Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable



Zitat:

Original geschrieben von Raik Tdi


hi leute. ich fahre zur zeit LL vom 🙂. da ich aber auf das service heft verzichten kann und will weil das auto schon 160tausend km runter hat wollt ich euch mal fragen welches öl ich am besten nehmen soll....ich fahre so 15tausend im jahr. ich fahre einen vw passat tdi 1,9l 130ps
...
Dann schau dir mal in diesem -> Beitrag die Infos zum Thema "Longlife fahren oder nicht?" und in diesen -> Beitrag die Infos zum Thema "Öle für PD-TDIs ohne LongLife" an. Aber guck' dir auch die dort verlinkten Stellen an. 😉

Schönen Gruß

Also ich habe nun knapp vier stunden gelesen.....eine nacht drüber geschlafen und festgestellt das ich vielleicht gerademal die hälfte von dem verstanden habe was ich gelesen hatte.🙄 Ein stück weiter bin ich aber schon ich werde auf feste intervalle alle 15.000km umstellen und das mobil1 nehemen. einmal hefen müsst ihr mir aber noch ich weiß nicht welches öl genau ich nehemen soll. eins was für 30.000km gut ist und trotzdem alle 15.000km wechseln oder so ein turbo diesel öl oder formula oder oder .... welchse denn nun ich bin etwas überfordert.😕 ein link zum richtigen öl wäre super das ich bestellen kann

Zitat:

Original geschrieben von Haiza



Zitat:

Original geschrieben von VR6 Marius


Um deinen Link sehen zu können, muss man auf dieser Seite registriert sein. 🙁
Worauf wartest du noch? ;-)

Hallo deine Abhandlung über Schmierstoffe habe ich aufmerksam gelesen und etliche neue Erkenntnisse gewonnen.

Sicher, der Beitrag ist schon alt aber interessant, noch dazu gut geschriebenen und solche Beitr. verlangen nach Lob, deshalb für dich an dieser Stelle ein sehr gut.

Auch ich vertrete die Meinung nur wer gut schmiert, der auch gut fährt und verwende ohne Ausnahme Spitzenöl. Hier ist mir der Hersteller gleichgültig, der Preis muss stimmen!

Gruß Pandaristi

Zitat:

Original geschrieben von Raik Tdi


...
Also ich habe nun knapp vier stunden gelesen.....eine nacht drüber geschlafen und festgestellt das ich vielleicht gerademal die hälfte von dem verstanden habe was ich gelesen hatte.🙄 Ein stück weiter bin ich aber schon ich werde auf feste intervalle alle 15.000km umstellen und das mobil1 nehemen. einmal hefen müsst ihr mir aber noch ich weiß nicht welches öl genau ich nehemen soll. eins was für 30.000km gut ist und trotzdem alle 15.000km wechseln oder so ein turbo diesel öl oder formula oder oder .... welchse denn nun ich bin etwas überfordert.😕 ein link zum richtigen öl wäre super das ich bestellen kann

Du widersprichst dir da: Einerseits willst du anscheinend auf jeden Fall ein "Mobil 1"-Öl nehmen (also wahrscheinlich das konventionelle "Mobil 1 New Life 0W-40" oder das LongLife-Öl "Mobil 1 ESP Formula 5W-30", die beide wohl sehr gute HC-Öle sind), andererseits redest du von "so ein turbo diesel öl oder formula oder oder ...".

Dir ist aber schon bewusst, dass das "M1 New Life 0W-40" keine VW-Freigabe für die Pumpe-Düse-Dieselmotoren hat? Ich habe zwar ein solches Experiment auch über 120.000 km mit unserem AJM im Variant (siehe Sig.) gemacht, bin dann aber wieder zu einem Öl mit einer PD-Freigabe nach VW-Norm 505 01 zurückgekehrt (siehe -> hier). Ursprünglich hatte ich mich bei km-Stand 110.000 dafür entschieden, weil es ein vollsynthetisches Öl war und in Sportwagenmotoren angeblich (so die Aussage unseres damaligen Öl-Gurus Sterndocktor) deutlich höheren Hochdruck(Extreme Pressure)-Belastungen ausgesetzt wäre, als an den Betätigungen der PD-Einheiten. Als aber jetzt das Öl geändert wurde (u. a. muss dadurch die Bezeichnung "vollsynthetisch" entfallen), wurde mir die Sache zu unsicher. Was weiß ich, ob das Öl nicht nur einfach mal "ertragsmäßig" optimiert wurde (der günstiger zu produzierende HC-Anteil stieg an), dieser Optimierung aber die insbesondere für den TDI-Motor sehr wichtigen EP-Eigenschaften teilweise geopfert wurden?

