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Welcher Benzin- / Dieselpreis wird noch akzeptiert ?

Themenstarteram 27. Mai 2006 um 12:48

Moin, Moin,

hatte gerade eine interessante Diskussion.

Bis zu welchem Preis von Benzin / Diesel werden die Leute noch lustvoll weiterfahren.....

Mein Fahrzeug steht schon mehr in der Garage als es sich auf der Straße bewegt....Wochenendausflüge gibt es nur mit erheblichen Nachdruck der Mitbewohner....meistens wird das Fahrrad zum nächsten See oder Eisdiele genommen...

Meine Schmerzgrenze liegt bei ca. 1,70 - 2,00 € pro Liter....

Sollte sich der Preis dort einpendeln geht die Fuhre sofort weg....einen Neukauf wird es dann auch nicht geben....

Meine Arbeitsstelle werde ich dann mit dem Bus oder Fahrrad aufsuchen....nerv......

Freue mich auf Eure Meinung.....

Gruß Sven.....

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23 Antworten
am 27. Mai 2006 um 12:58

Von mir aus kann das Benzin noch teurer werden, denn ich fahre mit Alkohol. Das bisschen Benzin, das ich dazu noch brauche, macht auch nichts aus, auch wenn es noch teurer wird.

Das ist eine Frage der Nutzung und des Zwecks.

Bei mir konkurriert die alte Möhre (kein Mercedes) bis fast 2 Euro mit dem hiesigen ÖPNV und der Bahn. Bei 1.90 müsste incl. allem Gleichstand herrschen.

Was mir der Bus und die Bahn aber nicht bieten können ist Transport zu jeder Uhrzeit und vor allem zu Zielen abseits des dichten Netzes. Ebensowenig kann ich einfach mal einen Kubikmeter Gepäck mitnehmen.

Daher werde ich wohl noch lange Auto fahren ;)

 

Wenn man bspw. als Fotograf in Berlin unterwegs ist und nicht nur die Kameratasche, sondern dazu noch Beleuchtung mitführen muss, gibt es selbst in der Großstadt kaum eine wirkliche Alternative zum Auto.

Wenn man einen neuen W203 kauft und mal rechnet, was das Auto ABSEITS des Sprits frisst, wird man auch feststellen müssen, dass selbst 2 Euro pro Liter die Gesamtkosten gar so stark nach oben treiben.

 

Benziner wird heißer verbrannt, als es aus dem Auspuff kommt :p

Zitat:

Original geschrieben von EvilJogga

Das ist eine Frage der Nutzung und des Zwecks.

(...)

Wenn man einen neuen W203 kauft und mal rechnet, was das Auto ABSEITS des Sprits frisst, wird man auch feststellen müssen, dass selbst 2 Euro pro Liter die Gesamtkosten gar so stark nach oben treiben.

Richtig! Die Autokosten-Diskussion, die sich meist lediglich am Preis des Sprits festhält, wird mit einem verkleisterten Auge geführt, das die eigentlich relevanten finanziellen Belastungen außer Acht lässt.

Es ist halt eine psychologische Sache, da man öfter tankt als Steuern, Versicherungen, Inspektionen etc. zu zahlen und so in schöner Regelmäßigkeit mit der Nase auf steigende Preise gestoßen wird. Klar, dass das die Frustbereitschaft steigert, aber eigentlich ist der Benzinpreis ein relativ ;) zu vernachlässigender Anteil am Gesamtkostenpaket.

Ich habe trotzdem nix dagegen, wenn die Tafel an der Tanke unter 1,30 anzeigt.... mit fallender Tendenz. :D

am 27. Mai 2006 um 13:53

hallo zusammen

also bei mir liegt die schmerzgrenze bei 1,60

alles was drüber ist, wird mit dann zu teuer

bin derzeit am überlegen auf gas umzusteigen

bei 15tkm im jahr rechnet sich das alles dann schon ab dem 2ten jahr

Zitat:

Original geschrieben von wuddeline

Richtig! Die Autokosten-Diskussion, die sich meist lediglich am Preis des Sprits festhält, wird mit einem verkleisterten Auge geführt, das die eigentlich relevanten finanziellen Belastungen außer Acht lässt.

