Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von st220
wie war das mit den Ölwechelintervallen bei den alten Dieseln 1,6 TD VW-Bus z.B.mit den neueren guten Oel kann man diese verlängern über die 7500 KM ?
Hatte nicht nur, bzw. nicht in erster Linie mit dem Motor sondern mit dem Kraftstoff zu tun. Verwedest Du ein gutes Öl, und tankt ja jetzt sogar (wie inszw. in D üblich) Schwefelfreien Sprit, braucht Du das Öl natürlich nicht gleich alle 7.5tkm zu wechseln. 12. bis 15tsd kannst Du da dann eins wie das betr. v. Meguin schon drin lassen.
Gruß
Aloha Sternendocktor,
da fällt mir neugierigerweise ein Frage ein:
Worauf basiert eigentlich eine Entscheidung, Intervall 7.500km oder 15.000km, u.s.w. ins Serviceheft zu schreiben?
Mal ausgehend von "ähnlichen" Motoren? Mir war, als ich mein jetziges Wägelchen zulegte, aufgefallen, daß die Alternative Opel Diesel ( Turbodiesel, Kein Tdi ) nur nen Wechselintervall von 7.500 km hatte. Liegt das nur daran, daß das Serviceheft die schwefelärmeren Kraftstoffe nicht berücksichtigte? Dann könnte man das ja verallgemeinern und all denen, die Golf II und so ne Sachen fahren empfehlen, auf 10-15tkm Intervall zugehen, oder?
Viele Grüße,
Torsten
okay vielen Dank ich schütte auch immer fleissig 2-Takt Oel dazu beim Tanken immer so 200ml auf den Tank.
Zitat:
Original geschrieben von st220
Wie würdest du Vogel denn reagieren wenn du jeden Tag von solchen Besserwissern wie du einer bist 50 E-mails bekommst.So langsam fangen alle an zu spinnen hier glaube ich.
So sieht es aus. Wenn man eine Zeit lang eine kostenlose Dienstleistung erhalten hat, nimmt man sie irgendwann als selbstverständlich hin, und kurze Zeit später glaubt man sogar, man könne Forderungen an den Dienstleister stellen. Typische Reaktion von Leuten mit begrenztem Denkvermögen.
Wenn Sterndocktor hier etwas schreibt, dann tut er das, weil es ihm SPASS macht! Dasselbe könnte ich auf dem Gebiet tun, auf dem ich arbeite, nur dürfte das bei Motortalk etwas off topic sein. Wenn hier ein paar Kasper durch dümmliche Aussagen dafür sorgen, dass es ihm nicht mehr Spaß macht, wird er sich auch nicht mehr beteiligen.
Fehlt eigentlich nur noch, dass ihn jemand auf Rechtschreib- oder Grammatikfehler hinweist. Ich an seiner Stelle wäre längst weg, und ich bin das ziemliche Gegenteil einer Mimose (muß ich schon berufsbedingt sein).
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Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Wenn man eine Zeit lang eine kostenlose Dienstleistung erhalten hat, nimmt man sie irgendwann als selbstverständlich hin, und kurze Zeit später glaubt man sogar, man könne Forderungen an den Dienstleister stellen. Typische Reaktion von Leuten mit begrenztem Denkvermögen.
Gutes Stichwort Jan. Das kenne ich auch schon aus meiner Tätigkeit. Da gibts auch Leute, die meinen, es wäre sogar selbstverständlich, dass man selbst bei einem gut 10 Jahre alten und weit über 200tkm gelaufenem Auto kostenlos ein neues bekommen müßte, wenn das alte kaputt gegangen ist. Besonders gut in Erinnerung habe ich da einen Fall, wo bei einem das Getriebe kaputt gegangen ist. Das Auto hatte schon jahrelang keine Werkstatt mehr von innen gesehen. Deshalb wurde die Undichtigkeit am Getriebe weder bemerkt noch behoben.
Zum Zeitpunkt als er dann mit Getriebeschaden in die Werkstatt kam (weil er meinte, er würde sicher kostenlos ein neues bekommen) war überhaupt kein Öl mehr im Getriebe.
