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Welches Öl löst Öldruckprobleme ? - Spezialfrage !

BMW 3er E46
Themenstarteram 25. November 2014 um 18:04

Hallo community,

Ich werde bald das Öl bei meinem 320i wechseln da der Winter vor der Tür steht und mir die dünne Pisse die jetzt drin ist langsam den Nerv raubt.

Zuerst das Problem:

Wenn der Wagen "nicht ekonomisch" bewegt wurde, wird das Öl dünn wie Wasser, landet kaum in der Wanne und im Stand flackert das Ölkännchen gemütlich vor sich hin weil der Öldruckmesser "glaubt" es ist zu wenig druck vorhanden. Bewegt sich der Wagen über 700 RPM ist der Druck für das Auto wieder voll da und das Kännchen verschwindet.

Ja ich weiss jetzt werden gleich stimmen laut das man den Wagen abstellen soll etc. Das ganze begleitet mich seit km stand 100.000 und is beim 320er keine seltenheit (mein touring hatte das auch...)

Problem ist das ich mich mit Öl GARNICHT auskenne und jetzt gern eins drin hätte welches bei Last "relativ" dickflüssig bleibt.

Derzeit is 5W30 drin.

/Flame on

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19 Antworten

nuja... öl-freds gibts ja nu wie sand am Meer, aber ich will mal nicht so sein:

die Zahl vorm W ist die Visko bei Kälte, die nach dem W bei Betriebstemp. Je kleiner die Zahl, desto dünnflüssiger das öl.

Flackernde Ölläpchen sollte es bei nem 5w30 in einem e46 nicht geben, ausser es ist extrem durch Benzin (because Kurzstrecke) verdünnt. Ein w40 öl ist eine gängige Größe (Geheimtipp: Mobil 1 New Life 0w40). Ist der Motor schon über 200tkm gerannt und der Ölverbrauch extrem hoch könnte man dies ggf. durch ein w50 öl kaschieren, aber die feine englische art ist das natürlich nicht ;) also an deiner stelle würde ich ein 0w, 5w oder 10w40 rin kippen.

Dass es beim 320er keine Seltenheit sein soll ist absoluter Schwachsinn, sorry. Dass sich das Öl so verdünnt liegt nicht am Öl selbst, auch wenn es ein 5W30 ist, sondern entweder daran dass du nur Kurzstrecke fährst und sich das Öl durch das Benzin extrem verdünnt oder es gelangt Kühlwasser in dein Öl.

Die Frage ist, warum ist das Öl so dünn?

Kurzstrecke

Ölverdünnung durch Sprit, dann kannst Du es auch riechen (Messtab, Öldeckel)

Ölwechselintervall

Ich bevorzuge ein Shell Racing 10W60 bei einem Intervall von 20.000 km

Schau dir mal die Zahlen des Öls an. Je grösser die Viskosität, desto dickflüssiger das Öl, je niedriger, desto fliessfähiger.

Die Zahl vor dem W is die Kaltviskosität, das hinter dem W die Warmviskosität.

Willst du bei warmen Motor ein dickflüssigeres Öl, dann kippe eins mit einer höheren Visko rein.

Daher mach mal mit eine xW40 weiter. Das genannte Mobil 1 New Life ist sehr gut.

Oder such das Problem warum der Öldruck im Leerlauf zu niedrig ist.

Wenn bei normalem Betrieb im Leerlauf zu wenig Öldruck da ist, dann würde ich eher mal die Lagerschalen überprüfen. Selbst wenn du ein dünnflüssigeres Öl hast, Fördermenge der Pumpe bleibt die selbe und der Druck sollte entsprechend auch stimmen.

Wäre das nicht der Fall hätte sich das schon bemerkbar gemacht.

Also ich hatte das mal bei einem alten Auto: da wars aber ein defekter Öldruckschalter.

Wechsel einfach mal auf ein gutes 5W40 und schaue, ob sich was ändert. Beispiel: Total Quartz 9000 Energy, Addinol Super Light.

Die sind im Neuzustand schon bei 100°C etwas höher viskos als das M1 0W40 und außerdem dünnen sie weniger aus über die Nutzungsdauer, da weniger Viskositätsindex-Verbesserer vorhanden, der unter Scherung abbaut und somit die Viskosität sinkt.

Für mich klingt das aber auch nach einem Problem an der Mechanik, das 5W30 zeigt das Problem vielleicht nur "früher" an. Öldruckprobleme hat der Motor selbst mit 0w30 nicht (bei den M54 m.W. Erstbefüllung ab Werk).

Zitat:

@herbertbersch schrieb am 25. November 2014 um 23:00:27 Uhr:

Die Frage ist, warum ist das Öl so dünn?

