Was ist ein fairer Preis für die Entsorgung des Altöls ? im Rahmen eines Ölwechselservices
Hallo zusammen,
Was ist ein fairer Preis für die Entsorgung des Altöls ?
Das letzte mal hat mir mein VW-Händler beim Ölwechselservice (mit mitgebrachtem Eigenöl) 10.-- € für die Entsorgung des Altöls berechnet. Ich habe 2,8 Liter Öl. Ist das nicht ein bischen viel ?
Der Händler sagte, es sei ziemlich teuer, wenn er mehr Altöl entsort, als er verkauft.
Früher hatte ich bei diesem VW-Händler 3.-- € pauschal für die 2,8 Liter zu entsorgendem Altöl bezahlt.
Der gesamte Ölwchselservice (ohne dem neuen Öl) hat dann insgesamt 80.-- € gekostet. Das ist doch recht ordendlich.
Grüße
Braver Polo
Beste Antwort im Thema
Ich finde das Verhalten des Autohauses legitim: Man nimmt dem Händler die Marge des Ölverkaufs und er holt sich einen Teil davon zurück. Leben und leben lassen.
Irgendwann kommt noch jemand auf die Idee, einen eigenen Mechaniker mitzubringen. Die Werkstatt des Autohauses kann man ja kostenlos nutzen, das Gebäude steht sowieso da. 😁
101 Antworten
Es kommt etwas auf den Motor an wie einfach der Ölwechsel zu machen ist.
Beim Fabia 1.2 MPI hab ich einfach ein Vorderrad abmontiert und dann kam
ich ohne Robkeme an die Ablassschraube ran. Kleine Wanne drunter,
kinderleicht. Der Ölfilter war so clever konstruiert dass man nach dem
Abschrauben vom Deckel einfach den Filtereinsatz rausnehmen konnte.
Bei der Aktion ging nie ein Tropfen Öl daneben.
Bei meinem TDI jetzt ist es wahrscheinlkic komplizierter wegen der Motorkapselung unten.
Meine VW Werkstatt erwähnt jedes mal von sich aus dass sie das Öl nicht
absaugen, so unüblich scheint das Absaugen in der Branche nicht zu sein.
Ein Kollege behauptet das es schon Autos ohne Ölablassschraube gibt.
Zitat:
@mkfsns schrieb am 16. April 2015 um 19:29:15 Uhr:
... und dann kam ich ohne Robkeme an die Ablassschraube ran. ...
Was ist oder sind "Robkeme"? 😕 😕 😕
Schönen Gruß
Zitat:
@unbrakeable schrieb am 16. April 2015 um 19:43:28 Uhr:
Was ist oder sind "Robkeme"? 😕 😕 😕Zitat:
@mkfsns schrieb am 16. April 2015 um 19:29:15 Uhr:
... und dann kam ich ohne Robkeme an die Ablassschraube ran. ...Schönen Gruß
Denke er meinte PROBLEME
Gruss vom
Grizzly
Stimmt, Sch... T9 - o. ä.! 😁
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Zitat:
@unbrakeable schrieb am 16. April 2015 um 19:53:36 Uhr:
Stimmt, Sch... T9 - o. ä.! 😁
Stimmt auch damit gibt es oft PROBLEME😛
((( ... total unerheblich, aber aus Neugier, der Vollständigkeit halber und zum vermutlich erneuten Lachen gefragt: Was ist denn nun eine Robkeme, wenn T9 das kennt und vorschlägt ))) 😁
Nicht mal Google kennt "Robkeme" ... 😕 😁
Aber BTT:
Zitat:
@digibär schrieb am 12. April 2015 um 10:18:14 Uhr:
Ich finde das Verhalten des Autohauses legitim: Man nimmt dem Händler die Marge des Ölverkaufs und er holt sich einen Teil davon zurück. Leben und leben lassen.
...
Vollkommen korrekt. Mein Friseur bekommt für den wirklich
akuratausgeführten Trockenhaarschnitt auch 15 € anstelle der geforderten 10 €. 😉
Abert wenn in einer Werkstatt die Ölmenge 110 - 135 € + 10 € Altölentsorgung anstelle 25 € (die ich dafür im Zubehörhandel inkl. Altölrücknahme zahlen muss) + 60 € für die Arbeit kostet, dann halte ich das für überzogen.
Dann soll die Werkstatt das Öl für 30 € verkaufen (die werden es billiger einkaufen können als ich) und dafür die Arbeit (die im übrigens für 4 oder 6 l gewechseltem Öl die gleiche ist!) anders kalkulieren. Aber davor haben sie wohl Angst und verstecken einen Teil davon in den Materialkosten. Das dient nur der Verbraucherverwirrung!
Und dann fühle ich mich vera...lbert und werde knauserig. Besonders schlau sein zu wollen, geht bei wachen Verbrauchern eben nach hinten los. 😁
Schönen Gruß
Klar gibt es auch Motoren ohne Ablassschraube (z.B. m.W.n. smart), nur ist dann der Motor, die Ölwanne und das Peilstabröhrchen (wenn darüber abgesaugt wird und nicht über einen sep. Zugang) etc. dann auch so konstruiert, dass das sinnvoll ist.
