Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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@Neverman
Ein paar Gedanken zu Deiner Frage: Die Datenblätter von Pentosin und Louis haben tatsächlich erstaunliche Übereinstimmungen, sogar im Begleittext identisch, wobei dieser ursprünglich von Pentosin stammt. (Das Datenblatt hatte ich noch von früher dem Rechner, wieso ist das noch online zu finden?) Zudem, der auffallend niedrige VI von 160 war ja schon für das vollsynth. Pentosin 5W-40 kennzeichnend. Und im Procycle-Datenblatt sind nicht mal die Jaso-Norm oder das Wort "Motorrad" alibihalber hinzugefügt worden. Wenn Du das alte vollsynth. Pentosynth wiederhaben willst, dann bist Du nach m.E. Einschätzung mit hoher Wahrscheinlichkeit bei dem "Procycle" fündig geworden.

Wäre interessant, was Pentosin oder Louis dazu sagen. Das "Pentosynth 5W-40 VS" wird nicht mehr hergestellt, aber ein identisches Öl, das von Louis vertrieben wird, so stellt es sich nach Faktenlage dar. Die echten Freigaben des Öls sind aber begrenzt, überwiegend "entspricht" und "erfüllt". - Überhaupt, einige Merkwürdigkeiten bei Pentosin. Zum 5W-50 teilen sie mit: "Pentosynth SAE 5W-50, bitte beachten: nicht für den deutschen Markt!"

Gruß, W. Dohl

Nochmal zu den Motorradölen: Kernpunkt ist, wie wdohl schon mal gesagt hat, nicht konsequent zwischen Synthetik und PAO zu unterscheiden.
Polyglykole kann man in der Diskussion getrost ausklammern, sie aber nebenbei auch für Motoren verwandt: Als 2-Taktöl für Modellmotoren wegen ihrer Löslichkeit in Methanol.

Ester hingegen sind polarer als PAO und sollten damit sehr wohl die Reibung beeinflussen.
Erschwerend für das Verständnis von Web-Informationen und Forschungsberichten kommt hinzu, daß Ester mit (Größenordnung) 5% PAO zusgetzt als Reibwertminderer fungiert, bei HC sind ca. 20% für den Effekt nötig.

D.h. also ein Stoff, der eigentlich als Grundöl bezeichnet wird, fungiert als Additiv.

Nach Aussagen, die glaubhaft erscheinen, die ich aber noch nicht sicher beweisen konnte, basiert auch das sagenumwobene SUPERSYN-Additivpaket auf solchen (Polyol-)Estern, ergänzt durch zink (vieldiskutiert...) und molybdänhaltige Komponenten.

Zitat:

Original geschrieben von christians


Nochmal zu den Motorradölen: Kernpunkt ist, wie wdohl schon mal gesagt hat, nicht konsequent zwischen Synthetik und PAO zu unterscheiden.
Polyglykole kann man in der Diskussion getrost ausklammern, sie aber nebenbei auch für Motoren verwandt: Als 2-Taktöl für Modellmotoren wegen ihrer Löslichkeit in Methanol.

Ester hingegen sind polarer als PAO und sollten damit sehr wohl die Reibung beeinflussen.
Erschwerend für das Verständnis von Web-Informationen und Forschungsberichten kommt hinzu, daß Ester mit (Größenordnung) 5% PAO zusgetzt als Reibwertminderer fungiert, bei HC sind ca. 20% für den Effekt nötig.

D.h. also ein Stoff, der eigentlich als Grundöl bezeichnet wird, fungiert als Additiv.

Nach Aussagen, die glaubhaft erscheinen, die ich aber noch nicht sicher beweisen konnte, basiert auch das sagenumwobene SUPERSYN-Additivpaket auf solchen (Polyol-)Estern, ergänzt durch zink (vieldiskutiert...) und molybdänhaltige Komponenten.

Hervorragender Beitrag!

Das zu Supersyn habe ich auch so in Erinnerung und kommt wohl der Wahrheit sehr nahe. Es ist ja offenbar so, daß Mobil hier viele Patente hat und es demnach für die Konkurrenz sehr schwer ist, ähnlich vorteilhafte Eigenschaften wie bei Mobil 1 Supersyn umzusetzen. Der, den man dazu fragen könnte, ist ja leider nicht mehr hier!

