Was beschert uns das grüne Biotop?

Gestern musste ich feststellen, dass gute, lebendige Autostraßen auf Tempo 50 reduziert wurden. Dafür ist das rot- grüne Douo verantwortlich.
HIER ein Link dazu.
Ich frage mich, wo das hinführen soll.. Kreuzzug gegen den Individualverkehr, aber in wessen Interesse?!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von rnevik



Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk


Purer Aktionismuss wohl.
Ansonsten soll das Autofahren einfach unatraktiv werden.
Man sollte aber gewisse Grenzen kennen. Das ist mit 1,50 EUR/L ohnehin schon etwas unattraktiv!

Naja...am Wochenende bin ich eine längere Strecke Autobahn gefahren und musste feststellen, dass ich mit 130 - 140 km/h der Langsamste war. Die mittlere und linke Spur war permanent belegt mit deutlich schnelleren Fahrzeugen. Da würde ich sagen, dass der Spritpreis noch nicht so hoch ist, dass man dafür spritsparender fährt... oder sehe ich das falsch?

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Ich wünsche den Grünen Wählern viel Spass... => *klick*. Falls der Link mal veröden sollte..

Zitat:

CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im September: Die Grünen halten sich für eine liberale Partei. In Wirklichkeit stehen sie für einen neuen und rigorosen Konservativismus. Von Einheitsschule, Gewerbesteuer für Freiberufler bis Tempolimit. Grüne Politik bedeutet moralische Zwangsverordnung statt Einsatz für die Freiheit jedes einzelnen.

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Der Sieg der politischen Linken scheint absolut. Deutschland, Jahrzehnte latent „strukturkonservativ“, wie man das nannte, hat sich in ein Land verwandelt, das von linken politischen Mentalitäten dominiert wird. Dafür sprechen nicht nur die Landtagswahlergebnisse der letzten Monate, der missglückte Politikwechsel 2005 und der schwarz-gelbe Pyrrhus-Sieg 2009. Dafür spricht vor allem der gesellschaftliche Wertewandel, der in einer pluralistischen Gesellschaft naturgemäß nicht homogen und widerspruchsfrei ist, sich aber dennoch prägnant in der Alltagskultur niederschlägt, in persönlichen Überzeugungen, individuellen Lebensentwürfen und zur Schau getragenen Lebenshaltungen.

Möchte man den Eindruck dieses radikalen politischen Mentalitätswandels in Deutschland verstehen, so muss man sich den Grünen zuwenden. Als Erbe der 68er-Bewegung und der aus ihr hervorgegangenen Emanzipationsströmungen leben die Grünen von dem Image, eine liberale und irgendwie moderne Partei zu sein. Nun liegt der Fehler dieser Überlegung schon darin, dass die so genannte 68er-Bewegung alles andere war, mit Sicherheit aber nicht liberal. Allerdings könnte man argumentieren, dass der emanzipatorische Impuls von 68 bei den Grünen überlebt hat, die altlinken, totalitären Erblasten sich hingegen in den letzten Jahrzehnten abgeschliffen haben. Doch schon ein kurzer Blick in das grüne Wahlprogramm zeigt das Gegenteil: Gleichgültig, ob es um die Ausdehnung der Gewerbesteuer auf Freiberufler geht, um Bürgerversicherung, Einheitsschule, Wärmedämmverpflichtung oder Geschwindigkeitsbegrenzungen – die Politik der Grünen bedeutet vor allem Zwang. Die Grünen sind daher alles Mögliche, nur keine liberale Partei. Und die Wähler der Grünen sind keine Liberalen. Allerdings fühlen sie sich als solche. Und hier liegt das Missverständnis.

Für Liberale gibt es keine universale Moral und keine ethischen Grundsätze, die es erlauben würden, eine solche Moral abzuleiten. Liberale gehen davon aus, dass der Mensch frei ist, autonom und selbstbestimmt. Er hat das Recht, sein Leben gegebenenfalls egoistisch, verantwortungslos und alles andere als nachhaltig zu führen. Das bedeutet nicht, dass der Mensch sein Leben so führen sollte, sondern lediglich, dass es keine Institution geben darf, die ihn, mit welchen Mitteln auch immer, dazu zwingt, ein Leben nach ihren Vorstellungen zu führen – insbesondere nicht den Staat. Politik darf aus liberaler Sicht nicht den Versuch darstellen, einen Lebensstil durchzusetzen und sei er noch so umweltschonend, tolerant, multikulturell, kinderfreundlich und am Gemeinwohl orientiert. Für Liberale gilt allein das Recht des „Pursuit of Happiness“ – was immer das für den Einzelnen bedeutet.