Und weil dieser "Kulanz"-Antrag abgelehnt wurde, hat er dann an mehreren Tagen nach und nach bei allen Fahrzeugen den Lack verkratzt, die in und außerhalb der betr. NL standen. Die extra installierte Überwachungskamera hat ihn dann überführt.
Und irgendwie habe ich mittlerweile den Eindruck, dass hier ähnliche Zeitgenossen unterwegs sind. Nur habe ich hier glücklicherweise die Wahl, ob ich mich mit solchen Leuten befasse oder nicht! Im Job habe ich die leider nicht. Hier muß ich dass aber nicht auch noch haben.
EDIT: @resonatorman: Völlig sinnlos mit Dir über solche Dinge zu diskutieren. Und ja, war eine "große Leistung" auf der HP von Meguin auf die richtige Seite zu klicken!
Gruß
P. S. Geschichte ist nicht erfunden, sondern hat sich in der NL Regensburg abgespielt. Liegt aber schon etliche Jahre zurück. Ist mir nur besonders gut in Erinnerung geblieben. Könnte aber noch etliche andere solche Geschichten aus anderen NL erzählen. Mache ich aber natürlich nicht, weil das ja eigentlich hier auch nicht her gehört. Würden hier nur Dinge zum Thema geschrieben, wärens aber auch ca. 100 Seiten weniger - mindestens.
Zitat:
Original geschrieben von Sterndocktor
@resonatorman: Ich bin nicht beleidigt,...
Die sich anschließende ellenlange Apologie beweist aber das Gegenteil. Wenn du schon meine PM ins Feld führst (übrigens meine einzige): auch da hast du sofort eingeschnappt reagiert und angekündigt, sowas nicht mehr machen zu wollen (obwohl es völlig unverfänglich war, wie wir jetzt ja wissen).
Tut mir leid, aber bei aller Wertschätzung für deine fachliche Qualifikation und die Bereitschaft, diese zu teilen, kommt mir dieses Verhalten - gelinde gesagt - unreif vor. Die Diskussion mit Rotherbach war ja auch schon ein starkes Indiz dafür.
P.S. Darf ich wenigstens darauf stolz sein, daß ich das Oilportal entdeckt habe? 😉
Zitat:
Original geschrieben von resonatorman
P.S. Darf ich wenigstens darauf stolz sein, daß ich das Oilportal entdeckt habe? 😉
Ja, aber nur wenn Du dann ruhig bist. Wenn Du im Leben sonst nichts hast, wollen wir Dir das auf keinen Fall nehmen.
Zitat:
Original geschrieben von Sterndocktor
Und ja, war eine "große Leistung" auf der HP von Meguin auf die richtige Seite zu klicken!
Wußte ich's doch! Er hat mich wieder lieb...😉
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Ja, aber nur wenn Du dann ruhig bist. Wenn Du im Leben sonst nichts hast, wollen wir Dir das auf keinen Fall nehmen.
Danke! Sonst wärs von mir gekommen...
Schlage vor die paar Leute die neuerdings mosern wollen machen einen eigenen thread über Motoröl auf und bleiben dann ganz unter sich - dort können Sie dann diesen thread ausgiebig und "fachkundig" kommentieren.
Grüsse
Moin,
Dok, was meinst du dazu
"Ökodrive Power plus
Extreme Leistungssteigerung und Ersparnis für 100.000 km.
• Ungiftige Spezialwachsbeschichtung von Motor und Getriebe.
• Bis 40 % Reduzierung von Kraftstoff-Ölverbrauch-Geräusch
• Geringer Verschleiß & Umweltbelastung.
• Regeneriert Motoren mit überhöhtem Treibstoff und Ölverbrauch.
...„da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich“...
dieses geflügelte Wort ist wie gemünzt auf unser neues Produkt „Power plus“.
Viele Kunden benutzen es klug, um ihre finanzielle Mehrbelastung durch Spekulationsölpreise geschickt zu unterlaufen, und, da es Kluge bekanntlich relativ selten gibt, können sie als Minderheit von unseren Politikern auch nicht durch erhöhte Steuern bestraft werden. Sie schlagen jenen ein Schnippchen, welche unverschämt nach ihrer Börse greifen.