An diesem Standpunkt von Wuddeline ist schon etwas Wahres dran. Aber er vernachlässigt die "Grenzwertbetrachtung".

Dazu ein Zahlenbeispiel aus meinem Kostenprogramm (kalkuliert mit zzt. "nur" 24.000 km/Jahr, Nutzungdauer 10 Jahre):

momentaner Dieselpreis 1,12 €/l

Künftiger Dieselpreis 2,00 €/l

Künftiger Benzinpreis 2,20 €/l

Kraftstoff-Verbr./100 km

Dieselfahrzeug 6,7 l

Benzinfahrzeug 10,0 l

Kraftstoff-Kost./100 km

Dieselfahrzeug heute 7,5 €

Dieselfahrzeug künftig 13,4 €

Benzinfahrzeug künftig 22 €

Gesamtkosten/100 km inkl.AfA+kalk.Kosten/Wart. + Reifen + Steuern + Versicherung etc.

Dieselfahrzeug heute 36,7 €/100 km

Dieselfahrzeug künftig 42,6 €/100 km

absolute Kraftstoffkosten pro Monat

Dieselfahrzeug heute 150 €

Dieselfahrzeug künftig 268 €

Benzinfahrzeug künftig 440 €

Die Erhöhung des Dieselpreises auf 2 €/l bedeutet eine Erhöhung der Gesamtkosten/100 km von gerade mal 16 %. Auch die monatliche Mehrbelastung für Diesel mit 118 € wäre kaum die Rede wert. Meine Mobilität wäre mir das wert.

Etwas anders sähe es allerdings aus, wenn ich auf einen Benziner umsteigen müsste. Die monatliche Mehrbelastung von 290 €uro wäre schon heftig. Dann müsste man wohl schon einen Urlaub pro Jahr streichen, auf Gas umrüsten oder ein kleineres Auto fahren. (Bei Benzin-Autos mit momentan 1,30€/l beträgt die monatliche Mehrbelastung im o.g. Rechenbeispiel 180 €/Monat)

Das Problem ist also im Endeffekt nicht, dass der Kraftstoff nur ein kleiner Teil des Gesamtkostenpaketes ist, sondern dass die monatlichen Mehrkosten die Finanzierbarkeit (der C-Klasse) plötzlich in Frage stellen, weil das Einkommen bei den meisten nun mal begrenzt ist. (=Grenzwertbetrachtung).

Mich interessiert der Spritpreis nicht so stark. Ich fahre sowieso mehr Fahrrad als Auto.

Schön wäre es, wenn es ein System gäbe, mit dem man die dickbäuchigen Kurzstreckenfahrer stärker besteuern könnte. Die stoßen nämlich unnötig überproportional viele Schadstoffe aus.

Zitat:

Original geschrieben von judyclt

mit dem man die dickbäuchigen Kurzstreckenfahrer stärker besteuern könnte

Danke, sehr freundlich … :D

Ich denke, dass es diese Schnmerzgrenze nicht gibt … was immer man aus heutiger Sicht denkt, schaut anders aus, wenn sich das Preisgefüge bewegt hat. Hier kann niemand seine Reaktion vorhersagen.

Interessant wäre, auf was die Durchschnittsfamilie alles verzichten würde, bevor sie ihr(e) Auto(s) hergibt. Aber auch da wird man in der theoretischen Vorherschau keine relevanten Antworten bekommen.

Moin, moin,

 

Ja, ja, grau ist alle Theorie ;)

Die Schmerzgrenze ist jetzt schon erreicht würde ich sagen :(

Aber wie bei so vielen Dingen, mit denen man tagtäglich konfrontiert wird, setzt schnell ein gewisser Abstumpfungsprozess ein.

Also ich schätze mal, dass es so ab 2 Euro richtig weh tut, alleine schon die psychologische Wirkung, dass dann eine 2 vor dem Komma steht.

(Übrigens vom Bauch besteuern halte ich gar nichts ;) )

Ich bekenne mich hiermit auch zu den dickbäuchigen Kurzstreckenfahrern :D...., naja, noch nicht sooo dickbäuchig, aber im Ansatz erkennbar.