Ob du diese Denkweise übernimmst, musst du jetzt selbst entscheiden.

In diesem Fall hättest du dann also noch die Wahl zwischen einem (LL-III-)Öl nach VW-Norm 507 00 (immer mit einer 5W-30er Viskosität) oder einem konventionellen Öl nach VW-Norm 505 01 (immer mit einer 5W-40er Viskosität). Da du aber auf jeden Fall das 15.000-km-Wechselintervall fahren willst, reicht ein Öl nach Norm 505 01 locker hin, was zudem auch noch billiger ist, da es keine LL-Eigenschaften haben muss. Bei Mobil gibt es da sicherlich auch so ein Öl im Angebot, das wird dann aber auch ein normales HC-Öl sein, bei dem man den Namen und die Werbung mitbezahlt.

Meine Wahl für ein 505 01-Öl von einem heimischen Produzenten und die Begründung findest du am Ende des o. a. Links.

Ach ja, und noch etwas: Ein Öllieferant stellte mir gerade in einem email-Angebot eine Erhöhung der Motoröl-Preise um 10 - 15 % für den 01. April "in Aussicht". 😰 Also: Baldmöglichst zuschlagen!

Schönen Gruß

Wobei ein HC Öl nicht schlechter sein muss wie ein Vollsynthetisches. Vollsynthetisch darf sich nur ein Öl nennen, was aus Poly-Alphaolefinen (PAO) erzeugt wurde. Jedoch sind HC Öle aus synthetischen Grundölen nach dem Fischer Tropsch Verfahren bzw. dessen modernen Ablegern hergestellt und damit chemisch gesehen ebenfalls vollsynthetisch.

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Dazu muss man aber wissen, welche Hersteller diese speziellen Paraffine für die HC-Synthese nutzen.
Ich kenne bisher nur 2: Shell und Fuchs.

Und diese GTL Öl werden auch nicht in diesem umfang eingesetzt wie PAO.

Letztendlich kann es dem Kunden egal sein wie die Norm erreicht wird, wichtig das sie erreicht wird.

Addinol MV 046: "ADDINOL Super Light MV 0546 ist ein vollsynthetisches, kraftstoffspa­rendes Hochleistungs-Leichtlauf-Motorenöl in der SAE-Klasse 5W-40. Es basiert auf hochwertigen, nach neuester Technologie hergestellten synthetischen Grundölen ...."

Viel mehr Möglichkeiten wie PAO oder GTL Öle gibts technisch nicht. Gerade GTL wird zulegen wenn die Shell Anlage in Katar die volle Kapazität erreicht hat. Sollte langsam laufen wenn ich alte Pressemitteilungen richtig im Hinterkopf habe. Sobald diese Verfahren sich weiter ausbreiten (die Zahl wird steigen) kannst du PAO bezüglich Tonnage in die Tonne treten.

@ GaryK

Ausgerechnet Zitate von Addinol zu bringen, ist recht kritisch. Wenn man sich nämlich deren Palette an sieht, ist so ziemlich alles von denen vollsynthetisch. Wie glaubwürdig ist das?
Ich glaube davon kein Wort. Vielmehr glaube ich, dass diese Bezeichnung nichts mehr wert ist, Gerichtsurteile hin- oder her. Vermutlich gilt hier: Wo kein Kläger, da kein Richter.
Es gab hier bereits identische Datenblätter von MV 0546 und Highstar. Highstar ist ja als HC ausgewiesen, und MV 0546 als vollsynthetisch. Ich bin davon überzeugt, dass beide Öle ein- und dasselbe sind, und in keinster Weise vollsynthetisch. Wozu sollte man auch zwei verschiedene 5w-40 mit identischen Freigaben herstellen?
Hunters Erfahrungen mit dem Telefonsupport von Addinol, dem zu Folge HC und vollsynthetisch das selbe ist, sind ein weiteres Indiz für meine These.

