Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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zum Thema Ölscheich24, die sind ADAC Vertragspartner.

www.adac.de

Wirklich ein "brandneues" Produkt:

http://www.wasserstelle.de/produkteKV.htm

Testobjekt: Golf I Bj. 1981, alle Angaben noch in DM,
kalkulierter Kraftstoffpreis: 1 DM (!) pro Liter.

Zitat:
"17. Beispiel einer mit Power plus beschichteten Maschine:

Typ: Golf-Diesel 54 PS, 5-Gang, Baujahr 1981, erworben mit 37.000 km, Durchschnittsverbrauch 6,5 1 /100 km. Leistung schlecht, Motor schwerläufig, 2. Gang dreht nur bis max. 50 km/h, der 5. Gang kann das Fahrzeug nicht auf Tempo 120 halten, Geschwindigkeit fällt auf 110 zurück.
Nach der Beschichtung werden folgende unwahrscheinlich klingende Leistungen und Verbrauchswerte gemessen: (ohne irgendwelche Manipulationen am Fahrzeug) Verbrauch bei Tempo 70: 2,6 l

2. Gang dreht bis 82 km/h: 80: 2,8 l
3. Gang dreht bis 122 km/h: 90: 2,9 1
4. Gang dreht bis 150 km/h: 100: 3,3 l
5. Gang dreht bis 180 km/h: 160: 5,5 1
(100 5,5 l mit 750 kg Wohnanhänger; besetz mit einer Person.)

Durchschnittsverbrauch auf 100.000 km 3,5 1/100 km.
Die Reichweite mit einer Tankfüllung beträgt max. 1200 km.
Grundsätzlich wurde das Fahrzeug ab Tempo 40 - 50 km/h im 5. Gang gefahren (abgesehen von Überholmanövern).
An Bremsen wurden auf insgesamt 150.000 km nur 2 Satz Scheibenvorderradbremsen benötigt!

Extremversuch mit demselben Fahrzeug im Winter:
Kaltstart im Winter bei -15 0 angefahren im 1. Gang bis Tempo 30, dann in den 5. Gang geschaltet und ohne Blocken der Maschine weitergefahren an Steigung von 3 %.

18. Rentabilitätsberechnung (nur Treibstoff) für vorgenanntes Fahrzeug pro 100.000 km:

Treibstoffersparnis pro 100 km durchschnittlich 3 1 = DM 3,-
pro 100.000 km DM 3.000,-
Benötigte Power P1us Menge: 2 Packungen DM 300,-
verbleibt Gewinn DM 2.700,-"

Den Unsinn sollten wir nicht weiter diskutieren.

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815


Und was hat das Ganze mit Lenkeigenschaften zu tun?

Das wird wahrscheinlich daran liegen, dass durch dieses Mittel nicht nur dem Motor wenigstens zwei zusätzliche Zylinder wachsen, und der Ventiltrieb sowie das Steuergerät sich verwandeln (weil anders der versprochene Leistungszuwachs und die gleich um 20% höhere Drehzahlfestigkeit nicht mgl. wären). Sondern dem Auto auch noch breitere oder größere Räder wachsen werden. Das hattest Du dabei wohl nicht bedacht - oder?

Oh Mann, und ich dachte ich kenne schon den ganzen Blödsinn, mit dem Leuten solche "Wundermittel" angedreht werden. Das hat aber selbst mich jetzt noch verblüfft.

Jedenfalls muß ich da morgen gleich den Mario Illien anrufen und ihm diese geniale Info faxen. Ergibt dann 19.000U/Min plus 20% und 950PS plus ebenfalls 20%. Nur das mit der "spritsparenden" Fahrweise wird den Fahrern wohl nicht so gut gefallen. Aber wenn die Motoren dann auch wie versprochen 20% weniger verbrauchen, können sie ja mit der gleichen Spritmenge auch noch einige Runden länger draußen bleiben. Da werden sich die anderen Teams für den Rest der Saison warm anziehen müssen. Da können wir mit unserem aktuellen Auto dann ja gleich Kreise um die anderen fahren. Hoffe jetzt nur noch, dass dieses Mittel nicht gegen das Reglement verstößt, bzw. die FIA uns das genehmigt. Vor allem weil damit ja auch noch die Räder breiter werden, dürfte das aber etwas problematisch werden.

