Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
... habe letztens ein ÖL Wechsel mit Castrol 15W 40 gemacht, hatte vorher ein 10W 40 von ATU drinne. ...Ist 15W 40 schon teilsyhntetic oder noch 100% Mineralöl ...
Lesen und verstehen: ->
Zusammenfassung. (Sehr hilfreich wäre ja noch die Angabe deines Wagens und insbesondere des Motors darin gewesen. 🙄 )
Schönen Gruß
Hi unbrakeable, es handelt sich um einen KR Motor! Die Lampe leuchtet auf sobal der Motor Warm ist und die umdrehungszahl unterhalb von 3000/um fällt. Sobald ich etwas gas gebe geht die Lmape wieder aus! mas kann das sein?
Mfg Nothinkinq
Zitat:
Original geschrieben von ChromeVanadiumM
Hallo Imclehmann,Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
...und täglich grüßt das Murmeltier...
Hier (in diesem Zeitraum) gab es mal ähnliche Diskussionen...
mit Deiner Verlinkung aufgrund meines Beitrags kann ich nichts anfangen. Vermutlich 'willst' Du das aber nicht verstehen; 'können' wirst Du es wohl. 😉 Wie war noch mal Deine Durchwahl bei Addinol? 😕
Gruß CVM.
Das dachte ich mir. Deshalb zitiere ich deinen ersten und wohl auch dämlichsten Satz:
Zitat:
was an den von Dir aufgezählten Freigaben unabhängig von der Praktiker-Werbung der Kracher sein soll; kannst Du das näher erläutern? 😕
Bekommst du eins und eins zusammen?
...und täglich grüßt das Murmeltier...
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
Hi unbrakeable, es handelt sich um einen KR Motor! Die Lampe leuchtet auf sobal der Motor Warm ist und die umdrehungszahl unterhalb von 3000/um fällt. Sobald ich etwas gas gebe geht die Lmape wieder aus! mas kann das sein?Mfg Nothinkinq
Da wird wohl das Heißleerlaufverhalten des Öles unter aller Sau sein. Tausch das Öl (von mir aus gegen das Highstar) und wenn das Lagerspiel noch einigermaßen im Lot ist, sollte dieses Phänomen dadurch auf der Kill-Liste landen... Ein ebenfalls beliebter Fehler könnte bei einer ausgelutschten Ölpumpe liegen. Aber ich denke ein Ölwechsel ist im Moment die preiswerteste Möglichkeit herauszufinden, wo dein Motor sein Aua hat.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
Hi unbrakeable, es handelt sich um einen KR Motor! Die Lampe leuchtet auf sobal der Motor Warm ist und die umdrehungszahl unterhalb von 3000/um fällt. Sobald ich etwas gas gebe geht die Lmape wieder aus! mas kann das sein?Mfg Nothinkinq
Moin Nothinking,
wenn ich das jetzt mal ernst nehme (fällt mir allerdings etwas schwer): hört sich gefährlich an, jedenfalls nicht nach einfach so lassen und abwarten, was weiter so passiert, sonst ist dein Motor alsbald perdu. Ob das wirklich mit dem gerade eingefüllten Öl zu tun hat, erscheint mir allerdings etwas zweifelhaft. Aber wie dem auch sei, jedenfalls ist das von Dir eingefüllte Öl nun wahrlich kein Spitzenprodukt. Wenn Du sicher gehen willst, dass die geschilderten Probleme nichts mit dem Öl zu tun haben, wechsle es bitte umgehend und fülle etwas Vernünftiges ein. Wenn Du ein wenig im thread liest, wirst Du Dir schon ein Bild machen können, wo so die Grenzlinie zwischen akzeptabel-gutem Öl und Brühe liegt. Und wenn dann immer noch der Öldruck in den Keller fällt, dann ist da wohl noch etwas anderes kaputt (wo auch immer....)
LG - Minzestrauch
@lmclehmann
Hi erstmal, das 15W 40 Castrol habe ich jetzt nach 2Tg lauf aus der Kiste geschütet und durch 10W 40 ersetzt! Das mit dem ÖLdruckbrummer habe ich aber immer noch, wenn auch nicht so häufig. Aber das verhalten ist das selbe. Sobald der Motor eine temp von 95-97 Grad erreicht und die Drehzahl unter 3000 u/min kommt, kommt es sporadisch, betont auf sporadisch zu dieser Öldruck Warnanzeige mit summen. Ich bekomme es dann nur noch weg, wenn ich zwischengas über 3000u/min gebe. Kann es daran liegen, das ich das ÖL vielleicht erst ein weilchen einfahren muss?
@Minzestrauch
Mouin Minzestrauchm, wieso willst du das nicht ernst nehmen? Was ist denn deiner Meinung nach ein gutes ÖL für einen KR mit 102KW?
