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Was genau geht an einem Thermostat kaputt?

Themenstarteram 7. Januar 2017 um 12:03

Hallo Leute. Diese Frage beschäftigt mich schon seit Jahren und jetzt stelle ich sie einfach mal hier an die Experten.

Was wird bei einem Thermostat überhaupt kaputt? Lässt die Bimetallwirkung der Feder bzw. Federn nach oder sind es Ablagerungen die ihn Innen festsetzen lassen? Oder ist das Wachselement innen Dann kaputt?

Wenn ja, was geht da genau kaputt?

Übrigens gibt es ein nettes Video über das Innenleben eines Thermostat und seine Funktion auf dieser Seite:

http://www.mein-autolexikon.de/heizungklima/thermostat.html

Beste Antwort im Thema

win - win :D

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Ich denke das ist ne Kombination. Die Feder erschlaft und öffnet immer früher damit. Ich könnte mir auch vorstellen das man das wachse kaputt schert mit der Zeit.

Ablagerungen sollten da keine sein, sonst hast noch andere Probleme. Teilweise klemmen die mal.

Themenstarteram 7. Januar 2017 um 12:11

Zitat obiger link:

Der Thermostat ist wartungsfrei und auf die gesamte Lebensdauer des Fahrzeuges ausgelegt. Er sorgt für einen verschleißarmen und somit zuverlässigen Betrieb des Motors. Durch Verunreinigungen des Kühlkreislaufes, beispielsweise aufgrund einer defekten Wasserpumpe oder einer defekten Zylinderkopfdichtung, können jedoch Funktionsstörungen des Thermostates auftreten. Daher ist es wichtig, dass der Thermostat bei einem Schaden und einer damit verbundenen Verunreinigung des Kühlsystems einschließlich der Dichtungen erneuert wird.

Ich habe überall den Thermostat and ich ausgebaut habe eigentlich immer festgestellt dass das Element noch beweglich ist, also nicht klemmt.

Es klemmen auch nicht alle. Wenn du dir aber nen billigen kaufst die nicht so genau gefertigt sind steigt die wahrscheinlichkeit das es passiert.

Hast bei deinen auch gemessen das die Öffnungstempereatur noch stimmt? Ich wette das sie bei einem 10 Jahren alten das nicht mehr tut. Aus Erfahrung wechsel ich die Teile Wenn ich sie anfasse und sie älter wie 5 Jahre sind. Meist geht dann die Heizung wieder viel besser. Ergo hat er zu früh geöffnet. Wegen denen 15-20€ mach ich net rum.

Und wenn die Teile ein auto leben lang halten würden gäbe es die nicht im Zubehör zu kaufen. Selbst schon erlebt bei freunden im auto man darf die Heizung nicht an machen sonst fällt die Temperatur. Ich hab ihm dann erklärt das er sein Thermostat wechseln soll. Danach war alles wieder normal.

um noch mal auf die te-eingangsfrage zu kommen:

wenn der thermostat alt wird und wachs austritt und das dingen deshalb nicht mehr aufmacht, würds mich nicht wundern.

aber diesen fall hatte ich bisher ein (!) mal.

aber regelmäßig den effekt, den provaider beschreibt. das ding macht zu früh auf.

aktuell bei einem schon so um 65-70°c. (bei dem wetter hab ich nur keine lust zu basteln:D)

kann man übrigens gut mit diesen infarot-fernthermometern messen, sollte jeder bastler in seinem werkzeugportfolio haben. kalten motor tuckern lassen und auf unteren kühlerschlauch halten.

aber wie kommt es dazu? das die feder so extrem erlahmt ist eher unglaubwürdig, überhaupt weil ich den effekt schon mal nach einem ½jahr hatte.

und vorher liegt der thermostat auch schon jahrelang im regal:confused:

oder dringt zusätzlich wasser in den wachskörper und verändert so das ausdehnungsverhalten?

hmm, interessanter Gedanke . . . dann müßt' man's ja nur in Öl auskochen (Temperatur etwas über Siedepunkt der Kühlflüssigkeit) und es ist wieder nur das Wachs drin.

Oder beim nächsten Kuchen mit in den Backofen ? ;-)

. . . Auto warm, Freundin dann aber weg . . .

win - win :D

Alle Gedanken bisher nur zu 'öffnet nicht' aber auch aus meiner Sicht absolut richtig.

Zweites Problem: Schliest nicht / Schliest nicht vollständig. In der derzeitigen Jahreszeit wohl das größere Problem.

Und hier sehe ich Möglichkeiten wie beim obigen Link beschrieben (Rückstände einer Dichtung bei einer Reparatur) bis hin zu einer Rückstandsschicht (Kalk oder Kesselstein oder ...) das das komplette Einfahren des Deckels verhindert

Es gibt nichts was es nicht gibt.

Öffnet nicht mehr schliest nicht mehr, öffnet zu früh, nur hier und da ein Fehlverhalten.

Feder erschlaffen, glaube ich jetzt auch weniger, aber gebrochene Feder habe ich schon gesehen, gebrochene Gehäuse Stifte etc.

