Welches Auto als Immobilienmakler?
Hallo zusammen,
ich bin ein junger Immobilienmakler, welcher sich in Kürze selbstständig machen möchte und ein neues Auto für Fahrten zu den Objekten, den Kunden etc. leasen möchte.
Meine Frage wäre nun, welches Auto ich mir anschaffen sollte?
Ich finde den neuen BMW 3er Kombi oder Limousine sehr ansprechend, weiß jedoch nicht ob dieser Wagen ein wenig zu viel ist?
Ein Audi A4 imponiert mir auch sehr und einige Baureihen von Mercedes ebenfalls.
Aber wie gesagt ich weiß nicht genau was es werden soll und bitte um Eure Hilfe!! 🙂
Ich danke Euch im Voraus und wünsche einen schönen Tag! 🙂
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 18. August 2020 um 21:31:30 Uhr:
Wenn ein selbstständiger Immobilienmakler bei mir mit einem Corolla, Astra (der übrigens nicht Mittel-, sondern Kompaktklasse ist), oder sogar up oder Smart (ich weiß nicht, ob so mancher Vorschlag hier ernst gemeint ist) ankommen würde, wäre ich verwundert.
Ich nicht.
134 Antworten
Zitat:
@E97 schrieb am 17. August 2020 um 08:45:25 Uhr:
Zitat:
Wo steht ihr Kia-Verkaufsraum ?
Hä? 😕
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 16. August 2020 um 21:41:02 Uhr:
Mittelklasse passt, also 3er, C Klasse oder A4.Ist nicht protzig, aber "standesgemäß".
Kompaktklasse oder sogar noch kleiner würde ich nicht machen. Das wirkt, zumindest unterbewusst, wie "der ist nicht erfolgreich, also kann er nicht gut sein."
Ich möchte als Kunde nicht dafür zahlen, dass in der Firma Premiumwagen der Mittelklasse unterhalten werden.
Standesgemäß wäre ein Prestigeloser und Sparsamer 4-Sitzer.
Ich würde das Thema nicht überbewerten. Jeder der sich mit Immobilienmaklern auseinandersetzen muss weiß, dass es Tätigkeiten gibt, die schlechter honoriert werden.
Und außerdem weiß jeder, dass in der Leasingwelt ein Auto wenig Aussagekraft über Erfolg hat.
Man muss somit nicht bei jeder beruflichen Veränderung das Fahrzeug anpassen.
Zitat:
@E97 schrieb am 17. August 2020 um 10:02:36 Uhr:
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 16. August 2020 um 21:41:02 Uhr:
Mittelklasse passt, also 3er, C Klasse oder A4.Ist nicht protzig, aber "standesgemäß".
Kompaktklasse oder sogar noch kleiner würde ich nicht machen. Das wirkt, zumindest unterbewusst, wie "der ist nicht erfolgreich, also kann er nicht gut sein."
Ich möchte als Kunde nicht dafür zahlen, dass in der Firma Premiumwagen der Mittelklasse unterhalten werden.
Standesgemäß wäre ein Prestigeloser und Sparsamer 4-Sitzer.
Das ist eine ziemlich naive Denkweise und Missgunst bringt einen im Leben nicht weiter. Was geht's dich an, was der mit seinem Geld macht?
99,9% der Menschen haben nicht den Luxus auf eine Wohnung zu verzichten, weil ihnen das Auto des Maklers nicht gefällt. Das wäre engstirnig und dumm. Typische Forendiskussion.
Edit: Absatz gelöscht.
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Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 17. August 2020 um 10:13:26 Uhr:
Und warum musst deine im letzten Absatz formulierte Meinung dann trotzdem zum besten geben?
Hätte ich mir vermutlich sparen sollen, ich editiers mal.
Zitat:
@asphyx89 schrieb am 17. August 2020 um 10:08:56 Uhr:
Zitat:
@E97 schrieb am 17. August 2020 um 10:02:36 Uhr:
Ich möchte als Kunde nicht dafür zahlen, dass in der Firma Premiumwagen der Mittelklasse unterhalten werden.
Standesgemäß wäre ein Prestigeloser und Sparsamer 4-Sitzer.Das ist eine ziemlich naive Denkweise und Missgunst bringt einen im Leben nicht weiter. Was geht's dich an, was der mit seinem Geld macht?
99,9% der Menschen haben nicht den Luxus auf eine Wohnung zu verzichten, weil ihnen das Auto des Maklers nicht gefällt. Das wäre engstirnig und dumm. Typische Forendiskussion.
Edit: Absatz gelöscht.
Ich bin ja auch in der Immobilienbranche tätig. Einmal habe ich meine Termine nicht mit dem Honda Accord wahrgenommen, sondern mit einer MB B-Klasse. Neupreis lag der Accord sogar einen Wink über dem B, der Accord hat aber trotz sportlicher Ausstattung und auffälliger Farbgebung niemanden besonders interessiert, manchmal kam „oh, ein schönes Auto fahren Sie“. An dem Tag mit dem B kam der erste Mieter zu mir in die Sprechstunde (ok, einer meiner Lieblinge, aber andere haben das vielleicht gedacht statt gesagt) mit den ärgerlichen Blickes vorgetragenen Worten: „haben Sie es jetzt endlich geschafft, von unserem Geld steht jetzt der Benz vor der Tür“. Leider sind die Leute so und verbinden tw mit Marken etwas, was gar nicht da sein muss. In diesem Fall fühlte sich der Mieter offenbar allein durch den MB abgezockt. Dieses Gefühl hat der teurere Honda nicht vermittelt.
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 17. August 2020 um 10:28:53 Uhr:
mit den ärgerlichen Blickes vorgetragenen Worten: „haben Sie es jetzt endlich geschafft, von unserem Geld steht jetzt der Benz vor der Tür“.