Die Verwendung einer einzigen Packung Power plus bringt dem Anwender Ersparnisse bis zu einigen tausend EURO, wenn er die leicht mögliche ökologisch-ökonomische Fahrweise wählt. Durch die Optimierung seiner Maschine erspart er ferner hohe Reparaturkosten, die erfahrungsgemäß im Leben einer Maschine oft genug mit weiteren tausenden zu Buche stehen.
Darüber hinaus genießt der Power plus-Anwender einen Fahrkomfort, der ihm die Freude des Autofahrens in ungeahnter Weise erhöht und von welchem er bislang nicht einmal träumen konnte. Vernünftige nutzen den enormen Leistungszuwachs ihrer Maschine durch Power plus (10-20%) zu besonnener Fahrweise, da sie begriffen haben, dass der Entlastung unserer Umwelt oberste Priorität zukommt.
So steht Power plus in vorderster Reihe der umweltentlastenden Produkte!
Von Politikern kann man immer wieder hören, dass es Umweltschutz nicht zum Nulltarif gäbe, aber Power plus Kunden wissen es besser, da der kluge Anwender leicht das Zehn- bis Dreißigfache des eingesetzten Betrages einspart und dabei unsere Umwelt ganz erheblich entlastet!
Begeisterte Power plus Kunden sind unsere besten Propagandisten, wir freuen uns nun auch auf Sie! ---Alle Motorerfahrung spricht für Power plus! ---
Ihre Endotronic GmbH. wünscht Ihnen alles Gute und allzeit gute Fahrt!
Was Sie Näheres über Power plus wissen sollten:
1. Power plus nur in eingefahrene Motore geben ab 10.000 km Fahrleistung, es würde sonst infolge seiner Glätte das notwendige Einfahren der Maschine behindern!
2. Power plus ist ein spezielles Hartwachs in einer bestimmten Aufarbeitung, welches dem Normalöl von Motor und Getriebe im Verhältnis 1-1:5 beigegeben wird. Durch die Tätigkeit des Motors werden alle sich bewegenden Motorteile mit einer dünnen dauerhaften Gleitschicht versehen, die die Reibung von Metall an Metall verhindert.
3. Beim Motor sollte generell gleichzeitig Öl- und Filterwechsel vorgenommen werden. (Keinen Altfilter belassen, da dessen Ölsumpf Power plus Partikel binden kann, die für die Motorbeschichtung gebraucht werden).
4. Nach dem Ablassen des alten Öles und Filterwechsel wird zunächst Power plus in entsprechender Menge in den Motor eingefüllt und dann Normalöl bis zur Optimummarke am Ölstab aufgefüllt. Der Motor sollte hierbei warm sein.
5. Bei Getriebe und Differentialöl, welches dauernd belassen wird, wird ¼ der jew. Menge entnommen und durch Power plus ersetzt.
6. Es ist wichtig, Power plus vor jeder Entnahme kräftig zu schütteln, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.
7. Wegen der hohen Reibungsherabsetzung durch Power plus darf es keinesfalls in automatische Getriebe gefüllt werden, sondern nur in handgeschaltete!
8. Beschichtungsspanne: Die Beschichtung aller sich gegeneinander bewegenden Teile mit Power plus Partikeln dauert insgesamt 50 – 60 Betriebsstunden, an Fahrstrecke ca. 6000 km. Dann Öl wechseln und mit Normalöl weiterfahren.
9. Nach dem Einfüllen von Power plus in die Maschine ist es zweckmäßig, das Fahrzeug sofort eine Strecke zu fahren, oder eine halbe Stunde im Leerlauf den Motor laufen zu lassen.
10. Die vorzüglichen Eigenschaften, die Power plus allen Maschinen und Aggregaten verleiht, machen sich bereits nach wenigen Betriebsstunden bemerkbar. Diese Eigenschaften sind: ruhigerer Lauf der Maschine, Dieselmaschinen verlieren ihr hartes Nagelgeräusch und werden weich und elastisch – das Motorgeräusch verliert seine unangenehmsten Komponenten, die Maschinen werden immer drehfreudiger mit einem entsprechend größeren Anzugsvermögen. Zum Ende der Beschichtungszeit können die einzelnen Gänge insgesamt um ca. 20 % höher ausgefahren werden als vom Hersteller angegeben. Hierin liegt keinerlei Gefahr für die Maschine, da diese Drehfreudigkeit ausschließlich auf das Konto besserer Schmiereigen-schaften zurückzuführen ist. Die Lenkeigenschaften des Fahrzeuges in Kurven, speziell bei Vorderradan-trieb verbessern sich erstaunlich, bedingt durch den so gut wie aufgehobenen Innenwiderstand der Maschine.
