Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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@Golfschlosser
Mein Beitrag war zugegebenermaßen bissig. Aber er hat den richtigen Erfolg gehabt. Dein letzter Beitrag hatte Hand und Fuß und man konnte damit etwas anfangen. Stimme Dir auch zu.
Und siehe da, schon ist Dir aufgefallen dass ich den äußerst wichtigen Hinweis auf das umstellen auf feste Intervalle vergessen habe.
@Hunter
Danke für die Links.
Auch die Öle mit XTL oder wie auch immer genannten Technologien, deren Grundöle auf Fischer-Tropsch basieren, bleiben weiterhin HC-Öle.
Wie ich aber schon vor längerem aus einem Bericht zitierte, ist es ein großer Unterschied woher die Ausgangsstoffe kommen. Hier haben die GTL-Paraffine sehr sehr große Vorzüge, gegenüber Paraffinen, die aus der "normalen" Erdölverarbeitung kommen. Daher z.B. auch sehr hohe VI's bein den Grundölen.
Was nun genau Fuchs hier einsetzt, wissen wir leider nicht. Spitzenreiter bei GTL ist derzeit Sasol, wobei Shell seine Kapazitäten mit dem PEARL-Projekt ebenfalls massiv ausbaut.
Wie SirDonald schon schrieb, ist hier wirklich die Frage, ob diese sogar Leistungsfähiger sind als PAO. Meine persönliche Meinung ist JA.
Gruß Schmudi
Wenn man sich das Verfahren genauer anschaut kommen zumindest mir zweifel ob man das Ergebnis als HC betrachten kann,auch wenn Hydrocrack eine Teil des Produktionsprozesses ist. Aber dafür wird der Grundstoff syntetisch gewonnen. 😉 Etwas verzwickt die Sache. Generell gesehen würde ich diese Grundöle aber nicht in einen Topf mit den herkömmlichen HC-Ölen schmeissen sondern eine neue Schublade dafür beschriften.
Denn sie sind weder gepimpte Mineralöle noch PAO sondern eine eigenständige Ölsorte die aus Kohlenwasserstoffverbindungen gewonnen werden die schon bei der Umwandlung aus dem Rohstoff,sei es Erdgas oder Biogas,vorherbestimmt sind.
Deswegen auch meine Meinung das zumindest vom Potential her solche Grundöle leistungsfähiger sind da schon bei der Produktion des Grundstoffes Einfluß auf das Endprodukt genommen wird.
Um es mal plastischer zu schildern, Schneider A kauft Stoffe im Großhandel um daraus Maßanzüge zu schneidern,Schneider B aber geht schon auf die Felder und lässt die Baumwolle anbauen die er für seine Anzüge geeignet hält und kontrolliert den Produktionsprozess vom Anbau der Baumwolle bis der Anzug beim Kunden ist. Dadurch hat Schneider B die Möglichkeit den Rohstoff seiner Anzüge ebenso maßgeschneidert geliefert zu bekommen wie der Kunde dann seinen Anzug.
Was aber letzten Endes dabei rauskommt entscheiden allerdings immer noch Kaufleute mit der Gefahr das eine Senkung der Produktionskosten oberste Priorität bekommt.
Sollte nicht das Shell Helix Ultra (Extra 5w-30) schon aus den GTL Grundölen bestehen?, auch das neue M1 New life ist ein Art vorläufer des GTL Grundöles:
Aus dem M1 Dokument: Übersetzt😉 "Beginnend 2010, die nächste Generation von Grundölen aus Erdgas gewonnen
(Gas To Liquids) wird in den Markt eintreten. Diese hochwertigen Grundstoffen ankommen in
erheblichen Mengen und wird wahrscheinlich in der Mehrzahl der Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden
Premium-Formulierungen. Visom ist als Vorläufer des GTL angesehen, und daher die Nutzung
jetzt in unserem Flaggschiff Formulierungen erleichtert unseren Übergang zu einer GTL-Welt und hilft
uns verstehen, wie man Flaggschiff Leistung beizubehalten Verwendung dieser hochwertigen
Nicht-PAO Grundstoffen."
mfg. daniel
@ SirDonald:
Gebe Dir da recht. Die Begrifflichkeiten sind dabei halt wirklich verzeickt. Wenn man es so will, dann ist auch ein HC-Öl bereits vollsynthetisch. Synthetisch bedeutet ja nichts anderes als künstlich (hergestellt) oder so in der Natur nicht vorkommend.