Und, konntest du dir erlauben, ihm vorzuschlagen, er möge sich seinen Wohnraum künftig selbst suchen, wenn er mit der Bezahlung dafür nicht einverstanden ist? Oder ihn fragen, ob ihn irgendjemand zur Unterschrift zwingt?
Die Deutschen haben bei dem Thema Auto oft einfach nen Nagel im Kopf ums mal salopp auszudrücken.
Aber das ist auf jedenfall wertiges Feedback für den TE, der seinen Kundenstamm erst aufbauen muss. Da muss man die Beschränktheit & Missgunst der eigenen Zielgruppe wohl einplanen.
Die Immobilienbranche ist da ohnehin sehr vorurteilsbehaftet. Fahren alle dicke Autos (ja, die Luxusmakler im TV), kassieren dicke Provisionen für das Erstellen einer Immobilienanzeige bei eBay und arbeiten generell nicht. Dass gerade die Immobilienplattformen der Branche auch zugesetzt hat weil jeder Privatmann da mit großer Reichweite inserieren kann, wird nicht gesehen, Zukunft fraglich.
Zusätzlich hat man mit Personen zu tun, die ihr lange Erspartes in die größte Investition ihres Lebens stecken und da komplett preissensibel gepolt sind - zusammen mit dem grundsätzlichen deutschen Hang zu Neid und Missgunst kommt ein großes Auto da einfach schlecht an.
Mit Fahrzeugen aus der Premium Kompaktklasse dürfte man wenig falsch machen. Wirken seriös aber nicht protzig. Von den "Sportversionen" sollte man natürlich Abstand nehmen.
Zitat:
@E97 schrieb am 17. August 2020 um 10:02:36 Uhr:
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 16. August 2020 um 21:41:02 Uhr:
Mittelklasse passt, also 3er, C Klasse oder A4.Ist nicht protzig, aber "standesgemäß".
Kompaktklasse oder sogar noch kleiner würde ich nicht machen. Das wirkt, zumindest unterbewusst, wie "der ist nicht erfolgreich, also kann er nicht gut sein."
Ich möchte als Kunde nicht dafür zahlen, dass in der Firma Premiumwagen der Mittelklasse unterhalten werden.
Standesgemäß wäre ein Prestigeloser und Sparsamer 4-Sitzer.
Du zahlst dem Makler eh immer die gleiche Gebühr für seine Tätigkeit. Ich halte die auch für zu hoch (bei mir waren es ca. 50.000 Euro beim Kauf unseres Hauses), aber was er sich davon kauft und welches Auto er fährt kann dem Kunden doch egal sein.
Zitat:
@asphyx89 schrieb am 17. August 2020 um 10:08:56 Uhr:
99,9% der Menschen haben nicht den Luxus auf eine Wohnung zu verzichten, weil ihnen das Auto des Maklers nicht gefällt. Das wäre engstirnig und dumm. ...
aber 99,999 % der Verkäufer und Vermieter haben dutzendweise Makler zur Auswahl ... und werden demjenigen den Vermittlungsauftrag geben, der am kompetentesten und sympatischten "rüberkommt" ...
an die zu vermittelnden Objekte zu kommen dürfte der wesentliche Engpaß sein 😉
Zitat:
@illusion2001 schrieb am 17. August 2020 um 10:46:11 Uhr:
Mit Fahrzeugen aus der Premium Kompaktklasse dürfte man wenig falsch machen. Wirken seriös aber nicht protzig. Von den "Sportversionen" sollte man natürlich Abstand nehmen.
Es kommt eben auf das Zusammenspiel der Person und des Autos an. Mein Ausbilder wirkte allein durch sein Auftreten so distinguirt und gleichzeitig um den Kunden bemüht und war ein angenehmer Mann in Umgang und Erscheinung - bei dem war es völlig egal, ob der zum Termin mit dem Toyota Starlet oder dem Porsche 911 gefahren ist. Üblicherweise hat man diese persönliche Wirkung als junger Mann aber noch nicht oder in deutlich geringerem Masse, sodass die Gesprächspartner dann alles bewerten und in Bezug zum Alter und dem allgemeinen Auftreten setzen. Und da können sich dann (ganz sicher oft unberechtigte) Vorurteile bestätigen - oder eben nicht. Ich bin jetzt 50 mit grauen Schläfen, so ganz langsam komme ich dahin, dass bei meinem Auftritt der Wagen egal ist. Das war vor 20-25 Jahren eben noch anders. Ich durfte in der Ausbildung übrigens den 911 oder den W126 500er oft fahren - aber niemals allein zum Kunden.
Ich würde sagen das kommt auch auf den Typ an und Kundenkreise ... und nicht zuletzt auch auf das Gebiet ... sind es eher Innenstadt, oder platte Land, Industrieimmobilien ... lange Fahrstrecken ... da kann man schon grundlegende unterschiedliche Fahrzeugklassen wählen.
Persönlich halte ich von rollende Werbetafeln überhaupt nichts, hat was von Markschreier und ist überhaupt nichts meins ... persönlich würde es wohl der silbergraue Up, Polo, Golf, Passat sein ... kann man auch ersetzen mit anderen Marken.... alleine schon weil, es ja gewisse spannungen in einigen städten bezüglich Makler, vermieter gibt ... mit fetten Werbehinweisen zieht man sich nur die Neider an und hat nacher ein zerstörtes Auto ...
Und man sollte auch nicht so viel reininterpretieren, der überwiegenden Mehrheit ist das sowieso latte, sofern es was bodenständiges ist, wichtig wär ein gepflegter Zustand ... wie im Handwerk auch, da ist man mit gepflegten Fahrzeugen auch immer recht safe....