Grüße

P. S. War natürlich nur ein Scherz. Nicht dass das auch noch einer glaubt!

Zitat:

Original geschrieben von Sterndocktor


Im Moment habe ich 300 PNs im Briefkasten...nicht böse sein, wenn ich keine mehr beantworte.

Hallo Sterndocktor,

wäre nett, wenn Du meine PN vom 01.08. mal kurz mit einem "ja" oder "nein" beantworten würdest. Die habe ich auf Deine Anregung hin geschrieben!

Danke und viele Grüße
Bernd

PS In der Oldtimerszene scheint sich ATF als Benzinadditiv langsam zu etablieren! Ganz im Ernst wird behauptet, dass dadurch das Einspritzsystem bzw. der Vergaser gereinigt würden und das ganze Kraftstoffsystem gegen Rost geschützt wird. Als ich erlärt habe, dass ich da Probleme mit der Selbstmischung sehe und mir über die Wirkung der verbrannten ATF-Additive nicht im Klaren wäre, bin ich ausgelacht worden. Als ich Zweitaktöl als sicherere Alternative vorgeschlagen habe, bin ich glatt als Depp hingestellt worden - das wäre was für Zweitakter. Abgesehen von der unbeschreiblichen Borniertheit dieser Leute - wie denkst Du über ATF im Tank als Reinigungs- und Korrosionsschutzadditiv?

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Hallo,

hatte vor Wochen schonmal die Frage nachdem Öl für einen alten Mini gestellt (kombiniertes Öl für Motor/Getriebe). Sterndocktor empfahl mir ein gutes Motorradöl.
Auf der Homepage von LM wird nur ein normales PKW Öl empfohlen. Könnte man dann nicht auch das M1 verwenden? Jetzt wird ein Castrol 10W40 genutzt?

Mein Nachbar fährt in seinen beiden Autos und Motorrädern ein 10W40 von BP, er bekam das sehr günstig über seine Firma. Ist das bei Motorrädern überhaupt geeignet(Honda/BMW)? Ich riet ihm zum 20l Fass von Oilportal. Da er sehr Preisbewußt ist.

Ist immer die Kupplung das Problem? Ist dies immer bei gemeinsamer Nutzung des Öls ein Problem?

Gruß Chris

Ich finde das einen höchst interessanten Ansatz.

Gefährlich wird nur sein, daß Du während der Fahrt an der Lampe reiben mußt und sich der Inneraum mit Rauch füllt. Möchte auch nicht wissen was die Leute denken wenn neben Dir auf dem Beifahrersitz ein Typ sitzt mit Turban und bunten Klamotten und dauernd was von Aladin und Meister faselt..

..... aber eigentlich bräuchte man dann ja nicht mehr fahren sondern könnte ja auch fliegen. Ob man für so nen Teppich allerdings nen PPL braucht kann ich nicht sagen.

Jetzt seht Ihr, liebe Kinder, was durch die Einnahme von Drogen aus Euch werden kann.

@Sterndocktor
Es ist wirklich "unschön", dass du dich hier in diesem Maß ärgern musst. Sorry, dass ich das mit dem Motorradöl nicht mehr gefunden habe.
Ich hoffe du schaust weiterhin 1-2 mal pro Jahr vorbei und gibst die Neuerungen auf dem Ölmarkt bekannt.

Ich kann jedenfalls für die derartigen Ausführungen nur sehr danken und ich denke, dass neben dem Job wenig Zeit bleibt, daher ist die Aufwendung deiner Freizeit einiges mehr wert, als dies in letzter Zeit geschätzt wird.

Ich denke es wäre das beste gar nicht mehr auf Fragen einzugehen sondern einfach nur immer neue Fakten einzuwerfen und dann jeden selbst entscheiden zu lassen.

