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Was halten moderne Motoren aus?

Themenstarteram 3. Febuar 2005 um 21:27

Servus,

ich hab ne ganz allgemeine Frage.

Noch vor 10 oder 15 Jahren gab es Motoren, die bei richtiger Pflege gerne mal 500.000 km oder mehr gelaufen sind, beispielsweise der 2.3 R5 oder der 4.2 V8 im alten Audi V8.

Da ich technisch nicht sooo viel Ahnung habe, frage ich mal euch, ob das mit den heutigen Motoren immernoch möglich ist, oder welche das schaffen können.

MfG, Lappos

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17 Antworten

Re: Was halten moderne Motoren aus?

 

Zitat:

Original geschrieben von lappos

Da ich technisch nicht sooo viel Ahnung habe, frage ich mal euch, ob das mit den heutigen Motoren immernoch möglich ist, oder welche das schaffen können.

Ja, natürlich. Sofern man ihn pfleglich behandelt ist heutzutage genauso viel möglich. Vor allem die Ölqualität wurde verbessert (Stichwort: WIV).

Im Prinzip gibt es kaum noch richtige Motorenschäden (ausser durch Ölmangel und Chiptuning).

Was leider vorher abstirbt sind: Zahnriehmen, Ketten, Turbolader, Luftmengen/massenmesser und sonstige Nebenaggregate die (wenn man Pech hat...den ganzen Motor hopps nehmen) bzw. der Wagen rostet unterm Arsch weg....obwohl Motor noch läuft.

Themenstarteram 4. Febuar 2005 um 22:14

Aber solche Sachen werden doch mit der Zeit getauscht, zumindest einige von denen, die du genannt hast.

Ketten verschleißen natürlicherweise.

Und ein defekter Turbo bedeutet doch nicht das Aus für den Motor, oder??

Und den Luftmengenmesserdefekt merkt man doch am unrunden Motorlauf (hatte mal so ein Problem bei meinem Mercedes)

Also, wenn man vorsichtshalber die Nebenaggregate, die kaputt gehen können, austauschen lässt, hälts ewig?

Hi.

Ja ewig hält ein Motor auch nicht. schließlich gibt es immer irgendwoi mal teile die verschlissen sind oder halt ermüdungserscheinugen vorweisen.

das kann man mit guter pflege (warm/kaltfahren, Kundendienst, Öl nie vergessen, kein Chiptuning usw.) schon sehr lange rauszögern. aber wer möchte schon ein Auto fahrn, das 15 Jahre o. noch älter ist und mind. 500.000km drauf hat ? (ausser es ist ein klassiker o.ä.)

aber wegen einem turbo kann ein motor schon sehr schnell dahin scheiden (das merkst garnicht richtig, so schnell geht das). der turbo muss nur ein Lüfterrad verlieren (es bricht ab), und es in den Motor knallen lassen, ruck zuck ist der kolbenfresser da und der motor futsch.

Zitat:

Original geschrieben von Markus20

aber wer möchte schon ein Auto fahrn, das 15 Jahre o. noch älter ist und mind. 500.000km drauf hat ? (ausser es ist ein klassiker o.ä.)

Das möchten mehr Zeitgenossen, als du dir vorstellen kannst....;)

Ich z. B. hätte da überhaupt nichts dagegen.

MfG

Und ich möchte noch da hin kommen. Dazu fehlen mir aber noch knappe 300.000 km und 10 Jahre...;)

Themenstarteram 5. Febuar 2005 um 20:07

Also dem schließe ich mich doch auch sofort an! :-)

Wenn ichs kann, will ich meinen ersten Neuwagen 500.000 km fahren. Und vielleicht schaffe ich das ja auch mit meinem jetzigen!

Ich habs fast geschafft...Mein alter 44er Audi 100 hatte 450TKM auf der Uhr. War alles noch suppi. Nur nach 8 Jahren den selben Wagen juckten eben mal die Finger...

Ich hoffe das mein neuer auch lange hält. Allerdings ist ein Reihenfünfer eben besser als so ein V 6 gefreckel. Da sind doch ganz andere Restschwingungen auf der Kurbelwelle als bei einem 5 Zylinder.

Kann mich ansonsten meinen "Vorschreibern" nur anschließen, die Kunst einen Motor eine lang Lebenszeit zu bescheren ist eigentlich nur, sie nicht unnütz zu verkürzen (immer fein Öl, kein Chip etc.).

Achja fast vergessen: Um Werkstätten möglichst große Bögen fahren. Warum? Beispiel: Mein jetziger Wagen war beim Kauf Checkheft gepflegt...logisch beim Freundlichen...Die Kiste lief im leerlaufnahen Bereich wie ein Sack Reis. Probefahrt mit dem Obermeister...alles in Ordnung das muß so sein...klar bei nem A8 ist sowas Serie.

Also zu Hause Luffi raus und zwei Kehrschaufeln Dreck rausgeklopft (mußte neuen erst kaufen). Kerzen raus und transgalaktische Elektrodenabstände gesehen. Aber das Grausen: die Kerzensitze waren voll reingedrückten mit Sand. Normalerweise wird mit Druckluft vorm Rausschrauben alles rausgepustet. Aber eben nicht im KFZ Gewerbe. Ich möchte nicht wissen wieviel Sand und Dreck durch die Löcher schon gegangen ist. Interessanterweise hätten laut Checkheft Luffi und Kerzen neu sein müssen.

Ich will hier aber nicht alle KFZ Mechaniker über einen Kamm scheren. Es gibt auch Gründliche und Ehrliche! Ich kenne sogar welche.

So, nun hab ich mich ausgekotzt :D

Grüssle

Zitat:

Original geschrieben von A8Dirk

Ich will hier aber nicht alle KFZ Mechaniker über einen Kamm scheren. Es gibt auch Gründliche und Ehrliche!

Die gilt es zu suchen, zu finden und zu pflegen...;)

Ich denke, ein Grund, warum heutige Motoren nicht mehr so lange laufen, ist die größere Anfälligkeit der Technik. Es kann heute viel mehr kaputt gehen, und das tut es auch. Bei einem Diesel mit 200.000km auf der Uhr den Turbo Lader für mehr als 1.000 Euro zu tauschen, will schon gut überlegt sein. Ähnliches gilt für den absolut erforderlichen Zahnriemenwechsel und andere Bauteile. Irgendwann läßt man es halt drauf ankommen weil es zu teuer ist und das ist dann häufig das vorzeitige Aus. Vor 15 Jahren hat ein Teilemotor soviel gekostet, wie heute der Zahnriemenwechsel bei manchen Motoren

....fast 400.000km! 85KW/TDI PD. (Bj.2000)

Natürlich Langstrecken, pro Kaltstart 300-1200KM.

2006 wenn 500.000KM voll gibts nen Neuen.

Motor braucht Öl 1ltr./20.000. Getriebe schaltet besser als neu.

.....aber wer weiß vielleicht aber auch noch später ;-)

Grüßle Peter

Themenstarteram 12. Febuar 2005 um 22:33

Zitat:

Original geschrieben von Peter1735

....fast 400.000km! 85KW/TDI PD. (Bj.2000)

irgendwelche größeren Reperaturen neben den üblichen Verschleißteilen?

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Bei einem Diesel mit 200.000km auf der Uhr den Turbo Lader für mehr als 1.000 Euro zu tauschen, will schon gut überlegt sein.

Wenn bei einem Diesel der Turbolader bereits nach 200.000 km schlapp macht, sollten einem Zweifel an der Qualität aufkommen.

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