Für die Grünen hingegen ist Politik im Kern die Durchsetzung einer strengen Pflichtenethik. Der paternalistische Gestus, der damit einhergeht, zeigt, warum die Grünen in Deutschland so erfolgreich sind und die Eingangsdiagnose, dass wir in einer linken Republik leben, bestenfalls teilweise richtig ist: Die Grünen sind die eigentlich konservative Partei. Das ist zunächst keine neue Feststellung. Allerdings gelten als Indizien für grünen Konservativismus zumeist Fortschrittspessimismus, Naturverbundenheit und Technikfeindlichkeit. Doch mit eskapistischer Fortschrittskritik schart man nicht ein Viertel aller Wähler hinter sich – nicht einmal in Deutschland. Der grüne Konservativismus geht tiefer und ist damit zugleich massentauglicher. Wie der traditionelle Konservative, so ist auch der grüne Konservative vor allem von der Überzeugung getragen, es gäbe zeitlose, allgemein gültige Werte, die es unbedingt durchzusetzen gilt. Bezog der Konservative alt hergebrachter Provenienz die Legitimation seiner Normen aus der Tradition, so beruft sich der grüne Neukonservative hingegen auf eine universale Verantwortungsethik, die scheinbar rational fundiert ist.

Politpsychologisch übernehmen die Grünen somit die Funktion der CDU. Das macht sie für letztere so gefährlich. Hinzu kommt, dass die CDU dem grünen Konservativismus keinen eigenen, traditionellen Konservativismus entgegensetzen kann. Denn für welche Inhalte sollte ein traditioneller Konservativismus eintreten? Sexismus? Patriarchat? Homophobie? Chauvinismus? Für das reaktionäre Christentum Joseph Ratzingers?

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die grünen Neukonservativen.

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Das programmatische Arsenal des Traditionskonservativismus hat sich erschöpft. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Konservativismus verschwunden ist, er hat sich lediglich neue Inhalte gesucht. Seinen Grundimpuls, die moralische Entrüstung, haben auch die grünen Neukonservativen beibehalten. Statt über laxe Sitten, eine verlotterte Sexualmoral und schlechte Erziehung erregt sich der neue Konservative über zu stark motorisierte Autos, Konsumgeilheit und sozialen Egoismus. Beide Konservativismen eint jedoch – und das ist der Kern jedes Konservativismus – die Idee allgemeingültiger Werte, die wiederum politische Eingriffe in die Lebensentwürfe jedes Einzelnen legitimieren. Wer dieser Moral nicht genügt, hat nicht einfach ein anderes Wertesystem. Er versündigt sich vielmehr. Insofern sind die traditionellen Konservativen immerhin ehrlicher als ihre grünen Widergänger, die sich verlogener Weise auch noch mit dem Etikett des Pluralismus schmücken.

Die gemeinsame emotionale Basis von traditionellen und neuen Konservativen ist Angst. Genauer: die Angst vor der Unberechenbarkeit moderner Lebenswelten. Diese Angst wird nicht direkt artikuliert, sie zeigt sich symbolisch. Bei Traditionskonservativen etwa in der Furcht vor Kriminalität, bei Grünkonservativen in der Panik vor Klimakatastrophen oder atomarem GAU. Das unbedingte moralische Wissen darum, was richtig und falsch ist, ist eine Abwehrreaktion. Sie will die Welt in ein Korsett von Regeln zwingen, sie sicher machen und berechenbar – und so Zukunftsängste bändigen.

Diese starke, emotional getragene Moralisierung der Politik erklärt auch, weshalb die gesellschaftliche Großwetterlage für Liberale so ungünstig ist. Liberalismus wird vom grünkonservativen Mainstream so lang toleriert, wie er für Bürgerrechte kämpft, gegen Diskriminierung oder gegen den Überwachungsstaat. Schwierig wird es jedoch, wenn Liberale sich konsequenterweise auch für das individuelle Recht einsetzen, nicht nachhaltig zu sein, nicht sozial, nicht verantwortungsvoll oder auch nur nicht emanzipiert.