Eine Frage hätte ich dann allerdings doch noch, in den Vorlesungen des Maschinenbaus wird das Ölthema nur sehr distanziert angegangen. Hast du schon zu Studienzeiten an einem besonderen Schmier- und Kraftstoffe-Lehrstuhl gearbeitet oder ist das ganze Wissen nur in der KFZ-Industrie erlangt worden?

Mein Gott, was ein Kindergarten...

Jetzt hörts halt auf, bis einer weint.....

Meiner ist übrigens größer...

@ Balimann

Hier meine Spekulation zu seinem berufl. Werdegang:

Sterndocktor hat ganz normal Fahrzeugtechnik (vielleicht an der FU Berlin od. TH Karlsruhe) studiert.
Nach dem Studium hat es ihn gleich zu MB ins Schwabenland verschlagen, dort hat er dann in Motorentechnik promoviert (wie gerade ein Freunf von mir auch, nur in E-Technik).
Sein Know-How hat er sich durch seine langjährige Tätigkeit als Dr. Ing. im Betriebsstoffe-Bereich angeeignet u. ist z.Z. vielleicht Abteilungsleiter.

Vielleicht hab´ ich ja zumindest in einem Pkt. den Nagel auf den Kopf getroffen!? 🙂

@ChrisVR6

Ich denke schon dass eine Ölbadkupplung zwar das einzige aber auch ein sehr ernsthaftes Problem bei der Verwendung von PKW Ölen ist!

Selbst bei der Verwendung von Vollsynth Motorradölen gab/gibt es wohl ungünstige Kombinationen von Öl und Kupplung die zum Rutschen führen! Hängt natürlich auch immer von der genauen Beschaffenheit und dem Verschleisszustand der Kupplung ab, ob und wie gut ein Öl vertragen wird.
Im Zweifel würde ich erstmal ein für den Motor möglichst hochwertiges Öl bevorzugen - also wohl am besten eine Vollysnth Motorradformulierung. Sollte es dann tatsächlich zu Kupplungsrutschen kommen ist ja noch nichts schlimmes passiert. Man kann schadlos wieder auf ein anderes Öl umsteigen solange man nicht schon zigtausend Kilometer mit Schlupf an der kupplung durch die gegend gebohrt ist.
Erfahrungswerte mit verschieden Ölsorten währen wirklich sehr interessant - ist ja dank Mini nicht nur ein Motorradthema!
Oder kann vielleicht jemand einen gehaltvollen Thread zum Thema Motorradöl empfehlen?

@Sterndocktor:

Was hat es für Auswirkungen auf die Eigenschaften der Motorschmierung wenn ein Motorradöl weniger, keine oder andere Reibwertverminderer verwendet??? Kann man hierzu pauschal eine Aussage treffen? Gerade Motorradmotoren kommen ja schon langsam in den F1 Drehzahlbereich - es muss deshalb ja eigentlich ein ziemlicher Spagat sein ein Öl zu formulieren welches mit Kupplung und Motor optimal zurecht kommt.

Chris

Zu den Wechselintervallen bei den alten Dieselmotoren möchte ich mal anmerken, dass ich die 7500km bei der Qulität heutiger Öle für absolut unnötig halte.
Die 1,6er Motoren stammen übrigens aus den frühen 80er Jahren. Da gab es doch nur 15W-40 schlechter Qualität, oder gar 20W40.

Selbst VW hat beim gleichen Motor dies zeitweise geändert. Zum Vergleich kann man die beiden 1,9L Wirbelkammermotoren anführen, 1Y (64PS Sauger) und AAZ (75PS Turbo).
Der 1Y hat 7500km wechselintervall gehabt, der AAZ 15000km. Auch abhängig vom Baujahr. Die Motoren sind aber fast baugleich.
Nun könnte man behaupten, dass der AAZ aufgrund des Luftüberschusses bei der Verbrennung weniger Ruß- und Schmutzeintrag im Motoröl hat als ein athmosphärischer Motor, aber das halte ich für nicht so wichtig.