Doppelpost

Arbeitshypothese: HC Cracks aus synthetischen Grundölen gehen bei vielen Herstellern mittlerweile als vollsynthetisch durch. Technisch gesehen ist die Aussage richtig und somit kann man sowohl HC als auch vollsynthetisch draufschreiben.

Urteil dazu siehe http://www.judicialis.de/...eldorf_I-20-U-46-05_Urteil_22.01.2008.html sagte Google gerade.

Zitat:
Das von der Beklagten angebotene Motoröl "... 5 W-40" hat einen Anteil an Polyalphaolefinen (PAO) von 45,30 Prozent. Neben 24,7 Prozent Additiven weist es zudem einen Anteil von 30 Prozent sogenanntem Unconventional Base Oil (UBO) aus, um dessen Subsumtion unter den Begriff "vollsynthetisch" sich der Streit der Parteien dreht.
[....]
Dabei werden Rohparaffine aus der Erdölraffination unter hohem Druck und Zugabe von Wasserstoff in Anwesenheit eines Katalysators aufgebrochen und neu zusammengesetzt. Dieses Verfahren kommt mit erheblich weniger Arbeitsschritten aus, die Gestehungskosten für Unconventional Base Oil (UBO) sind daher auch erheblich niedriger. Die so erzeugten Moleküle sind jedoch auch mit den auf Ethylenbasis aufbauend synthetisierten Polyalphaolefinen nicht identisch, so weisen sie unstreitig jedenfalls kürzere Seitenketten auf.

Wenn vollsynthetische Grundöle als Basis der "UBO" verwendet werden, so wird auch dieses Urteil technisch gesehen das Label "vollsynthetisch" nicht verhindern können. Schließlich geht kein Mineralöl in den Cracker. Bei Ethylen als Monomer eines klassisch-vollsynthetischen Öls ist ein durch Fischer Tropsch erzeugtes lineares Alkan chemisch nichts anderes wie polymeres Ethylen.

Abend
Ich möchte hier mal ein Angebot posten

5 Liter 10w40 teilsynthetisches Motoröl mit MB 229.3 für 9,95 Euro

http://www.autogeiz24.de/index.php?...
Mannol Classic ist ein modernes teilsynthetisches Motorenöl zur Benutzung in PKW-Motoren. Optimaler Motorschutz in einem breiten Betriebsbereich, weniger Verschleiß und ausgezeichnete Leistungswerte bei hohen und niedrigen Temperaturen. Für problemloses Fahren. Das Produkt entspricht folgenden Freigaben / Spezifikationen: SAE 10W-40, API SM/CF, ACEA A3/B4 MB 229.3, VW 502.00/505.00! Preis 1,99 EUR pro 1Liter
 

Also auch auf dem Verdacht hin das ich nerve....

Jemand noch ne Meinung zu meinen Öl-Problem?

Audi A6 1,8t 92tkm

Motul x-cess oder Mobil1 New Life 0w40

Um ehrlich zu sein habe ich hier das Mobil1 schon stehen doch jetzt kommen mir bedenken, kann es noch tauschen gegen Motul.

Was mich am meisten stutzig macht ist die Tatsache das es kein Vollsynt. Öl mehr ist. Nun habe ich zwar gehört das es nur noch 72% PAO Anteile hat und es deshalb nicht mehr so genannt werden darf , andereseits habe ich gelesen das es auch weniger Anteile mittlerweile sein sollen und es deshalb SHC Technologie nun heißt. Finde leider die Quelle hierzu nicht mehr.

Desweiteren habe ich gelesen das nachdem einfüllen von M1 die Hydros klackern bei manchen.
Wobei ich hierfür allerdings keine Erklärung hätte warum das so sein soll. Schließlich ist das Öl ja nur im kalten Zustand dünnflüssiger als 5wXX Öl.
Oder meinten die das beim Starten? Kurios.