Ein HC-Öl kommt ja so nicht in der Natur vor und kann auch nicht durch mischen von natürlichen Stoffen hergestellt werden. Es MUSS ers chemisch verändert werden. Somit ist es synthetisch.
Ich gehe davon aus, dass es bald neue Bezeichnungen/Einordnungen/Normen/... für Öle geben wird. Hierzu hatte ich ja einen Beitrag übersetzt und hier eingestellt.
@ daniel:
Ob das bereits in den Ölen enthalten ist, weiß ich nicht. Ein Teil (Großteil?) der GTL Produktion wird im V-Power verwendet. Es soll bis zu 5% GTL-Kraftstoff darin enthalten sein. Dieses aber nur bei Shell. Bei Aral (ultimate) wird ein anderer Weg gegangen.
Gruß Schmudi
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FUCHS TITAN GT1 PRO C-3 5W-30
Ein VI von 155 ist vergleichsweise eher im unteren Level der 5w-30er Öle.
Und damit m.M. nicht als extrem hoch zu bezeichnen. Warum tut FUCHS das?
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
HalloHabe mir grade ein Video auf der Homepage von Fuchs angeschaut und wollte mal wissen was ihr davon haltet es geht dabei um die neuen XTL Öle die noch besser sein sollen .
Auf den Link klicken und dann runterscrollen
www.fuchs-europe.de/home_de.html
.......
Da isses doch. Geht auch noch.
:-)
Kleine Berichterstattung über den Opel Vectra B 1.8 (116 oder 122PS) meiner Mutter:
Nachdem der Wagen jetzt anderhalb Jahre mit dem Highstar rumgefahren ist und wohl maximall 5000km bekommen hat, dafür umso mehr Spritverdünnung, wars genug. Allein den Öleinfülldeckel zu öffnen war zauberhaft, hier wird mit Benzin geschmiert anstatt mit Öl...so rochs zumindest.
Mit einem Päckchen LM motorclean und dem allbekannten Meguin 5w-40 hab ich mich bewaffnet und in einer freien Werkstatt das ganze durchführen lassen.
Der Wagen hat knappe 25minuten seine Kur bekommen (konnte es aber nicht lassen, hin und wieder auf 1500Touren zu drehen 🙄).
Ich dachte eigentlich, das Öl sein jetzt kohlschwarz aber das wars nichtmal, war noch bräunlich-anthrazit, dafür sind wohl gefühlte 6-7Liter rausgeflossen. Was auffallend war, die Suppe war dünn, wasserdünn. Ich war schon bei einigen Ölwechseln dabei aber das war wirklich von der Viskosität pures Wasser.
Der Ölfilter sah eigentlich auch noch passabel aus.
Nun, ich habe jetzt keinen giga-brachialen Unterschied gemerkt, für mich läuft der Motor eh leise, sobald ich mich von meinem Dieseltier da reinsetze 😉.
Habe dann noch eine Flasche LM Injection Reiniger in den Tank gefüllt, voll gemacht und bin 80km mit 180km/h (reifenbedingt) über die Bahn gedonnert.
JETZT....lief er wirklich gediegener 😁.
Was auffällt ist, dass das Gasgeben jetzt nichtmehr so drastisch umgesetzt wird, sondern man etwas mehr durchdrücken muss. Keine Ahnung was das bedeutet, womöglich hat der Wagen vorher durch irgendwelche Verkokungen/Ablagerungen zuviel eingespritzt.
Nunja und er zieht auf jeden Fall besser durch. Der dicke Schwarze hatte vorher Probleme auf der Ab die 5000UPM zu passieren, jetzt geht das auch wieder richtig bist 6500 (oder wieviel auch immer kurz vor dem roten Bereich ist). Aber das muss nicht durch die Spülung kommen, sondern vielleicht einfach nur vom Durchpusten auf der AB.
Was vorher da wa und leider mit den "billigen" Maßnahmen hier nicht wegzukriegen war, sind Leerlaufschwankungen, da kann es passieren, dass er mal pendelt wenn man vom Gas geht im Leerlauf oder hierbei die Klima ausschaltet und er sinkt richtung 400-500UPM, falls hier jemand einen Tipp hätte, wäre es toll.
Ich bin ja versucht, ihm mal den LM Drosselklappenreiniger einzubechern....
Leerlaufschwankungen sind bei den Opel XE Motoren das Abgasrückführungsventil und bei den Älteren zudem eine völlig versiffte Drosselklappe, die ersten Baureihen haben noch keinen Ölabscheider. Das AGR stillgelegt gibt einen blitzsauberen Leerlauf. BTDT, got T-Shirt.