Der User, der mehr sagen könnte, hatte nach meiner Bewertung seiner Beiträge zwar ein relativ umfassendes Wissen, aber keine intimen Kenntnisse des Mobil1 und Supersyn, soll aber keine erneute SD-Diskussion auslösen. Bitte beim Supersyn bleiben!
Patentiert soll das Additivpaket in den USA sein, dort vertreibt Exxon aber ansonsten auch seine PAO´s unter dem Handelsnamen Supersyn.
Ob es hierzulande patentiert oder nur der Name geschützt ist weiß ich nicht.
Falls jemand einen Zugriff auf Patenteintragungen etc. hier und in den Staaten hat, wäre doch hilfreich, zu recherchieren.

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Zitat:

Original geschrieben von christians


Patentiert soll das Additivpaket in den USA sein, dort vertreibt Exxon aber ansonsten auch seine PAO´s unter dem Handelsnamen Supersyn.
Ob es hierzulande patentiert oder nur der Name geschützt ist weiß ich nicht.
Falls jemand einen Zugriff auf Patenteintragungen etc. hier und in den Staaten hat, wäre doch hilfreich, zu recherchieren.

Für Deutschland sieht die Sache eigenartigerweise wie folgt aus:

SUPERSYN war von 1.9.1997 bis 10.4.2002 eine rechtlich geschützte Marke - und jetzt kommt´s - für Valvoline (Ashland). Ist aber gelöscht.

TITAN SUPERSYN wiederum ist eine eingetragene Marke der Fuchs Petrolub AG.

Zitat:

Original geschrieben von christians


Nochmal zu den Motorradölen: Kernpunkt ist, wie wdohl schon mal gesagt hat, nicht konsequent zwischen Synthetik und PAO zu unterscheiden.

Eben. Entscheidend ist hier IMHO die JASO-M(A/B)-Spezifikation, die die Eignung für Nasskupplungen beinhaltet.

Die Motorradhersteller betreiben bei der Auslegung der Nasskupplungen eine Gratwanderung:
Einerseits soll guter Kraftschluss gewährleistet sein, andererseits soll die Kupplung klein und leicht sein.

Weiterhin ist der Bedienkomfort ein wesentlicher Aspekt, denn diese Kupplungen werden mit der Hand betätigt. Der Kunde achtet auf möglichst geringe Bedienkräfte, nicht jeder hat schließlich XXL-Hände.

Also werden diese Kupplungen ziemlich grenzwertig und nach den zur Zeit der Entwicklung üblichen Motorölen ausgelegt.

Wenn man all das berücksichtigt, wundert es nicht, wenn eine altersschwache Kupplung nach einem Bad in frischem Öl irgendwann beginnt, durchzurutschen.

Die logische Schlussfolgerung, vorausgesetzt es handelt sich bei beiden um Motorradöle:
Hat man vollsynthetisches Öl aufgefüllt, liegt's daran.
Hat man mineralisches genommen, liegt's an der Kupplung.
Im ersten Fall verflucht man das Öl, im zweiten baut man verstärkte Kupplungsfedern ein.

Nur mal so, aus der Praxis.

Erfahrungsbericht:
Gewöhnlicherweise benutze ich das Praktiker High Star 5W40 HC von Addinol als Motoröl im TD.
Beim letzten Ölwechsel vor einer Woche habe ich die Füllung von 4,5 l mit einem Restbestand von 1 Liter Mobil 1- 0w40- "gepimpt" (dh 3,5 l HighStar+1 l Mobil -1), weil ich testen wollte, ob die Berichte "läuft weicher, leiser" stimmen.

Erfahrung: Unglaublich 😉
Wie Haiza auf Seite 1 dieses Threads beschrieb:
Motor läuft merklich weicher und leiser, LL-Drehzahl bei Betriebstemperatur gegenüber bei Verwendung von nur HighStar angestiegen (?!);
Bei extrem niedrigen Drehzahlen (1200-1300 /min) - wie ich sie im Stadtverkehr bevorzuge, viel weniger Stuckern und Vibrationen im Vorderwagen.
Auswirkungen auf den Verbrauch kann ich noch nicht ermitteln, da der Ölmix erst eine Woche am Werk ist.

Gegenargument: allein schon das Frischöl ohne Rußbelastung könnte so eine Veränderung bewirken...der Rest ist Einbildung, wegen der Mitverwendung des "Wunderöls"

Mein Eindruck: bei meinem Auto kann ich die Flöhe husten hören und auf mein Popometer ist noch Verlass.