Also laut den "Sternen" war das alte M1 ja das beste Öl überhaupt, auch spez. für den 1,8t.
Ich habe aber nun bedenken daß das neue M1 nicht mehr so gut ist und lediglich ein besseres HC Öl ist und hier Augenmerk auf den "Gewinn" gelegt wurde.
Aber ich glaube der Doc hatte ja auch das Motul empfohlen.....

DAAAANNNNKKKKKEEEEEEEEEEEEE!!!!

Nehm das Mobil. Gibt keine Bedenken. Wir regen uns hier eher darüber auf, dass ExxonMobil versucht die Kunden (speziell in D) hinters Licht zu führen. Das machen sicherlich auch andere, aber dafür haben wir halt keine so schöne Präsentationen als Beweis dafür.

Zu den 72% PAO hast Du doch gerade von Gary gelesen

Zitat:

... 24,7 Prozent Additiven...

Wenn das Mobil nun ein wenig mehr Additive (knappe 30%) erhalten hat und etwas weniger Grundöl (gute 70%), so ist es ja bereits nicht mehr als vollsynthetisch zu bezeichnen. Ich gehe davo aus, dass alte M1 auch nur die Hürde so gerade eben geschafft hat.

Aber das ist halt rein spekulativ.

M1 steht immer noch weit oben auf der Hit Liste.

Wenn mich heute jemand nach Motoröl fragt, so empfehle ich durchaus auch HC-Öle, da ich davon ausgehe, dass die neuesten Öle eben HC-Öle sind mit den neuesten Additivpaketen. Welcher Hersteller hat den in den letzten 2 oder 3 Jahren ein neues vollsynthetisches Motoröl auf den Markt gebracht? Keiner! Welcher Hersteller hat in den letzten 2 oder 3 Jahren ein neues HC-Synthese Öl auf den Markt gebracht? Einige (Shell, Fuchs, ExonMobil, ...). Und wie sagen wir auch gerne hier im Forum: Ein modernes HC-Öl ist inzwischen leistungsfähiger als ein älteres Vollsynthetisches.

Also, Verbrauch Dein M1 und bilde Dir ein Urteil. Kaputt machen tust Du damit nichts. Es gibt Millionen Autos die auch mit Baumarkt 10W-40 viele viele Kilometer erreichen ohne Schaden zu nehmen.

Gruß Schmudi

Ein mal die Werte des Aral 0W40 S-Tronic und ein mal Motul 5W40.
Was ist denn nun besser wenn man strengen Froßt mal außen vor laesst?

Flammpunkt Geschlossener Tiegel: 244°C (471.2°F) [Pensky-Martens.]
Pourpoint -63 °C
Dichte 838 kg/m3 (0.838 g/cm3) bei 15°C
Verteilungskoeffizient >3
(LogKow)

Viskosität Kinematisch: 74.96 mm2/s (74.96 cSt) bei 40°C
Kinematisch: 12.81 mm2/s (12.81 cSt) bei 100°C

--------------------------------------------------------------------------------------------
PROPERTIES Motul 8100 X-clean 5W-40
Viscosity grade SAE J 300 5W-40

Density at 20°C (68°F) ASTM D1298 0,845
Viscosity at 40°C (104°F) ASTM D445 84.7 mm²/s
Viscosity at 100°C (212°F) ASTM D445 14.1 mm²/s

Viscosity index ASTM D2270 172
Pour point ASTM D97 -39°C / -38°F
Flash point ASTM D92 234°C / 453°F
TBN ASTM D 2896 7.5 mg KOH/g

Ist das Motul im Sommer besser geeignet für meinen Diesel?
Billig scheint es ja nicht zu sein.

MfG

@kripo2011

Du machst mit beiden Ölen 0/5W-40 und 229.5 absolut nix falsch!

Falsch machen nur die Jungs was, die in den 1,8T weiterhin die LL-Plörre von VW reinkippen > verstopfte Ölsiebe

Vielleicht solltest du bei der Gelegenheit noch über eine Motorspülung nachdenken.

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