Doch statt auf Individualismus zu setzen und auf Autonomie, reduziert sich der politische Liberalismus auf einfältige Steuersenkungsparolen. Wie fatal das sein kann, zeigt die jüngste Bürgerlichkeits-Debatte, die in guter deutscher Tradition suggeriert, es gäbe nur zwei Alternativen: rechts oder links, traditioneller oder sozialökologischer Konservativismus.

Man hat den Eindruck, dass wir nach revolutionären Jahrzehnten vor einem neuen Biedermeier stehen. Der alte Katalog der Primärtugenden wurde umgeschrieben. Das neue Biedermeier ist ökologisch, sozial, kinderfreundlich und verantwortungsvoll. Dass ändert jedoch nichts daran, dass die neuen BiedermännerInnen genau so eng, borniert und kleingeistig sind, wie die alten.

Na Bravo 🙄

Klar, danke für den link.

WEnn man das dann freunden/bekannten sagt dann kommt immer das große unverständniss....

Zitat:

Original geschrieben von Krizzzzz


Klar, danke für den link.

WEnn man das dann freunden/bekannten sagt dann kommt immer das große unverständniss....

Warum wohl, sie wollen nicht wahrhaben anstatt vermeintlich das Gute gewählt zu haben es doch nicht getan zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von dodo32


CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller ...

Na Bravo 🙄

Der Artikel trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Sehr prägnant; ich hätts kaum besser schreiben können und sollte mich demnächst vielleicht mal beim CICERO als freier Mitarbeiter bewerben 😁

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Zitat:

Original geschrieben von rnevik


Das Spannende ist: In der besagten Riehler Str. hat eh kaum einer das 70er Schild gesehen und die Leute sind mit 50 km/h gefahren. Der Verkehr läuft heute genauso schnell...nur mit dem kleinen Unterschied, dass jetzt Tempi jenseits von 50 geblitzt werden können.. Und da beschwert sich noch einer über Russland mit seiner mangelhaften Rechtsstaatlichkeit. Hier ist es genauso..nur netter verpackt!

Wobei die Russen dabei wenigstens

Sinn für Humor

haben 😁 😁

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5



Zitat:

Original geschrieben von rnevik


Man sollte aber gewisse Grenzen kennen. Das ist mit 1,50 EUR/L ohnehin schon etwas unattraktiv!

Naja...am Wochenende bin ich eine längere Strecke Autobahn gefahren und musste feststellen, dass ich mit 130 - 140 km/h der Langsamste war. Die mittlere und linke Spur war permanent belegt mit deutlich schnelleren Fahrzeugen. Da würde ich sagen, dass der Spritpreis noch nicht so hoch ist, dass man dafür spritsparender fährt... oder sehe ich das falsch?

Naja, du musst das so sehen: Die Firmenwagenfahrer interessiert der Spritpreis nicht grossartig. Ich habe auch das Gefühl, dass das Durchschnittstempo auf der AB eher gestiegen ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich selbst in den letzten Jahren eher ruhiger fahre.

Zitat:

Original geschrieben von Devers


... In Kapitalismus ist der Kuchen zugegebenermaßen ungleich verteilt, in dem System was die Grünen fordern, ist das größte Stück des Kuchens nicht größer als das kleinste Stück im Kapitalismus. Dafür sind wir dann entschleunigt.

Word 🙂

Zitat:

Original geschrieben von rnevik


nee, der bereits erwähnte mediale Einfluss auf die Menschen. Awer sich auch nur einen Millimeter mit dem grünen Pack beschäftigt wird die nicht wählen! Wenn die es aber schaffen, ihre minderintelligente Partei, vollbesetzt mit Ökofanatikern noch einigermaßen positiv darzustellen, so ist das nicht mehr als die Kunst der PR- Leute, Sche**e in einer netten Verpackung zu verkaufen.. klingt hart, ist aber so!!

Wow. Da hat aber jemand richtig viel Ahnung. Du wählst dann sicherlich die CDU / CSU / FDP-Brigade, die unser Geld den Banken hinterwirft, wahrscheinlich bist du auch Banker. Die PR-Leute sitzen sicher bei allen Parteien, ganz sicher aber bei den genannten.

Zitat:

Original geschrieben von dodo32


Ich wünsche den Grünen Wählern viel Spass... => *klick*. Falls der Link mal veröden sollte..