 

Hatte auch nen Kumpel, welchem die 30€ scheinbar zu teuer waren, Thermostat ausgebaut (saß bei seinem V6 e nur so halb hinter dem Zahnriehmen :D ), ab in den Wasserkocher und diesen Eingeschaltet und beobachtet, öffenete auch bei ca. 90 °C und paar Grad darunter schloss es wieder. Also altes wieder eingebaut da ja neues Geld kostet. 3 Monate später den ganzen Mist nochmal, da eben das Thermostat nicht mehr zugemacht hat. In einer Werkstatt wäre das ein teuerer Spass geworden.

Aber um die Sache durch die Brille mancher User hier zu sehen, die Dinger sind e schon total veraltet und Überholt heutzutage werden Elektrische Thermostate verbaut.

Zitat:

@frestyle schrieb am 8. Januar 2017 um 08:43:47 Uhr:

die Dinger sind e schon total veraltet und Überholt heutzutage werden Elektrische Thermostate verbaut.

Funktionsweise?

___ ___ ___

In der Regel klemmen sie offen. Oftmals ist das Thermoelement so kräftig ausgelegt, dass das Thermostat fast immer mit Gewalt auch auf Dreck aufgeschoben wird. Die Hydraulikkammer von dem Thermostat, welches ich mal zerlegt habe, hat eine rechnerische Kraft gehabt, die mehr wie 5x höher lag, als das Gewicht, was die Feder gegen halten konnte. Sprich: Die Thermostate sind so konstruiert, möglichst nicht geschlossen klemmen zu können. Man könnte sagen: Wenn er offen klemmt, hat die Sicherheitsfunktion gearbeitet. Thermostat wurde mit Gewalt geöffnet und klemmt jetzt.

MfG

Das elektrische Thermostat ist nur ein Ventil, welches vom Steuergerät angesteuert wird.

Die alte Thermostate sind früher in der Stellung "zu" stehen geblieben, weil das Dehnstoffelement schlapp gemacht hat.

Inzwischen bleiben die Thermostate offen stehen, klemmen wahrscheinlich. Vielleicht hat sich auch eine schmierende Buntmetallloberfläche abgenutzt.

also ich hab jetzt nachweislich das phänomen, dass das ding zuerst richtig zu ist, aber deutlich früher als angegeben (87°c hättens sein sollen) auf macht.

schon irgendwo bei 65-70°c.

läßt sich mit dem infarotthermometer schön nachweisen; erst klettert es am unteren schlauch ganz langsam in max 1°c-schritten. dann macht es auf und ich bekomme schlagartig die temperatur wie oben am zyko, so knapp 70°c. ist schon seltsam.

den fall mit dauerauf hatte ich bisher noch nie (über 40jahre) ; allerdings auch noch nie einen derartig 'verkommenen' motor mit stalagmiten:D - ich bezweifle nicht, dass es das auch gibt:D

Und darf ich hier grad eine meiner letzten technischen Fragen anfügen :confused:: Warum haben eigentlich manche Thermostatventile eine Öffnungstemperatur von 89° und andere (die für die neueren Motoren, beim Citroen C2 jedenfalls anscheinend) eine Öff.temperatur von 103°? (Und mit welcher Sorte wäre ich als sog. 'Frierkatze' besser dran :rolleyes:, sprich, bei welcher Sorte wird die Heizung schnell und bulliger warm - gibts da Zusammenhänge?).

schneller warm wird der Motor nicht durch einen anderen Thermostat, er wird nur auf einem anderem Temperaturlevel betrieben. Da geht es um Effizienz, Wasser und Spritzeintrag, Früher hatte man keine Öl-Wasser-WT und geregelte Thermostate wie heute und ist d.h. auf der sicheren Seite geblieben. Lieber etwas kälter. Für warme Region gibt es noch den Tropenthermostat der früher öfnnet.

Ab 60°C Wassertemperatur im kleinen Kreislauf kommt da gefühlte Sauna aus der Lüftung. Noch wärmer bringt dich nicht weiter.

Wer gerne friert sollte besser keinen Diesel anschaffen ;) Ideal wäre ne Standheizung. Je schlechter der Spritverbrauch umso besser die Heizleistung.

@ siffel :

Das sind 2 Systeme :

Herkömmliches Thermostat nur wasserbeheizt :

http://www.techauto.org/de/video/engine/engine.html

Kennfeld-Thermostat mit zusätzlicher elektrischer Beheizung :

http://www.kfz-tech.de/.../ElektronischgeregelteKuehlung.htm

Für "schlechte Heizer" gab's (früher meist) auch manchmal ein "Winter-Thermostat", das dann bissl später öffnet.

Als "Frierkatze" am besten jetzt mal bei diesen Temperaturen mehrere Autos probefahren und die Heizleistung vergleichen und dann das passende kaufen. Gibt nämlich welche, die können das einfach nicht so gut wie andere. Golf 2 und alte Passats (32B und 35i) kenn ich als "sehr gute Heizer". Und bei meinem '79er BMW 323i hättest fast Brandblasen an den Füßen bekommen, so viel Hitze hat der rausgehauen ( . . . hat allerdings auch 12 Liter Benzin "verschürt", von nix kommt nix ;-) )

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