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Wartungskosten, Haltbarkeit Frontantrieb vs. 4x4

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 19. März 2021 um 22:50

Hallo,

wenn man die Wartungsanforderungen/Kosten Frontantrieb mit 4x4 vergleicht: welche Unterschiede gibt es da?

Wie sieht es mit der Haltbarkeit der zusätzlichen 4x4-Komponenten aus?

Danke schon mal im Voraus.

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25 Antworten

Beim 4x4 schlägt bei 60tkm der Ölwechsel der Haldexkupplung zu.

Außerdem sollte man immer im Kopf haben, das ein Reifenschaden auch mal zu vier statt zwei neuen Reifen führen kann, da der Abrollumfang VA/HA nur geringfügig abweichen sollte. Ich hatte das letztes Jahr mit einer Schraube im Reifen, welche nicht repariert werden konnte.

Entscheidend sind imho die Spritkosten, auch wenn es nur ein paar zehntel Liter sind summiert sich das über das Autoleben doch auf.

Auch auf die Gefahr hin ein einen Shitstorm los zu treten: ich wohne im bergischen Land in einer Sackgasse in der es nur Bergauf rausgeht und die Straße wird auch definitiv nicht als erstes geräumt. Mit meinen vorherigen Fahrzeugen Passat Sharan Alhambra hab ich durchaus auch schon mal die Schneeketten aufziehen müssen. Beim durchaus reichlichen Schnee der letzten Tage mit dem superb und 190 PS nicht mal das. Ich frage mich immer wozu 99,5 % der deutschen Allrad brauchen? Ich kann es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen auch wenn mein Arbeitgeber diesen Antrieb durchaus genehmigen würde.

Bin voll bei Dir. Wohne um Flachland und mir reicht der Frontantrieb vollkommen. Beim Anfahren darf man etwas gefühlvoller vorgehen, ansonsten brauchte ich in den letzten >20 Autojahren nie die zweite Antriebsachse. In die Berge fahre ich nur im Sommer. Zähle definitiv zu den von Dir angesprochenen 99,5 %.

Warum 190PS und nicht weniger? Braucht „man“ doch auch nicht. Bitte nicht ... bitte bitte nicht diese „braucht man nicht“ „Argumente“.

Wer Spaß darin hat dass das Auto in jeder Lebenslage mit Vollgas vorwärts geht, ohne zu zögern/überlegen in jede nasse Wiese oder auf jeden verschbeiten Parkplatz fahren möchte, für den ist Allrad eine schöne Sache.

Wirklich brauchen tut man Allrad imho nicht. Bei normaler Fahrweise ist Schlupf kein Thema und im Winter muss man einfach ein bisschen schauen wo man hinfährt bzw etwas vorausschauend fahren. Bin mit FWD bisher au h überall hingekommen. Vlt nicht ganz so souverän wie mit Allrad, abet für die 5 Tage im Jahr in dem Allrad fpr mich sinnvoll wäre ist mir der Mehrpreis zu teuer.

Ich sehe das genauso und habe deshalb beim Nachfolgefahrzeug keinen Allrad bestellt.

Beim Superb hatte ich ja auch FWD bestellt, aber wegen der Lieferproblematik in 2018 kostenfrei den 4x4 erhalten. Zum Testen über die drei Jahre Leasing war das sehr gut und interessant. Aber mit dem Ergebnis, dass ich es nicht zwingend brauche - obwohl auch bei uns die Räumung manchmal dauert. Aber auch mit den BMW mit Hinterradantrieb davor bin ich angekommen..

Themenstarteram 21. März 2021 um 12:51

Danke für Eure Antworten.

Wechselt Ihr die Räder dann gelegentlich zwischen vorn und hinten, damit die sich gleichmäßig abfahren? Ich habe in der Vergangenheit Sommerreifen lieber vorn runtergefahren, dann zwei neue für hinten gekauft und die alten von hinten nach vorn getauscht.

Hält die Haldex-Kupplung voraussichtlich ein Autoleben, oder muß die irgendwann ersetzt werden?

 

Das mit dem Brauchen ist immer so eine Sache. Was "braucht" man schon? Wenn es um das Nicht-Brauchen geht, wird mir zu häufig über andere gesprochen - was die alles nicht brauchen.

Aber ich kann aus der Erfahrung mit der E-Klasse bestätigen, daß die Traktion mit Hinterrad-Antrieb und Wandlerautomatik um Welten besser war als im Mondeo mit Frontantrieb und Handschaltung. Dazwischen liegen natürlich auch noch etwa 300 kg Gewichtsunterschied. Zu merken schon bei Regen an der Ampel, und durchaus auch mal ein Problem beim Anfahren (aus dem Stand) auf einer feuchten Tiefgaragenauffahrt.

