Was fahren Eure Kinder?
Hallo, bin neu hier im Forum und auf der Suche nach Rat von "Gleichgesinnten".
Da mein Sohn in Kürze 18 Jahre alt wird und sich schon tierisch darauf freut, Auto zu fahren, möchte ich ihm ein eigenes Auto kaufen, da ich es für wenig sinnvoll halte, dass er als Anfänger mit einem Automatik-Fahrzeug oder sogar Sportwagen fährt. Also bin ich am überlegen was geeignet ist. Ich habe für den Anfang an den Golf 4 oder Audi A3 gedacht, höchstens 100 PS. Wie steht Ihr zum Thema ´Auto für Fahranfänger`? Wie verhielt es sich bei euren eigenen Kindern?
PS: Meine 22-jährige Tochter fährt nach 3 Jahren Golf 3 jetz Mini-Cooper.
Gruss Günter
1203 Antworten
Hi zusammen,
meine Meinung ist, dass ein 18 Jähriger als Maximum einen aktuellen Golf bekommen sollte. Alles andere halte ich für übertrieben. Der Golf als Beispiel, bietet alles, was ein Fahranfänger braucht. Man kann mit ihm verreisen, da er genügend Platz bietet, er ist sicher, sieht gut aus und Minderwertigkeitskomplexe sollte man damit auch nicht haben. Es muss dem heranwachsenden doch einmal klargemacht werden, dass es Grenzen gibt. Das es mit Sicherheit nicht normal ist, dass man ein neues Auto zum 18. bekommt. Das ist und wird auch in Zukunft eher selten sein. Die heranwachsenden verlieren, meiner Meinung nach, vollkommen den Bezug zur Realität. Man kann es drehen wie man will, aber ein heranwachsender, der einen neuen Audi A3 oder hochwertiger, zum 18. bekommt, wird sich dem Auto entsprechend Verhalten. Er wird Menschen mit günstigeren Auto's als unvollkommen oder Minderwertig betrachten. Deswegen ist es das falscheste, was man machen kann, einem Jungen oder Mädchen direkt ein zu teures Auto vor die Tür zu stellen. Ich sehe ein, dass Eltern mit viel Geld natürlich eher dazu geneigt sind, ihrem Kind ein dem Lebensstil der Eltern passendes Auto zu kaufen. In dem Fall muss man aber hart sein. Ich kenne genug Eltern, die das tun und bei deren Kindern man wirklich sieht, dass sie verstehen, warum das so ist. Sie wissen, dass die Eltern hart für das Geld arbeiten und sich dementsprechend auch mehr leisten können. Sie wissen, dass sie selbst auch hart arbeiten müssen, um später den Lebensstandard der Eltern zu erreichen.
Das ist, meiner Meinung nach, die sinnvollste Art seinem Kind begreiflich zu machen, dass Wohlstand keine Selbstverständlichkeit ist und das hinter Wohlstand harte Arbeit steckt. Es ist ein essenzieller Teil des Erwachsen werdens zu begreifen, dass man sich seinen Lebensstandard selbst erarbeiten muss. Nur dann wird man auch in Zukunft glücklich sein, auf das was man sich leisten kann und nur dann wird man den Wert seiner Auto's etc in Zukunft zu schätzen wissen.
Grüße
Skaarj
für gute noten sollte man seinen kindern kein auto kaufen, mit 18sollte man die geistige reife haben gute noten für sich(also für nen guten job etc) zu schreiben als auf die belohnung seiner eltern. man sollte checken dass man die noten für sich und sein späteres leben und nicht für die eltern oder sonstwen.
naja ich finde auch deshalb nicht, weil gute noten allein nicht ausreichen um im leben was zu erreichen...
Habe eine Ehrenrunde gedreht, geschadet hat es mir nicht.
Gruss Günter
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Mein Sohn ist jetzt bald 20. Toi toi toi, bis jetzt fährt er unfallfrei. Der 74kW-TDI-Golf ist seiner. Das Kapital für den damaligen Jahreswagen kam zur Hälfte von ihm, die andere Hälfte is sponsored by daddy. Warum mein Sprößling ein doch recht neues Auto bekommen hat:
- Bevor mein Nachwuchs mit einem schrottreifen Gefährt unterwegs ist, soll er lieber gar nicht fahren. Mir geht's da sowohl um die Sicherheitsaustattung als auch um nervige Werkstattaufenthalte. Logische Folge ist ein höherer Preis für ein neueres Auto.
- Wenn Sohnemann mit seinem Vehikel zufrieden ist, kann man sich die "Papa, darf ich mal dein Auto haben"-Diskussion sparen.
Ich werde es bei meiner Tochter, die nächstes Frühjahr 18 wird, nicht anders machen. Geht ja auch gar nicht, denn Gleichberechtigung muss sein. 😉
Hi,
bin 18, und habe mir meinem Golf IV selbst zusammengespart incl. Versicherung, Steuer, evtl. Reparaturen, Benzin, Fahrschule... Alles selber bezahlt, nix sponsort bei Daddy oder so 🙂 (hätte aber auch lieber so nen spendablen Papa gehabt *g*).
Bin mit meinem 74PS Golf hochzufrieden, da es wirklich deutsche Wertarbeit ist - das einzigste, was mich stört, ist die zu geringe Leistung - doch da ich so extrem heiß auf mein Auto war, schien mir das wohl eher 2.-rangig... Nun hab ich den Salat. So getunt (Aussehen...) könnte man denken, der hat minimim 150PS, was dem den nicht so sei.