11. Der Metallabrieb und damit der Verschleiß der Maschine wird bis zu 60 % und mehr verringert. Man kann dies leicht selber feststellen, indem man die Farbe des Öles am Ölmessstab beobachtet. Das Öl bleibt sehr viel länger als früher sauber.
12. Kaltstart: Jedem Autofahrer sind die Probleme bekannt, die es im Winter bei großer Kälte gibt, wenn man sein Fahrzeug starten will, seien es nun Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Durch die Kälte schrumpft das Material, der Ölfilm kann sich erst aufbauen, wenn die Maschine warm gelaufen ist und unter diesen Bedingungen werden von der Batterie extrem hohe Leistungen abverlangt. Die Reibung ohne Schmierung in diesen Kaltstartzeiten verursacht insgesamt in der Regel den größten Verschleiß am Motor. Diese ganzen Probleme werden mit einer Power plus Beschichtung aus der Welt geschafft, ein Dieselmotor startet ebenso leicht wie zur Sommerzeit, das gleiche gilt für den Benziner, bei dem es u.U. nur zusätzlich noch Probleme im Vergaser geben kann.
13. Power plus als preiswerteste Motorenreparatur: Power plus wird durch die Aktivität der Maschine nicht nur an allen Oberflächen in feinster Weise eingearbeitet sondern löst auch durch seine Kriech- und Schmierfähigkeit, z.B. durch Plattierung oder Ölschlacken festsitzende Kolbenringe und Rückstände an anderen Stellen der Maschine, sodass in vielen Fällen auch bei älteren Maschinen eine absolute Regeneration erfolgt mit bislang nicht vorhandener Leistungsfähigkeit. Insbesondere Neumaschinen mit weit überhöhtem Benzinverbrauch und Altmaschinen mit hohem Ölverbrauch können mit Power plus in sehr vielen Fällen in kurzer Zeit saniert werden, sodass sich teure Reparaturen erübrigen.
14. Ersparnis: Während der Beschichtungszeit, also während der ersten 6.000 km nach der Beschichtung mit Power plus, tritt keine bedeutende Ersparnis im Treibstoffverbrauch auf, eine solche ist erst nach dem nächsten Ölwechsel, von wo an mit Normalöl weitergefahren wird, in Verbindung mit einer Ökodrive-Fahrweise möglich. Die Basis, um eine extreme Treibstoffabsenkung zu erzielen, ist hierbei der Umstand, dass durch den praktischen Wegfall des Innenwiderstandes der beschichteten Maschine eine starke Leistungssteigerung im untersten Drehbereich gegeben ist. Generell ist es nach der Power plus Beschichtung möglich, einen Gang höher zu fahren, als man bislang an bestimmten Strecken fahren konnte. Bei 5-Gang Maschinen und insbesondere bei 5-Gang-Dieselmaschinen wird dieser Gang zum spurtstarken Normalgang, den man i.d.R. von Tempo 40 – Tempo 180 fahren kann.
Im Alltagsverkehr bleibt dabei die Maschine, die man somit überwiegend im 5. Gang fährt, außerordentlich niedertourig, was sowohl einen extrem niederen Kraftstoffverbrauch, als auch eine extrem lange Lebens-dauer der Maschine zur Folge hat. Power plus ermöglicht die ökologisch-ökonomisch beste Nutzung von Verbrennungsmotoren aller Art.
15. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, in der Einfahrzeit mit Power plus die unteren Gänge jeweils etwas höher auszufahren als normal üblich, um eine schnellere Beschichtung zu erzielen, da die Beschichtung von der Anzahl der Kolbenhübe abhängig ist.
16. Power plus eignet sich für alle Arten von Motoren und Maschinen, die über eine Ölwanne verfügen, ist also auch besonders geeignet für Kleinmotoren, Kleindiesel, Rasenmäher, Stromaggregate etc., deren Leistungsfähigkeit und Lebensdauer durch eine Power plus Beschichtung ganz erheblich gesteigert werden.