Nachtrag: schon beim Umfüllen in die Meßkanne konnte man erkennen, daß das Mobil 1-0W40 dünnflüssiger als das Praktiker 5W40-Öl bei ca 20 ° Außentemperatur war.

Hi , mal wieder ein Beitag von mir gibt nämlich was neues in sachen Astra ( siehe sig ) was den Ölverbrauch betrifft . 

Zum einen hat sich da nicht viel getan zum anderen wurde das problem denke ich so langsam gefunden . Habe vor 2 Wochen die Zündkerzen drausen gehabt um sie zu wechseln und da kam die wurzel allen übels ans Licht . 3 Kerzen sehen gut aus die 4. war ziemlich mit Ölkohle bedeckt und duie Masseelektroden schon leicht angeschmolzen die Mittelelektrode auch leicht aber die Kerze funktionierte noch . Die Drosselklappe war auch dick mit Ölkohle überzogen und im Ansaugrohr vom Luftfilter stand leicht das Öl . 

Für mich ein deutliches Zeichen von einem Defektem Kolbenring . ( Laufleistung 125000 Km ) Die Kerze war 15000 Km drinne also geht der Vorgang recht langsam . Das ist aber ein Problem dieses x16xel Motors von Opel die Foren sind voll davon . Das Problem ist das wohl irgentwann auch das Ventiel ausfällt wenn es vor lauter Ölkohle nicht mehr richtig schliest .

Dieses Problem mit dem Ölverbrauch besteht aber nur im MKurzstreckenbetrieb auf Langstrecke kann ich 3000 Km am Stück fahren ohne Probleme oder Ölverbrauch . Fahre ich hingegen 100 Km über die woche verteilt mit häufigen Kaltstarts fehlt mir ein Liter Öl oder mehr ! 

Ein Bekannter meinte weil das bei seinem auch so war ich solle ein  10W40 fahren weil dies beim Klaltstart etwas dicker sei und das Problem ja nur beim starten zum tragen kommt wie bei ihm auch und er hat kaum ölverbrauch . 

Ok klingt erst mal logisch aber dann müste es ja im sommer auch wieder vermehrt zu Problemen kommen als im winter da das 10W da ja auch beim Start etwas dünner ist als im Winter . Was meint ihr dazu ? Ich bin mir auch nicht sicher ob ich den Motor machen lassen soll ob sich das lohnt , den Kopf überarbeiten währe schon sinnvoll genau wie alle Kolbenringe an allen Kolben wechseln und da habe ich mich mal schlau gemacht kosten umd sie 800 - 1000 € da bekomme ich auch nen Motor vom Schrott allerdings weis ich dann nicht ob der das gleiche Problem hat .

Mir gehts jetzt erst mal darum den Motor so lange zu fahren wie es geht er läüft ha jetzt schon ein Jahr und rund 20000 Km so werde jetzt nur zu jedem Tanken mal Ventiel sauber dazu schütten eventuell überlebt das ventiel dann länger . So mus ich sagen läuft der Motor richtig gut und hat auch ordentlich Dampf . Waren jetzt in Italien mit dem Auto ( bei meinen Großeltern ) das sind 1950 Km eine strecke ( gefahren in 17 Stunden ) und eine Woche später wieder zurück und dann ne woche später zu meinem Kumpel nach Hamburg  ( 520 Km einfach ) das wahren dann rund 5000 Km in 2 wochen da hat nicht ein Tropfen Öl gefehlt . 
Das Problem besteht also nur in der Warmlaufphase . Ich werde es denächst mal mit nem 5W50 versuchen werde mir aber keine Wunder erhoffen und dann vieleicht doch mal mit nem 10W40 sollte das dann wirklich weg sein mit nem 10ner Öl dann eben lieber das gefahren und alle 5000 Km gewechselt als doch mit nem Ventielschaden den Motor rausschmeisen !!! 

Ich wußte warum ich kein Opel wolle bei meinen Toldeo Habe ich das Problem nichtg der läuft wie ne eins ! 

Habt ihr noch ideen ? 

Schönes We gruß Hunter 

Wie wärs mal mit Kompression messen und die Ursache suchen? Vielleicht ist es auch nur eine Ventilschaftdichtung bei einem der Einlassventile.

Zitat:

Original geschrieben von H.L.


Wie wärs mal mit Kompression messen und die Ursache suchen? Vielleicht ist es auch nur eine Ventilschaftdichtung bei einem der Einlassventile.