Kurzstrecke

Ölverdünnung durch Sprit, dann kannst Du es auch riechen (Messtab, Öldeckel)

Ölwechselintervall

Ich bevorzuge ein Shell Racing 10W60 bei einem Intervall von 20.000 km

Du benutzt dieses Öl auch im Winter?

Unbenannt999

Ja, ganzjährig, Auto steht Nachts in Garage die auch im Winter bei Minustemperaturen 7 Grad hat.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 27. November 2014 um 12:23:58 Uhr:

Zitat:

@herbertbersch schrieb am 25. November 2014 um 23:00:27 Uhr:

Die Frage ist, warum ist das Öl so dünn?

Kurzstrecke

Ölverdünnung durch Sprit, dann kannst Du es auch riechen (Messtab, Öldeckel)

Ölwechselintervall

Ich bevorzuge ein Shell Racing 10W60 bei einem Intervall von 20.000 km

Du benutzt dieses Öl auch im Winter?

am 28. November 2014 um 2:10

Zitat:

@Soorax schrieb am 25. November 2014 um 21:15:56 Uhr:

Dass es beim 320er keine Seltenheit sein soll ist absoluter Schwachsinn, sorry. Dass sich das Öl so verdünnt liegt nicht am Öl selbst, auch wenn es ein 5W30 ist, sondern entweder daran dass du nur Kurzstrecke fährst und sich das Öl durch das Benzin extrem verdünnt oder es gelangt Kühlwasser in dein Öl.

Wie kommt bitte benzin in das öl rein dass es verdünnt wird :)

wenn Kühlwasser ins Öl gelangt .......da sag ich lieber nix zu:)

 

@TE

vielleicht bringt deine Ölpumpe die Leistung nicht?!? bzw. nicht ausreichend Druck?!? durch Ablagerungen oder so was....

eine Frage: wieviel Öl verbraucht dein Motor auf 1.000km ???

Zitat:

@was_ist_nicht_vergeb schrieb am 28. November 2014 um 02:10:46 Uhr:

Zitat:

@Soorax schrieb am 25. November 2014 um 21:15:56 Uhr:

Dass es beim 320er keine Seltenheit sein soll ist absoluter Schwachsinn, sorry. Dass sich das Öl so verdünnt liegt nicht am Öl selbst, auch wenn es ein 5W30 ist, sondern entweder daran dass du nur Kurzstrecke fährst und sich das Öl durch das Benzin extrem verdünnt oder es gelangt Kühlwasser in dein Öl.

Wie kommt bitte benzin in das öl rein dass es verdünnt wird :)

wenn Kühlwasser ins Öl gelangt .......da sag ich lieber nix zu:)

Ganz einfach: Die Kolbenringe sind so gebaut, dass sie bei kaltem Motor nicht perfekt abdichten, denn schließlich brauchen sie ja noch etwas Platz um sich bei warmem Motor auszudehnen. Deshalb gelangt bei kaltem Motor jedes mal beim Verdichten des Gemisches ein kleines bisschen Benzin ins Öl, da es an den Kolbenringen vorbeigedrückt wird.

Normalerweise ist das kein Problem, denn sobald das Öl seine Betriebstemperatur erreicht hat verdunstet das Benzin wieder. Fährt man jedoch nur Kurzstrecke und der Motor wird nie richtig warm gelangt immer mehr und mehr Benzin ins Öl -> es verdünnt sich.

Und das mit dem Kühlwasser war, wie du vielleicht schon gemerkt hast, ganz klar eine Anspielung auf die ZKD. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist.

am 28. November 2014 um 2:46

Sorry aber da muss ordentlich Benzin vorbeigedrückt werden bis das Öl so dünn ist dass der Druck nicht aufgebaut wird. Ich denke nur wenn es der Fall ist muss sein Ölstand steigen :) wäre aber auch schon zu spät ! oder ?

 

Damit wir hier nicht an einander vorbeireden, über welche Kurzstrecke reden wir hier ....2km? 5km? 10km?

Ja da hast du recht, es muss schon einiges da reinlaufen bis das Öl so stark verdünnt wird. Mit täglicher Kurzstrecke sollte das aber nicht sehr lange dauern.

Für mich ist Kurzstrecke alles, bei dem der Motor nicht richtig warm wird. Bei den Außentempearturen die wir hier zur Zeit morgens haben (1-3°C) reichen selbst 10km nicht ganz aus damit das Öl seine optimale Temperatur erreicht.

Das war aber jetzt auch etwas OT, deshalb zur eigentlich Frage zurück: Ich sehe das so wie Felyxorez, auch wenn das Öl dünner wird, die Fördermenge der Pumpe bleibt gleich und deshalb sollte auch genug Druck aufgebaut werden. Deshalb tippe ich darauf dass der Öldrucksensor einen weg hat, da wäre der TE nicht der erste und auch nicht der letzte mit dem Problem.

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