Unsere Umwelt- und Energiesituation erfordern eine neue Einstellung. Power plus verhilft dazu, den gestiegenen Ansprüchen durch Einsparung Rechnung zu tragen ohne verzichten zu müssen. Im Gegenteil ist die Wahl der Ökodrive-Fahrweise auch noch mit einem wesentlich höheren Fahrkomfort verbunden, da das Fahrzeug sich wie ein mit Automatikgetriebe versehenes verhält, jedoch ohne dessen eklatanten Mehrverbrauch an Treibstoff.
Optimale Einsparergebnisse im Ökodrive sind nach etwa 10.000 km nach der Beschichtung möglich. Um sich ein Bild der gestiegenen Leistung zu machen, beobachte man aufmerksam die Leistung des Fahrzeuges an bestimmten Steigungen. Im allgemeinen ist das Optimum erreicht, wenn man das Fahrzeug im 5. Gang ohne zu stottern auf ebener Strecke ab Tempo 40 fahren kann. Und, wenn es hier diese Geschwindigkeit im Standgas ohne zusätzliches Gas und ohne Stottern bei Belastung des Fahrzeuges mit einer Person bewältigt (Diesel).
Von Zeit zu Zeit sollte kontrolliert werden, ob die Maschine diese optimale Gleiteigenschaft noch besitzt. Sollte sie im Laufe der Zeit abnehmen, so ist es zweckmäßig, bei jedem Ölwechsel etwa 10 % Power plus zum Öl hinzuzugeben, um die Power plus Beschichtung im Motor wieder zu optimieren.
Euro-Vertrieb: Endotronic GmbH, 88260 Argenbühl, Tel. 07566-465, Fax: -2432"
Ich hab mir den ganzen Quatsch jetzt nicht angetan und alles gelesen!
Aber dies Zeug schein auf Wachsbasis aufgebaut zu sein, so wie es dort steht. Da es sich scheinbar um Feststoffteilchen handelt, kürze ich der Einfachheit halber ab, auch hier gilt genau das Selbe wie für dieses TelefonbratpfannenMOS2zeugs: Hat im Motor einfach nix zu suchen!
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von hh2000
• Ungiftige Spezialwachsbeschichtung von Motor und Getriebe.
Zum Ende der Beschichtungszeit können die einzelnen Gänge insgesamt um ca. 20 % höher ausgefahren werden als vom Hersteller angegeben. Hierin liegt keinerlei Gefahr für die Maschine, da diese Drehfreudigkeit ausschließlich auf das Konto besserer Schmiereigen-schaften zurückzuführen ist. Die Lenkeigenschaften des Fahrzeuges in Kurven, speziell bei Vorderradan-trieb verbessern sich erstaunlich, bedingt durch den so gut wie aufgehobenen Innenwiderstand der Maschine.
Oh bitte, bleibt uns denn hier nichts erspart?
Wachs für den Motor...
Selbst wenn man Keramik und Teflon noch schluckt, hier wirds dann wirklich lächerlich.
Und ich darf dann wirklich 8400 U/min drehen? Da wird sich mein Motor aber freuen. Kommen bei dieser Aussage nicht schon Regreßansprüche in Frage?
Und was hat das Ganze mit Lenkeigenschaften zu tun? Und was sind Lenkeigenschaften eigentlich?
Das Beste daran ist noch das sie den Fahrer zu einem Spritfahrenden fahrstil erziehen wollen.😁 Womit wenigstens sichergestellt ist das tatsächlich Sprit gespart werden kann,das liegt dann aber sicher nicht an dem Mittel.Ich würde jetzt mal aus dem bauch heraus aus dem Text schliessen das das Mittel in erster Linie eine Motorspülung ist und die beschriebenen Verbesserungen auch mit der Motorspülung von LM zustandekommen.
😁 Ansonsten wären diese Rattenfänger glaubwürdiger wenn sie bei ihren Prozentzahlen mal die Null weglassen würden.
Auf jeden fall würde ich nie so was in ein Fahrzeug schütten das mir gehört.