Hi Kompression wird nächste Woche gemessen einmal Kalt und einmal warm ! Habe mir heute abend die Kerze nochmal angeschaut und diese mit ner Drahtbürste sauber gemacht und festgestellt die Kerze selbst ist in ordnung war nur dick mit Ölkohle bedeckt demnach ist da mit Sicherheit auch Ölkohle auf den Ventilen .

Das es die Schafftis sind glaube ich nicht da ich sonst kein öl im Ansaugrohr vom Luftfilter hätte und er auch sonst nicht Blau qualmt . Blos bringt mich ne Komp. Messung auch erst mal nicht weiter weil ich dann nicht weis woher der Druckverlust kommt ( wenn einer da ) kommt über den Kaputten Kolbenring oder die schafftis . Von den Symp. her spricht alles für Kolbenringe .

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123


Messung auch erst mal nicht weiter weil ich dann nicht weis woher der Druckverlust kommt ( wenn einer da ) kommt über den Kaputten Kolbenring oder die schafftis . Von den Symp. her spricht alles für Kolbenringe .

Gruß Hunter

Von den Ventilschaftdichtungen kann aber sicher KEIN Druckverlust kommen. Höchstens von undichten Ventilen selbst (Ventilsitze verschlissen oder Ventil schließt nicht vollständig da Hydrostößel verschmutzt etc.). Dann kommt neben den kaputten Kolbenringen noch eine undichte Kopfdichtung in Frage. (Auch mögliche noch gröbere Defekte: Zylinder oder Kolben oder beides insgesamt verschlissen)

Zitat:

Original geschrieben von wastlsepp



Zitat:

Original geschrieben von Hunter123


Messung auch erst mal nicht weiter weil ich dann nicht weis woher der Druckverlust kommt ( wenn einer da ) kommt über den Kaputten Kolbenring oder die schafftis . Von den Symp. her spricht alles für Kolbenringe .

Gruß Hunter

Von den Ventilschaftdichtungen kann aber sicher KEIN Druckverlust kommen. Höchstens von undichten Ventilen selbst (Ventilsitze verschlissen oder Ventil schließt nicht vollständig da Hydrostößel verschmutzt etc.). Dann kommt neben den kaputten Kolbenringen noch eine undichte Kopfdichtung in Frage. (Auch mögliche noch gröbere Defekte: Zylinder oder Kolben oder beides insgesamt verschlissen)

Denke ich auch nicht das komische ist ja das der Motor absolut leise Läuft im stand so leise das du denkst der ist aus keine Vibrationen gar nix auch beim fahren geht richtig gut läuft laut Tacho 215 KMH auf grader strecke und springt auch sofort nach der ersten Anlasserumdrehung !!

Habe gestern einen Beitag von H.L 66 hier im Forum gelesen der ja auch einen X16xel hatte der hatte auch Probleme mit Ölverbrauch als er dann von 0W40 auf 0W30 umgestiegen ist war es so gut wie weg ! Klingt für mich zwar unlogisch den grade das Gegenteil sollte der Fall sein aber da sieht man mal wieder Theorie und Praxis !! Habe aber jetzt vor 4 Wochen erst öl gewechselt und werde das Intervall noch zu ende fahren und werde versuchen mit hochwertigen Sprit eventuell super Plus und mit 2 mal im Monat eine Zugabe von Vebtilsauber die Ventile vor der tödlichen Ölkohe irgentwie zu schützen so gut wie es geht kontrolieren kann ich es nicht . Ich habe zwar keine Angst das mit der Motor hoch geht aber da ich alles selber mache . Da ich aber im moment chronischen Zeitmangel habe brauche ich das jetzt nicht ! Ein neuer Motor kostet um die 500 € der kommt dann rein und den Alten kann ich dann in ruhe selber überarbeiten .

Gruß Hunter

hi leute!

verwende schon längere zeit das liqui moly synthoil high tech 5w-40.

jetzt seit neueren ist eine neue acea aufgedruckt auf den gebinden.

und zwar neu A3-04,B4-04 vorhin A3-98 B4-98!

hat sich da jetzt mit der qualität des motoröls was verändert bzw.
ist die neue acea nicht mehr so streng wie die alte norm?

mfg ventohaza_88

also nach 16861 Beiträgen, immer um den heißen Brei, werde ich dieses Abo-Thema nun kündigen .... ist ja nicht zum aushalten ;-p

Ein sehr interessanter Vergleichstest:

Valvoline vs. Mobil 1

Gruß
Mike

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