Du kannst zum Reinigen der Drosselklappe gerne Putzlappen nehmen, die nicht von Liqui Moly stammen.
Was übrigens wieder mal zeigt, dass häufigerer Ölwechsel nicht schadet. Mein alter Opel hatte am Ende etwa 1l Öl auf 10.000 km verbraucht, bernsteinfarbenes Öl dank LPG.
Hey, danke für diese Infos 😉!
Sicher, LM ist kein heiliger Gral aber ich habe gute Erfahrungen mit deren "Putzmittelchen" sammeln können. Da gibts auch durchaus auch weniger tolle Sachen bei im Programm bzgl. deines kleines Seitenhiebs 😉.
Ähm, BTDT? T-shirt?
Was sagt denn die AU zu einem stillgelegten AGR?
Was ist denn unter stilllegen zu verstehen? AGR ab, Abdichtblech drunter, AGR wieder drauf, Fehlermeldung? ODER Stromstecker AGR abziehen, Fehlermeldung?
Die AU sagt nichts, wird sogar noch einfacher. Mehr als CO und O2 messen die nicht, das AGR ist jedoch für/gegen NOx zuständig. Durch das AGR wird Abgas zurückgeführt und bei der erneuten Verbrennung mit erwärmt. Die Spitzentemperatur der nächsten Verbrennung sinkt durch diese tote Masse ab und parallel dazu Stickoxide. Die sind temperatur- und gemischabhängig. Ist bei versifftem Ventil (was verbrannte Ölreste sind) leider ein Eigentor, da stimmt das Gemisch nur sehr selten, das treibt dir die für die AU relevanten CO und O2 Werte ggf. hoch.
Ein versifftes Abgasrückführungsventil führt zu Druckschwankungen im Ansaugbereich. Das heißt, es strömt bei jeder Umdrehung und je nachdem wo das Ventil gerade klemmt mal mehr und mal weniger Abgas nach, damit sinkt bzw. steigt die Frischluftmenge. Womit sich die Lambdaregelung nen Wolf regelt, daher auch die Unruhe. Hakt das Ding in offener Stellung strömt zu viel Abgas und zu wenig Frischluft nach, es zündet nichts mehr und der Motor ist bei getretener Kupplung schnell aus. Diesel sind beim AGR weitaus unanfälliger, da die grundsätzlich mit Sauerstoffüberschuss arbeiten.
Kannst das Ventil probehalber abziehen, dann kommt die MKL. Wenn der Motor dann ruhig läuft lohnt es sich die Blinddichtung reinzumachen und das Ventil wieder anzustecken. Aber das hat nicht mehr mit dem Ölthread zu tun, außer die millimeterstarken Dreckschichten verbrannten Öls zu bewundern, die du im Bereich der Abgasrückführung finden wirst.
@FLCL: Noch zufrieden mit dem x-cess? Gibt es eine subjektive Änderung des Hydroklapperns oder noch so gut wie anfangs? Hab mir das Öl jetzt auch bestellt..
Grüß euch,
ich hätte eine Frage speziell an die Opel Fahrer hier: ich soll für meine Cousine bei ihrem Astra H 1,4 90PS Bj. 06 einen ÖW machen, lt. Norm verlangt er die Opel GM-LL-A-025 Norm. Hat diese Norm irgendeine speziellen Anforderungen?
Ich habe noch einige Liter vom Aral Supertronic 0w-40 und vom Praktiker High star 5w-40 zuhause, jetzt eben die Frage ob der Opel irgendweche speziellen Anforderungen hat?
Garantie hat sie keine mehr wegen der Norm, und is ein normaler nicht aufgeladerner sauger! Ansonsten müsste ich hat z.B das M1 oder Castrol, Aral 0w-30 mit der Norm bestellen!
Danke, daniel
Hi hi in wie fern die jetzt anspruchsvoll ist weis ich nicht genau aber in unseren H Astras in der Firma bzw nur in einem ist das LL3 5W30 von M1 drinne und das ist laut BA kein problem . Dieser hat bei uns auch kaum Ölverbrauch.
Die anderen beiden H Astras bei uns in der Firma 125 Ps und 101 Ps sind auch BJ 06 und die habe ich vor ca 2 Jahren umgeölt auf Meguin 5W40 dann aufs M1 und mittlerweile aufs Total 5W40 . Ich sage mal so entweder ein LL3 5W30 oder ein 5W40 oder 0W40 nach MB 229.5 und du macht rein gar nix falsch vorbei ich ein 0W40 oder 5W40 nach MB 229.5 vorziehen würde und alle 15000 wechseln würde