Ich fahre jeden Tag 12 KM hin und 12 KM retour zur Arbeit über Land, Zeitaufwand / Strecke: 12 - 15 Min.

Alternative: Mit dem Zug / S-Bahn. 20 min zu Fuß zum Bahnhof, 1 Station fahren, umsteigen, 4 Stationen fahren, 10 min. zu Fuß. Zeitaufwand / Strecke: Ca. 1 Stunde.

Mit dem Fahrrad? In den 12 KM sind 130 Mtr. Höhenunterschied, rauf und runter, da brauche ich ja anschließend 'ne Dusche, außerdem gibts Tage, da würde das wettermäßig nur schlecht gehen.

Fazit: Meine Schmerzgrenze ist vermutlich bei 2,50 Euro / Ltr. noch nicht erreicht.

Gruß

Wenni

am 28. Mai 2006 um 9:18

eine schmerzgrenze gibt es bei uns

deutschen nicht! wir sind alle wie eine herde kühe,schauen

kurz auf und grasen dann gemüdlich weiter !!!

und weil das unsere politiker wissen,werden wir wohl

noch dieses jahr die 1,50 erreichen!

gruss und weiter grasen

alfred

am 28. Mai 2006 um 9:45

kostenrechnungen,grenzwertbetrachtung usw.bei aller vernunft

 

und wo bleibt der spassfaktor ! :D

Stimmt schon: Wir lassen echt jeden Scheiss mit uns machen. Dosenpfand, Ökoabgaben, Mehrwertsteuererhöhung usw.

In Frankreich sind die Leute von einiger Zeit wegen einer Lappalie (für unsere Verhältnisse) auf die Strasse gegangen. Dadurch wurde das Gesetz immerhin modifiziert. Bei uns wäre so etwas völlig unmöglich !

Ich denke, so etwas wie ein "Schmerzgrenze" gibt es bei uns nicht. Es gibt wohl eher so etwas, wie ein "stilles, leidendes Ausweichverhalten". :mad:

Das zeigt sich u.a. darin, dass der Deutsche an sich, nicht mehr bereit ist, Kinder zu bekommen. Warum ? Weil es ihm finanziell zu teuer ist (nur die wenigsten kommen dabei auf die Idee, daß es bei Kindern um andere Werte wie "Geld" geht) Oder: wieso ist der Spruch "Geiz ist geil" bei uns eine Philosophie ? Weil sich das Produkt mittlerweile nicht mehr über die Qualität, sondern über den Preis verkaufen lässt.

Am Ende ist die Diskussion über den zu hohen Spritpreis sowieso irrelevant: Es wird die Zeit kommen, in der sich nur noch wenige die dazugehörigen Fahrzeuge leisten können.

@ pferd66

Bei 24tkm ist mir klar, dass der Benziner sehr schnell sehr viel teurer wird. Für Vielfahrer war schon immer der Diesel deutlich billiger. Rechne das doch bitte mal für 10-15tkm aus. Da ist der Effekt nicht so gewaltig.

Wer heute bei mehr als 20tkm pro Jahr keinen Diesel fährt hat entweder Geld, einen Firmenwagen oder einen Autofetisch :D

@ micky

Kennst du noch die Bahnsteigkarten?

Man musste früher eine Bahnsteigkarte für ein paar Pfennig kaufen, um ohne Zugfahrkarte auf den Bahnsteig zu dürfen. Kein Mensch hat es kontrolliert. Sie wurden gekauft.

Die Deutschen werden auch niemals eine richtige Revolution erleben, dafür sind wir zu brav und zu träge. Demonstrieren ist mehr G'schäft, als das schlimm ist, wogegen wir demonstrieren müssten :p

am 28. Mai 2006 um 13:40

Das die Schmerzgrenze noch lange (!!!) nicht erreicht ist, sieht man auch daran, dass die Leute beim Autokauf weiterhin vorangig auf die Leistung schauen. Der Verbrauch ist weitgehend unwichtig.

Der (z.T. wirklich beeindruckende) technische Fortschritt bei den Motoren führt zwar theoretisch zu geringeren Verbräuchen, in der Praxis wird das Sparpotential durch Leistungssteigerungen aufgefressen.

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