Sterndocktor hat mir auf die Frage "Normales Öl" oder Dieselöl auch geantwortet für die Kammermotoren mit relativ großen Rußteilchen brauche man kein spezielles Dieselöl.
Dann würde sich meiner Ansicht nach das Problem der sich evtl. schnell verbrauchenden Additive stellen. Dieses wäre aber das einzige Argument, einen derart vorgezogegen Ölwechsel zu machen.

Hier noch eine Info, wer in welcher Verpackung unterwegs ist:

Bei dem vollsynthetischen "Mach 1 5W-40" von Karstadt handelt es sich in Wirklichkeit um das Pentosynth 5W-40 von Pentosin.

Die Deutsche Pentosin-Werke GmbH bestätigt einem bei einem Anruf gerne, daß sie Karstadt beliefert:
04103 91 34 - 0

@st220, jan0815, balimann und bestimmte andere hier:
Rotherbach hat als Moderator bei einem Streitfall in einem anderen Forum mal geschrieben:

Zitat:

Du darfst ganz frei hier mitposten ... deine Meinung frei kundtun. Solange du nicht beleidigend oder unnötig angreifend wirst.

Ihr solltet daher nicht bei jedem ansatzweise kritischen Beitrag gegenüber "sterndocktor" aufheulen wie der versammelte Katholikentag bei der Behauptung "Papst mit seinen beiden Ehefrauen im Swingerclub erwischt".

Notfalls auch mal im Grundgesetz nachlesen, Artikel 5.

Schönes Wochenende!

Gruß, W. Dohl

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl


Notfalls auch mal im Grundgesetz nachlesen, Artikel 5.

Schönes Wochenende!

Gruß, W. Dohl

😁

Niedlich,endlich wieder einer der mit dem Grundgesetz kommt.Wenn die das mal richtig lesen würden könnten sie bemerken das ihre rechte exakt da enden wo ein Anderer betroffen ist.Von der Tatsache abgesehen das es einige Gesetze gibt die das Grundgesetz einschränken.

jeden monat ein neues öl?

Motorenöle ändern schnell ihre Zusammensetzung, die Chemiker lassen sich immer was neues einfallen, daher kann man Aussagen über Öle von 2003 heute im Grunde vergessen - ist hier ein paar Seiten früher gemutmaßt worden. Das stimmt so nicht ganz. Kosten sollen möglichst niedrig gehalten werden, diese Binsenweisheit gilt auch für die Schmierstoff-Branche. Bei einer Änderung der Formulierung muß ein Öl, auch wenn sein Name bleibt, die Zertifizierungen erneut durchlaufen; die Hersteller-Freigaben verlieren ihre Gültigkeit und müssen neu beantragt werden, und das ist, wie sterndocktor schon schrieb, teuer. Schon aus diesen Gründen hüten sich die Schmierstoffhersteller im eigenen Interesse davor, alle paar Monate die Formulierung zu ändern. Klingt das plausibel?

Aus Kundenperspektive kommt noch der Aspekt dazu, daß er heute beim Händler ein Gebinde vorfinden kann, das bereits länger im Regal steht und bei Herstellungsjahr 2003 nicht mal überlagert wäre. Beiträge zum Thema Motorenöl aus den Jahren 2003 oder 2004 kann man also nicht einfach mal als veraltet abtun. Zunächst ist der Stand des letzten Datenblattes für Privatleute ein guter Anhaltspunkt. Beispiel: Das Datenblatt des Valvoline Topgard 10W-40 trat am 30.7.2001 in Kraft, ersetzte das Datenblatt vom 14.7.2000 und verlor am 30.7.2003 seine Gültigkeit. Wenn die Firmen in den Datenblättern öffentlich falsche Angaben über ihre Produkte machen und sich dadurch Wettbewerbsvorteile verschaffen, steht sehr schnell die Rechtsabteilung der Konkurrenz auf der Matte.

@Sir Donald: Klar, beleidigende oder sonstwie strafrechtlich relevante Meinungsäußerungen sind von Artikel 5 nicht abgedeckt: "Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre." - Findest Du irgendwo auf den letzten zehn Seiten hier Äußerungen, auf die das zutrifft? War eine rhetorische Frage, sonst ufert die Off-Topic-Debatte wieder aus.

Gruß, W. Dohl

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