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Welches Öl für Oldtimer???

Dodge Monaco
Themenstarteram 23. März 2019 um 20:32

Hallo zusammen ,

ich habe mir vor kurzem ein 68er Dodge Monaco 500 383cui zugelegt.

Ich würde jetzt gerne mal einen Ölwechsel machen mit allem was dazu gehört.

Jetzt ist die Frage welches Motoröl am besten für so einen alten Motor ist.

 

Synthetisch oder nicht?

Habe mir sagen lassen dass 20W50 von Mannol gut sein soll!

Ich würde mir gerne eure Meinung und Erfahrungen einholen!

Mit freundlichen Grüßen

Pascal

Beste Antwort im Thema

Die Ölwahl sollte nicht nur davon abhängen was vorgeschrieben ist. Früher waren die Toleranzen innermotorisch noch deutlich höher. Dazu wurden andere Dichtmaterialien verwendet. Korkdichtungen etc. waren damals nicht unüblich. Dazu kommt noch die Frage wie viel der Motor runter hat.

Ich kenne es von Oldtimerwerkstätten so das Sie das eingefüllte Öl vom Zustand des Motors abhängig machen. Von denen käme keiner auf die Idee in einen 50 jahre alten, unberührten Motor einfach die Werksangabe einzufüllen, besonders wenn man schon sieht das der Motor schon irgendwo schwitzt weil die Dichtungen vielleicht auch nicht mehr so das wahre sind.

Je nach Zustand kann ein 20W50 da schon sinnvoll sein. Ein anderer Punkt ist das Thema Wärme. Wenn du öfters in heißeren Gefilden unterwegs bist oder viel Stop and Go oder Idling Hours hast macht ein dickeres Öl Sinn. Ein 5W30 kocht dir im Sommer bei an die 40 Grad und mehreren Stunden Leerlauf oder Stop and Go einfach weg. Alles schon erlebt und da war es 10W40.

Wie gesagt, um die Frage zu beantworten wäre es interessant zu wissen wie der Motor generell so beisammen ist. Sifft er irgendwo? Wie sieht der Ölverbrauch aus? Wie viel hat er runter? An solchen Faktoren kann man sich ein wenig langhangeln.

Bevor ich es vergesse:

Ich weiß nicht ob da wirklich etwas dran ist, aber gerade bei alten Motoren mit den Uraltdichtungen wird gerne mineralisches Öl empfohlen. Die synthetischen Anteile in modernen Ölen greifen angeblich die alten Dichtmaterialien an und sorgen dann für Leckagen.

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Was sagt dein Handbuch und was hast du für ein wechselintervall? 20w50 erscheint mir ungeeignet, viel zu dick.

Ich stehe aber auf Produkte von mannol. Der scheibenreiniger riecht wie ein parfum.

Moin!

Also ich fahre in meinem 73er Caddi 472cui das Liqui Moly Classic 20w50.

Ist zwar etwas dicker, aber ich fahre eh nicht bei Temperaturen unter 5°C.

Fahre dieses Öl bereits 6 Jahre. Wechsele regelmäßig 1x pro Jahr.

VG

TorBenz

3428738

Hi Pascal

Schau doch mal auf der Penrite-Website nach.

Ich fahre alle meine Engländer mit 3,5 Ltr. Buick Lizenzmotor mit Classic HPR 20W-60 und HPR 15W-60 von Penrite.

Wohl die meisten Oel-Hersteller bieten auf ihren Websiten Suchfunktionen nach dem für Modell und Motorisierung geeigneten Oel an. Wählst Du einen Hersteller, der auch Oele für Klassiker anbietet, findest Du mit ein wenig Glück Dein Modell oder aber zumindest eine vergleichbare Motorisierung.

Vorab gilt sicher BBK's Tip: zuerst Instruction Manual konsultieren.

Von welchem Hersteller das Oel dann schlussendlich kommt, ist sekundär. Da spielen ja auch noch Image, Preis (5-Ltr. Kanister), persönliche Vorlieben rein. Wichtig ist die Spezifikation und die ist bei gleicher Bezeichnung auch immer gleich.

Themenstarteram 24. März 2019 um 9:33

Zitat:

@BBK schrieb am 23. März 2019 um 20:51:23 Uhr:

Was sagt dein Handbuch und was hast du für ein wechselintervall? 20w50 erscheint mir ungeeignet, viel zu dick.

Ich stehe aber auf Produkte von mannol. Der scheibenreiniger riecht wie ein parfum.

Ich habe das Auto erst seit einer Woche und das Handbuch müsste ich mir bestellen.

Werde das dann mal so schnell wie möglich erledigen!

Danke :)

Spar Dir das mit dem Handbuch ! Wird man wahrscheinlich ehh nicht innerhalb einer Woche dran kommen.

Nehme einfach 15W40. Ich mache es so bei alten Amis und tausende andere ebenso. Ich hatte noch nie damit Probleme. Wenn Du nur im Sommer fährst, dann kann man auch 20W50 nehmen. Meine preferierte Marke ist Liqui Moly.

Über Öl hat jeder sowieso seine eine eigene Meinung. Nicht umsonst gibt es hier auf MT einen Ölthread mit tausenden von Beiträgen.

Ich fahre auch seit längerem ein 20 w50.

Seitdem ist auch der Ölverbrauch merklich gesunken.

Im original Owners Manual ist für sommerliche Temperaturen auch so eine Viskosität empfohlen.