Zitat:
Aber davor haben sie wohl Angst und verstecken einen Teil davon in den Materialkosten.
hm, nun ja, wenn´s denn so wäre, dann könnte man ja fast noch sagen es ist nur ärgerlich - aber selber Schuld, wer es mitmacht (und zB in keine freie Werkstatt fährt).
Aber die Regeln der Marktwirschaft sind ja nun entweder "Geld gegen Arbeit". Oder Verkauf von Ware für "Warenwert + Marge" von Hersteller/Großhandel in Richtung Endkunde.
Wenn es nun wirklich so wäre/ist, dass die Entsorgung auf jeden Fall kostenfrei ist oder sogar noch Geld einbringt statt Geld zu kosten, das Autohaus für die "Beschaffung dieser Handelsware" dem Lieferanten (in diesem Ausnahmefall: Kunden) Geld abnimmt statt Geld zu zahlen, ... sehr "interessant".
Während der Garantiezeit, der Gewährleistung, während der Laufzeit einer selbstgekauften Garantieverlängerung, bei einem kreditfinanzierten oder geleasten Fahrzeug
bist Du aber an die Vertragswerkstatt gebunden, da liegt der Hund begraben.
Es gibt allerdings Leute, die Pfeifen auf Garantie (auf Kulanz sowieso) und gehen bereits beim ersten Ölwechsel am eigenen (!) Auto in eine freie Werkstatt, oder alternativ nach Ablauf der Garantie zur Freien - und pfeifen auf Kulanz, weil sie die meist im Voraus bezahlen.
Man kann Pech haben oder Glück, siehe die Schilderung von unbrakeable.
Erfahrungsgemäß laufen die Leute nach spätestens 4 Jahren von der Vertragswerkstatt weg, gehen zu ATU & Co. oder in die Freie Werkstatt oder lassen insgesamt nur noch das notwendigste machen, bestenfalls Ölwechsel, meist keine Inspektion mehr, sondern dann nur das, was zwingend gemacht werden muss und/oder der TÜV entdeckt.
Man kann damit ggf. durchaus günstiger fahren, wenn man generell ein Auge auf die Technik hat.
Zum Rest hatte ich mich auf Seite 1 ja schon geäußert bzw. hier:
http://www.motor-talk.de/.../...eigenes-oel-probleme-t4839751.html?...
war das nicht eindeutig vom Tisch, nach EU-Recht? Also wenn die freie Werkstatt nachweislich "nach Händlervorgabe" (oder irgendwie so hieß das) gewartet hat, dann ist alles o.k., zumindest hinsichtlich der Garantie. Nur um Kulanz wird sich jede VW-Werkstatt als "Dankeschön" für den Besuch der freien Werkstatt sicherlich drücken.
Zitat:
@mark7070 schrieb am 16. April 2015 um 20:40:20 Uhr:
war das nicht eindeutig vom Tisch, nach EU-Recht? Also wenn die freie Werkstatt nachweislich "nach Händlervorgabe" (oder irgendwie so hieß das) gewartet hat, dann ist alles o.k., zumindest hinsichtlich der Garantie.
Richtig. Und es muss eine "Meisterwerkstatt" sein. Wenn's einfach nur ein Bekannter ist, hilft das wohl nichts - auch wenn er die "Herstellervorgabe" kennt.
Zitat:
@mark7070 schrieb am 16. April 2015 um 20:40:20 Uhr:
Nur um Kulanz wird sich jede VW-Werkstatt als "Dankeschön" für den Besuch der freien Werkstatt sicherlich drücken.
Fast richtig. Nicht die VW-Werkstatt gewährt Kulanz, sondern der Hersteller Vorkswagen - oder auch nicht, wenn man z. B. zwischenzeitlich "fremdgegangen" ist. 😁
Schönen Gruß
Zitat:
Und es muss eine "Meisterwerkstatt" sein. Wenn's einfach nur ein Bekannter ist, hilft das wohl nichts - auch wenn er die "Herstellervorgabe" kennt.
😎 jaja, schon vollkommen klar! Soweit aber sowieso nur zum theoretischen Recht. Habe noch nirgends gelesen oder gehört, wie es dann praktisch ausgeht? Reicht der Servicestempel einer freien Meisterwerkstatt aus, damit VW im späteren Garantiefall sofort zahlt und damit jegliche Beiweislast der Nichtbeachtung von Herstellervorgaben bei VW liegt? Oder werden in der Praxis dann noch immer "argumentativ kreative" Lösungen gefunden, um nicht zu zahlen?
Zitat:
@unbrakeable schrieb am 16. April 2015 um 19:43:28 Uhr:
Was ist oder sind "Robkeme"? 😕 😕 😕Zitat:
@mkfsns schrieb am 16. April 2015 um 19:29:15 Uhr:
... und dann kam ich ohne Robkeme an die Ablassschraube ran. ...Schönen Gruß
Sorry, meinte 'Probleme' 🙂
Grund ist nicht T9 sondern ein mieser Touchscreen vom Archos Tablet
Für die Garantie wird der Stempel der freien ausreichen
Aber auf Kulanz nach Ablauf der Garantie brauchst du nicht mehr zu hoffen