Zum hintergrund der Aktion mit dem ÖL war, ich habe meinen Kompletten Motor zerlegt und alles dran neu gemacht was verschleis ist. Also da waren Kolbenringe, Schaftdichtungen, Pleuellager usw. Danach habe ich den Kopf ein bisschen optimiert und wieder alles zusammengeschraubt!
Das 10W 40 sollte eigentlich zum durschspülen dienen, habe es dann halt durch das 15W 40 nach so ca.1000KM ersetzt. Bin dann auf die Bahn gegangen und habe den Karren gedrückt. Nach 7200U/min und ca 230Khm bin ich dann die nächste Ausfahrt raus und dann fing es auch schon an mit dem Summen!!
Daher meine Frage, was kann das sein, sollte ich eventuell man so ein Druckanzeige nach VDo installieren und mal prüfen. Kann das der Sensor sein.
Wer hat ähnliche Erfahrung damit gemacht, was hat das ÖL den für eine Bedeutung, und was ist das Optimum für einen 16V für Kurzstrecken und Autobahnsprint???
MfG Nothinkinq
Nimm das
http://cgi.ebay.de/...ynthetic_W0QQitemZ310075397830QQcmdZViewItem?...
oder
http://www.yatego.com/.../...ol-5w-40-vollsynthetisch-5liter--1x5-?...
Im übrigen würde ich einfach mal in die Werkstatt fahren und für 5€ den Öldruck gerade messen lassen.
Die Öldrucksensoren spinnen bei den Motoren aus der Zeit ja schonmal. Aber bevor das nicht ausgeschlossen ist, würde ich persönlich keinen unnötigen Meter mehr damit fahren.
Kann sein, dass Du Dir einen schönen Lagerschaden o.ä. gefangen hast.
Davon ab frage ich mich, warum man einen der wenigen verbliebenen KR's für "Kurzstrecken und Autobahnsprint" quälen muss. Ich hoffe Du wartest wenigstens, bis das Öl auf Temperatur ist.....
Hm...mal ne kurze Frage - hatten die 16V nicht ab Werk einen VDO-Öldruck-Schätzomaten verbaut? Weil die dynamische Öldruckkontrolle ist bei VW/Audi ja nun nicht grade für ihre Zuverlässigkeit bekannt.
ein 15W40 oder auch 10W-40 würde ich beim KR nicht benutzen. Der stellt schon etwas mehr Anforderungen vor allem an die thermische Belastbarkeit (Stichwort: Spritzölkühlung der Kolbenböden) als die "Wald&Wiesen" Vierzylinder von VW aus dieser Zeit.
Ich würde den KR mit folgenden Ölen fahren:
a) Meguin Megol 5W-40 / ggf auch in Kombination mit Megol Racer 10W-60 (1/3)
b) Mobil1 5W-50 (!!!)
das oben genannte Motul soll auch sehr gut sein, kenne ich aber nicht aus eigenem "erfahren". Das derzeit wohl verwendete 15W-40 ist bei DER Fahrweise ganz sicher am Rande des Zusammenbrechens....Zusatzinstrumente gäben hier wirklich weitere Anhaltspunkte
@Nothinking:
hast Du bei der Überholung auch die Ölpumpe neugemacht? Richtige Version?
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
... Zum hintergrund der Aktion mit dem ÖL war, ich habe meinen Kompletten Motor zerlegt und alles dran neu gemacht was verschleis ist. Also da waren Kolbenringe, Schaftdichtungen, Pleuellager usw. Danach habe ich den Kopf ein bisschen optimiert und wieder alles zusammengeschraubt!
Das 10W 40 sollte eigentlich zum durschspülen dienen, habe es dann halt durch das 15W 40 nach so ca.1000KM ersetzt. Bin dann auf die Bahn gegangen und habe den Karren gedrückt. Nach 7200U/min und ca 230Khm bin ich dann die nächste Ausfahrt raus und dann fing es auch schon an mit dem Summen!! ...
Da steckst du soooo viel Arbeit in den Motor und wählst dann (beinahe) das einfachste Öl Mehrbereichsöl aus, was es gibt? Es trägt zwar das Label Castrol, hat aber trotzdem nur sehr begrenzte Fähigkeiten. Lies dir die von mir verlinkte Zusammenfassung mal durch. Dann hast auch wenigstens etwas Basiswissen zum Thema Öl und weißt in etwa, was du da (deinem Motor an-)tust.
Die Ölempfehlungen von neverman sind schon sinnvoll. Ich hatte in diesem Beitrag z. B. für einen solchen Motor schon mal welche zusammengefasst, würde bei deinen Fahrgewohnheiten aber eher zu den etwas teureren Ölen greifen.
Was jetzt noch zu tuen ist?