Ein Kommilitone hat vor zwanzig Jahren mal gesagt: "Ein richtiges Auto hat Hinterrad-Antrieb." In diesem Sinne gab es damals schon kaum noch "richtige" Autos. Ich sage seit über zehn Jahren: "Ein richtiges Auto hat einen Benzin-Motor." Und auch in diesem Sinne "richtige" Autos gibt es immer weniger... aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe Allrad und ja, an 360 Tagen im Jahr bräuchte ich ihn nicht unbedingt und an den restlichen Tagen ginge es wohl auch irgendwie ohne.

Trotzdem habe ich ihn, weil ich es einfach will. Wir haben hier jeden Winter relativ häufig oft und viel Schnee.

Am 24. Januar hatten wir hier mächtig Schnee, und weil mein Schwiegervater sich entschloss, an diesem Tag die Welt zu verlassen, musste ich mit dem Auto los.

Ich wohne ca. 300 m höher als meine Schwiegereltern, und von diesen 300 m konzentrieren sich gefühlte 250 auf etwas mehr als einen Kilometer Strecke. Die diversen Front- und Hecktriebler, die es vor mir probieren wollten, sind sämtlich gescheitert. Da wurde dann mühsamst versucht zu wenden, viele sind dann auch wieder rückwärts den Berg runter. Ich musste deswegen mehrfach anhalten und konnte einfach wieder losfahren, wo es die anderen nicht einmal mit Schwung gepackt haben. Gleiches galt für den X3 mit xDrive hinter mir.

Ich wäre sonst nicht nach Hause gekommen, weil die Alternativstrecke zu dieser Zeit wegen Schneebruch gesperrt war.

Ganz sicher ein Ausnahmefall, aber für mich ausreichend, dass auch mein nächstes Auto Allrad haben wird.

Die Mehrkosten sind mir egal, weil im Verhältnis zu dem Gesamtkosten kaum relevant. Mich beruhigt einfach das Wissen, nie ernsthafte Traktionsprobleme zu bekommen, Glatteis mal ausgenommen.

Und ja, ich weiß, dass es beim Bremsen keinen Unterschied macht. ;)

Ich fahre seit über 7 Jahren Allrad (Subaru Legacy) und habe bei meinem Passat mit FWD doch öfter Probleme gehabt. Nicht nur beim anfahren auf nasser Fahrbahn war viel Gefühl gefragt. Oft bin ich auch auf Wiesen / Matschwiesen nur mit Glück und Schwung weggekommen - 2x mit Traktorunterstützung.

Im Winter habe ich keine Erfahrung ...den gibt es bei uns meist nicht mit Schnee und im Winter ist eh HomeOffice angesagt.

Mit Allrad gab es nie ernsthafte Probleme. Schade bei Skoda ist, das es 4x4 nur mit der jeweiligen Top-Motorisierung gibt. 200PS hätten mir dicke gereicht, aber als Benziner ist 4x4 an 272/280PS geknüpft.

Die Mehrkosten beim Superb nur für 4x4 halte ich für gering im Vergleich zum Rest. Beim Benziner ist es halt die damit verbundene Motorisierung.

Zitat:

@komford schrieb am 21. März 2021 um 12:51:27 Uhr:

 

Hält die Haldex-Kupplung voraussichtlich ein Autoleben

Ja. Ab und an den Ölwechsel und dann sollte es gut sein.

Mein S2 4x4 hat jetzt 240.000 km hinter sich und ich habe neben dem höheren Verbrauch (1/2 Liter/100 km sind auch 1.200 l oder rd. 1.500 €) nur den Haldex-Ölwechsel als weiter Zusatzkosten gehabt.

Es können aber durchaus weitere Teile die Bilanz verschlechtern. Die Hardy-Scheibe z.B. wollte die Werkstatt schon beim letzten Mal prophylaktisch wechseln...

...auch bei irgendwann anfallenden Reparaturen (z.B. AGR-Ventil) ist tw. mit erheblich höheren Kosten zu rechnen, weil irgendwelche Teile vom Allradantrieb zusätzlich aus- und wiedereingebaut werden müssen. Dagegen dürften die Kosten für Reifen und Bremsen identisch sein.

Der Allradantrieb ist zwar eigentlich echter Luxus, aber in jedem Winterurlaub freue ich mich, mit Allradantrieb unterwegs zu sein. Ein Freund musste bei seinem Outlander mit 2WD jedes mal auf dem Weg zu unserem Ferienhaus die Ketten aufziehen. Ich bin einfach den Berg hochgefahren...

Muss jeder selbst entscheiden, ob es einem wert ist.

Ich hatte als letztes einen Passat mit Allrad und jetzt nen Superb ohne Allrad, weil ich dachte, ich hätte Allrad nur 4-5 mal in drei Jahren gebraucht.

Und was soll ich sagen, das war ein Fehler und ich vermisse Allrad...

Kostenmäßig war bei meine Passat in 160 tkm halt alle 60 tkm das Haldex-Öl zu wechseln, ansonsten hat der Allrad keine weiteren Reparatur-/Wartungskosten verursacht.

Wie Walter Röhrl schon so treffend sagte: „Im Rallyesport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit zwei angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist.“

;) :D

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