Zitat:

Original geschrieben von dodo32



Zitat:

CICERO ONLINE schaut zurück auf ein Jahr voller interessanter, bewegender, nachdenklicher oder einfach schöner Texte. Zum Jahreswechsel präsentieren wir Ihnen noch einmal die meistgelesenen Artikel aus 2011. Im September: Die Grünen halten sich für eine liberale Partei. In Wirklichkeit stehen sie für einen neuen und rigorosen Konservativismus. Von Einheitsschule, Gewerbesteuer für Freiberufler bis Tempolimit. Grüne Politik bedeutet moralische Zwangsverordnung statt Einsatz für die Freiheit jedes einzelnen.

(...)

Schöner Artikel. Daß die Grünen, alles andere als liberal sind, haben auch schon andere bemerkt.

Erschienen in "Die Welt" vom

21.10.2003

:

Zitat:

In den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung werden die Grünen häufig als eine liberale Partei betrachtet.

Von wegen liberal!

von Dirk Maxeiner und Michael Miersch

(...)

In den Medien und der öffentlichen Wahrnehmung werden die Grünen immer öfter als eine Art FDP mit Wohlfühl-Gewissen betrachtet. Sie gelten als Reformer, die die altbackenen Sozialdemokraten zur Modernisierung treiben. Dank dieses guten Rufs legten sie bei den letzten Länderwalen munter zu. Die FDP dagegen stagniert und steht ohne Ausstrahlungskraft in der Besserwisserecke. Aber was soll sie machen? Vielleicht wäre es Zeit, mal ein paar Dinge deutlicher beim Namen zu nennen.

Beispielsweise diese: In Wahrheit sind die Grünen so liberal wie der Vatikan. Keine Partei übertrifft sie im Verhindern, Regulieren und Bevormunden.

Die Verbotsphantasien grüner Politiker reichen von Billigflugreisen bis zum therapeutischen Klonen. Tief sitzt ihre Sehnsucht nach "Regeln und noch einmal Regeln" (Antje Vollmer).

Mit frommer Inbrunst wollen sie das Individuum vor sich selbst schützen. Was unterscheidet eigentlich Vollmer, Künast, Höhn und Roth noch von der guten alten Anstandstante aus dem Kirchenkränzchen?

In den Talkshows werden sympathische Ausnahmen wie Christine Scheel oder Oswald Metzger nach vorne geschoben. In den grünen Ressorts sammeln sich währenddessen Planwirtschaftler mit Hausmeistergesinnung, die ein ganzes Volk mit leeren Blechdosen und Getrenntmülltonnen drangsalieren.

Und wenn man in die Länder oder gar die Kommunen schaut, trifft man sie in Scharen: Die beharrlichen Kämpfer für Homöopathie und gegen Mobilfunk, für Vegetarismus und gegen Umgehungsstraßen. Noch unbekehrte Mitmenschen sind ihnen ein Gräuel und weil sie Auftrag des Guten unterwegs sind, sitzen sie in den Gremien jeden Liberalen geduldig aus.

Nicht der Gedanke an Freiheit treibt sie, sondern die Angst davor.
Das Image der Grünen wird vom "erlaubt sein" geprägt, ihr tatsächliches Wirken vom Gegenteil: dem Verbieten.

Hessen Ex-Umweltminister Fischer erlaubte sich Turnschuhe im Dienst. Nicht erlauben wollte er die gentechnische Produktion eines von Diabetikern ersehnten Insulin-Präparats (bis zur Inbetriebnahme der Anlage vergingen 14 Jahre).
In diesen Tagen treiben Renate Künast und Jürgen Trittin das gleiche Spiel mit der Pflanzen-Gentechnik. Noch jeder technische Fortschritt kam auf den grünen Verbotsindex. Die Beispiele reichen von der Informationstechnologie (die Partei hatte 1986 allen Ernstes einen Computer-Boykott beschlossen) bis zum Transrapid.
Freie Märkte und freie Forschung sind stets mit Risiken verbunden, die im großen gut gemeinten Zukunftsplan aber von vorne herein ausgeschlossen sein sollen. Für Grüne ist die Zukunft kein frei mäandernder Strom, sondern ein bauamtlich genehmigtes Planschbecken für Nichtschwimmer. Das mag für manche eine Glücksverheißung sein. Nur liberal ist es nicht.

Quelle:

http://www.maxeiner-miersch.de/standp2003-10-21a.htm

Der Grund für die Erfolge der Grünen ist übrigens weniger in "Fokushima" zu suchen, sondern leider in der Tatsache, daß die Grünen mit ihrer Politik durchaus der Nerv vieler Wähler treffen.