1) Motor-Innenreinigung, z. B. mit Liqui Moly "Motor Clean" beim Ölwechsel (siehe hier, letzter Absatz), anschließend Einfüllen eines der in diesem Thread empfohlenen (am besten vollsynthetischen) Öle
2) Öldruckmessung (aber richtig, d. h. bei mindestens(!) 80 °C warmem Öl)
3) wenn Öldruck i. O., aber Warnung tritt immer noch auf: Austausch der Öldruckschalter
4) wenn Öldruck n. i. O.: Austausch der Ölpumpe
5) wenn Öldruck immer noch n. i. O.: Austausch der großen Gleitlager (Pleuel-, KW-Lager) - oder Entsorgung des Motors 😰
(Und falls es dich noch interessiert: Hier gibt es öfter Threads über fehlenden Öldruck, z. B. den hier. Evtl. findest du ja da auch noch Anregungen "aus der Praxis". 😁)
Schönen Gruß
@brainstorm, hallo und danke für die verlinkten ÖLE! Ich werde nun aus kostengründen zunächst das 10W 40 von Castrol was Gestern reingekommen ist weiter fahren :-) Das Motul 5W 40 oder auch das 5 W 50 von Mobil 1 kommen demnächst in die engere Wahl, danke..
Danke für deine Anteilnahme am meinem Auto, meinen KR fahr ich schon über 10Jahre und glaub mir der wird erst warm gefahren und dann nach empfinden und wetterlage :-) gerdrückt. Kurzstrecke weil mein Arbeitgeber 600m weiter ist, und Autobahn weil man da etwas Ausfahren kann..
@neverman, auch dank an deine empfehlungen. Scheint ja so als würde ich auch meine nächste Wahl an der ÖLsorte mit deiner Aussage bestätigen.
Um zum Thema zurückzukommen. Die Ölpumpe habe ich aus kostengründen und weil ich damit vor umbau nie Probleme hatte wieder eingebaut.
Hatte nur den Filter, der eigentlich schon sehr sauber war nochmals frei gemacht.
@unbrakeable
Die Lager sind alle neu, habe natürlich auf verstärkte PLEUEL und KW Lager verzichtet, aber die Org SputterLager sollten doch noch nach einmal treten hoffe noch in Ordnung sein? Werde das mal nach deiner angegeben Reichenfolge durchführen lassen. Kan ATU sowas machen mit ÖL Druck messen oder muss ich nach VW damit?
Mfg Nothinkinq
Bei ATU kaufe ich höchstens mal Farbe oder nen Duftbaum 😁
Selbst mit dem Öl sollte man da vorsichtig sein - ich habe schon 4 Jahre altes M1 dort gefunden...
Was die Ölpumpe angeht - im Gegensatz zu den 5 Zylindermotoren halten die von den 4ern weitgehend "ewig" und haben auch kein Dichtigkeitsproblem. Wenn sich die Zahnräder noch nicht ins Gehäuse eingearbeitet haben, kann man die ruhig weiter nutzen.
Eine Möglichkeit ist zB die Pumpe vom PG (G60) - sollte auch beim 16V passen - die hat (so sagt man) ein höheres Födervolumen. Fahre ich bei mir auch - Ergebnis: bei HEISSEM Öl (130°) liegen bereits bei 1000/min knappe 3Bar an....(5W-50)....bei 200.000km (Pleuellager 20.000km). Und für so heißes Öl muß ich meinen kleinen auch gut fordern 😁
Und zu not auch Reifen umziehen lassen :-)
Ich werde zunächst erst mal schauen ob vielleicht irgendein Kabel lose ist am Druckschalter, aber dann müsste das ja dauernd Brummen...
Habe auch schon daran gedacht eine G60 Pumpe zu installieren. Ist die 100% kompatibel oder muss man da was an teile umbauen?
Gruss Nothinkinq
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
Hi unbrakeable, es handelt sich um einen KR Motor! Die Lampe leuchtet auf sobal der Motor Warm ist und die umdrehungszahl unterhalb von 3000/um fällt. Sobald ich etwas gas gebe geht die Lmape wieder aus! mas kann das sein?Mfg Nothinkinq
Bei meinem VW-Bus, BJ 90, JX- Motor genau das gleiche: Zweistufige Öldruckkontrolle, beim Drehzahlabfall unter 2300/min Ölalarm, besonders bei hochbelastetem Motor im Gebirge. Beim Gasgeben ging der Alarm wieder weg. Im Normalbetrieb trat es nur sporadisch auf.
Ich hatte kurz zuvor ein totales Motorservice durchgeführt, aber (warum??) die alte Ölpumpe weiterverwendet. Nach Erneuern derselben trat das Problem nie wieder auf, jetzt ist schon 1 1/2 Jahre Ruhe.
Ich habe die alte Ölpumpe zerlegt: Da war sehr wohl Zahnflankenverschleiß und Spiel vorhanden, nach 300t km wohl irgendwie verständlich.
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
Zitat:
Original geschrieben von Nothinkinq
Kurzstrecke weil mein Arbeitgeber 600m weiter ist,
600m??? und wieso nimmst Du dafür das Auto?
Da dauert es ja fast länger, den Wagen zu starten, als die Strecke zu Fuß zu gehen. 😁