Welches Motoröl (0W-20) von welchem Hersteller ist besser?
Hallo,
ich möchte gern nach den ersten 6000km einen Ölwechsel (inkl. Filter) durchführen lassen, danach sollen dann weitere Wechsel ganz normal nach flexibler Anzeige gemacht werden - GTI Performance 2.0 (2019).
Ich habe nun immer wieder gelesen, dass das Castrol EDGE 0W-20 LL IV von den Spezifikationen (Kennwerten) nicht so das beste Öl sein soll - es gibt Hersteller mit besseren Eigenschaften, aber nur welche?
Zur Auswahl stehen (alle VW-Norm 508 00/ 509 00)
Oder gibt es darüberhinaus noch bessere Öle?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@xavair1 schrieb am 16. Juli 2019 um 18:58:01 Uhr:
Zitat:
@Guile45 schrieb am 16. Juli 2019 um 18:52:50 Uhr:
Ich nehm das Liqui Moly Top Tec 6200, das war das einzige, das ich damals auf dem freien Markt zu meinem Motor gefunden hab. Und ja, der Motor läuft noch. 😁So ab 100.000km wird interessant. Vorher ist alles nur Kaffesatz Leserei.
Ich finde es sowieso Schwachsinn, sich darum zu streiten, wer das beste Motoröl hat. Du, ich und der TE werden als Normalbürger eh niemals einen Unterschied zwischen den Ölen feststellen können.
72 Antworten
Zitat:
@Cottbusa schrieb am 21. Januar 2023 um 12:17:12 Uhr:
Die Frage nach dem besten Reifen ist keine Glaubensfrage sondern ein messbares Argument.
Das ist ein Irrtun. Natürlich kannst du fast alles messen, aber es gibt keinen Reifen der in allen Situationen der Beste ist. Ist er im Nassen sehr gut, hat er anderswo Schwächen. Den Wunderwuzzireifen der überall am besten ist gibt es nicht.
Daher ist es eine Glaubensfrage, wie jeder glaubt, welcher Reifen für sein Fahrprofil am besten ist.
Zitat:
@lufri1 schrieb am 21. Januar 2023 um 12:44:31 Uhr:
Zitat:
@Cottbusa schrieb am 21. Januar 2023 um 12:17:12 Uhr:
Die Frage nach dem besten Reifen ist keine Glaubensfrage sondern ein messbares Argument.Das ist ein Irrtun. Natürlich kannst du fast alles messen, aber es gibt keinen Reifen der in allen Situationen der Beste ist. Ist er im Nassen sehr gut, hat er anderswo Schwächen. Den Wunderwzzzireifen der überall am besten ist gibt es nicht.
Daher ist es eine Glaubensfrage, wie jeder glaubt, welcher Reifen für seine Fahrsituation am bestne ist.
Du schreibst was von "bestem Reifen" .... Welcher der beste Reifen ist lässt sich messen. Von einem perfekten Reifen hast du nichts geschrieben.
Auch der beste Reifen lässt sich nur für eine bestimmte Fahrsituation messen. Da nicht ein ganzes Jahr Tag und Nacht sie selbe Fahrsituation herrscht, ist es eine Glaubensfrage welchen Reifen man wählt.
Beim Öl ist es fast wie bei den Reifen.
1. einen namhaften Hersteller wählen.
2. UVP mäßig oben ins Regal greifen - günstig eingekauft, macht das dann gar nicht mehr so viel aus. Konkret heißt das bei Reifen ein möglichst neues (in Sachen Entwicklungsgeneration) Modell wählen und, sofern vorhanden, das Sport bzw. Performance Modell (gibt’s teilweise aber nicht für die Radreifenkombi, oder nur in 3-4 Generationen älter als das normale Premium-Modell, und dann ist letztes besser). Beim Öl einfach mal den Ölfinder bemühen und dann dort das teuerste (UVP selten mehr als 20€ pro 5 Liter Unterschied, also in der echten Welt eher 8-15€).
3. Versuch macht kluch. Man braucht natürlich ein grob geeichtes Popometer und den Willen auch mal das zu testende Produkt Leiden zu lassen. Gerade bei einem guten Öl sollte man nach dem Wechsel keinen allzu heftigen Unterschied in der Laufkultur spüren (da hat sich bei mir im Mini zum Beispiel das Castrol Castrol EDGE LL als beschi**en herausgestellt- obwohl es vom BMW empfohlen wird und eher aus der oberen Regalebene ist). Das ganz darf natürlich nicht komplett verallgemeinert werden, denn gerade die ganz billigen Reifen und Öle haben fast keine Abnutzung, da schlichtweg der Reifen keinen Grip aufbaut bzw. das Öl keine Verschmutzung aufnimmt.
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Ich denke, das beste Öl ist für jeden das, welches er oder sie als bestes hält. Ich persönlich fahre mit Addinol und bin zufrieden. Es sollte halt nur die entsprechende Freigabe haben.
Da die 508/509 Anforderungen von VW sehr streng definiert sind, gibt es kaum Spielraum für die Ölhersteller, so dass alle freigegebenen 508 Öle praktisch gleich sind. Ich kaufe einfach das günstigste, was ich finden kann und was natürlich freigegeben ist. Viel wichtiger sind die Wechselintervalle. Für den Motor sind 2 kurze Intervalle mit billigem Öl viel besser als 1 langes Intervall mit teurem Öl. Wenn die Additive komplett abgenutzt sind, verschlechtern sich die Öleigenschaften dramatisch. Dann ist es egal, was eingefüllt wurde, alles ist gleich schlecht. Nach wie vielen Kilometern bzw. Betriebsstunden die Additive durch sind, hängt vor allem vom Fahrzeug, Fahrprofil und Kraftstoff ab. Bei 0w20 Ölen ist dies noch etwas kritischer, da die Schmierung aufgrund der niedrigen Viskosität viel stärker von den Additiven abhängig ist.
Zitat:
@polobuddy schrieb am 6. April 2024 um 06:32:01 Uhr:
VW tut mittlerweile Shell Öle verwenden, früher wars Castrol!
Jede Werkstatt verwendet eine eigene Marke, entscheidend ist die Norm.
Zitat:
VW tut mittlerweile Shell Öle verwenden, früher wars Castrol!
Richtig,kommt auch bei mir seit der ersten Inspektion (selbst angeliefert) rein,aber 0w30,0w20 mit abgesengten HTHS Wert ist nur was für die CO2 Emission,aber nicht all zu gut für den Motor...
Bei all den Aussagen hier bezüglich der Verträglichkeit für die Motoren würde ich gerne mal aussagekräftige Statistiken dazu sehen wie viele Motoren aufgrund von "minderwertigem" Öl so kaputt gegangen sind.
Gibt es zu diesen Aussagen irgendwelche belegbaren Fakten, die diesen hokus pokus ums Öl rechtfertigen?
Es gibt unter der Norm sowohl teil- als auch vollsynthetische Öle. Bei Oilclub gibt es Frisch- und Gebrauchtölanalysen und Leute, die sich wirklich mit Öl auskennen.
Ich fahre seit Beginn an Addinol. Nicht, weil mich die Qualität überzeugt, das kann ich nicht beurteilen. Der Preis stimmt und das Öl ist von VW freigegeben. Das ist für mich Grund genug.