Helmpflicht für Radfahrer, Tempolimit für Auto- und Motorradfahrer oder Kopfhörerverbot für Fußgänger - Belege daß so ein Unsinn bei vielen offene Türen einrennt, finden sich schon hier im Forum mehr als genug.

So funktioniert Demokratie.

Zitat:

Original geschrieben von TaifunMch



Zitat:

Original geschrieben von rnevik


nee, der bereits erwähnte mediale Einfluss auf die Menschen. Awer sich auch nur einen Millimeter mit dem grünen Pack beschäftigt wird die nicht wählen! Wenn die es aber schaffen, ihre minderintelligente Partei, vollbesetzt mit Ökofanatikern noch einigermaßen positiv darzustellen, so ist das nicht mehr als die Kunst der PR- Leute, Sche**e in einer netten Verpackung zu verkaufen.. klingt hart, ist aber so!!
Wow. Da hat aber jemand richtig viel Ahnung. Du wählst dann sicherlich die CDU / CSU / FDP-Brigade, die unser Geld den Banken hinterwirft, wahrscheinlich bist du auch Banker. Die PR-Leute sitzen sicher bei allen Parteien, ganz sicher aber bei den genannten.

Und da scheinbar auch 😁

Haben wir da etwa wieder mal einen Wissenden, der, im übertragenen Sinne "GZSZ-Zuschauer" ob ihrer Einfalt schilt, selbst aber mit dem Brustton der Überzeugung Marienhof schaut, weil das angeblich ja gaaaanz was anderes sei? 😉

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke


So funktioniert Demokratie.

Habe ich was anderes behauptet?

Ich schätze nur unfreiheitliche, teils totalitäre Parteien und Wähler nicht.

Tolerieren muß man sie allerdings, sonst würde man die Ideale verraten, die man eigentlich hochhalten wollte...😉

Zitat:

Original geschrieben von rnevik



Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx


Zeiten ändern sich und somt müssen auch Gesetze angepasst werden 😉
Woran soll ein neues Tl 30 in Städten denn angepasst sein? An den neuen Abzockertrend oder die grüne Verspastung der Republik?

Nein, an den "Entschleunigungstrend" der Hauptklientel der Grünen Partei: wie misterx schon sagt: oft (Schmalspur)Akademiker mit pädagogischer und damit meist linksalternativ geprägter Hochschulbildung, einem fixen und unkündbaren Beamten-Staatseinkommen, denen die Hektik und die Leistungserfordernis der Gesellschaft gegen den Strich geht, selbst aber nich in der (Not-)Lage sind, sich ihre Brötchen genau in diesem Leistungsprofil erarbeiten zu müssen.

Die haben dann alle Zeit, Geld und Energie der Welt, selbige mit ihrem nervigen Gutmenschentum zu überziehen in der festen und leider wohl auch zutreffenden Überzeugung, dass IHR Teil vom Kuchen sich durch die ganzen entwicklungsfeindlichen Kleingeist kaum verringern wird 😉

Eine Klientel, die sich eine eigene Tradition und Religion im Wesentlichen daraus gebildet hat, zwanghaft anders sein zu wollen als ihre Eltern- und damit Kriegsgeneration, davon auch nur Jota abweichende Andersartigkeit aber oftmals mit dem gleichen blockwarthaften Elan verfolgen wie weiland in den 50ern die brave Kirchgängerin die Ehe ohne Trauschein. 😉

Noch einen Satz zum Thema Medienbeeinflussung: anders als Schwarz-Schilling sich in den 80ern erhofft hatte, sind nach wie vor die linksalternativ geprägten Medien in Print, Funk und Fernsehen quasi die einzigen, die politische Meinungsmache betreiben.
Denn wie das Privatfernsehen relatifv schnell festgestellt hat, kann nur der linksalternative Gutmensch aus diesem Politgehetze einen gewissen Unterhaltungwert ziehen 😁
Der gemeine Prekariatsbürger ist längst unpolitisch und macht sein Kreuzchen wenn überhaupt da, wo ihm die Anhebung der Hartz IV-Sätze versprochen wird, das versteht selbst der Dümmste. 😁

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke


Tolerieren muß man sie allerdings, sonst würde man die Ideale verraten, die man eigentlich hochhalten wollte...😉

Tolerieren in dem Sinne, daß ich

nicht

für ein Verbot wäre - falls dies auf der Agenda stünde - tue ich die Grünen - verachten aber auch.

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