Es hängt wirklich vom Kind ab, ob es einfach nur von A nach B kommen will, oder ob er sein Auto richtig ausfahren will, und - ich sag es jetzt mal so - angeben will...
Ich zähle teils teils zu beiden... Na denn, Tschaui
Mein Sohn ist 19 und hat zum ABI ein Audi TT Coupe
bekommen. Oma hat auch kräftig mit draufgelegt.
Der junge ist sehr zufrieden mit dem Fahrzeug.
Mit 17 habe ich von den Eltern nen alten Käfer geschenkt bekommen (vor 25 Jahren konnte man in Hessen mit formlosem Antrag noch eine sog. "Frühfahrerlaubnis" bekommen). Mit zunehmender Fahrpraxis, nach gut einem Jahr, wurde meine Fahrweise routinierter und riskanter mit ständigem Ausloten der Grenzbereiche. Für meine Eltern war ich immer der brave Junge, aber wenn sie nicht dabei waren, bin ich gefahren wie eine Wildsau, ohne Sinn und Verstand.
Junge Frauen in unserem Alter sind nie so gefahren, sie waren viel weniger risikobereit.
Hätte ich Kinder, würde ich nach meinen eigenen Erfahrungen handeln: Ein möglichst sicheres, eher großes Auto mit bestenfalls mittlerer Motorisierung. Jungen Frauen würde ich auch ein hochmotorisiertes Auto in die Hand drücken, jungen Männern ganz sicher nicht.
Zitat:
Original geschrieben von JoelAK
ja wers geld über hat.... es soll ja auch schichten geben wo ein tt peinlich ist
Ich denke das hat nichts mit "Geld über" zu tun, vielmehr mit "ich freue mich wenn mein Kind das Leben genießt".
Kenn auch keine "Schicht" wo ein TT "peinlich" ist. 😁
Eigentlich ein schöner thread. Ich kann dazu auch nicht so viel sagen, da ich keine Kinder habe. ich würde aber meinem kind mit sicherheit kein 1500€ auto geben, das sicherheitstechnisch (aktiv + passiv) auf einem sehr niedrigen level ist. Ob es jetzt wirklich ein TT sein muss weiß ich nicht aber letztendlich ist ein A3 oder ähnliches mit 100-150PS glaube ich für einen fahranfänger kein schlechtes auto. und dank ESP + co dürften auch keine probleme bei der beherrschung da sein. und was das verwöhnen angeht finde ich es etwas lächerlich sein kind in eine schrottmühle reinzusetzen aber trotdem mit ihm in der business nach weitfortistan zu fliegen. es gibt nunmal klassenunterschiede und die kan man auch nicht weggnehmen, indem man das kind in nen panda setzt.
oder anders: würdet ihr euer kind in C&A einkeiden um es nicht zu sehr zu verwöhnen??
Zitat:
Original geschrieben von quattroheinrich
Mein Sohn ist 19 und hat zum ABI ein Audi TT Coupe
bekommen. Oma hat auch kräftig mit draufgelegt.
Der junge ist sehr zufrieden mit dem Fahrzeug.
Hast Du schon per PN Adoptionsgesuche bekommen? 😁 😉
Ciao,
Eric,
der mit 18 Opi´s Ford Fiesta 1.1 übernehmen durfte (Ausstattung ohne alles), da lernt man das Fahren!
also meine eltern haben mir den jetztigen peugeot 206 mit 75ps gekauft was ich auch nicht schlecht finde. wo ich noch kein eigenes auto hatte bin ich den megane 2,0 mit 147ps gefahren und naja hätte den wagen liebend gerne genommen aber mein dad hat ihn für 1000€ verscherbelt ..
Hm ich als Sohn habe kein eigenes Auto, ich hatte für einen zweiwöchigen Autourlaub einen 20 Jahre alten Ford geschenkt bekommen, aber dann sofort wieder abgeschoben...
Ich finde für einen so jungen Kerl wie mich ist ein Auto schlichtweg zu teuer! Ich verdiene jetzt als Zivildienstleistender knappe 500€ im Monat (mehr geht als Zivi kaum, die Bundkameraden kriegen die Hälfte!), davon muss ich zwar nur Klamotten und Spaß zahlen, da ich noch im trauten Heim lebe, aber für ein Auto bleibt da nicht mehr viel.
Wenn man dann was studieren will und pro Monat 300€ Miete für ein Zimmer, eigenes Essen, Bücher und Materialien finanzieren muss.. erst recht keine Knete. Insofern müsste mir man ein Auto mit Unterhalt schenken...
Wer seinen Kindern ein Auto schenkt und auch noch unterhält, muss schon ordentlich haben.. moment.. das hier ist das Porsche Forum *hust*
Nunja, ich habe mir mal überlegt wieviel Geld ich spare wenn ich mir in meinem Leben kein Auto kaufe. Ja, ich finde Autofahren geil und ich steh auf den SLK und auf dicke Motoren, aber wenn man in seinem Leben sagen wir 5 Autos nicht kauft und unterhält, kann man sich dafür locker ein Haus leisten! Und wenn man kein Auto braucht, spart man so einiges.. natürlich klappt das nicht wenn man 100km zum Arbeitsplatz reisen muss 😉
Aber wenn ich allein auf den Kaufpreis von einem SLK verzichte (sagen wir 40 000€ ?), reicht es für 40 Monate relaxt studieren.... sehr relaxt. Und ich würde als Sohn lieber eine anständige Ausbildung als ein schickes Auto haben 🙂
Wenn ihr euch natürlich beides leisten könnt, sei euch erlaubt eure Kinder mit schicken Schlitten zu beschenken 🙂