannst ja mit einer Anzeige bis zu einem bestimmten "Punkt" gehen, lässt sich ab einem gewissen Punkt nichts nachweisen, wird diese sowieso eingestellt. Vorsicht aber mit Rechtsanwalt, wenn kein Rechtsschutz vorhanden!
fordere von der Werkstatt eine schriftliche Stellungnahme an.
Was ist wichtiger:
A) Nichts machen aber allen die Ohren vollheulen?
B) Oder dass das Auto nicht mehr raucht?
Ich schreib das nicht weil ich eine Antwort bräuchte, sondern um dir den Spiegel vorzuhalten. Meiner Einschätzung nach bist du nicht in der Lage sein, dein Problem zu lösen. Das ist mir aber egal.
Entscheidend ist der Reparatur-Auftrag.
Wie der formuliert ist, entscheidet maßgeblich.
Aus einen guten Auftrag kann man den Ausgangszustand gut herauslesen. D.h. das Problem des Autos ist kurz niedergeschrieben. -> Ist Zustand.
Dann steht der eigentliche Auftrag drin, und welches Ziel man hat.
-> Soll Zustand
Hier werden dann auch die Arbeitsstunden und Materialien aufgelistet, welche der Kunde zunächst schriftlich zustimmt, also unterschreibt!
Dieses Budget kann nun die Werkstatt ausschöpfen. Reicht das nicht, darf die Werkstatt nicht weiter arbeiten. Macht sie es doch, tut sie das ggf. auf eigene Kosten.
Arbeitet die Werkstatt am Ziel vorbei, muss man auch nicht dafür leisten.
Daher meide ich Werkstätten wo das Papier nicht stimmt!
Habe dadurch auch schon 1500EUR Lehrgeld zahlen müssen.
vielleicht ist es ja möglich, mit der Werkstatt einen Kompromiss zu finden, z.B. das die jetzt kommende Reparatur aus Kulanzgründen deutlich billiger durchgeführt wird.
Das wurde alles schon vor Seiten geschrieben, und es ist damals nicht angekommen. Und es kann mEn gut sein, dass das in drei Seiten wieder genause geschrieben werden wird. Die Lücken werden nur aufgefüllt mit Gejammer.