Gruß Olli

Hallo

Ich nehme immer ARAL 15W40 (Freigabe CAT,Cummings). kostet ca. 3 Euro/liter und hat eine reinigende Wirkung. Wegen der Standzeit über Winter. Simmeringe und Korkdichtungen halten. Hydrostößel die im Kaltstart kurz scheppern hören irgendwann auf damit. Früher immer ARAL 10w40 Mineralöl gefahren. (25 Jahre Blazer 350). 10W40 Leichtlauföl war zu dünn.

Gruß Lars

Ich würde trotzdem in die Anleitung gucken.

Bei mir im 430er Buick steht je nach Temperatur 5w30 oder 10w30. Ich fahre jetzt billiges 10w40 von Mannol glaube 12 € pro 5 l Kanister.

20w50 würde ich in einem Rennwagen nehmen.

5w30 ist für einen Oldtimer im ausschließlichem Sommerbetrieb meiner Meinung nach zu dünn.

Besonders wenn der Motor bei hochsommerlichen Temperaturen mal sehr heiß wird hat man mit einem 40 oder 50 er Öl mehr reserven.

Im Handbuch ist bei um die 30 Grad Temperatur auch ein 40 bzw. 50 er Öl empfohlen.

Öltabelle Bordbuch

Würde auch eher 10W40 oder 15W40 nehmen.

Die Ölwahl sollte nicht nur davon abhängen was vorgeschrieben ist. Früher waren die Toleranzen innermotorisch noch deutlich höher. Dazu wurden andere Dichtmaterialien verwendet. Korkdichtungen etc. waren damals nicht unüblich. Dazu kommt noch die Frage wie viel der Motor runter hat.

Ich kenne es von Oldtimerwerkstätten so das Sie das eingefüllte Öl vom Zustand des Motors abhängig machen. Von denen käme keiner auf die Idee in einen 50 jahre alten, unberührten Motor einfach die Werksangabe einzufüllen, besonders wenn man schon sieht das der Motor schon irgendwo schwitzt weil die Dichtungen vielleicht auch nicht mehr so das wahre sind.

Je nach Zustand kann ein 20W50 da schon sinnvoll sein. Ein anderer Punkt ist das Thema Wärme. Wenn du öfters in heißeren Gefilden unterwegs bist oder viel Stop and Go oder Idling Hours hast macht ein dickeres Öl Sinn. Ein 5W30 kocht dir im Sommer bei an die 40 Grad und mehreren Stunden Leerlauf oder Stop and Go einfach weg. Alles schon erlebt und da war es 10W40.

Wie gesagt, um die Frage zu beantworten wäre es interessant zu wissen wie der Motor generell so beisammen ist. Sifft er irgendwo? Wie sieht der Ölverbrauch aus? Wie viel hat er runter? An solchen Faktoren kann man sich ein wenig langhangeln.

Bevor ich es vergesse:

Ich weiß nicht ob da wirklich etwas dran ist, aber gerade bei alten Motoren mit den Uraltdichtungen wird gerne mineralisches Öl empfohlen. Die synthetischen Anteile in modernen Ölen greifen angeblich die alten Dichtmaterialien an und sorgen dann für Leckagen.

Zitat:

Bevor ich es vergesse:

Ich weiß nicht ob da wirklich etwas dran ist, aber gerade bei alten Motoren mit den Uraltdichtungen wird gerne mineralisches Öl empfohlen. Die synthetischen Anteile in modernen Ölen greifen angeblich die alten Dichtmaterialien an und sorgen dann für Leckagen.

Es ist ähnlich: Mein Ford GPW 1942 darf nur unlegiertes mineralisches Motoröl bekommen, da er einen Nebenstrom-Ölfilter hat und damit eine Ölschlammbildung erwünscht ist, die Fremdstoffe dürfen nicht in der Schwebe gehalten werden, sondern müssen sich absetzen. Da gibt es z.B. von Wagner spezielle Oldie-Öle in 20W50 oder Einbereichsöle, geht auch wenn man nur im Sommer fährt.

Die Ölwanne und der seitliche Ventildeckel haben Korkdichtungen, richtig eingebaut sind die auch dicht.

Die Getriebeöle sind mildlegiert, damit damals verbaute Weißmetalle, Buntmetall-Legierungen und Dichtungsmaterialien nicht angegriffen werden.

Warmviskosität ist für den Fahrbetrieb ausschlaggebend. Kaltviskosität würde ich möglichst niedrig wählen um einen schnelle Durchölung zu gewährleisten. Sehe keinen Grund bei einem normalen Brot & Butter V8 ein 20w... zu fahren? ein 5W40 ist im warmen Zustand genauso viskos wie ein 15W40, allerdings mit deutlich besseren Kaltstarteigenschaften.

Einzig bei alten Motoren könnte die reinigende Wirkung eines vollsynthetischen Öl zu Problemen führen wenn Ablagerungen in größeren Mengen gelöst werden und evtl. Kanäle verstopfen.

Mein frisch überholter Chevy SB wird aber auf jeden Fall ein vollsynthetisches 5W40 bekommen, idealer Weise mit hohem ZDDp Anteil wegen der flat tapped cams.

Ganz alte Konstruktionen, wie beim Vorschreiber, sind davon explizit ausgenommen!

da beisst sich die Katze in den Schwanz, je dünner das Öl im Kaltzustand, je schneller braucht man die Durchölung.

Bei 15 o. 20W braucht man das nicht, es entweicht weniger Öl aus den Lagern etc.. Auch ist die Druckbelastung vom 15 oder 20W im Kaltzustand wesentlich höher als beim 5W o.ä..

Die meisten Motore werden kaputt gemacht, weil das Öl im Kaltzustand zu dünn ist. Warmfahren oder warm laufen lassen ist heutzutage ein Fremdwort.

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